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Lernmaterialien für Einführung in die Soziologie an der Universität Bochum

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die Bestimmungsmerkmale moderner Organisationen und welche historischen Voraussetzungen mussten für ihr Entstehen gegeben sein ?

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Bestimmungsmerkmale moderner Organisationen:

  • Relativ dauerhaftes arbeitsteiliges Kooperationsgefüge mit 
    • Gestaltbaren Zielen & Zwecken 
    • Gestaltbaren Strukturen& Prozessen 
  • Mehr oder weniger explizierten Mitgliedschaftsregeln 


Historische Voraussetzungen von mod. Organisationen: 

Für die Entstehung der modernen Organisationen beschreibt Max Weber die große Bedeutung der

  • antiken& feudalen Wirtschaftsgemeinschaft , des Oikos 
    • Weber versteht darunter den autoritär geführten Großhaushalt eines Fürsten oder Grundherren zum Zwecke der Vermögensnutzung 
  • Im Kontext des Oikos sind Familie, Arbeit & Wohnen jeweils räumlich& sozial gemeinschaftlich organisiert 
  • Danach folgte eine Trennung von Wirtschaft& Leben ab dem Ausgang des Mittelalters
  • Moderne Organisationen entstehen in Europa erst mit der Abschaffung der Leibeigenschaft und der Entstehung bürgerlich-kapitalistischer Wirtschaft& Gesellschaft. Dies vollzog mit Entstehung von ersten Betrieben& modernen Fabriken.  



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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die These des Wertewandels von materiellen zu post-materiellen Interessen und diskutiere diese vor dem Hintergrund empirischer Befunde 

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Der US-Soziologe Roland Ingelhart hat eine Studie durchgeführt, wo er die grundlegende Wertorientierung zwischen Menschen in USA & eu. Ländern untersucht hat. 

Er unterschied in Anlehnung an Maslow´sche Bedürfnishierarchie materialistische physiologische Bedürfnisse von post-materialistischen sozialen & Selbstverwirklichungsbedürfnisse 


Zu den materialistischen Orientierungen zählte er Selbsterhaltung (stabile Ökonomie, Wirtschaftswachstum, keine Inflation) & Sicherheit (Ordnung, Kampf gegen Kriminalität, äußere Verteidigungsbereitschaft) 


Post- materialistische Orientierungen teilte er in Zugehörigkeit und Anerkennung (mehr Einfluss auf Regierung, mehr Mitbestimmung in Arbeit & Kommune, weniger Unpersönlichkeit in der Gesellschaft), intellektuelle (Redefreiheit, Wertschätzung von Ideen) & ästhetische (schöne Städte& Natur) Orientierung. 


Soziale Wertorientierung sind einerseits im individuellen Lebenslauf relativ stabil, Verändern sich andererseits nach Lebensphasen& Generativen sowie durch allgemeingesellschaftliche Entwicklungen& durch Migrationen

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Erläutere den Zusammenhang von Natur-Phylogenese und kultureller Vererbung für die spezifisch menschliche Entwicklung. 

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Zusammenhang von Naturphylogene & kultureller Vererbung: 

  • Gene (erste Natur)- Kultur (zweite Natur) 
  • Kulturphylogenese seit Steinzeit 
  • Organisierte Weitergabe von Kultur und Sozialisationsprozesse 
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Inwiefern findet nach Simmel Vergesellschaftung durch die Verflechtung sozialer Kreise statt? Erläutere den Grundgedanken an einem Beispiel. 

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  • Small Worlds Theory 
  • Verflechtung von Menschen mit bestimmten Gemeinsamkeiten sozialrelevanter Art. 
  • Vergesellschaftung durch große, aber begrenzte Anzahl sozialer Kreise einzelner Menschen 
  • Selbst- & Fremdzuschreibung von Kreisen 
  • Zunächst in ontologische Verhältnisse hineingeboren (Familie)- dann Kreis phylogenetisch gewachsener Kultur (Sprache, Normen, Symbole etc.) 
  • Dann homogene durch Selbst & Fremdzuschreibung bestimmte Verhältnisse 
  • Individualisierung durch Kombi von Verflechtungszusammenhängen 
  • Menschen existieren nur in Verflechtungszusammenhängen 

-Bsp.: Fußballverein (Menschen aus unter. Herkunftskreisen ) 

-Ähnlich wie bei Durkheim : Übergang von mechanischer zur organischer Kausalität 

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Was versteht man in der Soziologie unter Biographie und Lebenslauf und in welchem Verhältnis stehen beide zu sozialen Institutionen und individuellen Entscheidungen? 

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Biographie: 

  • Subjektiv rekonstruierte Lebensgeschichte 
  • Objektiv nachvollziehbare Sequenzierung bestimmter Lebensereignisse 
  • Alltägliche Konstrukt, das Lebensweltliche Ambiguität vorgegebener Regelhaftigkeit & Emergenz gleichermaßen beinhaltet
  • subjektive Erlebnisse-, objektive dargestellt  
  • Zukunftspläne 


Lebenslauf: 

  • Abschnitt
  • zeitlichem aufeinanderfolgende von sozial relevanter Lebensereignissen und -stationen 
  • Soziale Institution, die Zusammenleben der Menschen strukturiert
  • Als soziale Institution variiert in seinen Voraussetzungen, Formen& Folgewirkungen in der Zeit (sozi. Wandel) & zwischen Gemeinschafts- und Vergesellschaftskontexten 
  • Institutionalisierung des Lebenslaufes-, demographischem Wandel, der differenzierten Phasen an Bedeutung gewinnen lässt.     
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Erläutere die 3 Grundannahmen des symbolischen Interaktionsmus. 

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  1. Menschen handeln Dingen gegenüber auf der Grundlage der Bedeutung, die diese Dinge für sie besitzen= Bedeutung durch Interpretation
  2. Bedeutung dieser Dinge aus der sozialen Interaktion abgeleitet, erschließen durch z.B.: Nachahnung 
  3. Die Bedeutung in einem interpretativen Prozess erarbeitet & abgeändert h


Bsp.: Person A berichtet B über ihr Verhältnis zu C. Im Laufe der Zeit kann sich dieses Verständnis jedoch wenden. 


Die kann in Interaktionsprozessen immer wieder kommuniziert werden, sodass Person B das aktuelle Verhältnis von Person A zu Person C beurteilen bzw. interpretieren kann.

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Inwiefern erweitert das Konzept der sozialen Praxis das traditionelle Konzept sozialen Handelns? Welchen Beitrag leistet hierzu Alfred Schütz und Pierre Bourieu? 

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Das Konzept der sozialen Praxis erweitert das Modell des sozialen Handelns um die Aspekte, dass beim Konzept der sozialen Praxis nicht nur das Individuum oder die Gesellschaft, sondern beides in einem Zusammenhang betrachtet werden.

  • Es ist der "Fluss von Tun& Sprechen zwischen der inkorporierten & der objektiven Sozialität"
  • Alfred Schütz spricht der subjektiven Wirklichkeit (Lebenswelt) eine hohe Bedeutung zu, da sie schlicht gegeben, also unproblematisch ist. Er leistet also den Beitrag, dass er diese subjektive Welt in die soziale Praxis maßgebend integriert. 
  • Gesellschaft als Konstrukt von Wechselbeziehungen und nicht als Aggregation individueller Akutere 
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Warum kann man Kultur im soziologischen Sinne auch als "soziales Erbe" bezeichnen? 

Nenne wichtige Elemente dieses sozialen Erbes!  


Erläuterd den Kulturbegriff! 
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Kultur ist ein Bedeutungsgewebe aus sozialer Praxis, Symbolsysteme und Artefakte, die das Handeln in sozialen Gruppen stark strukturiert. 

In der sozialen Praxis, die in sozialzusammenhängen menschliche Lebensäußerungen umschließt, fließen Symbolsysteme wie Sprache, Werte und Normen mit ein. 


Diese Sozialsysteme werden über Generationen hinweg durch Lernen, Interaktion und besonders durch Sozialisation sozial vererbt. 

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Was ist für Max Weber der Gegenstand der Soziologie? 

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Für Max Weber ist der Gegenstand der Soziologie das Handeln eines Individuums.  


Für ihn ist die Soziologie eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will. 


Handeln soll dabei ein menschliches Verhalten heißen, dass mit einem subjektiven Sinn verbunden ist. 


Soziales Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist. 

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Wie hängen Kommunikation und soziale Systeme nach N. Luhmann zusammen? 


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  • Soziale Systeme bilden sich um aussichtsreiche Kommunikation 
  • Verstehen und Weitergabe von Sinn 
  • soziale Systeme könnten sich ohne gemeinsame Sprache nicht herausbilden 
  • Kommunikation über andere Medien- kommunikative Erreichbarkeit- Weltgesellschaft 
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Was versteht man in der Soziologie unter Dreistadiengesetz und wer hat dies erfunden? 

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Dreistadiengesetz nach Auguste Comte


Comte sagt, dass die Menschheit 3 Stadien des Denkens/Wissens durchläuft, bis die den Optimalzustand erreicht. 


  1. Theologische o. fiktive Stadium (Kindesalter)(Kirche, Heilige Schriften) 
  2. Metaphysische o. abstrakte Stadium (Pubertät)(Gelehrte/Alchemisten)
  3. Positive o. wissenschaftliche Stadium (männlicher Geisteszustand) (Gesetzmäßigkeiten)  
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Was versteht man in der Soziologie unter sozialem Wandel? Nennen Sie mind. drei seiner westlichen Faktoren!

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Sozialer Wandel ist die prozessuale Veränderung der Sozialstruktur einer Gesellschaft in ihren grundlegenden Institutionen, Kulturmuster, zugehörigen sozialen Handlungen& Bewusstseinsinhalten. 


  • Technische Innovation (Bsp.: Internet, Maschinen)
  • wissenschaftliche Entdeckung (Bsp.: Strom) 
  • wirtschaftliche Entwicklung (Bsp.: Industrialisierung, Globalisierung) 
  • Reform &Evolution= ~ kann auch planbar& unplanbar sein)
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  • 4667 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in die Soziologie Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind die Bestimmungsmerkmale moderner Organisationen und welche historischen Voraussetzungen mussten für ihr Entstehen gegeben sein ?

A:

Bestimmungsmerkmale moderner Organisationen:

  • Relativ dauerhaftes arbeitsteiliges Kooperationsgefüge mit 
    • Gestaltbaren Zielen & Zwecken 
    • Gestaltbaren Strukturen& Prozessen 
  • Mehr oder weniger explizierten Mitgliedschaftsregeln 


Historische Voraussetzungen von mod. Organisationen: 

Für die Entstehung der modernen Organisationen beschreibt Max Weber die große Bedeutung der

  • antiken& feudalen Wirtschaftsgemeinschaft , des Oikos 
    • Weber versteht darunter den autoritär geführten Großhaushalt eines Fürsten oder Grundherren zum Zwecke der Vermögensnutzung 
  • Im Kontext des Oikos sind Familie, Arbeit & Wohnen jeweils räumlich& sozial gemeinschaftlich organisiert 
  • Danach folgte eine Trennung von Wirtschaft& Leben ab dem Ausgang des Mittelalters
  • Moderne Organisationen entstehen in Europa erst mit der Abschaffung der Leibeigenschaft und der Entstehung bürgerlich-kapitalistischer Wirtschaft& Gesellschaft. Dies vollzog mit Entstehung von ersten Betrieben& modernen Fabriken.  



Q:

Erläutere die These des Wertewandels von materiellen zu post-materiellen Interessen und diskutiere diese vor dem Hintergrund empirischer Befunde 

A:

Der US-Soziologe Roland Ingelhart hat eine Studie durchgeführt, wo er die grundlegende Wertorientierung zwischen Menschen in USA & eu. Ländern untersucht hat. 

Er unterschied in Anlehnung an Maslow´sche Bedürfnishierarchie materialistische physiologische Bedürfnisse von post-materialistischen sozialen & Selbstverwirklichungsbedürfnisse 


Zu den materialistischen Orientierungen zählte er Selbsterhaltung (stabile Ökonomie, Wirtschaftswachstum, keine Inflation) & Sicherheit (Ordnung, Kampf gegen Kriminalität, äußere Verteidigungsbereitschaft) 


Post- materialistische Orientierungen teilte er in Zugehörigkeit und Anerkennung (mehr Einfluss auf Regierung, mehr Mitbestimmung in Arbeit & Kommune, weniger Unpersönlichkeit in der Gesellschaft), intellektuelle (Redefreiheit, Wertschätzung von Ideen) & ästhetische (schöne Städte& Natur) Orientierung. 


Soziale Wertorientierung sind einerseits im individuellen Lebenslauf relativ stabil, Verändern sich andererseits nach Lebensphasen& Generativen sowie durch allgemeingesellschaftliche Entwicklungen& durch Migrationen

Q:

Erläutere den Zusammenhang von Natur-Phylogenese und kultureller Vererbung für die spezifisch menschliche Entwicklung. 

A:

Zusammenhang von Naturphylogene & kultureller Vererbung: 

  • Gene (erste Natur)- Kultur (zweite Natur) 
  • Kulturphylogenese seit Steinzeit 
  • Organisierte Weitergabe von Kultur und Sozialisationsprozesse 
Q:

Inwiefern findet nach Simmel Vergesellschaftung durch die Verflechtung sozialer Kreise statt? Erläutere den Grundgedanken an einem Beispiel. 

A:
  • Small Worlds Theory 
  • Verflechtung von Menschen mit bestimmten Gemeinsamkeiten sozialrelevanter Art. 
  • Vergesellschaftung durch große, aber begrenzte Anzahl sozialer Kreise einzelner Menschen 
  • Selbst- & Fremdzuschreibung von Kreisen 
  • Zunächst in ontologische Verhältnisse hineingeboren (Familie)- dann Kreis phylogenetisch gewachsener Kultur (Sprache, Normen, Symbole etc.) 
  • Dann homogene durch Selbst & Fremdzuschreibung bestimmte Verhältnisse 
  • Individualisierung durch Kombi von Verflechtungszusammenhängen 
  • Menschen existieren nur in Verflechtungszusammenhängen 

-Bsp.: Fußballverein (Menschen aus unter. Herkunftskreisen ) 

-Ähnlich wie bei Durkheim : Übergang von mechanischer zur organischer Kausalität 

Q:

Was versteht man in der Soziologie unter Biographie und Lebenslauf und in welchem Verhältnis stehen beide zu sozialen Institutionen und individuellen Entscheidungen? 

A:

Biographie: 

  • Subjektiv rekonstruierte Lebensgeschichte 
  • Objektiv nachvollziehbare Sequenzierung bestimmter Lebensereignisse 
  • Alltägliche Konstrukt, das Lebensweltliche Ambiguität vorgegebener Regelhaftigkeit & Emergenz gleichermaßen beinhaltet
  • subjektive Erlebnisse-, objektive dargestellt  
  • Zukunftspläne 


Lebenslauf: 

  • Abschnitt
  • zeitlichem aufeinanderfolgende von sozial relevanter Lebensereignissen und -stationen 
  • Soziale Institution, die Zusammenleben der Menschen strukturiert
  • Als soziale Institution variiert in seinen Voraussetzungen, Formen& Folgewirkungen in der Zeit (sozi. Wandel) & zwischen Gemeinschafts- und Vergesellschaftskontexten 
  • Institutionalisierung des Lebenslaufes-, demographischem Wandel, der differenzierten Phasen an Bedeutung gewinnen lässt.     
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Q:

Erläutere die 3 Grundannahmen des symbolischen Interaktionsmus. 

A:
  1. Menschen handeln Dingen gegenüber auf der Grundlage der Bedeutung, die diese Dinge für sie besitzen= Bedeutung durch Interpretation
  2. Bedeutung dieser Dinge aus der sozialen Interaktion abgeleitet, erschließen durch z.B.: Nachahnung 
  3. Die Bedeutung in einem interpretativen Prozess erarbeitet & abgeändert h


Bsp.: Person A berichtet B über ihr Verhältnis zu C. Im Laufe der Zeit kann sich dieses Verständnis jedoch wenden. 


Die kann in Interaktionsprozessen immer wieder kommuniziert werden, sodass Person B das aktuelle Verhältnis von Person A zu Person C beurteilen bzw. interpretieren kann.

Q:

Inwiefern erweitert das Konzept der sozialen Praxis das traditionelle Konzept sozialen Handelns? Welchen Beitrag leistet hierzu Alfred Schütz und Pierre Bourieu? 

A:

Das Konzept der sozialen Praxis erweitert das Modell des sozialen Handelns um die Aspekte, dass beim Konzept der sozialen Praxis nicht nur das Individuum oder die Gesellschaft, sondern beides in einem Zusammenhang betrachtet werden.

  • Es ist der "Fluss von Tun& Sprechen zwischen der inkorporierten & der objektiven Sozialität"
  • Alfred Schütz spricht der subjektiven Wirklichkeit (Lebenswelt) eine hohe Bedeutung zu, da sie schlicht gegeben, also unproblematisch ist. Er leistet also den Beitrag, dass er diese subjektive Welt in die soziale Praxis maßgebend integriert. 
  • Gesellschaft als Konstrukt von Wechselbeziehungen und nicht als Aggregation individueller Akutere 
Q:

Warum kann man Kultur im soziologischen Sinne auch als "soziales Erbe" bezeichnen? 

Nenne wichtige Elemente dieses sozialen Erbes!  


Erläuterd den Kulturbegriff! 
A:

Kultur ist ein Bedeutungsgewebe aus sozialer Praxis, Symbolsysteme und Artefakte, die das Handeln in sozialen Gruppen stark strukturiert. 

In der sozialen Praxis, die in sozialzusammenhängen menschliche Lebensäußerungen umschließt, fließen Symbolsysteme wie Sprache, Werte und Normen mit ein. 


Diese Sozialsysteme werden über Generationen hinweg durch Lernen, Interaktion und besonders durch Sozialisation sozial vererbt. 

Q:

Was ist für Max Weber der Gegenstand der Soziologie? 

A:

Für Max Weber ist der Gegenstand der Soziologie das Handeln eines Individuums.  


Für ihn ist die Soziologie eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will. 


Handeln soll dabei ein menschliches Verhalten heißen, dass mit einem subjektiven Sinn verbunden ist. 


Soziales Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welches auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist. 

Q:

Wie hängen Kommunikation und soziale Systeme nach N. Luhmann zusammen? 


A:
  • Soziale Systeme bilden sich um aussichtsreiche Kommunikation 
  • Verstehen und Weitergabe von Sinn 
  • soziale Systeme könnten sich ohne gemeinsame Sprache nicht herausbilden 
  • Kommunikation über andere Medien- kommunikative Erreichbarkeit- Weltgesellschaft 
Q:

Was versteht man in der Soziologie unter Dreistadiengesetz und wer hat dies erfunden? 

A:

Dreistadiengesetz nach Auguste Comte


Comte sagt, dass die Menschheit 3 Stadien des Denkens/Wissens durchläuft, bis die den Optimalzustand erreicht. 


  1. Theologische o. fiktive Stadium (Kindesalter)(Kirche, Heilige Schriften) 
  2. Metaphysische o. abstrakte Stadium (Pubertät)(Gelehrte/Alchemisten)
  3. Positive o. wissenschaftliche Stadium (männlicher Geisteszustand) (Gesetzmäßigkeiten)  
Q:

Was versteht man in der Soziologie unter sozialem Wandel? Nennen Sie mind. drei seiner westlichen Faktoren!

A:

Sozialer Wandel ist die prozessuale Veränderung der Sozialstruktur einer Gesellschaft in ihren grundlegenden Institutionen, Kulturmuster, zugehörigen sozialen Handlungen& Bewusstseinsinhalten. 


  • Technische Innovation (Bsp.: Internet, Maschinen)
  • wissenschaftliche Entdeckung (Bsp.: Strom) 
  • wirtschaftliche Entwicklung (Bsp.: Industrialisierung, Globalisierung) 
  • Reform &Evolution= ~ kann auch planbar& unplanbar sein)
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