Sozialpädagogik an der Universität Bielefeld | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Welche Phasen von Resilienz gibt es?
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Phasen von Resilienz:

I.  signifikante Bedrohung kindlicher Entwicklung (Risikosituation)

II. Bewältigung der Krise
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Wie beeinflusst der Einsatz von Verstärkern und Bestrafung das Verhalten?
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Einsatz von Verstärkung und Bestrafung:

1) Extinktion (Löschung)
  • Verstäker fallen weg = gelerntes Verhalten geht zurück
  • Fazit: unerwünschtes Verhalten ignorieren

2) gelegentliche (partielle) Verstärkung / Bestrafung
  • Konsequenzen gelegentlich oder unregelmäßig = Verhalten wir langsamer ge- und verlernt
  • Fazit: Verstärkung / Bestrafung muss möglichst kontinuierlich erfolgen

2) kontinuierliche (kontingente) Verstärkung / Bestrafung
  • Konsequenzen gleich bleibend = Verhalten wird schneller ge- und verlernt
  • Fazit: konsequente Verstärkung / Bestrafung am nachhaltigsten


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Ab wann gelten Angebote als „gelungen“?
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Ein Angebot gilt als „gelungen“, wenn...

1) die gesetzten Ziele erreicht werden konnten

2) die Kinder dem Angebot Bedeutung zuweisen konnte

3) selbst die Übergänge zwischen den Phasen methodisch detailliert geplant wurden

4) die Kinder Engagiertheit und Wohlbefinden gezeigt haben

5) der Pädagoge zielgerichtet von der Planung abweichen konnte

6) stets ein Überblick über alle beteiligten Kinder bestand
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Welche 9 Projektprinzipien gilt es bei der Planung und Durchführung eines Projektes zu berücksichtigen?
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Die 9 Projektprinzipien:

1) Handlungsorientierung (Akteure und Gestalter d. Lernprozesses)

2) Erfahrungslernen (Nachhaltigkeit durch eigenständige Erfahrungen)

3) Exemplarisches Lernen (Handlungsalternativen adaptieren lernen)

4) Ganzheitliches Lernen („mit Kopf, Herz und Hand“)

5) Demokratisches, partizipatives Lernen (Mitbestimmung)

6) Entdeckendes Lernen (Lösungsalternativen erforschen)

7) Lebensnähe (Auseinandersetzung mit Realität)

8) Öffnung (Konfrontation mit Unbekanntem)

9) Regionalisierung (Lebensumfeld erforschen)


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Was sind die wichtigsten Merkmale von Empathie / Einfühlungsvermögen?
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Die wichtigsten Merkmale von Empathie / Einfühlungsvermögen:

1) Einfühlen in das Kind zentral

2) Gefühle und Absichten verstehen (Einfühlen in Wahrnehmung und Verstehen der subjektiven Welt des Gegenübers) 
= Vertrauen des Kindes

3) Gefühle oft nonverbal wahrzunehmen und darauf einzugehen
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Was sind Merkmale von Freispielimpulsen?
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Merkmale von Freispielimpulsen:

1) situationsorientiert

2) nicht lenkend (Kinder wählen Dauer und Intensität)

3) nur begleitend oder ggf. erklärend (z. B. Spielregeln)

4) Anregungen von Selbstlernprozessen (Aufforderungscharakter)

5) bestenfalls nicht alltäglich

6) Schaffung eines ausreichenden Rahmens (Zeit, Räumlichkeiten, Material etc.)
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Was sind wesentliche Merkmale von Akzeptanz / Wertschätzung?
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Wesentliche Merkmale von Akzeptanz / Wertschätzung:

1) Kind akzeptieren und nicht bewerten (bedingungsloses Akzeptieren als menschliches Grundbedürfnis)

2) nicht jedes Verhalten solle gebilligt werden (Grenzen aufzeigen)

3) Situationen individuell und isoliert betrachten

4) Aktives Zuhören als Ausdruck der Wertschätzung

Das wirksamste Mittel in der Sozialarbeit ist die Person selbst“
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Wie sollte eine didaktische Reihe aufgebaut werden?
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Aufbau einer didaktischen Reihe:

I. Informationsteil

1) Thema und Deckblatt

2) Qualitative Zusammenfassung und Auswertung der Beobachtungen (ausführliche Zielgruppenbeschreibung)

3) Situationsanalyse
  • Soziokulturelle Bedingungen des Umfeldes
  • Individuelle Bedingungen und Kompetenzen der Kinder / Jugendlichen

4) Themenanalyse
  • Gegenwartsbedeutung
  • Übergeordnete Bedeutung
  • WIssen d. Pädagogen + Fachquellen

5) Ziele für‘s Projekt
  • ÜZ in allen 4 ZD (1 - 2 Schwerpunkte)
  • GZ der Angebote leiten sich aus ÜZ ab

6) Stoffsammlung (Methoden und Ideen)

7) Anordnung der Reihe

8) Linienführung (der Komplexitätslinie)

5 Angebotsplanungen  (inkl. Einstiegsangebot)

1) bspw. Einstiegsangebot anhand des Planungsschemas

2) 4 weitere Angebote skizzieren (ZD, GZ, FZ + methodisches Vorgehen)

II. Planungsteil

1) bspw. Einstiegsangebot ausführlich verschriftlichen: Orientierung an Angebotsschema (Zeit, Ziele, methodisch-pädagogisches Vorgehen, Ressourcen)

2) Dokumentations- und Reflexionsphasen berücksichtigen

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Was sind Merkmale von Angeboten?
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Merkmale von Angeboten:

1) geplante Intervention

2) auf Basis von Beobachtungen

3) für eine bestimmte Zielgruppe

4) Erreichung festgelegter Ziele (GZ, FZ)

5) zu einem bestimmten Thema

6) lenkend (Pädagoge plant Dauer und Intensität, kann aber situationsorientiert abweichen)

7) bestenfalls nicht alltäglich

8) Schaffung eines ausreichenden Rahmens (Zeit, Räumlichkeiten, Erarbeitung, Schluss)

9) Planung mithilfe des Angebotsschemas (Einführung, Erarbeitung, Schluss)
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Was beinhaltet die Offene Partizipation?
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Offene Partizipation beinhaltet:

1) Jeder kann sich beteiligen

2) Rahmen: Versammlungen, Jahresplanungen

3) Entscheidungen sind verbindlich

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Welche didaktischen Formen sind dir bekannt und wie sollten diese in der Prüfung erarbeitet werden?
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Didaktische Formen und ihre Erarbeitung in der Prüfung:

Freispielimpuls / Freizeitimpuls

1) Orientierung an Schema

2) vollständig zu erarbeiten

Angebotsplanung

1) Orientierung an 3-Phasen Schema

2) Erarbeitungsphase mit GZ und FZ

3) Skizzierung des methodischen Vorgehens

Projektplanung

1) Thema

2) skizzierte Zielgruppe (aus Szenario)

3) ÜZ in den 4 ZD

4) Planung eines Einstiegsangebotes (s. Angebotsplanung)

Didaktische Reihe

1) Thema

2) skizzierte Zielgruppe (aus Szenario)

3) ÜZ in den 4 ZD (1 Schwerpunkt)

4) 5 Angebote (GZ für Erarbeitungsphasen)

5) Bezug zur Komplexititätslinie

6) Skizzierung des Methodischen Vorgehens
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Was ist die Definition von Partizipation?
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Definition von Partizipation:

Entscheidungen, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden“ (Schröder, 1995, S. 14)
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Q:
Welche Phasen von Resilienz gibt es?
A:
Phasen von Resilienz:

I.  signifikante Bedrohung kindlicher Entwicklung (Risikosituation)

II. Bewältigung der Krise
Q:
Wie beeinflusst der Einsatz von Verstärkern und Bestrafung das Verhalten?
A:
Einsatz von Verstärkung und Bestrafung:

1) Extinktion (Löschung)
  • Verstäker fallen weg = gelerntes Verhalten geht zurück
  • Fazit: unerwünschtes Verhalten ignorieren

2) gelegentliche (partielle) Verstärkung / Bestrafung
  • Konsequenzen gelegentlich oder unregelmäßig = Verhalten wir langsamer ge- und verlernt
  • Fazit: Verstärkung / Bestrafung muss möglichst kontinuierlich erfolgen

2) kontinuierliche (kontingente) Verstärkung / Bestrafung
  • Konsequenzen gleich bleibend = Verhalten wird schneller ge- und verlernt
  • Fazit: konsequente Verstärkung / Bestrafung am nachhaltigsten


Q:
Ab wann gelten Angebote als „gelungen“?
A:
Ein Angebot gilt als „gelungen“, wenn...

1) die gesetzten Ziele erreicht werden konnten

2) die Kinder dem Angebot Bedeutung zuweisen konnte

3) selbst die Übergänge zwischen den Phasen methodisch detailliert geplant wurden

4) die Kinder Engagiertheit und Wohlbefinden gezeigt haben

5) der Pädagoge zielgerichtet von der Planung abweichen konnte

6) stets ein Überblick über alle beteiligten Kinder bestand
Q:
Welche 9 Projektprinzipien gilt es bei der Planung und Durchführung eines Projektes zu berücksichtigen?
A:
Die 9 Projektprinzipien:

1) Handlungsorientierung (Akteure und Gestalter d. Lernprozesses)

2) Erfahrungslernen (Nachhaltigkeit durch eigenständige Erfahrungen)

3) Exemplarisches Lernen (Handlungsalternativen adaptieren lernen)

4) Ganzheitliches Lernen („mit Kopf, Herz und Hand“)

5) Demokratisches, partizipatives Lernen (Mitbestimmung)

6) Entdeckendes Lernen (Lösungsalternativen erforschen)

7) Lebensnähe (Auseinandersetzung mit Realität)

8) Öffnung (Konfrontation mit Unbekanntem)

9) Regionalisierung (Lebensumfeld erforschen)


Q:
Was sind die wichtigsten Merkmale von Empathie / Einfühlungsvermögen?
A:
Die wichtigsten Merkmale von Empathie / Einfühlungsvermögen:

1) Einfühlen in das Kind zentral

2) Gefühle und Absichten verstehen (Einfühlen in Wahrnehmung und Verstehen der subjektiven Welt des Gegenübers) 
= Vertrauen des Kindes

3) Gefühle oft nonverbal wahrzunehmen und darauf einzugehen
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Q:
Was sind Merkmale von Freispielimpulsen?
A:
Merkmale von Freispielimpulsen:

1) situationsorientiert

2) nicht lenkend (Kinder wählen Dauer und Intensität)

3) nur begleitend oder ggf. erklärend (z. B. Spielregeln)

4) Anregungen von Selbstlernprozessen (Aufforderungscharakter)

5) bestenfalls nicht alltäglich

6) Schaffung eines ausreichenden Rahmens (Zeit, Räumlichkeiten, Material etc.)
Q:
Was sind wesentliche Merkmale von Akzeptanz / Wertschätzung?
A:
Wesentliche Merkmale von Akzeptanz / Wertschätzung:

1) Kind akzeptieren und nicht bewerten (bedingungsloses Akzeptieren als menschliches Grundbedürfnis)

2) nicht jedes Verhalten solle gebilligt werden (Grenzen aufzeigen)

3) Situationen individuell und isoliert betrachten

4) Aktives Zuhören als Ausdruck der Wertschätzung

Das wirksamste Mittel in der Sozialarbeit ist die Person selbst“
Q:
Wie sollte eine didaktische Reihe aufgebaut werden?
A:
Aufbau einer didaktischen Reihe:

I. Informationsteil

1) Thema und Deckblatt

2) Qualitative Zusammenfassung und Auswertung der Beobachtungen (ausführliche Zielgruppenbeschreibung)

3) Situationsanalyse
  • Soziokulturelle Bedingungen des Umfeldes
  • Individuelle Bedingungen und Kompetenzen der Kinder / Jugendlichen

4) Themenanalyse
  • Gegenwartsbedeutung
  • Übergeordnete Bedeutung
  • WIssen d. Pädagogen + Fachquellen

5) Ziele für‘s Projekt
  • ÜZ in allen 4 ZD (1 - 2 Schwerpunkte)
  • GZ der Angebote leiten sich aus ÜZ ab

6) Stoffsammlung (Methoden und Ideen)

7) Anordnung der Reihe

8) Linienführung (der Komplexitätslinie)

5 Angebotsplanungen  (inkl. Einstiegsangebot)

1) bspw. Einstiegsangebot anhand des Planungsschemas

2) 4 weitere Angebote skizzieren (ZD, GZ, FZ + methodisches Vorgehen)

II. Planungsteil

1) bspw. Einstiegsangebot ausführlich verschriftlichen: Orientierung an Angebotsschema (Zeit, Ziele, methodisch-pädagogisches Vorgehen, Ressourcen)

2) Dokumentations- und Reflexionsphasen berücksichtigen

Q:
Was sind Merkmale von Angeboten?
A:
Merkmale von Angeboten:

1) geplante Intervention

2) auf Basis von Beobachtungen

3) für eine bestimmte Zielgruppe

4) Erreichung festgelegter Ziele (GZ, FZ)

5) zu einem bestimmten Thema

6) lenkend (Pädagoge plant Dauer und Intensität, kann aber situationsorientiert abweichen)

7) bestenfalls nicht alltäglich

8) Schaffung eines ausreichenden Rahmens (Zeit, Räumlichkeiten, Erarbeitung, Schluss)

9) Planung mithilfe des Angebotsschemas (Einführung, Erarbeitung, Schluss)
Q:
Was beinhaltet die Offene Partizipation?
A:
Offene Partizipation beinhaltet:

1) Jeder kann sich beteiligen

2) Rahmen: Versammlungen, Jahresplanungen

3) Entscheidungen sind verbindlich

Q:
Welche didaktischen Formen sind dir bekannt und wie sollten diese in der Prüfung erarbeitet werden?
A:
Didaktische Formen und ihre Erarbeitung in der Prüfung:

Freispielimpuls / Freizeitimpuls

1) Orientierung an Schema

2) vollständig zu erarbeiten

Angebotsplanung

1) Orientierung an 3-Phasen Schema

2) Erarbeitungsphase mit GZ und FZ

3) Skizzierung des methodischen Vorgehens

Projektplanung

1) Thema

2) skizzierte Zielgruppe (aus Szenario)

3) ÜZ in den 4 ZD

4) Planung eines Einstiegsangebotes (s. Angebotsplanung)

Didaktische Reihe

1) Thema

2) skizzierte Zielgruppe (aus Szenario)

3) ÜZ in den 4 ZD (1 Schwerpunkt)

4) 5 Angebote (GZ für Erarbeitungsphasen)

5) Bezug zur Komplexititätslinie

6) Skizzierung des Methodischen Vorgehens
Q:
Was ist die Definition von Partizipation?
A:
Definition von Partizipation:

Entscheidungen, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden“ (Schröder, 1995, S. 14)
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