V Kriminologie II an der Universität Bochum

Karteikarten und Zusammenfassungen für V Kriminologie II an der Universität Bochum

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Anzeigebereitschaft

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund und ausländischer Staatsangehörigkeit

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„Die Kriminalität“, „die Migranten“?

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Gründe für erhöhte Kriminalitäts-/Gewaltrisiken (bei Migranten)

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Geflüchtete und Kriminalität

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Strömungen in der Kriminologie

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Abweichendes Verhalten

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Systemtranszendente Alternativen

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Typen polizeilicher pro-organisationaler Devianz

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Pragmatische Devianz

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Kompensierende Devianz

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V Kriminologie II

Anzeigebereitschaft

Gründe für oder gegen eine Anzeige:

Beurteilung des Verhaltens als rechtswidrig z.B. Wo liegen die Grenzen legitimer Gewaltanwendung? 

Vertrauen in Behörden z.B. Werden Polizei, Staatsanwaltschaft oder die Gerichte den Fall ernst nehmen? 

Erfolgsaussichten z.B. Bringt die Anzeige trotz schlechter Beweislage überhaupt etwas? 

Angst vor negativen Folgen z.B. Besteht Scham, Angst vor einer Gegenanzeige oder anderen Repressionen?

V Kriminologie II

Bevölkerung mit Migrationshintergrund und ausländischer Staatsangehörigkeit

  • Migration: Auf Dauer angelegte oder dauerhaft werdende (grenzüberschreitende) Verlagerung des Lebensmittelpunktes 
  • Migranten: selbst im Ausland geboren (gegenwärtig: 16,1%) 
  • Migrationshintergrund: Migranten + ihre Nachkommen 
    • gesellschaftlicher Zuschreibungsprozess („einheimisch“ / „fremd“, „wir“ / „die“) • in welcher Generation „endet“ der „Migrationshintergrund“? • wie geht man mit „einseitigem“ Migrationshintergrund um? 
    • sozialwissenschaftl. Studien: Häufig bis zur zweiten, z.T. bis zur dritten Generation 
    • nach Statistischem Bundesamt: selbst od. mind. ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren (Ziel: Erfassung der Zuwanderung ab 1950) 
    • Mikrozensus 2017: insgesamt 19,3 Mio./23,6% 
  • Nur ausländische Staatsangehörigkeit: ca. 10 Mio./ca. 12% (Zensus/AZR)

V Kriminologie II

„Die Kriminalität“, „die Migranten“?

  • Unterschiedliche Migrationsumstände /-motive: 
    • Klassische Arbeitsmigranten und ihre Familien / Nachkommen 
    • (Spät-)Aussiedler 
    • Asylsuchende/Flüchtlinge, irreguläre Migration 
    • EU-Binnenmigration, Pendelmigration… 
    • Einreise alleine oder mit Familie? 
  • Unterschiedliche Aufenthaltsdauer: 
    • 1. Generation / 2. und 3. Generation 
    • Kinder und Jugendliche / Erwachsene 
  • Unterschiedliche Herkunft sowie rechtliche und soziale Lage 
    • z.B. Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsstatus, Integration in den Arbeitsmarkt und andere Gesellschaftsbereiche, kultureller Hintergrund… 
  • Unterschiedliche nationale und lokale Aufnahmekontexte

--> Höchst unterschiedliche Lebensgeschichten und Lebenslagen

V Kriminologie II

Gründe für erhöhte Kriminalitäts-/Gewaltrisiken (bei Migranten)

Zentral: häufiger marginalisiert

  • vermehrtes Aufwachsen in sozialer Randständigkeit, benachteiligten Stadtvierteln 
  • (auch deshalb) höhere Wahrscheinlichkeit des Anschlusses an delinquente Peergroups und der Herausbildung devianter Normorientierungen und Selbstbilder (=> Subkulturtheorien) 
  • Marginalisierte Männlichkeit (Connell): Fehlen „konformer“ Ressourcen der Anerkennung wird kompensiert durch Selbstinszenierung als „starker Mann“; Gewalt verschafft Macht, Respekt und Anerkennung (in der Peergroup) 
  • herkunfts- und länderübergreifender Mechanismus 
  • bei jungen Migranten(-nachkommen) Marginalisierungswahrnehmung ggf. verstärkt durch besondere Schwierigkeiten der Identitätsfindung 
    • Zugehörigkeitsgefühl, Fremdheits- und Ausgrenzungserfahrungen 
    • innere und familiäre Kulturkonflikte 
    • z.T. geschwächte Aufsicht, Autoritätsverlust gerade der Väter 23

Darüber hinaus: „Herkunftskultur“?

  • auch diese nicht homogen und statisch! 
  • gewisse Plausiblität bei unmittelbar „ehrbezogenen“ Delikten (=> aber: „Familientragödien“) 
  • darüber hinaus diskutiert: auch bei anderen Gewalttaten möglicher zusätzlicher Einfluss der familiären Herkunft aus Gesellschaften, in denen Dominanz/Stärke das Männlichkeitsbild mehr prägen als (heutzutage) im Aufnahmeland 
  • empirische Hinweise darauf: 
    • „ethnische“ Unterschiede bei Gewalt verschwinden nicht immer völlig, wenn man die soziale Lage (bspw. Bildungsteilhabe) kontrolliert (s. zuletzt aber Leerkes et al. 2019) 
    • stärkere Zustimmung zu „gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen“, auch nach Kontrolle der sozialen Lage (so v.a. Pfeiffer et al.) 
    • vermehrte gewaltsame Erziehung (aber: immer Ausdruck der „Herkunftskultur“?) 
  • Rückgriff auf „tradierte“ Männlichkeits- und Ehrvorstellungen v.a. dann erwartbar, wenn hier marginalisiert 
  • Rückgriff auf Gewalt dann weniger wahrscheinlich, wenn andere Formen der Anerkennung (Heitmeyer) verfügbar sind (v.a. Schule)

V Kriminologie II

Geflüchtete und Kriminalität

  • vielfach Viktimisierungsrisiken im Herkunftsland, auf der Flucht, z.T. nach der Ankunft (s. im Überblick Feltes et al. 2018) 
  • Kriminalität von Geflüchteten: In Dtschl. bislang vergleichsweise wenig kriminologisch untersucht (s. zuletzt jedoch Glaubitz/Bliesener 2018) 
  • Grundbeobachtungen: • Bevölkerung Ende 2016: ca. 1,6 Mio. „Schutzsuchende“ • Alters-/Geschlechtsstruktur 2015/16: 34% „junge Männer“ (16-29 J.) (dt. Bev.: 7,8%) • viele unbegleitet, ohne Familie/Umfeld, in nicht gefestigter Lebenssituation 
  • PKS/Gesamtentwicklung: Zahl der registrierten Fälle in den meisten Deliktsbereichen tendenziell weiter rückläufig (vollendete Tötungsdelikte, Raub, Einbruch…) • Deutscher Viktimisierungssurvey: z.T. leichte Zunahmen 2017 gegenüber 2012
  • Geflüchtete: Genaue Belastungszahlen (bundesweit) liegen bislang nicht vor, aber auch unter Kontrolle von Alter/Geschlecht wohl höher als in der Allgemeinbevölkerung 
    • bundesweit 2018: „Zuwanderer“ 8,6% der Tatverdächtigen (Bevölkerungsanteil: ca. 2%) 
    • beachte aber auch: mögliche unterschiedliche Sichtbarkeit / Anzeigehäufigkeit sowie Ungenauigkeiten der Erfassung des Aufenthaltsanlasses 
    • Unterschiede nach Herkunft erkennbar --> Frage der Zusammensetzung, der Erfahrungen, der Perspektiven?

V Kriminologie II

Strömungen in der Kriminologie

Traditionelle Position

  • Verbrechen als gegebenes Phänomen
  • an die Bedürfnisse des Kriminaljustizsystems angelehnt, anwendungsorientiert
  • Kritik: erkennt Relevanz von Normsetzung und Machtstrukturen nicht hinreichend an
  • Gegenstandsorientierung wird häufig an Gebrauchsnutzen für die Politik vorgenommen („Theorielosigkeit“)

Kritische Kriminologie

  • Unterschied zwischen kriminellem und nicht-kriminellem Verhalten gibt es nicht (kriminelles Verhalten ist im Grunde nicht anderes als menschliches Verhalten --> erst durch die Bewertung der Menschen wird dies zu kriminellem Verhalten)
  • Kriminalität ist in Gesellschaften mit Normen inhärent, erfüllt Funktionen
  • Kriminalitätskontrolle verfolgt (auch) andere Ziele als die Verhinderung von Straftaten (z.B. als Instrument der Regierung zur Machtdemonstration, etc.)
  • selektive Erfassung "krimineller Handlungen" (nicht immer werden alle kriminellen Handlungen erfasst und verfolgt)
  • Strafe durch andere Konfliktlösungsmodelle ersetzbar (Abolitionismus) (Ansicht, dass das Strafrecht wohl kontraproduktiv wäre, und abweichendes Verhalten auch anders eingedämmt werden könnte)

V Kriminologie II

Abweichendes Verhalten

„Von diesem Standpunkt aus ist abweichendes Verhalten keine Qualität der Handlung, die eine Person begeht, sondern vielmehr eine Konsequenz der Anwendung von Regeln durch andere […]. Der Mensch mit abweichendem Verhalten ist ein Mensch, auf den diese Bezeichnung erfolgreich angewandt worden ist […]“ (Becker, 1978: 18)

V Kriminologie II

Systemtranszendente Alternativen

  • Abolitionismus und Entkriminalisierung 
  • Abschaffung der Freiheitsstrafe 
  • Stärkung nicht-staatlicher Reaktionen 
  • Prävention 
  • Zivilrechtliche Nebenfolgen

V Kriminologie II

Typen polizeilicher pro-organisationaler Devianz

  • pragmatische Devianz
  • kompensierende Devianz
  • outputorientierte Devianz
  • kollegiale Devianz
  • angeordnete Devianz

V Kriminologie II

Pragmatische Devianz

Pragmatische Devianz zum Erhalt der Handlungsfähigkeit, denn...

... die Bearbeitung wäre zu aufwendig durch die hohe Anzahl an Normbrüchen. 

... die Bearbeitung wäre zu aufwendig durch ihren zeitlichen Umfang. 

... die Dienstwege und Prozesse innerhalb der Polizei wären zu aufwendig. 

... die Zusammenarbeit mit anderen Behörden wäre ineffektiv/ineffizient. 

... die Maßnahmen wären ineffektiv/ineffizient.

V Kriminologie II

Kompensierende Devianz

Kompensierende Devianz zum Ausgleich des Rechts zur...

... Bevorteilung 

  • durch die Normalisierung der Normbrüche. 
  • einer konkreten Person. 
  • durch die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv.
  • zur Wiedergutmachung. 

... Benachteiligung 

  • durch den Normbruch. 
  • durch die Reaktion auf die Polizei

V Kriminologie II

Outputorientierte Devianz

  • Suchen, Provozieren, Auslegen von Regulierungen und Situationen

Outputorientierte Devianz zum Erreichen von Zielvereinbarungen...

... da sie sinnvoll sind und anders nicht erreicht werden können. 

… zur Erfüllung von Erwartungshaltungen: 

  • „von ganz oben“. 
  • „von oben“. 

… zum Erhalt von Anerkennung: 

  • für jüngere Kollegen. 
  • für die Dienstgruppe.

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