Beratung & Intervention I an der Universität Bochum

Karteikarten und Zusammenfassungen für Beratung & Intervention I an der Universität Bochum

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8 Kompetenzfelder zur professionellen Beratung, Intervention, Psychotherapie:

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Historische Entwicklung der Psychotherapieforschung

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Mit gutem Therapieergebnis assoziierte Therapeutenmerkmale

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Kritische Bewertung der Evidenz für den klinischen Alltag

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Methodenübergreifende Variablen des Arbeitsbündnisses

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Anfangsphase der Therapie: Aufgaben

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Prädiktoren des Therapieerfolgs

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Aktuelle Trends in der Psychotherapieforschung

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Modulare Psychotherapie nach Bohus:

Störungsübergreifend wirksame Obertechniken

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Datenerhebung: Einzelfallstudien

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Therapeutische Gratwanderung zwischen … (Kanfer et al. 2006)

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Empowerment: Definition

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Beratung & Intervention I

8 Kompetenzfelder zur professionellen Beratung, Intervention, Psychotherapie:

  1. Kenntnis über Wirksamkeit („Was hilft dem Patienten am besten?“):

    Wissenschaftliche Leitlinien- und Evidenzorientierung, PT-Forschung

  2. Ethische Grundhaltung: Patientenorientierung, Empowerment, Shared Decision
    Making, Basale Zuneigung mindestens Akzeptanz gegenüber „Eigenheit“

  3. Verständnis der Traditionen und Paradigmen der Beratung, Intervention und
    Psychotherapie

  4. Beziehungskompetenz, Empathie (nicht Mitleid!), Selbsterfahrung

  5. Strukturierung von Diagnose und Therapie.
    Fallkonzeptualisierung in der Verhaltenstherapie

  6. Klarheit über adäquate Interventionsebene (Indikation):
    Individual- versus Familienberatung.
    Beispiel Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen

  7. Störungswissen: Sucht, Schmerz, Chronische Erkrankung, Kindesmisshandlung
    und Traumatisierung, Essstörungen, Angststörung .. (ausgewählte Fallbeispiele)

  8. Behandlungswissen: Rollenspiel, kognitive Umstrukturierung, Exposition,
    Patientenschulung, Zirkuläres Fragen … (ausgewählte Fallbeispiele)


Zusatz: Gesetzbücher und Institutionenliste kennen










Beratung & Intervention I

Historische Entwicklung der Psychotherapieforschung

Legitimationsphase:

  • 50er u. 60er Jahre (Nachklang von Freud)
  • Psychoanalyse u. unkontrollierte Erfolgsberichte
  • Grund für Unterschiede im Behandlungserfolg = Patientenmerkmale
  • Eysenck 1952: Wirkt Psychotherapie überhaupt? (Test Tiefenpsychologie vs. Verhaltenstherapie -->  gleiches Ergebnis)
  • Sind die Wirkungen vorgehensspezifisch?
  • (Zwang, sich gegenüber der Medizin zu beweisen)


Konkurrenzphase:

  • 60er u, 70er Jahre (Anfang Lerntheorie, Pawlow, Skinner)
  • neue Formen der Psychoanalyse, Gesprächspsychotherapie und VT
  • Grund für Unterschiede im Behandlungserfolg = Therapeutenvariablen (GT)und Therapietechnik (VT)
  • Trend: Vergleich von Therapiemethoden (--> Schulenstreits, Therapeutenmerkmale getestet)


Phase differenzieller Fragestellungen:

  • 70er u. 80er Jahre
  • Welche Therapie, durch wen angewandt, bewirkt unter welchen Bedingungen bei welchen Patienten welche Effekte? Keine Methode ist generell besser, sondern versch. Methoden unter versch. Bedingungen)
  • Erste Versuche, empirisch gesicherte Kriterien für die differenzielle Indikationsstellung herauszuarbeiten (Mikroanalytisch: Was genau passiert vor und nach dieser und jener Situation?)


Phase der Prozess- Outcome- Forschung:

  • 80er u. 90er Jahre
  • Genaue Analyse von Prozessmerkmalen innerhalb therapeutischer Sitzungen und von Therapieverläufen (Sitzungen aufgenommen: Welches Therapeutenverhalten hat Besserung ausgelöst?)
  • Vorhersage des Therapieerfolgs aufgrund von Prozessmerkmalen (diese Merkmale aus Videos ableiten und in Zukunft öfter anbringen)

Beratung & Intervention I

Mit gutem Therapieergebnis assoziierte Therapeutenmerkmale

  • Attraktivität
  • Wärme, Empathie und Echtheit
  • positive Erwartungshaltung
  • persönliche Sicherheit, Selbstakzeptierung, Angstfreiheit

    und Frustrationstoleranz

  • Erfahrung

Beratung & Intervention I

Kritische Bewertung der Evidenz für den klinischen Alltag

Bewertung und Abwägung der in den Studien erreichten Nutzen- und Schadenseffekten


Übertragbarkeit auf angestrebte Patienten- und Anwender-Zielgruppen

  • Import von Studienevidenzen aus anderen Kulturkreisen und Gesundheitssystemen
  • Übertragbarkeit der Evidenzen von Studienpatienten auf Patientengruppen im Alltag
  • Abschätzung der Reduktion der Effektstärken in der Alltagsversorgung

Beratung & Intervention I

Methodenübergreifende Variablen des Arbeitsbündnisses

  1. affektive Beziehung des Patienten zum Therapeuten: ("Chemie muss stimmen")
  2. Fähigkeit / Motivation des Patienten zur Mitarbeit (muss 51% des Engagements mitbringen, Problemlösekompetenzen erreichen)
  3. empathisches Verstehen des Therapeuten
  4. Übereinstimmung im Hinblick auf Ziele der Therapie; Übereinstimmung der Wichtigkeit von Inhalten starker Prädiktor für Effektivität einer einzelnen Sitzung

Beratung & Intervention I

Anfangsphase der Therapie: Aufgaben

  • Entlastung, Entängstigung, Normalisierung (wichtig am Anfang, da sich viele Leute für ihr Problem und  Therapie schämen)
  • Vertrauensbildung (in die Person, in die Technik, in meine Letztkontrolle)
  • Positives affektives Bündnis
  • Erzeugung von Hoffnung (Selbstwirksamkeit, Ergebniserwartung)
  • Aktivierung von Ressourcen
  • Ermutigung, Fragen und Zweifel zu äußern
  • Gemeinsames Erklärungsmodell (Wahrheit und Nützlichkeit!)
  • Psychoedukation als Begründung für Technik und Procedere
  • Kein Druck zur Selbstöffnung (besser Frage: „Was hindert Sie bis jetzt ..)

Beratung & Intervention I

Prädiktoren des Therapieerfolgs

Patientenmerkmale (vor allem klinische): ~ 40 %

  • Grundlage: Akzeptanz, dass man ein Problem hat + Wille, das zu ändern

Therapeutenmerkmale: ~ 10 %

Allg. Wirkfaktoren (incl. Beziehung): ~ 40 %

  • Wie man mit Patienten "vibet"
  • Patient muss merken, dass Therapeut begabt ist und nach Patienten geht, dem Therapeuten das Wohl des Patienten wichtig ist

Spezielle Methoden: ~ 10 %


Victor Meyer (1998):

„You will get further with a patient with a good therapeutic

relationship and lousy techniques,

than you will get with good techniques and a lousy

relationship!“

  • Beziehung muss erst implementiert sein
  • erst dann macht es Sinn, gute Techniken anzuwenden
  • gute Beziehung = notwendige Bedingung
  • Methoden = hinreichende Bedingung

Beratung & Intervention I

Aktuelle Trends in der Psychotherapieforschung

  • (VT als Mainstream)
  • Störungsspezifische Therapien durch Verbesserung der

    klassifikatorischen Diagnostik

  • Manualisierung (Therapieprozedere manualisieren, Anpassungen vornehmen)

  • Ökonomisierung (Rationales Einsetzen der begrenzten Ressourcen)

  • Pendelschlag zurück: Von der Störungsspezifität zum Erlernen von störungsübergreifenden Basiskompetenzen, z.B.: Aufnahme konstruktiver Beziehung, Problemlösetraining, Psychoedukation .., (Kein Manual für alle Störungsbilder einzeln, sondern für alles relevante Basiskompetenzen)

  • Vierfeldertafel: Störungsbilder x Grundkompetenzen

  • Kombination generischer und störungsbezogener Kompetenzen






Beratung & Intervention I

Modulare Psychotherapie nach Bohus:

Störungsübergreifend wirksame Obertechniken

  • Beziehungsaufbau
  •  Problemanalyse
  • Akzeptanzbasierte Techniken (Fokus: man kann nicht rückgängig machen, was passiert ist)
  • Veränderungsbasierte Techniken (Fokus auf Veränderung der Zukunft: Immer Patienten fragen, ob er etwas verändern oder akzeptieren will)
  • Motivationale Techniken (Menschen zu Therapie motivieren)
  • Evaluative Techniken (Woran würden Sie erkennen, dass die Therapie ein Erfolg war?)

Beratung & Intervention I

Datenerhebung: Einzelfallstudien

1. Psychologische Tests:

  • Situationsspezifische Skalen
  • Adjektivlisten zur Erfassung von Stimmung und Befindlichkeit
  • Beispiel: Regulation der Gedanken

2. Selbstbeobachtung, Selbstregistrierung:

  • z.B. standardisiertes Symptom/Schmerztagebuch

3. Systematische Beobachtung:

  • Erfassung von Verhaltensfrequenz, Dauer oder Interaktionsverhalten z. B. mithilfe von Kategoriensystemen (z.B. Alkoholkonsum)

4. Psychophysiologische, endokrinologische und metabolische Daten:

  • z. B. Blutdruck, Puls, EEG, Hormone im Blut, Ketonkörperkonzentation im Blut (vgl. in der Medizin: Suche nach validen „Biomarkern“)

Beratung & Intervention I

Therapeutische Gratwanderung zwischen … (Kanfer et al. 2006)

Empathie/Validierung/Akzeptanz

  • Wenn zu viel: Stagnation

Veränderung

  • Wenn zu viel: Änderungsdruck: Widerstand


--> man muss gleichzeitig mit Patienten mitschwingen UND nach Veränderung drücken

Beratung & Intervention I

Empowerment: Definition

Empowerment ist ein Prozess, in welchem ein chronisch kranker Mensch in Eigenregie und/oder in Kooperation mit professionellen Experten Kompetenzen erwirbt, mit dem Ziel, ihn dazu zu befähigen, informierte, selbstbestimmte Entscheidungen hinsichtlich seiner Gesundheit zu treffen.


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