Urbane Räume an der Universität Bochum

Karteikarten und Zusammenfassungen für Urbane Räume an der Universität Bochum

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Entwicklungsplanung (1960 - 1980)

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Auffangsplanung (1900 - 1960)

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Anpassungsplanung (1860 - 1900)

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Bochum

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Residenzstädte

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Festungsstädte

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Exulantenstädte

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Bergstädte

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Idealstadtentwürfe der Renaissance

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Ordenstädte des deutschen Ritterordens im heutigen Polen u. Baltikum

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Gründung von Klein- u. Zwergstädten durch Territorialherren

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Perspektivenplanung (ab 1980)

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Urbane Räume

Entwicklungsplanung (1960 - 1980)
1. Rolle d. Stadtplaners:
• „Lenkende Hand“
• Polit. Entscheidungsfunktion
• Planungsduphorie

2. Aufgabe d. Stadtplaners:
• Zielsetzung: Rahmenbed. schaffen
• Handlungsalternativen entwerfen
• Auswirkungen prognostizieren
• Bewertent implementieren
• Planung auf wissenschatl. Basis

3. Rahmenbed. d. Stadtplaners:
• Raumordnungsgesetz (1965)
• Bundesbaugesetz (1975)
• Städtebauförderungsgesetz
• Entwicklungsämter
• Suburbanisierung / Zersiedlung
• Wirtschaftswunder

4. Instrumente d. Stadtplaners:
• Kosten-Nutzen-Analysen, Nutzwertanalysen
• In Politik integrierte Entw.planung
• Öffentl.-rechtl. Durchsetzungsmittel

5. Raumwirksamkeit:
• „Zukunft im Griff“
• Leitbilder: autogerechte Stadt, Urbanität durch Dichte, funktionale Gliederung

Urbane Räume

Auffangsplanung (1900 - 1960)
1. Rolle d. Stadtplaners:
• „Ggspieler“ zu „praktischen Leuten“
• „Arzt“ für „kranke Städte“ des 19. Jh.
• Missionar. Anwalt d. Allgemeinwohls

2. Aufgabe d. Stadtplaners:
• Schaffung planerischen Rahmens
• Rahmen f. Koordinat. d. Entw.kräfte
• Einführung d. Gesamtlebens d. Nation
• Verknüpfung: Wissenschaft u. Kultur
• Neordnung, Gliederung, Auflockerung d. Stadt durch grüne Infrastruktur

3. Rahmenbeding. d. Stadtplaners:
• Kriegszerstörung -> Wohnungsnot
• Antiurbanes vs. monumentales Konz.
• Reform d. Wohnungsbaugesetzes

4. Instrumente d. Stadtplaners:
• Systemat. Rückgriff auf Technologien
• Flächennutzungspläne
• Generalbebauungspläne
• Negativplanung
• Boden- u. Nutzungsordnung
• 1960: Bundesbaugesetz

5. Raumwirksamkeit i. d. Stadtplanung:
• Konzept d. „Nachbarschaftseinheit“
• Geordnetes urbanes Wachstum
• Abwendung v. Blockbebauung

– Schlüsselbegriffe: gesund, org., Ordnung, gegliedert, aufgelockert

Urbane Räume

Anpassungsplanung (1860 - 1900)
1. Rolle d. Stadtplaners:
• Experte f. techn. Verbesser. (Ingeneur)
• Verschöner. d. Stadt (künstler., Archit.)

2. Aufgabe d. Stadtplaners;
• Abgrenzung öffentl. Flächen u. priv. Bauland
• Stadthygienische Maßnahmen (techn. Bereich) Missstände abwehren
• Schaffen v. freien Plätzen, Grünanlagen, gestalter. Bereiche (Geometerpläne)

3. Rahmenbed. d. Stadtplaners:
• Industrialisier. -> schnelles Wachstum
• Bev.wanderung (Land -> Stadt)
• Soz. Probleme (Wohnungsmangel)
• Rapide Veränder. -> deutl. Reaktion, z.B. Jugendbeweg., Heimatschutz,
—> Gegenbild d. Großstadt

4. Instrumente d. Stadtplaners:
• Öffentl.-rechtl. Fluchtlinienpläne
• Neue Stadtkonzepte
• Negativplanung (erst Straßen)

5. Raumwirksamkeit in d. Stadtplanung:
• Dichte Blockbeauung
• Regelmäßigkeit, Durchlüftung u. Luftdurchlässigkeit
• Repräsentative Bauten

– Bsp. Bochum 1870:
• Ende d. Viehbetriebs im Zentrum (Kuhhirten Denkmal)
• Bochum 1.0 —> Bochum 2.0 Industrie

Urbane Räume

Bochum
– ca. 800 gegründet, an Krezung von Handelsstraßen
– Verlegung des Bfs ermöglichte Bermuder3eck
– Ehrenfeld -> Stadterweiter. im Süden, Negativplanung (erst Straßen)

– Struktur:
• Innenstadt dicht bebaut (Blockbauten), in Ehrenfeld weniger, irgendwann Stadtvillen u. Einfam. Häus.
• aktuell: Viertel vor Ehrenfeld -> Hip Viertel, Mietpreise überdurchschnittl.
—> Anfang Gentrifiezierung (?)

– Hustadt:
• 70er —> Uni-Stadt
• Leitbilder: funktion. Gliederung
• viele Soz.wohnungen, wenig Investm.
• günstige Wohnungen —> Leute mit Migrationshintergr. ziehen ein
• ab 2000: Stadtumbau West
• Renovierungen, Schaffung von Begegnungsorten
• Quartiermanager
• Hauptfunktion —> Wohnen, außerdem: Bildung, Grundversorgung, Umland für Erholung
• Struktur: Plattenbau, Bau in die Höhe
• Wohnungsbaugesellschaft

– RUB:
• Bau in den 60ern: Bildungsexpansion
• Urbanität durch Dichte, Campus d. kurzen Wege
• Funktion: Bildung, Arbeit, Erholung
• Plattenbau, „Hafen des Wissens“
• Dreisilbige Entwicklung: Innenstadt, Opelgelände, Uni
• Bluesquare in der Innenstadt —> Info, Werbung, Image

Urbane Räume

Residenzstädte
– 17. – 18. Jh.
– Stadtanlagen als Ausdruck absolutistischer Staatsauffassung, als Gesamtkunstwerk (Repräsentationsfunktion)

Merkmale:
– Gründung u. Eigentumshoheit des Landesherren
– Realisierung durch fürstl. Baumeister
– Schloss als Mittelpunkt
– Symmetrisch-horizontale Struktur
– Strenge Bauvorschriften
– Soz.räuml. Gliederung, zentral-periherer Sozialgradient als Spiegelbild der ständischen Gesellschaft
– Verwaltungs- u. Kulturzentren

Urbane Räume

Festungsstädte
– 16. – 17. Jh.

– Ideengeber: Albrecht Dürer (1527), Daniel Speckle (1589); Entw. von Bastionssystemen (erweitert von Vauban, Ludwig XIV)

– Militärische Infrastruktur: Kasernen, Zeughaus, Magazine usw.
– Militärische Neugründungen: z.B. Saarlouis (1680)
–Umgestaltung bestehender Städte durch Bastionssystem u. Rayon

Urbane Räume

Exulantenstädte
– 16. – 18. Jh.
– Gründungen protestant. Landesherren zur Aufnahme v. Glaubensflüchtl. in Folge d. Gegenreformation

Motive d. Landesherren:
– Bev.- u. Wirtschaftsförderunspolitik
– Landesaufbau durch know-how u. Technologietransfer

Urbane Räume

Bergstädte
– 15. – 17. Jh., besonders 16. Jh.

Merkmale:
– Landesherrliche Gründungen auf Basis von Erzfunden
– Ansiedlung v. Unternehmen u. Arbeitskräften
– Ausstattung mit besonderen Rechten

Urbane Räume

Idealstadtentwürfe der Renaissance
– 15./16. Jh
– Stadt -> rational geplantes Kunstwerk
– Machtrepräsentation der Territorialherren
– Aufgreifen römischer Architektur u. Stadtplanung Vitruvs (88-26 v.Chr.)

Merkmale:
– Stadtanlage symetrisch, schachbrettartige o. radiale Straßenführung
– Ausrichtung auf Herrschaftszentrum
– Funktionale Gliederung
– Ausgefeiltes Verteidigungssystem durch neue Waffentechnik u. Veränderung im Kriegswesen
– möglichst optimale Einbindung in Verkehrsnetz

Urbane Räume

Ordenstädte des deutschen Ritterordens im heutigen Polen u. Baltikum
– 12. – 14. Jh.

Merkmale:
– Ordensburg u. Hospital
– Rechtwinklige Anlage u. regelm. Parzellierung
– zentr. rechteck. o. quadrat. Marktplatz
– Rathaus freistehend in Mitte von ringförmigen Marktplatz
– häufig Stadterweiterung zur Doppelstadt

– (Ritterorden gründete 93 Städte und >1000 Dörfer)

Urbane Räume

Gründung von Klein- u. Zwergstädten durch Territorialherren
– ca. 1200 – 1300

– Lage: in Schutzlage, Grenzregionen, Verkehrslage war nicht entscheidend

– Größe: unter 20 ha, oft unter 10 ha

– Strategie: militärisch-machtpolit. Gründe, Herrschaftssicherung u. Stärkung d. Territorialmacht

– Dinslaken, Dorsten, Haltern

Urbane Räume

Perspektivenplanung (ab 1980)
1. Rolle d. Stadtplaners:
• Politikberater
• „Urban Management“
• Urban Governance

2. Aufgabe d. Stadtplaners:
• Aufgreifen v. Chancen unter Wahrung allg. Ziele
• Planung konkreter Proj. mit konkretem tagespolit. Einschlag
• Planung als kommunikat. Aufgabe
• Marktteilnahme

3. Rahmenbed. d. Stadtplaners:
• Postfordismus
• Betonung d. Individuellen
• Grenzen d. Wachstums
• Wachsendes Umweltbewusstsein
• Forerung mehr Bürgerbeteiligung
• Nostalgie
• Deregulierung
• Neoliberalismus
• Planungsskepsis statt -Euphorie
• Schwerpunktbildung

4. Instrumente d. Stadtplaners:
• Informelle Planung (Masterpläne)
• Städtebaul. Verträge (PPP)
• Entw.- u. Fördergesellschaften
• Baugesetzbuch (1986)

5. Raumwirksamkeit:
• Großprojekte u. Veranstaltungen (Olympische Spiele u. IBA)
• Rückbau, Verkehrsberuhigung
• Denkmalpflege
• Ökolog. Stadterneuerungen

– Leitbilder:
• Perspektivischer Inkrementalismus
• Regulation statt Planung
• Sustainable development
• Stadtkultur u. Stadtmarketing
• Wettbewerbsorientierte Planung

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