Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden

Lernmaterialien für Strafrecht AT an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Strafrecht AT Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN

1. Strafrechtlicher Güterschutz

Welche beiden Arten von Rechtsgütern lassen sich hinsichtlich des Kreises ihrer Inhaber grundsätzlich unterscheiden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Rechtsgüter lassen sich in Individualrechtsgüter(z.B. leib und Leben; Eigentum) und in kollektive Rechtsgüter (z.B. Sicherheit des Straßenverkehrs; Funktionstüchtigkeit der Rechtspflege) einteilen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter einem Versuch der Erfolgsqualifikation(§ § 22,23 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Der Täter versucht oder vollendet das vorsätzliche Grunddelikt und handelt auch hinsichtlich der besonderen Folge vorsätzlich, ohne dass diese Folge eintritt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter unechten Unterlassungsdelikten (§12 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sind Straftaten, bei denen der Täter die Verwirklichung eines Tatbestandes nicht verhindert, obgleich er im Sinne von § 13 Abs. 1 eine entsprechende Sonderpflicht hat.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter einer Einwilligung (§12 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ist das Einverstandensein des Opfers mit der Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs, das bei Delikten, die Individualrechtsgüter schützen, (auf der Ebene der Rechtswidrigkeit oder bereits des Tatbestands) zum Ausschluss des Unrechts führt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

2. Die Rechtsgutlehre in der Rechtsanwendung

Hat die Rechtsgutlehre über die "kritische Potenz" bei der Beurteilung der Berechtigung von Strafgesetzen und ihre Systematisierungsfunktion im Besonderen Teil hiansu auch Bedeutung in der konkreten Rechtsanwendung?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ja. Zumeist werden hier zwei Aspekte genannt: Zum einen kann das geschützte Rechtsgut für die Auslegung von Tatbeständen eine Rolle spielen. Das gilt insbesondere für die Auslegung des im Tatbestand genannten Handlungsobjekts, da dessen Reichweite wesentlich vom geschützten Rechtsgut geprägt wird. Zum anderen ist das geschützte Rechtsgut für die Einwilligungslehre von Bedeutung. Denn eine Einwilligung ist nur wirksam, wenn der Einwiligende über das geschützte Rechtsgut dispositionsbefugt ist. Dies ist etwa der Fall bei kollektiven Rechtsgütern (vgl. 1.) grundsätzlich nicht der Fall.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Freiwilligkeit (§ 31 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Die Freiwilligkeit bestimmt sich – wie bei § 24 – nach HM danach, ob der Rücktritt aus autonomen Motiven erfolgt, während er unfreiwillig ist, wenn er auf heteronomen Beweggründen beruht.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Man unter einem Tatumstand (§ 16 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ist eine tatsächliche Voraussetzung eines Deliktstatbestands (oder Rechtfertigungstatbestand, strittig).

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

§§ 3-7 Was ist...

das Inland 

ein Deutscher

das Ausland

ein Ausländer ?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Inland ist das Gebiet, in dem das deutsche Strafrecht aufgrund hoheitlicher Staatsgewalt seine Ordnungsfunktion geltend macht. Dieser sog. funktionelle Inlandsbegriff deckt sich mit dem staatsrechtlichen Begriff und umfasst die in der Präambel des GG genannten Länder.

Deutscher ist, wer nach Art. 116 die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. 

Ausland ist das Gebiet, das nicht Inland ist, eingeschlossen das offene Meer und Gebiete ohne Staatshoheit.  

Ausländer ist, wer nicht Deutscher i.S.d. Art. 116 I GG ist, also auch ein Staatenloser (§ 2 I AufenthG).

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

§ 12  Was ist...

der Erfolg

die Handlung

die Kausalität

objektiv zurechenbar

das Einverständnis

die Einwilligung?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Erfolg ist die nachteilige Veränderung des durch die Norm geschützten Rechtsguts(objekts).

Handlung

Strafrechtlich relevant ist jedes Verhalten, das vorgenommen oder unterlassen werden kann, um eine Tatbestandsverwirklichung gezielt (intentional) zu vermeiden (str.)

Kausalität

Ein Verhalten ist die Ursache eines Erfolgs, wenn es unter den gegebenen Umständen nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Eintritt dieses Erfolgs in seiner konkreten Gestalt nach Maßgabe der anerkannten Kausalgesetze entfiele

Objektiv zurechenbar ist ein Erfolg dann, wenn sich in ihm ein vom Täter (allein oder mit anderen) geschaffenes (generell) unerlaubtes Risiko realisiert. 

Einverständnis ist die Zustimmung des Opfers zu einem Verhalten des Täters und führt zum Ausschluss eines Tatbestandsmerkmals (z.B. " eindringen", " wegnehmen"), das einen entgegenstehenden Willen des Opfers verlangt

Einwilligung ist das Einverstandensein des Opfers mit der Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs, das bei Delikten, die Individualrechtsgüter schützen, (auf der Ebene der Rechtswidrigkeit oder bereits des Tatbestands) zum Abschluss des Unrechts führt.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Grundtatbeständen (§12 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Grundtatbestände umschreiben die Grundform eines bestimmten Deliktstyps und weisen alle Merkmale auf, die einer Straftat ihr typisches Gepräge geben.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung (§ § 20,21 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sind schwere nicht krankhafte Bewusstseinstrübungen oder – einengungen, die zu einem Verlust der raum – zeitlichen Orientierung führen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter rechtfertigender Pflichtenkollision(§ 32 StGB)?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Als rechtfertigende Pflichtenkollision wird eine Situation bezeichnet, in der eine Person Adressat wenigstens zweier gleichrangiger Pflichten ist, von denen sie aber nur eine auf Kosten der anderen erfüllen kann.

Lösung ausblenden
  • 234484 Karteikarten
  • 4727 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Strafrecht AT Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

1. Strafrechtlicher Güterschutz

Welche beiden Arten von Rechtsgütern lassen sich hinsichtlich des Kreises ihrer Inhaber grundsätzlich unterscheiden?

A:

Die Rechtsgüter lassen sich in Individualrechtsgüter(z.B. leib und Leben; Eigentum) und in kollektive Rechtsgüter (z.B. Sicherheit des Straßenverkehrs; Funktionstüchtigkeit der Rechtspflege) einteilen.

Q:

Was versteht man unter einem Versuch der Erfolgsqualifikation(§ § 22,23 StGB)?

A:

Der Täter versucht oder vollendet das vorsätzliche Grunddelikt und handelt auch hinsichtlich der besonderen Folge vorsätzlich, ohne dass diese Folge eintritt.

Q:

Was versteht man unter unechten Unterlassungsdelikten (§12 StGB)?

A:

Sind Straftaten, bei denen der Täter die Verwirklichung eines Tatbestandes nicht verhindert, obgleich er im Sinne von § 13 Abs. 1 eine entsprechende Sonderpflicht hat.

Q:

Was versteht man unter einer Einwilligung (§12 StGB)?

A:

Ist das Einverstandensein des Opfers mit der Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs, das bei Delikten, die Individualrechtsgüter schützen, (auf der Ebene der Rechtswidrigkeit oder bereits des Tatbestands) zum Ausschluss des Unrechts führt.

Q:

2. Die Rechtsgutlehre in der Rechtsanwendung

Hat die Rechtsgutlehre über die "kritische Potenz" bei der Beurteilung der Berechtigung von Strafgesetzen und ihre Systematisierungsfunktion im Besonderen Teil hiansu auch Bedeutung in der konkreten Rechtsanwendung?


A:

Ja. Zumeist werden hier zwei Aspekte genannt: Zum einen kann das geschützte Rechtsgut für die Auslegung von Tatbeständen eine Rolle spielen. Das gilt insbesondere für die Auslegung des im Tatbestand genannten Handlungsobjekts, da dessen Reichweite wesentlich vom geschützten Rechtsgut geprägt wird. Zum anderen ist das geschützte Rechtsgut für die Einwilligungslehre von Bedeutung. Denn eine Einwilligung ist nur wirksam, wenn der Einwiligende über das geschützte Rechtsgut dispositionsbefugt ist. Dies ist etwa der Fall bei kollektiven Rechtsgütern (vgl. 1.) grundsätzlich nicht der Fall.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was versteht man unter Freiwilligkeit (§ 31 StGB)?

A:

Die Freiwilligkeit bestimmt sich – wie bei § 24 – nach HM danach, ob der Rücktritt aus autonomen Motiven erfolgt, während er unfreiwillig ist, wenn er auf heteronomen Beweggründen beruht.

Q:

Man unter einem Tatumstand (§ 16 StGB)?

A:

Ist eine tatsächliche Voraussetzung eines Deliktstatbestands (oder Rechtfertigungstatbestand, strittig).

Q:

§§ 3-7 Was ist...

das Inland 

ein Deutscher

das Ausland

ein Ausländer ?

A:

Inland ist das Gebiet, in dem das deutsche Strafrecht aufgrund hoheitlicher Staatsgewalt seine Ordnungsfunktion geltend macht. Dieser sog. funktionelle Inlandsbegriff deckt sich mit dem staatsrechtlichen Begriff und umfasst die in der Präambel des GG genannten Länder.

Deutscher ist, wer nach Art. 116 die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. 

Ausland ist das Gebiet, das nicht Inland ist, eingeschlossen das offene Meer und Gebiete ohne Staatshoheit.  

Ausländer ist, wer nicht Deutscher i.S.d. Art. 116 I GG ist, also auch ein Staatenloser (§ 2 I AufenthG).

Q:

§ 12  Was ist...

der Erfolg

die Handlung

die Kausalität

objektiv zurechenbar

das Einverständnis

die Einwilligung?


A:

Erfolg ist die nachteilige Veränderung des durch die Norm geschützten Rechtsguts(objekts).

Handlung

Strafrechtlich relevant ist jedes Verhalten, das vorgenommen oder unterlassen werden kann, um eine Tatbestandsverwirklichung gezielt (intentional) zu vermeiden (str.)

Kausalität

Ein Verhalten ist die Ursache eines Erfolgs, wenn es unter den gegebenen Umständen nicht hinweggedacht werden kann, ohne dass der Eintritt dieses Erfolgs in seiner konkreten Gestalt nach Maßgabe der anerkannten Kausalgesetze entfiele

Objektiv zurechenbar ist ein Erfolg dann, wenn sich in ihm ein vom Täter (allein oder mit anderen) geschaffenes (generell) unerlaubtes Risiko realisiert. 

Einverständnis ist die Zustimmung des Opfers zu einem Verhalten des Täters und führt zum Ausschluss eines Tatbestandsmerkmals (z.B. " eindringen", " wegnehmen"), das einen entgegenstehenden Willen des Opfers verlangt

Einwilligung ist das Einverstandensein des Opfers mit der Herbeiführung des tatbestandlichen Erfolgs, das bei Delikten, die Individualrechtsgüter schützen, (auf der Ebene der Rechtswidrigkeit oder bereits des Tatbestands) zum Abschluss des Unrechts führt.

Q:

Was versteht man unter Grundtatbeständen (§12 StGB)?

A:

Grundtatbestände umschreiben die Grundform eines bestimmten Deliktstyps und weisen alle Merkmale auf, die einer Straftat ihr typisches Gepräge geben.

Q:

Was versteht man unter einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung (§ § 20,21 StGB)?

A:

Sind schwere nicht krankhafte Bewusstseinstrübungen oder – einengungen, die zu einem Verlust der raum – zeitlichen Orientierung führen.

Q:

Was versteht man unter rechtfertigender Pflichtenkollision(§ 32 StGB)?

A:

Als rechtfertigende Pflichtenkollision wird eine Situation bezeichnet, in der eine Person Adressat wenigstens zweier gleichrangiger Pflichten ist, von denen sie aber nur eine auf Kosten der anderen erfüllen kann.

Strafrecht AT

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Strafrecht AT an der Universität Bochum

Für deinen Studiengang Strafrecht AT an der Universität Bochum gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Strafrecht AT
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Strafrecht AT