Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld

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Kant's Pflichtethik

> Hypothetischer Imperativ

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Aristotelische Tugendethik

Das höchste Gut (Ariston)

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Kant's Pflichtethik

> Kategorischer Imperativ

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Kant's Pflichtethik

> Guter Wille

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Kant's Pflichtethik

> deontologische Ethik

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Hume:

Beruhen moralische urteile auf Gefühlen? 

> Rolle des Verstandes

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Utilitarismus nach Mill

 > Prinzip des Größten Glücks

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Hume: Beruhen moralische Urteile auf Gefühlen?

> Gerechtigkeit

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Warum entsteht möglicherweise aus dem utilitarismus ein Probelm der moralischen Überforderung?
UNd was ist die Antwort darauf?

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Hume:

Beruhen moralische urteile auf Gefühlen? 

> Seine Antwort + Argument

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Was unterscheidet grundsätzlich eine deontologische Ethik von einer teleologischen Ethik?

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Was besagt die Universalisierungsformel?

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Praktische Philosophie

Kant's Pflichtethik

> Hypothetischer Imperativ

Bezieht sich auf nicht-moralische Fragen. Sie sind Regeln der Geschicklichkeit oder Ratschläge der Klugheit.

Sie drücken wenn- dann- Beziehungen aus und beziehen sich auf persönliche Ziele


Sie sind gut für einen Zweck


Beispiel: Wenn du studieren willst, dann musst du Abitur machen

Praktische Philosophie

Aristotelische Tugendethik

Das höchste Gut (Ariston)

Das höchste Gut (Ariston) muss autark sein: besitzt man es, braucht man kein anderes Gut


Es wird nur um seiner Selbst Willen und niemals wegen einer anderen Sache gewollt


Dieses Gut kann nicht durch andere Güter vergrößert werden

Praktische Philosophie

Kant's Pflichtethik

> Kategorischer Imperativ

Der KI ist eine Formel eines Gebots, das keine Bedingung enthält, die es auf bestimmte Personen, Situationen oder Handlungen einschränkt.


-> Wenn man nach dem KI handelt, muss die Handlungsmaxime notwendig ein, das Heißt: Die Handlungsmaxime mss der Allgemeingültigkeit eines Gesetzes gemäß sein: "handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde

Praktische Philosophie

Kant's Pflichtethik

> Guter Wille

Ein guter Wille ist nur dort zu finden, wo jemand aus Pflicht handelt. Aus Pflicht handeln heißt aus guten Gründen zu handeln, die für alle vernünftigen Wesen einsichtig und klar sind, unabhängig von ihren subjektiven Neigungen





Praktische Philosophie

Kant's Pflichtethik

> deontologische Ethik

deontologische Ethik: eine Handlung und ihr moralischer Wert hängen nicht von den Folgen der Handlung ab, sondern von der Motivation der Handlung




Praktische Philosophie

Hume:

Beruhen moralische urteile auf Gefühlen? 

> Rolle des Verstandes

Trotzdem hat die Vernunft eine wichtige Rolle:

- die Vernunft unterscheidet zwischen Wahrheit und Irrtum

- eine moralische Entscheidung braucht trotzdem unsere intellektuellen Fähigkeiten

- moralischen Entscheidungen geht immer viel Denken voraus, am Ende entscheiden wir aber aufgrund eines moralischen Gefühls!

 

Praktische Philosophie

Utilitarismus nach Mill

 > Prinzip des Größten Glücks

"Handlungen sind insoweit moralisch richtig, "als das sie die Tendenz haben, Glück zu befördern, und soweit moralisch falsch, als das die die Tendenz haben das Gegenteil von Glück zu bewirken! (Glück ist dabei Lust und das Freisein von Unlust)

Praktische Philosophie

Hume: Beruhen moralische Urteile auf Gefühlen?

> Gerechtigkeit

Gerechtigkeit:

Der moralische Wert der Gerechtigkeit liegt im gesellschaftlichen Nutzen

der Gerechtigkeitsbegriff hängt von der Situation ab! Gerechtigkeit ist eine nützliche Konvention.

Voraussetzungen für Regeln der Gerechtigkeit: Knappheit der Güter, Menschen sind altruistisch und egoistisch, kein soz. Notstand, Gleichheit!!

Praktische Philosophie

Warum entsteht möglicherweise aus dem utilitarismus ein Probelm der moralischen Überforderung?
UNd was ist die Antwort darauf?

Es ergibt sich einen Einwand der Überforderung, weil wenn man bei jeder Entscheidung immer das gesamte fühlende Leben miteinbezogen werden muss, fällt es schwer eine Entscheidung treffen zu können.

Als Antwort hierauf: nicht die ganze Welt muss von einfachen menschen betrachtet werden. Jeder dieser Menschen soll in seinem persönlichem Umkreis stets darauf achten und so ergibt sich das Glück der Welt! Höhere menschen ( z.b.: Poltiker) müssen allerdings auf das Glück aller Menschen schauen, darauf achten und demnach handeln.


Die Erfahrungen aller Menschen ergeben kulturelle und gesellschaftliche Normen die helfen, damit man nicht immer alles neu berechnen muss bei jeder Entscheidung!

Praktische Philosophie

Hume:

Beruhen moralische urteile auf Gefühlen? 

> Seine Antwort + Argument

Hume beantwortet die Frage, ob moralische Urteile au Gefühlen beruhen.

Seine Antwort ist: Ja, moralische Urteile beruhen auf Gefühlen!

Dafür führt er ein Argument mit 3 Prämissen an:
 1.moralische Urteile beruhen entweder auf Gefühlen oder auf der Vernunft

2. moralische Entscheidungen sind praktisch, d.h. sie motivieren Handlungen

3. Der Verstand allein reicht nicht  eine Handlung zu motiveren, dafür braucht es die Gefühle!!

Konklusion: Also, moralische Urteile beruhen auf Gefühlen!!

 

Praktische Philosophie

Was unterscheidet grundsätzlich eine deontologische Ethik von einer teleologischen Ethik?

Bei der deontologischen Ethik, ist eine Handlung immer falsch/richtig unabhängig von den Folgen!
Bei der teleologischen Ethikhingegen hängt die Richtigkeit/Falschheit ausschließlich von den nicht-moralischen Qualität ihrer Folgen (wie Wohlbefinden, Nützlichkeit, Wissen usw.) ab.


Praktische Philosophie

Was besagt die Universalisierungsformel?

Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

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