Philosophie der Antike und des Mittelalters an der Universität Bochum

Karteikarten und Zusammenfassungen für Philosophie der Antike und des Mittelalters im Germanistik Studiengang an der Universität Bochum in Bochum

CitySTADT: Bochum

CountryLAND: Deutschland

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Thales von Milet (624-546)

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Anaximenes (585-528/24 v. Chr.)

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Diogenes von Sinope

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Epikur

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Sokrates (469-399 v. Chr.)

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Heraklit von Ephesos (550-480 v. Chr.)

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Epiktet

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Anaximander von Milet (ca. 610-550 v. Chr.)

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Demokrit aus Abdera (460/459-371 v. Chr.)

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Xenophanes von Kolophon (570-475)

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Sophisten

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Zusammenfassung der ersten Prinzipien

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Philosophie der Antike und des Mittelalters

Thales von Milet (624-546)

  • Naturphilosoph
  • alle Dinge der Welt führen auf Wasser zurück 
  • Abhängigkeitsprinzip: Substanz -> das wovon andere Dinge abhängen, wie z.B. Schnurrbart-Haare-Keratin-Substanz
  • Wasser = der Ursprung von allem, Erde schwimmt auf Wasser und wird wie ein Schiff geschaukelt
  • Zurückführung der Vielheit der Dinge auf eine Einheit – ein nichtpersonales materiales Prinzip
  • Aussagen über den Urgrund alles Seienden
  • Beginn der Suche nach Substanz

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Anaximenes (585-528/24 v. Chr.)

  • Schüler Anaximander
  • Luft als erstes Prinzip
  • Verdichtung und Verdünnung von Luft ergibt die vier Elemente
  • Argument: Alles Lebendige ist von Atem beseelt, also muss auch anderes Aktives von etwas Atemähnlichen (Luft) beseelt sein.

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Diogenes von Sinope

  • „ein wahnsinnig gewordener Sokrates“
  • Armut als Tugend
  • Ablehnung von Konventionen/Betonung der Wichtigkeit von Natur für unsere Handlungen
  • Minimalismus als gutes Leben
  • Natur stellt alles Wichtige bereit
  • Freiheit von Angst
  • Wir können mit allem, was die Zukunft für uns bereit hält, umgehen.

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Epikur

  • Hedonismuis

– Maximierung der Lust als Ziel des Lebens

– Lust = Abwesenheit von Schmerz 

– Vernunft wichtig, um Lust zu maximieren (Vermeidung von Schmerzen, die als Folge von bestimmten Lüsten auftreten)

  • „Lebe im Verborgenen“

– Kein politisches Leben (Gefahr von Konflikten, die die Lust bedrohen)

  • Beweis über die Bedeutungslosigkeit des Todes

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Sokrates (469-399 v. Chr.)

  • Apologie: Sokrates´ Bericht über die Entwicklungen, die zu seiner Anklage führten
  • Dialog Kriton: Sokrates hatte die Chance zur Flucht, stellte sich aber dem Gesetz, weil er dies für das Richtige hielt
  • Dialog Phaidon: Schilderung des Todestages, als Sokrates dem Ende mit Gelassenheit entgegensieht und mit Freunden über die Unsterblichkeit der Seele philosophiert

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Heraklit von Ephesos (550-480 v. Chr.)

  • Feuer als erstes Prinzip
  • Dynamik der Welt betont, Fluss der Dinge
  • Flussfragmente:

-> Alles ist stets im Wandel; es gibt keine Stabilität

-> Alles ist im Wandel; aber es gibt Stabilität in einer Ordnung, die den Wandel bestimmt

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Epiktet

  • Stoiker

Argument: 

  • Inneres geht uns was an (Urteile, Verlangen, kurz: mentale Kräfte)
  • Äußeres geht uns nichts an (Besitz, Meinungen anderer, unser Körper)
  • Innere Dinge sind frei und können kontrolliert werden
  • äußere Dinge sind beschränkbar und können nicht von uns kontrolliert werden
  • wenn wir das Leben auf inneren Dingen ausrichten können wir gelassen leben (da Kontrolle)
  • Fokus auf äußere Dinge überwinden indem man das innere Leben jeden Tag praktiziert

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Anaximander von Milet (ca. 610-550 v. Chr.)

  • Ionischer Naturphilosoph (Schüler von Thales)
  • Apeiron (das Unbegrenzte) als erstes Prinzip: abstrakt (nicht wie Wasser bei Thales) Eigenschaftslos, umerschaffen und ewig
  • Argument: Ursprung alles Entstehenden darf nicht entstanden sein

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Demokrit aus Abdera (460/459-371 v. Chr.)

  • erste Atomtheorie
  • Atome konstruieren die makroskopischen Körper die uns in den Sinneswahrnehmung begegnen
  • Atome sind unteilbar, unsichtbar, unzerstörbar, umerzeugt, ewig
  • Atome haben andere Eigenschaften als die makroskopischen Körper, die aus den Atomen bestehen
  • Eigenschaften der makroskopischen Körper (z.B. süß) treten nur in Kontakt mit den wahrnehmenden Subjekten auf 
  • Eigenschaften der Atome (z.B. rund) sind (Teil-)Ursachen Eigenschaften der makroskopischen Körper

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Xenophanes von Kolophon (570-475)

  • Kritik des traditionellen Götterglauben, insbesondere des Anthropomorphismus 

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Sophisten

  • Relativismus
  • Homomensura Satz: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge.“
  • Sprachtheorie: Bestimmt und beeinflusst Sprache unsere Erkenntnis?

Philosophie der Antike und des Mittelalters

Zusammenfassung der ersten Prinzipien

Thales: Wasser

Anaximander: Apeiron

Anaximenes: Luft

Heraklit: Feuer

Empedokles: Wasser, Feuer, Luft, Erde

Gradient

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