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Lernmaterialien für StGB AT an der Universität Bern

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TESTE DEIN WISSEN

Gehilfenschaft

Limitierte Akzessorietät                                  

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TESTE DEIN WISSEN

                                               

Gefordert ist, dass der Gehilfe zu einer vorsätzlichen und rechtswidrigen Haupttat, die mindestens in das Versuchsstadium gelangt sein muss, Hilfe leistet. Die Haupttat muss als Verbrechen oder Vergehen qualifiziert sein (Art. 25 StGB i.V.m. Art. 105 Abs. 2 StGB).

                                       

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Gehilfenschaft

Förderung der Haupttat

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Die Förderung der Haupttat kann in einer physischen oder psychischen Unterstützungsleistung erfolgen.


Der Tatbeitrag hat die Haupttat tatsächlich und kausal, doch in untergeordneter Weise zu fördern. Der Tatbeitrag muss keine conditio sine qua non für die Tat sein, es ist also nicht erforderlich, dass es ohne die Beihilfe nicht zur Tat gekommen wäre.                         


Förderungskausalität: Der Gehilfe muss die Erfolgschance der tatbestandserfüllenden Handlung erhöhen.

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Entschuldigender Notstand

Art 18 Abs 2 StGB

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Objektive Seite

  • Notstandslage:
    • Unmittelbare Gefahr
    • Für eigenes/fremdes individuelles Rechtsgut
  • Notstandshandlung (Rettungshandlung):
    • Strikte Subsidiarität: nicht anders abwendbar
    • Proportionalität: Wahrung eines hochwertigen Interesses
    • Unzumutbarkeit der Preisgabe des gefährdeten Rechtsguts

Subjektive Seite

  • Kenntnis der Notstandslage
  • Rettungswille
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TESTE DEIN WISSEN

Wann liegt eine Garantenstellung aus Gefahrengemeinschaft vor?

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TESTE DEIN WISSEN

wenn sich mehrere Personen freiwillig gemeinsam in eine Gefahrensituation begeben, ohne die Gefahrenquelle selbst geschaffen zu haben

— Beispiel: Himalaya-Expedition.


In der Gefahrengemeinschaft verpflichten sich alle Beteiligten zu wechselseitigem Beistand

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Doppelter Gehilfenvorsatz

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Vorsatz bzgl. des Förderungsbeitrages und Vorsatz bzgl. der Haupttat:

                   

Der Gehilfe muss wissen oder damit rechnen, eine bestimmt geartete Straftat zu unterstützen und muss dies wollen oder zumindest in Kauf nehmen.

Er muss überdies Kenntnis vom Vorsatz des Haupttäters haben.

Die von ihm geförderte Straftat braucht ihm jedoch nicht in ihren Einzelheiten bekannt zu sein.

                                       

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Gehilfenschaft und Versuch

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Versuchte Gehilfenschaft ist nicht strafbar.


                                               

Dem Gehilfen  muss zugutegehalten werden, dass die Tat des Haupttäters nur das Stadium des Versuchs erreicht hat. Nur das tatsächlich verübte Unrecht kann dem Gehilfen zur Last fallen.

                   

Rücktritt und tätige Reue sind an sich möglich (Art. 23 Abs. 2-4 StGB). Die Strafe richtet sich grundsätzlich nach der für den Täter geltenden Strafdrohung. 

                                       

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Entschuldigender Notstand 

(Art. 18 Abs. 2 StGB)

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Objektive Seite

  • Notstandslage:
    • Unmittelbare Gefahr
      Für eigenes/fremdes individuelles Rechtsgut
  • Notstandshandlung (Rettungshandlung):
    • Strikte Subsidiarität: nicht anders abwendbar 
    • Proportionalität: Wahrung eines hochwertigen Interesses 
    • Unzumutbarkeit der Preisgabe des gefährdeten Rechtsguts

Subjektive Seite

  • Kenntnis der Notstandslage
  • Rettungswille
  •                             
  •                         

                                                           

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Strafbarkeit des Versuchs

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Art. 111 StGB verlangt als Erfolg den Tod eines Menschen. 

In casu ist X nicht gestorben, daher ist der Erfolg und ergo der objektive Tatbestand von Art. 111 StGB nicht erfüllt und die Tat somit nicht vollendet.

                                       

Eine nichtvollendete Tat unterliegt der Versuchs- strafbarkeit gemäss Art. 22 Abs. 1 StGB, wenn es sich um ein Vergehen oder Verbrechen (Art. 10 Abs. 2 und 3 StGB) handelt. 

In casu handelt es sich bei der vorsätzlichen Tötung gemäss Art. 111 StGB um ein Verbrechen (Art. 10 Abs. 2 StGB), da die Tat mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Jahren bedroht ist. Die versuchte vorsätzliche Tötung ist demnach gemäss Art. 111 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB strafbar.

                                       

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Versuchtes Handlungsdelikt

Prüfschema

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1. VORPRÜFUNG

  • Nichtvorliegen einer Vollendung
  • Strafbarkeit des Versuchs

2. TATBESTANDSMÄSSIGKEIT 

  • Subjektive Tatseite / Tatentschluss
    • Vorsatz hinsichtlich aller objektiven Tatbestandsmerkmale
    • Besondere subjektive Unrechtsmerkmale 
  • Objektive Tatseite
  • Beginn der Ausführungshandlung: Abgrenzung zur blossen Vorbereitungshandlung

(3. ART DES VERSUCHS)

4. RECHTSWIDRIGKEIT

  • Rechtfertigungsgründe 

5. SCHULD

  • Schuldausschlussgründe 

6. RÜCKTRITT / TÄTIGE REUE

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Art des Versuchs

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  • untauglicher Versuch gemäss Art. 22 Abs. 1 Variante 3 StGB
    • Es liegt ein untauglicher Versuch vor, da objektiv gesehen der Erfolg nicht eintreten kann. 
  • untauglicher Versuch aus grobem Unverstand  i.S.v Art 22 Abs 2
    • Täter verkennt aus grobem Unverstand, dass es überhaupt nicht zur Vollendung kommen kann und bleibt dh straflos.

                                       

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TESTE DEIN WISSEN

Fahrlässiges Handlungsdelikt 

(Art. 12 Abs. 3 StGB)

Prüfschema

                                                           

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TESTE DEIN WISSEN

1. Eingangsüberlegung


  • Kein Vorsatz
  • Strafbarkeit der Fahrlässigkeit


2. TATBESTANDSMÄSSIGKEIT

  •   Tatobjekt
  •   Erfolg
  • Handlung
  • Sorgfaltspflichtverletzung
    • Objektive Sorgfaltswidrigkeit
      • *Adäquanzzusammenhang bzgl. Vorhersehbarkeit & Vermeidbarkeit
      • schaffung eines unerlaubten Risikos
    • Subjektive Sorgfaltswidrigkeit 
      • Individuelle Voraussehbarkeit & Vermeidbarkeit
      • evtl. Übernahmeverschulden
  • Natürliche Kausalität
  • Objektive Zurechnung (Erfolgsrelevanz der Sorgfaltspflichtverletzung)
    • Adäquanzzusammenhang (entspricht im Wesentlichen der «adäquaten Kausalität»)*
    • Risikozusammenhang
      • Gefahrenzusammenhang (mehrere Untergruppen, wie z.B. nachträgliches Fehlverhalten Dritter oder des Opfers etc.)
      • Rechtswidrigkeitszusammenhang (Schutzzweck der [Verhaltens-]Norm)
    • Rechtmässiges Alternativverhalten
      • Pflichtwidrigkeitszusammenhang 
        • = fehlende Risikoerhöhung gegenüber rechtmässigem Alternativverhalten oder auch Nutzlosigkeit des rechtmässigen Alternativverhaltens
        • Wahrscheinlichkeits- oder Risikoerhöhungstheorie

3. RECHTSWIDRIGKEIT 

4. SCHULD

                                                           

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TESTE DEIN WISSEN

Tatobjekt und Taterfolg nach Art. 111 StGB

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Art. 111 StGB fordert als Tatobjekt einen Menschen und als tatbestandsmässigen Erfolg den Tod dieses Menschen. 

                                       

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  • 36 Lernmaterialien

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Q:

Gehilfenschaft

Limitierte Akzessorietät                                  

A:

                                               

Gefordert ist, dass der Gehilfe zu einer vorsätzlichen und rechtswidrigen Haupttat, die mindestens in das Versuchsstadium gelangt sein muss, Hilfe leistet. Die Haupttat muss als Verbrechen oder Vergehen qualifiziert sein (Art. 25 StGB i.V.m. Art. 105 Abs. 2 StGB).

                                       

Q:

Gehilfenschaft

Förderung der Haupttat

A:

                                               

Die Förderung der Haupttat kann in einer physischen oder psychischen Unterstützungsleistung erfolgen.


Der Tatbeitrag hat die Haupttat tatsächlich und kausal, doch in untergeordneter Weise zu fördern. Der Tatbeitrag muss keine conditio sine qua non für die Tat sein, es ist also nicht erforderlich, dass es ohne die Beihilfe nicht zur Tat gekommen wäre.                         


Förderungskausalität: Der Gehilfe muss die Erfolgschance der tatbestandserfüllenden Handlung erhöhen.

Q:

Entschuldigender Notstand

Art 18 Abs 2 StGB

A:

Objektive Seite

  • Notstandslage:
    • Unmittelbare Gefahr
    • Für eigenes/fremdes individuelles Rechtsgut
  • Notstandshandlung (Rettungshandlung):
    • Strikte Subsidiarität: nicht anders abwendbar
    • Proportionalität: Wahrung eines hochwertigen Interesses
    • Unzumutbarkeit der Preisgabe des gefährdeten Rechtsguts

Subjektive Seite

  • Kenntnis der Notstandslage
  • Rettungswille
Q:

Wann liegt eine Garantenstellung aus Gefahrengemeinschaft vor?

A:

wenn sich mehrere Personen freiwillig gemeinsam in eine Gefahrensituation begeben, ohne die Gefahrenquelle selbst geschaffen zu haben

— Beispiel: Himalaya-Expedition.


In der Gefahrengemeinschaft verpflichten sich alle Beteiligten zu wechselseitigem Beistand

Q:

Doppelter Gehilfenvorsatz

A:

Vorsatz bzgl. des Förderungsbeitrages und Vorsatz bzgl. der Haupttat:

                   

Der Gehilfe muss wissen oder damit rechnen, eine bestimmt geartete Straftat zu unterstützen und muss dies wollen oder zumindest in Kauf nehmen.

Er muss überdies Kenntnis vom Vorsatz des Haupttäters haben.

Die von ihm geförderte Straftat braucht ihm jedoch nicht in ihren Einzelheiten bekannt zu sein.

                                       

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Q:

Gehilfenschaft und Versuch

A:

Versuchte Gehilfenschaft ist nicht strafbar.


                                               

Dem Gehilfen  muss zugutegehalten werden, dass die Tat des Haupttäters nur das Stadium des Versuchs erreicht hat. Nur das tatsächlich verübte Unrecht kann dem Gehilfen zur Last fallen.

                   

Rücktritt und tätige Reue sind an sich möglich (Art. 23 Abs. 2-4 StGB). Die Strafe richtet sich grundsätzlich nach der für den Täter geltenden Strafdrohung. 

                                       

Q:

Entschuldigender Notstand 

(Art. 18 Abs. 2 StGB)

A:

Objektive Seite

  • Notstandslage:
    • Unmittelbare Gefahr
      Für eigenes/fremdes individuelles Rechtsgut
  • Notstandshandlung (Rettungshandlung):
    • Strikte Subsidiarität: nicht anders abwendbar 
    • Proportionalität: Wahrung eines hochwertigen Interesses 
    • Unzumutbarkeit der Preisgabe des gefährdeten Rechtsguts

Subjektive Seite

  • Kenntnis der Notstandslage
  • Rettungswille
  •                             
  •                         

                                                           

Q:

Strafbarkeit des Versuchs

A:

Art. 111 StGB verlangt als Erfolg den Tod eines Menschen. 

In casu ist X nicht gestorben, daher ist der Erfolg und ergo der objektive Tatbestand von Art. 111 StGB nicht erfüllt und die Tat somit nicht vollendet.

                                       

Eine nichtvollendete Tat unterliegt der Versuchs- strafbarkeit gemäss Art. 22 Abs. 1 StGB, wenn es sich um ein Vergehen oder Verbrechen (Art. 10 Abs. 2 und 3 StGB) handelt. 

In casu handelt es sich bei der vorsätzlichen Tötung gemäss Art. 111 StGB um ein Verbrechen (Art. 10 Abs. 2 StGB), da die Tat mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Jahren bedroht ist. Die versuchte vorsätzliche Tötung ist demnach gemäss Art. 111 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB strafbar.

                                       

Q:

Versuchtes Handlungsdelikt

Prüfschema

A:

1. VORPRÜFUNG

  • Nichtvorliegen einer Vollendung
  • Strafbarkeit des Versuchs

2. TATBESTANDSMÄSSIGKEIT 

  • Subjektive Tatseite / Tatentschluss
    • Vorsatz hinsichtlich aller objektiven Tatbestandsmerkmale
    • Besondere subjektive Unrechtsmerkmale 
  • Objektive Tatseite
  • Beginn der Ausführungshandlung: Abgrenzung zur blossen Vorbereitungshandlung

(3. ART DES VERSUCHS)

4. RECHTSWIDRIGKEIT

  • Rechtfertigungsgründe 

5. SCHULD

  • Schuldausschlussgründe 

6. RÜCKTRITT / TÄTIGE REUE

Q:

Art des Versuchs

A:
  • untauglicher Versuch gemäss Art. 22 Abs. 1 Variante 3 StGB
    • Es liegt ein untauglicher Versuch vor, da objektiv gesehen der Erfolg nicht eintreten kann. 
  • untauglicher Versuch aus grobem Unverstand  i.S.v Art 22 Abs 2
    • Täter verkennt aus grobem Unverstand, dass es überhaupt nicht zur Vollendung kommen kann und bleibt dh straflos.

                                       

Q:

Fahrlässiges Handlungsdelikt 

(Art. 12 Abs. 3 StGB)

Prüfschema

                                                           

A:

1. Eingangsüberlegung


  • Kein Vorsatz
  • Strafbarkeit der Fahrlässigkeit


2. TATBESTANDSMÄSSIGKEIT

  •   Tatobjekt
  •   Erfolg
  • Handlung
  • Sorgfaltspflichtverletzung
    • Objektive Sorgfaltswidrigkeit
      • *Adäquanzzusammenhang bzgl. Vorhersehbarkeit & Vermeidbarkeit
      • schaffung eines unerlaubten Risikos
    • Subjektive Sorgfaltswidrigkeit 
      • Individuelle Voraussehbarkeit & Vermeidbarkeit
      • evtl. Übernahmeverschulden
  • Natürliche Kausalität
  • Objektive Zurechnung (Erfolgsrelevanz der Sorgfaltspflichtverletzung)
    • Adäquanzzusammenhang (entspricht im Wesentlichen der «adäquaten Kausalität»)*
    • Risikozusammenhang
      • Gefahrenzusammenhang (mehrere Untergruppen, wie z.B. nachträgliches Fehlverhalten Dritter oder des Opfers etc.)
      • Rechtswidrigkeitszusammenhang (Schutzzweck der [Verhaltens-]Norm)
    • Rechtmässiges Alternativverhalten
      • Pflichtwidrigkeitszusammenhang 
        • = fehlende Risikoerhöhung gegenüber rechtmässigem Alternativverhalten oder auch Nutzlosigkeit des rechtmässigen Alternativverhaltens
        • Wahrscheinlichkeits- oder Risikoerhöhungstheorie

3. RECHTSWIDRIGKEIT 

4. SCHULD

                                                           

Q:

Tatobjekt und Taterfolg nach Art. 111 StGB

A:

Art. 111 StGB fordert als Tatobjekt einen Menschen und als tatbestandsmässigen Erfolg den Tod dieses Menschen. 

                                       

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