Sozialökonomie an der Universität Bochum | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Erläutere die Ökonomie als Handlungstheorie!

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Annahmen 

  • Method(-olog-)ischer Individualismus 
    • Nur Individuen handeln (im Sinne ihrer Interessen und Bedürfnisse, die sie selbst am besten kennen) 
  • Wahlhandlungen 
    •  Alle Menschen stehen vor Alternativen, bei denen sie abwägen müssen (wegen der Knappheit von Einkommen, Zeit, Ressourcen…) • Entscheidungen für und gegen Alternativen sind unabdingbar 
  •  Eigennutzaxiom
    • Auf der Basis von Kosten-Nutzen-Überlegungen wählen Menschen in der Regel die für sie beste Alternative aus 
  • Rationalitätsannahme 
    • „Rationalität meint, dass Individuen prinzipiell in der Lage sind, entsprechend ihrem relativen Vorteil zu handeln.“


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Ökonomie als Institutionentheorie: Kooperation durch verbindliche Regeln. Was ist damit gemeint? 

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  • In Dilemma-Strukturen werden Kooperationsgewinne systematisch verfehlt 
  •  Zur Realisierung der Kooperationsgewinne (kooperatives Gleichgewicht) sind bindende Vereinbarungen notwendig 
  •  Vereinbarungen sind i.d.R. nur bindend, wenn sie mit Sanktionen versehen sind 
    •  Bestrafung bei Verletzung der Vereinbarung 
    • Belohnung bei Einhalten der Vereinbarung 
  • Nur eine machtvolle externe Instanz kann solche Sanktionen durchsetzen (idealerweise sollte sie in ihren Zwangsrechten legitimiert sein!)
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Ökonomie als Institutionentheorie= Evolution von Kooperation- Was könnte damit gemeint sein? 

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  • Bei Wiederholung der Dilemmastruktur ist eine endogene Kooperationslösung möglich: 
    •  Nicht-Kooperation wird beim nächsten Mal mit Nicht-Kooperation bestraft 
    •  Kooperation wird beim nächsten Mal mit Kooperation belohnt 
    •  Eine solche Tit-for-Tat-Strategie ist evolutorisch stabil und effizient 
  •  Entwicklung sozialer Normen: 
    •  „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ 
    •  „Was Du nicht willst, das man Dir tu’, das füg’ auch keinem ander’n zu“ 
    •  kategorischer Imperativ (Immanuel Kant): „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
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Ökonomie als Institutionentheorie= Welche Rolle spielen Regel im Rahmen der Institutionentheorie und was ist hier zu nennen? 

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  • Regeln bzw. Regelsysteme (Institutionen) verhelfen in Dilemmasituationen zur Realisierung von Kooperationsgewinnen 
  •  Regeln können 
    • durch eine machtvolle Instanz gesetzt sein 
    •  sich als soziale Normen entwickelt haben 
  • Regeln 
    •  begrenzen die Handlungsmöglichkeiten der Individuen 
    •  erweitern ihre Interaktionsmöglichkeiten
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Arbeitsteilung als „Mutter des Wohlstands“: Erläutere im Rahmen dessen die Begriffe: Selbstversorgung, Arbeitsteilung,  Tausch!

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  • Selbstversorgung
    • Produktion der Güter zum eigenen Konsum 
  • Arbeitsteilung: Spezialisierung auf die Produktion bestimmter Güter 
    • a) Fähigkeiten und Lerneffekte („Economies of scale“) 
    • b) Einsparung von Rüstkosten
    •  c) technischer Fortschritt 
    •  Produktion größerer Mengen bei gleichem Aufwand 
  • Tausch der Güter 
    •  „Markt“ notwendig
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Das Prinzip der komparativen Kostenvorteile

1. Wer hat dieses Prinzip konstruiert? 

2. Erläutere das Prinzip 

3. Erläutere das Prinzip anhand eines Beispiels!

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David Ricardo (1777–1823):

  Modell entwickelt für Außenhandel zwischen England (Produzent von Tuch) und Portugal (Produzent von Wein) 

 Zentrale wirtschaftspolitische Aussage: Außenhandel ist besser als Autarkie 

 Zentrale theoretische Einsicht: Damit die Teilnahme eines Landes am internationalen Handel vorteilhaft ist, genügen „komparative“ (↔ „absolute“) Kostenvorteile 

 Modell ist anwendbar auf Arbeitsteilung zwischen Menschen, Unternehmen, Regionen und Ländern


Beispiel:

  Robinson lebt auf einer Insel und kann dort nur 

• Kokosnüsse sammeln 

• oder Fische fangen 


 Autarkie: Robinson konsumiert genau das, was er „produziert“ 

 Freitag landet auf der Insel; er kann dort ebenfalls Kokosnüsse sammeln und fischen 

Wie teilen die beiden die Arbeit untereinander auf und wie tauschen sie die Güter untereinander?

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Was implizieren die Grundprinzipien der Arbeitsteilung für die internationale Arbeitsteilung ? 

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Implikationen für die internationale Arbeitsteilung 


  •  Außenhandel ist vorteilhaft für 
    •  entwickelte Länder (hohe Produktivität, d.h. absolute Kostenvorteile) 
    •  und weniger entwickelte Länder (geringe Produktivität, d.h. absolute Kostennachteile) 
  • Voraussetzungen: 
    • Spezialisierung auf Güter mit komparativen Kostenvorteilen 
    • Es gibt relative Kostenvorteile (z.B. Arbeitskosten vgl. m. Kapitalkosten)
  •  
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Benenne die Probleme der internationalen Arbeitsteilung und Globalisierung 

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Probleme der internationalen Arbeitsteilung und Globalisierung 

  • Vorteile der Arbeitsteilung können zwischen den Ländern ungleich verteilt sein 
  • Vorteile der Arbeitsteilung können innerhalb eines Landes ungleich verteilt sein 
  •  Stärkerer Außenhandel mit Schwellenländern ist für Deutschland insgesamt vorteilhaft, aber 
    •  Gewinner: Kapitaleigner, qualifizierte Arbeitnehmer 
    • Verlierer: unqualifizierte Arbeitnehmer
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Was kannst Du zum Gütertausch und Geld sagen?

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Gütertausch und Geld 

  • Naturaltausch erfordert die „doppelte Zufälligkeit der Wünsche“ 
  • Tausch durch Verwendung eines (Zwischen-)Tauschmittels 
    • Zerlegung des Gütertausches in zwei unabhängige Akte 
    • mit verschiedenen Tauschpartnern 
    • zu unterschiedlichen Tauschzeitpunkten ermöglicht die Realisierung von Kooperationsgewinnen 
  • Voraussetzung: Jeder potenzielle Tauschpartner muss bereit sein, dieses Zwischentauschmittel für erbrachte Sach- oder Dienstleistungen anzunehmen. 
  •  Ein solches Tauschmittel wird Geld genannt
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Benenne die Funktionen des Geldes !

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Funktionen des Geldes

  • Recheneinheit
    • Geld liefert einen Maßstab, um einen ökonomischen Wert zu beziffern 
  •  Tauschmittel / Zahlungsmittel
    • Geld fungiert als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern 
  •  Wertaufbewahrungsmittel 
    • Geld ermöglicht es, Kaufkraft in die Zukunft zu transferieren
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Was ist mit Effizienz  gemeint? 


Erläutere auch Technische Effizienz / Produktionseffizienz,  Betriebliche Effizienz / Kosteneffizienz , Pareto-Effizienz

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Effizienz ist eine Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, bei der mit den vorhandenen Faktoren und mit der bestehenden Technologie das angestrebte Ziel bestmöglich erreicht wird


  • Technische Effizienz / Produktionseffizienz: Ein Produktionsverfahren ist effizient, wenn bei gegebener Ressourcenausstattung und Technologie der maximale Output erzielt wird 
  •  Betriebliche Effizienz / Kosteneffizienz: Kosteneffizienz liegt vor, wenn eine bestimmte Outputmenge bei gegebener Technologie und gegebenen Faktorpreisen zu geringstmöglichen Kosten produziert wird 
  •  Pareto-Effizienz (qualitatives Konzept): Eine Wirtschaft produziert effizient, wenn kein Individuum besser gestellt werden kann, ohne die Bedürfnisbefriedigung eines anderen zu verschlechtern 
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Ökonomie als Theorie menschlicher Interaktionen. Benenne die 3 wichtigsten Theorie in der Ökonomie! 

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  1. Aktions- und Handlungstheorie=Erklärung individueller Entscheidungen und Handlungen 
    • Wahlhandlungen zur Lösung von Knappheitsphänomenen (alternative Verwendung vorhandener Ressourcen) 
    •  Rationalitätsannahme („Homo œconomicus“): Nutzenmaximierung unter Restriktionen
  2. Interaktionstheorie= Analyse des Zusammenwirkens ökonomisch handelnder Individuen 
    • Interdependenz von Entscheidungen und Handlungen ermöglicht strategisches Verhalten 
    •  Gemeinsame und konfligierende Interessen führen zu Dilemmata
  3. Institutionstheorie= Überprüfung und Gestaltung des Interaktionsraumes 
    • Institutionen sind Regelsysteme 
    • Sie sorgen für Verlässlichkeit wechselseitiger Verhaltenserwartungen 
    •  Sie können bei der Überwindung von Interaktionsproblemen helfen
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  • 146522 Karteikarten
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  • 110 Lernmaterialien

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Q:

Erläutere die Ökonomie als Handlungstheorie!

A:

Annahmen 

  • Method(-olog-)ischer Individualismus 
    • Nur Individuen handeln (im Sinne ihrer Interessen und Bedürfnisse, die sie selbst am besten kennen) 
  • Wahlhandlungen 
    •  Alle Menschen stehen vor Alternativen, bei denen sie abwägen müssen (wegen der Knappheit von Einkommen, Zeit, Ressourcen…) • Entscheidungen für und gegen Alternativen sind unabdingbar 
  •  Eigennutzaxiom
    • Auf der Basis von Kosten-Nutzen-Überlegungen wählen Menschen in der Regel die für sie beste Alternative aus 
  • Rationalitätsannahme 
    • „Rationalität meint, dass Individuen prinzipiell in der Lage sind, entsprechend ihrem relativen Vorteil zu handeln.“


Q:

Ökonomie als Institutionentheorie: Kooperation durch verbindliche Regeln. Was ist damit gemeint? 

A:
  • In Dilemma-Strukturen werden Kooperationsgewinne systematisch verfehlt 
  •  Zur Realisierung der Kooperationsgewinne (kooperatives Gleichgewicht) sind bindende Vereinbarungen notwendig 
  •  Vereinbarungen sind i.d.R. nur bindend, wenn sie mit Sanktionen versehen sind 
    •  Bestrafung bei Verletzung der Vereinbarung 
    • Belohnung bei Einhalten der Vereinbarung 
  • Nur eine machtvolle externe Instanz kann solche Sanktionen durchsetzen (idealerweise sollte sie in ihren Zwangsrechten legitimiert sein!)
Q:

Ökonomie als Institutionentheorie= Evolution von Kooperation- Was könnte damit gemeint sein? 

A:
  • Bei Wiederholung der Dilemmastruktur ist eine endogene Kooperationslösung möglich: 
    •  Nicht-Kooperation wird beim nächsten Mal mit Nicht-Kooperation bestraft 
    •  Kooperation wird beim nächsten Mal mit Kooperation belohnt 
    •  Eine solche Tit-for-Tat-Strategie ist evolutorisch stabil und effizient 
  •  Entwicklung sozialer Normen: 
    •  „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ 
    •  „Was Du nicht willst, das man Dir tu’, das füg’ auch keinem ander’n zu“ 
    •  kategorischer Imperativ (Immanuel Kant): „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Q:

Ökonomie als Institutionentheorie= Welche Rolle spielen Regel im Rahmen der Institutionentheorie und was ist hier zu nennen? 

A:
  • Regeln bzw. Regelsysteme (Institutionen) verhelfen in Dilemmasituationen zur Realisierung von Kooperationsgewinnen 
  •  Regeln können 
    • durch eine machtvolle Instanz gesetzt sein 
    •  sich als soziale Normen entwickelt haben 
  • Regeln 
    •  begrenzen die Handlungsmöglichkeiten der Individuen 
    •  erweitern ihre Interaktionsmöglichkeiten
Q:

Arbeitsteilung als „Mutter des Wohlstands“: Erläutere im Rahmen dessen die Begriffe: Selbstversorgung, Arbeitsteilung,  Tausch!

A:



  • Selbstversorgung
    • Produktion der Güter zum eigenen Konsum 
  • Arbeitsteilung: Spezialisierung auf die Produktion bestimmter Güter 
    • a) Fähigkeiten und Lerneffekte („Economies of scale“) 
    • b) Einsparung von Rüstkosten
    •  c) technischer Fortschritt 
    •  Produktion größerer Mengen bei gleichem Aufwand 
  • Tausch der Güter 
    •  „Markt“ notwendig
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Q:

Das Prinzip der komparativen Kostenvorteile

1. Wer hat dieses Prinzip konstruiert? 

2. Erläutere das Prinzip 

3. Erläutere das Prinzip anhand eines Beispiels!

A:

David Ricardo (1777–1823):

  Modell entwickelt für Außenhandel zwischen England (Produzent von Tuch) und Portugal (Produzent von Wein) 

 Zentrale wirtschaftspolitische Aussage: Außenhandel ist besser als Autarkie 

 Zentrale theoretische Einsicht: Damit die Teilnahme eines Landes am internationalen Handel vorteilhaft ist, genügen „komparative“ (↔ „absolute“) Kostenvorteile 

 Modell ist anwendbar auf Arbeitsteilung zwischen Menschen, Unternehmen, Regionen und Ländern


Beispiel:

  Robinson lebt auf einer Insel und kann dort nur 

• Kokosnüsse sammeln 

• oder Fische fangen 


 Autarkie: Robinson konsumiert genau das, was er „produziert“ 

 Freitag landet auf der Insel; er kann dort ebenfalls Kokosnüsse sammeln und fischen 

Wie teilen die beiden die Arbeit untereinander auf und wie tauschen sie die Güter untereinander?

Q:

Was implizieren die Grundprinzipien der Arbeitsteilung für die internationale Arbeitsteilung ? 

A:

Implikationen für die internationale Arbeitsteilung 


  •  Außenhandel ist vorteilhaft für 
    •  entwickelte Länder (hohe Produktivität, d.h. absolute Kostenvorteile) 
    •  und weniger entwickelte Länder (geringe Produktivität, d.h. absolute Kostennachteile) 
  • Voraussetzungen: 
    • Spezialisierung auf Güter mit komparativen Kostenvorteilen 
    • Es gibt relative Kostenvorteile (z.B. Arbeitskosten vgl. m. Kapitalkosten)
  •  
Q:

Benenne die Probleme der internationalen Arbeitsteilung und Globalisierung 

A:

Probleme der internationalen Arbeitsteilung und Globalisierung 

  • Vorteile der Arbeitsteilung können zwischen den Ländern ungleich verteilt sein 
  • Vorteile der Arbeitsteilung können innerhalb eines Landes ungleich verteilt sein 
  •  Stärkerer Außenhandel mit Schwellenländern ist für Deutschland insgesamt vorteilhaft, aber 
    •  Gewinner: Kapitaleigner, qualifizierte Arbeitnehmer 
    • Verlierer: unqualifizierte Arbeitnehmer
Q:

Was kannst Du zum Gütertausch und Geld sagen?

A:

Gütertausch und Geld 

  • Naturaltausch erfordert die „doppelte Zufälligkeit der Wünsche“ 
  • Tausch durch Verwendung eines (Zwischen-)Tauschmittels 
    • Zerlegung des Gütertausches in zwei unabhängige Akte 
    • mit verschiedenen Tauschpartnern 
    • zu unterschiedlichen Tauschzeitpunkten ermöglicht die Realisierung von Kooperationsgewinnen 
  • Voraussetzung: Jeder potenzielle Tauschpartner muss bereit sein, dieses Zwischentauschmittel für erbrachte Sach- oder Dienstleistungen anzunehmen. 
  •  Ein solches Tauschmittel wird Geld genannt
Q:

Benenne die Funktionen des Geldes !

A:

Funktionen des Geldes

  • Recheneinheit
    • Geld liefert einen Maßstab, um einen ökonomischen Wert zu beziffern 
  •  Tauschmittel / Zahlungsmittel
    • Geld fungiert als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern 
  •  Wertaufbewahrungsmittel 
    • Geld ermöglicht es, Kaufkraft in die Zukunft zu transferieren
Q:

Was ist mit Effizienz  gemeint? 


Erläutere auch Technische Effizienz / Produktionseffizienz,  Betriebliche Effizienz / Kosteneffizienz , Pareto-Effizienz

A:

Effizienz ist eine Nutzung wirtschaftlicher Ressourcen, bei der mit den vorhandenen Faktoren und mit der bestehenden Technologie das angestrebte Ziel bestmöglich erreicht wird


  • Technische Effizienz / Produktionseffizienz: Ein Produktionsverfahren ist effizient, wenn bei gegebener Ressourcenausstattung und Technologie der maximale Output erzielt wird 
  •  Betriebliche Effizienz / Kosteneffizienz: Kosteneffizienz liegt vor, wenn eine bestimmte Outputmenge bei gegebener Technologie und gegebenen Faktorpreisen zu geringstmöglichen Kosten produziert wird 
  •  Pareto-Effizienz (qualitatives Konzept): Eine Wirtschaft produziert effizient, wenn kein Individuum besser gestellt werden kann, ohne die Bedürfnisbefriedigung eines anderen zu verschlechtern 
Q:

Ökonomie als Theorie menschlicher Interaktionen. Benenne die 3 wichtigsten Theorie in der Ökonomie! 

A:
  1. Aktions- und Handlungstheorie=Erklärung individueller Entscheidungen und Handlungen 
    • Wahlhandlungen zur Lösung von Knappheitsphänomenen (alternative Verwendung vorhandener Ressourcen) 
    •  Rationalitätsannahme („Homo œconomicus“): Nutzenmaximierung unter Restriktionen
  2. Interaktionstheorie= Analyse des Zusammenwirkens ökonomisch handelnder Individuen 
    • Interdependenz von Entscheidungen und Handlungen ermöglicht strategisches Verhalten 
    •  Gemeinsame und konfligierende Interessen führen zu Dilemmata
  3. Institutionstheorie= Überprüfung und Gestaltung des Interaktionsraumes 
    • Institutionen sind Regelsysteme 
    • Sie sorgen für Verlässlichkeit wechselseitiger Verhaltenserwartungen 
    •  Sie können bei der Überwindung von Interaktionsproblemen helfen
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