V Klinische Psychologie an der Universität Bochum

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Beispielhafte Karteikarten für V Klinische Psychologie an der Universität Bochum auf StudySmarter:

Warum kommt es zu Angststörungen? (Ursachen)

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DSM-5: Andere Trauma- und Belastungsbezogene Störungen

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DSM-5: Andere Zwangs- und verwandte Störungen

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Zwangsstörung

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Die Generalisierte Angststörung: Zentrale Merkmale

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Panikstörung / Agoraphobie

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Panikstörung („frei flottierende Angst“, „Herzneurose“)

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Folgen der Sozialen Phobie: Behinderungen und Komplikationen

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Soziale Angststörung (Soziale Phobie)

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Agoraphobie („Platzangst“)

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Spezifische Phobie („Spinnenangst“, „Höhenangst“)

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Störung mit Trennungsangst - Diagnostische Kriterien 309.21 (F93.0)

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V Klinische Psychologie

Warum kommt es zu Angststörungen? (Ursachen)

– Schlechte Erfahrungen („Trauma“) 

– Ich bin überfordert („Stress“) 

– Wichtige Fertigkeiten fehlen („Kompetenz“) 

– Habe es von anderen übernommen („Modell“) 

– Es wurde mir beigebracht („Instruktion“) 

– Falsches Verhalten („Vermeidung“) 

– Falsches Denken („Kognition“) 

– Mein Körper ist krank („Somatik“) 

– Ich habe es geerbt („Gene“)

V Klinische Psychologie

DSM-5: Andere Trauma- und Belastungsbezogene Störungen

  • Reaktive Bindungsstörung 
  • Disinhibited Social Engagement Disorder (distanzloses Verhalten bei Kindern) 
  • Akute Belastungsstörung 
  • Anpassungsstörungen

V Klinische Psychologie

DSM-5: Andere Zwangs- und verwandte Störungen

  • Körperdsymorphe Störung 
  • Pathologisches Horten 
  • Trichotillomanie 
  • Dermatillomanie 
  • Substanz/Medikamenteninduzierte Zwangsstörung oder verwandte Störung 
  • Zwangsstörung oder verwandte Störung aufgrund eines anderen medizinischen Krankheitsfaktors

V Klinische Psychologie

Zwangsstörung

  • Bei der Zwangsstörung sind die gefährlichen Ereignisse Gedanken, Bilder oder Impulse 
  • Aber diese Gedanken oder Bilder müssen genau so peinlich vermieden werden, wie der Schlangenphobiker Schlangen vermeidet 
  • Wenn sie auch nur ein einziges mal auftreten, können sie die gleichen Folgen haben, wie das Wiedererleben eines Traumas 
  • Typischerweise treten sie vielmals täglich auf, in schweren Fällen sogar kontinuierlich

V Klinische Psychologie

Die Generalisierte Angststörung: Zentrale Merkmale

  • Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) 
  • Sorgen können nicht kontrolliert werden 
  • Körperliche Symptome (markieren v.a. Intensität) – Ruhelosigkeit, Ermüdbarkeit, Konzentrationsprobleme / Leere im Kopf, Reizbarkeit, Muskelverspannungen, Schlafstörungen (Ein-/Durchschlafstörungen, unruhiger, nicht erholsamer Schlaf) 
  • Chronischer Verlauf (6 Monate, die meiste Zeit des Tages)

V Klinische Psychologie

Panikstörung / Agoraphobie

  • Plötzliche Anfälle intensiver Angst („Angstanfall“, „Panikattacke“) 
  • Vielzahl körperlicher und kognitiver Symptome 
  • Zentrale Befürchtung: Unmittelbare Katastrophe (sterben oder verrückt werden) 
  • Als Konsequenz: Sorgen, Veränderung des Lebensstils, Vermeidung 
  • Sehr häufig: spätere Agoraphobie 
  • Diskussion: Panik + Agoraphobie oder Agoraphobie + Panik

V Klinische Psychologie

Panikstörung („frei flottierende Angst“, „Herzneurose“)

Auslöser: Körperempfindungen (Herz, Atem), Gedanken (plötzlicher Tod)

Plötzliche, z.T. „spontane“ Angstanfälle („Panikattacken“)

Vielzahl körperlicher und psychischer Symptome (Herzklopfen, Schwindel, Atemnot, Angst zu sterben, verrückt zu werden)

Angst vor weiteren Anfällen und ihren befürchteten Konsequenzen

Häufige Folge: Agoraphobie

V Klinische Psychologie

Folgen der Sozialen Phobie: Behinderungen und Komplikationen

  • Mangelhaftes Abschneiden in der Ausbildung, Berufsausbildung, Schule oder Universität 
  • Berufliche Einschränkungen: unfähig zu arbeiten; Beschäftigung unterhalb der Möglichkeiten; kein Aufstieg 
  • Soziale Beeinträchtigung: Einschränkung der sozialen Interaktion; unfähig, Verabredungen zu treffen oder eine intime Beziehung einzugehen; Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder aufrechtzuerhalten
  • Finanzielle Abhängigkeit von Eltern, Ehepartner 
  • Kosten für unnötige medizinische Untersuchungen z.B. wegen Tremor, gastrointestinaler Beschwerden 
  • Alkoholmissbrauch als Selbstmedikation, Alkoholabhängigkeit 
  • Depression 
  • Suizidalität

V Klinische Psychologie

Soziale Angststörung (Soziale Phobie)

(auch „Lampenfieber“, „extreme Schüchternheit“)

Auslöser: zwischenmenschliche Situationen

Angst vor der negativen Bewertung durch andere Menschen, Gefühl, ständig beobachtet und (negativ) bewertet zu werden, Vermeidung zwischenmenschlicher Situationen

V Klinische Psychologie

Agoraphobie („Platzangst“)

Auslöser: Situationen, in denen Angstanfälle besonders wahrscheinlich, unangenehm oder gefährlich werden könnten

Angst vor der Angst bzw. katastrophalen Konsequenzen der Angst Vermeidung einer Vielzahl von Situationen (Menschenmengen, Alleinsein, Kaufhäuser, Fahrstühle, enge Räume, Autofahren, Trams, Tunnels…)

V Klinische Psychologie

Spezifische Phobie („Spinnenangst“, „Höhenangst“)

Auslöser: Spezifische Objekte oder Situationen

Angst vor klar umschriebenen Objekten oder Situationen (z.B. bestimmte Tiere, Höhen, enge Räume, Blut, Spritzen oder Verletzungen) gekoppelt mit Vermeidung

Medieneinfluss?

V Klinische Psychologie

Störung mit Trennungsangst - Diagnostische Kriterien 309.21 (F93.0)

A Eine entwicklungsbezogen unangemessene und übermäßige Furcht oder Angst vor der Trennung von den Bezugspersonen, wobei mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt sein müssen: 

1. Wiederholtes übermäßiges Leiden, wenn eine Trennung von zu Hause oder von wichtigen Bezugspersonen erwartet oder erfahren wird. 

2. Andauernde und übermäßige Besorgnis, dass er/sie wichtige Bezugspersonen verlieren könnte oder dass diesen etwas zustoßen könnte, etwa Krankheit, Verletzung, Unheil oder Tod. 

3. Andauernde und übermäßige Besorgnis, dass ein Unglück passieren könnte (z.B. verlorengehen, entführt werden, einen Unfall haben, erkranken), welches die Trennung von einer wichtigen Bezugsperson zur Folge hat.

4. Andauernder Widerwillen oder Weigerung, aus Angst vor der Trennung auszugehen, von zu Hause weg, in die Schule, zur Arbeit oder an einen anderen Ort zu gehen. 

5. Andauernde und übermäßige Furcht oder Widerwillen, allein oder ohne wichtige Bezugspersonen zu Hause oder in einem anderen Umfeld zu bleiben. 

6. Andauernder Widerwillen oder Weigerung, auswärts zu übernachten oder ohne die Nähe einer wichtigen Bezugsperson schlafen zu gehen. 

7. Wiederholt auftretende Alpträume von Trennungen 

8. Wiederholte Klagen über körperliche Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Bauschmerzen, Übelkeit, Erbrechen), wenn die Trennung von einer wichtigen Bezugsperson bevorsteht oder stattfindet.

B Die Furcht, Angst oder Vermeidung ist anhaltend, bei Kindern und Jugendlichen mindestens über 4 Wochen und bei Erwachsenen typischerweise über 6 Monate oder länger. 

Das Störungsbild verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen. 

D Das Störungsbild wird nicht besser durch eine andere psychische Störung erklärt, wie zum Beispiel durch die Weigerung das Haus zu verlassen aufgrund übermäßigen Widerstands gegenüber Veränderungen bei Autismus- Spektrumsstörung; Wahn oder Halluzinationen bezüglich Trennungen bei psychotischen Störungen…

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