Fachdidaktische Grundlagen (Geschichte) an der Universität Bonn | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Fachdidaktische Grundlagen (Geschichte) an der Universität Bonn

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Definition 'historisches Lernen'
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Historisches Lernen ist die deutende Aneignung von bestimmten Zeiterfahrungen, wobei sich gleichzeitig die Kompetenz zu deuten weiterentwickelt.
Kurz: Es ist ein Zuwachs an Erfahrung(-skompetenz), Deutung(-skompetenz) und Orientierung(-skompetenz).
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Was sind die 4 (Sinnbildungs-)Formen 'historischen Lernens'?
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  1. Nach Rüsen (zum 'historischen Lernen'):
  1. 1. traditionale Sinnbildung (Übernahme vorgegebener Denkmuster)
  2. 2. exemplarische Sinnbildung über Zeiterfahrung (fallübergreifende Regeln aus Exempel abgeleitet)
  3. 3. kritische Sinnbildung über Zeiterfahrung (kritische Auseinandersetzung mit tradierten Denkmustern und Ableitung eigener Deutungsmuster)
  4. 4. genetische Sinnbildung über Zeiterfahrung (abstahiert von Orientierungsproblem, z.B. Wandel als Konstante von Geschichte)
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Wie kommt es zu 'historischem Lernen'?
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  • - Geschichtsbewusstsein ist die Basis
  • - Auslöser: 'Zeiterfahrungsdruck'/Alteritätserfahrungen in der Gegenwart (z.B. mittelalterlicher Dom in modernen Stadtbild)
  • - Führt zu: Orientierungsbedürfnis 
  • - Zum stillen bedient man sich der 4 Formen der Sinbildung
  • - die 4 Formen sind keine Klassifikationen, sodern in jedem Lernprozess kommen alle Formen vor, nur ist meist eine dominant.
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In wie weit ist Geschichte ein 'Steinbruch'?
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Vergangenheit bietet Möglichkeiten Deutung/Orientierung aufgrund von Gegenwartserfahrungen und Zukunftserwartungen.
Andersherum: Es ist fast unmöglich Geschichte nicht als Steinbruch zu betrachten, denn das würde eine vollständige und endgültige Geschichte bedeuten.
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Welche sind die 4 Kompetenzen des Fachs Geschichte im Kernlehrplan NRW (Sek II)?
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  • - Sachkompetenz
  • - Methodenkompetenz
  • - Urteilskompetenz
  • - Handlungskompetenz
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Definition 'Geschichtskultur'
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'Geschichtskultur' ist die praktische Ausformung des Geschichtsbewusstseins derer, die ein einer Gegenwart leben. Und ist damit die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Vergangenheit umgeht. Sie kann sich z.B. in Monumenten, Straßennamen, Filmen etc. ausdrücken.

'Geschichtskultur' ist gesellschaftlich und kann kontrovers sein.
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In welchen Ausformungen kann 'Narratio(n)'/'Narrativität' erscheinen?
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- Erzählende Quellen
- Historiographische (Schul-)Texte
- etc.
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Was sind die Merkmale historischer Narration?
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  • - Retrospektivität/Perspektivität
  • - Temporalität/Sequenzialität (Zeitspanne wird erzählt)
  • - Selektivität
  • - Konstruktivität (sinnvoller Aufbau)
  • - Kommunikativität (Kommunikation mit Adresstenkreis)
  • - Partialität/ Partikularität (nur ein Teil der Geschichte)
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Was sind die Aufgaben und Ziele des Fachs Geschichte?
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Auswahl:
- Die Auseinandersetzung mit Geschichte: eigenständige Denkform, mit besonderen Wahrnehmungs- und Reflexionsmöglichkeiten.
- Begenung mit historisch und kulturell Anderen; macht Alternativen denkbar und dern Vegleich möglich.
- Geschichte vermittelt die Einsicht, dass das Denken und Handeln stats von Zeit, Ort und Ineressen abhängig ist.
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Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens für den GU?
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  • Überweltigungsverbot
  • Kontroversität --> Multiperspektivität und Problemorientierung
  • SuS sollen selbst urteilen --> Urteilskompetenz
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Was sind 6 Kriterien für guten GU?
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1. Struktur
2. Transparenz
3. Selbsterkenntnis
4. Lebensweltbezug
5. Sachkompetenz
6. Flexibles Wissen
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Was ist das besondere an einem 'historischen Ort'?
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  • - Geschichte vor Ort / Original
  • - Voraussetzung: Rekonstruierbarkeit
  • - Ohne Kontext stumm
  • - Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
  • - Bereicherung GU: "Königsweg historischen Lernens" (Baumgärtner)
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Q:
Definition 'historisches Lernen'
A:
Historisches Lernen ist die deutende Aneignung von bestimmten Zeiterfahrungen, wobei sich gleichzeitig die Kompetenz zu deuten weiterentwickelt.
Kurz: Es ist ein Zuwachs an Erfahrung(-skompetenz), Deutung(-skompetenz) und Orientierung(-skompetenz).
Q:
Was sind die 4 (Sinnbildungs-)Formen 'historischen Lernens'?
A:
  1. Nach Rüsen (zum 'historischen Lernen'):
  1. 1. traditionale Sinnbildung (Übernahme vorgegebener Denkmuster)
  2. 2. exemplarische Sinnbildung über Zeiterfahrung (fallübergreifende Regeln aus Exempel abgeleitet)
  3. 3. kritische Sinnbildung über Zeiterfahrung (kritische Auseinandersetzung mit tradierten Denkmustern und Ableitung eigener Deutungsmuster)
  4. 4. genetische Sinnbildung über Zeiterfahrung (abstahiert von Orientierungsproblem, z.B. Wandel als Konstante von Geschichte)
Q:
Wie kommt es zu 'historischem Lernen'?
A:
  • - Geschichtsbewusstsein ist die Basis
  • - Auslöser: 'Zeiterfahrungsdruck'/Alteritätserfahrungen in der Gegenwart (z.B. mittelalterlicher Dom in modernen Stadtbild)
  • - Führt zu: Orientierungsbedürfnis 
  • - Zum stillen bedient man sich der 4 Formen der Sinbildung
  • - die 4 Formen sind keine Klassifikationen, sodern in jedem Lernprozess kommen alle Formen vor, nur ist meist eine dominant.
Q:
In wie weit ist Geschichte ein 'Steinbruch'?
A:
Vergangenheit bietet Möglichkeiten Deutung/Orientierung aufgrund von Gegenwartserfahrungen und Zukunftserwartungen.
Andersherum: Es ist fast unmöglich Geschichte nicht als Steinbruch zu betrachten, denn das würde eine vollständige und endgültige Geschichte bedeuten.
Q:
Welche sind die 4 Kompetenzen des Fachs Geschichte im Kernlehrplan NRW (Sek II)?
A:
  • - Sachkompetenz
  • - Methodenkompetenz
  • - Urteilskompetenz
  • - Handlungskompetenz
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Q:
Definition 'Geschichtskultur'
A:
'Geschichtskultur' ist die praktische Ausformung des Geschichtsbewusstseins derer, die ein einer Gegenwart leben. Und ist damit die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Vergangenheit umgeht. Sie kann sich z.B. in Monumenten, Straßennamen, Filmen etc. ausdrücken.

'Geschichtskultur' ist gesellschaftlich und kann kontrovers sein.
Q:
In welchen Ausformungen kann 'Narratio(n)'/'Narrativität' erscheinen?
A:
- Erzählende Quellen
- Historiographische (Schul-)Texte
- etc.
Q:
Was sind die Merkmale historischer Narration?
A:
  • - Retrospektivität/Perspektivität
  • - Temporalität/Sequenzialität (Zeitspanne wird erzählt)
  • - Selektivität
  • - Konstruktivität (sinnvoller Aufbau)
  • - Kommunikativität (Kommunikation mit Adresstenkreis)
  • - Partialität/ Partikularität (nur ein Teil der Geschichte)
Q:
Was sind die Aufgaben und Ziele des Fachs Geschichte?
A:
Auswahl:
- Die Auseinandersetzung mit Geschichte: eigenständige Denkform, mit besonderen Wahrnehmungs- und Reflexionsmöglichkeiten.
- Begenung mit historisch und kulturell Anderen; macht Alternativen denkbar und dern Vegleich möglich.
- Geschichte vermittelt die Einsicht, dass das Denken und Handeln stats von Zeit, Ort und Ineressen abhängig ist.
Q:
Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens für den GU?
A:
  • Überweltigungsverbot
  • Kontroversität --> Multiperspektivität und Problemorientierung
  • SuS sollen selbst urteilen --> Urteilskompetenz
Q:
Was sind 6 Kriterien für guten GU?
A:
1. Struktur
2. Transparenz
3. Selbsterkenntnis
4. Lebensweltbezug
5. Sachkompetenz
6. Flexibles Wissen
Q:
Was ist das besondere an einem 'historischen Ort'?
A:
  • - Geschichte vor Ort / Original
  • - Voraussetzung: Rekonstruierbarkeit
  • - Ohne Kontext stumm
  • - Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
  • - Bereicherung GU: "Königsweg historischen Lernens" (Baumgärtner)
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