Urbane Räume an der Universität Bochum

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Verstädterung und Urbanisierung

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Dimensionen der Urbanisierung

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Was macht eine Stadt aus? Kombinierter geographischer Stadtbegriff

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Griechische Städte: Polis

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Lageansätze

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Morphogenetische Ansätze

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Funktionale Ansätze

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Kulturgenetische u. kulturvergleichende Ansätze

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Sozialgeograpgische Ansätze

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Wahrnehmungs- u. verhaltensorientierte Ansätze

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Strukturtheoretische / strukturalistische Ansätze

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Unterschied Space und Place

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Urbane Räume

Verstädterung und Urbanisierung
1. Verstädterung:
-Vermehrung, Ausdehung von Städten
-nach Zahl, Fläche oder Einwohnern
-sowohl absolut als auch im Verhältn. zur ländl. Bev.

2. Urbanisierung:
-schließt die Ausbreitung / Verstärkung städt. Lebens-, Wirtsch.- u. Verhaltensweisen mit ein

Urbane Räume

Dimensionen der Urbanisierung
—> demographische Urbanisierung:
-Zunahme der Städt. Bev.
(demograph. Zustand [Verstädt.grad] / demographischer Prozess [Zuwachsrate des Verstädt.grades]

—> Urbanisierung als Städteberdichtung
– Zunahme der Städtezahl

—> physiognomische Urbanisierung
-Ausbreitung d. städt. Siedlungsraumes u. Umgestaltung von Siedlungen

—> funktionale Urbanisierung
-(Über-)Konzentration (ökonom., pol. infrastr. Usw), Zentralität

—> sozio-kulturelle Urbanisierung:
-sozialer und kultur. Wandel, städt. Lebensformen

Urbane Räume

Was macht eine Stadt aus? Kombinierter geographischer Stadtbegriff
1. Siedlungsgröße (EW-Zahl, untersch. Schwellwerte!)

2. Geschlossenheit der Siedlung:
Bebaungsdichte, Bev.dichte

3. Sek.- und tertiärwirtschaftl. Aktivitäten dominieren

4. Heterogenität: räuml. u. soziale Differenz., Segregation, Viertelsbildung

5. „Urbanität“ / „städt. Leben“: Merkmale u.a. Anonymität, „modernes“ Wertesystem

6. Mindestmaß an Zentralität

Urbane Räume

Griechische Städte: Polis
-Subsistenz, Handwerk
-20000 ha, städtisches Zentrum, Agrarland
-Stadtmauer, Agora; öffentlich. Bereiche, religiöse Bereiche, private Bereiche
-> „urban code“ der eur. Stadt
-Synoikismus: Um- o. Zusammensiedlung zur Untergrenze
-Gründung von Kolonien bei Erreichen der Obergrenze -> Stadtneugründung / Erweiterung
-Plan von Milet:
Straßennetz als Rechteckraster
-Typenhäuser u. Stadtmauer
-> Leitbild für griech. Städte

Urbane Räume

Lageansätze
-Ca. 1840 – ca. 1900
-Ziel: Erklärung u. Erfassung der Lage u. Verbreitung städt. Siedlungen

a) geograph., großräuml. Lage:
– (Johann G. Kohl, Alfred Hettner)
-> Lage im Naturraum (entlang Fluss)
-> Lage im Kulturraum (Machtterr.)

b) topograph., kleinräuml. Lage:
– (Walter Geisler)
– stark durch phys. Geogr. geprägt
– akrib. Auflistung von Stadtlagen
– auch Bestandteil der sich anschließenden morphogenet. Phase

Urbane Räume

Morphogenetische Ansätze
– seit 2. Hälfte des 19. Jh., Blütezeit in
20ern u. 30ern des 20. Jh.
– Ziel: Analyse der Grundriss- u. Aufrissgestaltung sowie der Genese der Formelemente

-Aktueller Bezug: Städtebaul. Denkmalschutz, Stadtsanierung, Stadtmarketing, Stadtplanung, Baukultur

-> Morphogenese heute nicht Selbstzweck
-> Ausgangspunkt für Analysen des ökonom., polit., gesellschaftl. u. kultur. Wandels
(Walter Geisler, Otto Schlüter)

Urbane Räume

Funktionale Ansätze
– seit 20ern des 20. Jh.
– Ziel: Analyse städt. Funktionen, ihrer Verortungen und Relationen

a) Zentralitäts-, Stadt-Umland- u. Städtesystemforschung
– Ziel: Aufdeckung von Gesetzmäßigkeiten in räuml. Verteilungs- u. Verbreitungsmustern (deduktiv, nomothetisch)

b) innerstädt. Strukturanalysen
– Ziel: Analyse funktional. Raumeinheiten (Innenstadt, Wohnviertel usw.) u. ihrer raumzeitl. Veränderung (innerstädt. Differenzier.)

-Stadtstrukturmodelle der Sozialökologie (Burgess, Hoyt, Harris/Ullman): raumzeitl. Zonierung soz. Schichten, Ethnien usw. (sozialdarwin. Denkmuster)
– Funktion: Aufgabe, Wirkung u. Wirkunsgefüge eines Elements innerh. eines Systems
– Aktueller Bezug: Einzelhandelskonzepte, Städtenetze, Segregat.forschung, neue Standortmuster d. Konsums, Städtesysteme im Kontext der Globalis. Usw
– (Walter Christaller, Hans Bobek)

Urbane Räume

Kulturgenetische u. kulturvergleichende Ansätze
– seit den 20ern / 30ern des 20. Jh.
– Ziel: Analyse v. Gemeinsamk. u. Untersch. der Stadtentwickl. u. Stadtstruktur
—> Hintergrund; kulturelle (später auch eyplizit polit.) Einflussfaktoren u. Entwickl. von Modellvorstellungen kulturgenet. o. kulturraumspezif. Stadttypen

– Wichtig: kulturräuml. Stadttypen sind keine Gebilde, sondern gedankliche Konstruktionen; keine eindeutigen Grenzen

– aktueller Bezug:
• kritische Hinterfrag. der These v. einer zunehmenden Konvergenz der Stadtentwickl. im Zuge der Globalisier.
•Erweiterung des „magischen“ Dreiecks zu Viereck: ökölog., ökonom., soz., kulturelle Nachhaltigkeit

– (Passarge, Holzner, Hofmeister, Lichtenberger, Wirth, Wilhelmy, Borsdorf, Bähr, Jürgens)

Urbane Räume

Sozialgeograpgische Ansätze
– seit den 50ern / 60ern des 20. Jh.

a) Münchener Schule der Sozialgeogr. (Ende 60er u. 70er Jahre):
– Ziel: Untersuchung der Raumansprüche (Daseinsgrundfunkt.) u. Raumwirksamkeit soz. Gruppen unter prozessualem Aspekt
– setzte Impulse für angewandte Stadtgeogr., bekam auch starke Kritik
– abgelöst durch handlungstheoret. Ansätze d. Sozialgeogr.
– (Karl Rupert, Franz Schaffer)

b) Sozialräuml. Stadtgliederungen:
– Ziel: Glieder. d. Städte in unterschiedl. Sozialräume anhand objektiv erfassbarer Merkmale wie Alter, Beruf, Einkommen, Bildung usw. mit Hilfe von Sozialraumanalysen
• postivistischer Ansatz / quant. Metho.
• Problem: Raumeinheit. u. Variablen beziehen sich auf Kategorien amtlicher Statistik. Ansatz wird Differenzier. postmod. städt. Gesellsch. nicht gerecht
– (Eshref Shevky, Marilyn Williams, Wendell Bell)

c) Städt. Lebensstil- u. Milieuforschung (seit 90er Jahren):
–Ziel: Erfassung d. räuml. Differenzierungsprozesse poostmod. städt. Gesellsch. (Segregation, Fragmentier., Gentrifizier.)

Urbane Räume

Wahrnehmungs- u. verhaltensorientierte Ansätze
– seit 60ern / 70ern des 20. Jh.

–Ziel: Analyse d. Wahrnehmung u. Bewertung städt. Strukturen u. Standorte sowie der Zusammenhänge zwischen Raumwahrnehm. / Raumbewert. u. raumrelevantem Verhalten

–Themen:
• Untersuchung von Images,
• Standortpräferenzen,
• raumbezogenen Identitäten usw.

– (Kevin Lynch, Paul Reuber, Peter Weichart)

reale Welt -> Info (menschl. Sinne) -> Wahrnehmen (Bewusstsein u. Persönlichk.) -> Erkennen (Kultur) -> Erinnern => abgewandtes kognitives Bild

Urbane Räume

Strukturtheoretische / strukturalistische Ansätze
– vor allem in 70ern/80ern des 20. Jh.

– Ziel: Analyse d. Stadt im Zsmhang mit gesellschaftl. Metatheorien (z.B. Marxismus, Kapitalismus, Transformation usw.)

– Fokus: Produktions- u. Machtverhältnisse

– Beispiele: Regulationstheorie
—> Wechselverhältnis v. Akkumulationsregime u. Regulationsweise

– (David Harvey, Manuel Castells, Doreen Massey)

– Strukturalismus!

Urbane Räume

Unterschied Space und Place
Space:
-abstrakter, physischer Raum
-Menschen, Objekte sowie Beziehungen lassen sich an spezif. Standorten verorten
-quantitative Methoden

Place:
-ganzheitl. Verständnis von Raum
-subjekt. Wahrnehmung, symbolische Bedeutung, Aufenthaltsqualitäten
-qualitative Methoden

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