Entwicklungspsychologie an der Universität Bern | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern

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TESTE DEIN WISSEN

Begriffsdefinitionen (Genotyp, Umwelt)

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TESTE DEIN WISSEN

Genotyp: genetische Ausstattung 


Umwelt 

— Familie = wichtigster Umweltfaktor — Unterscheide: 

– Geteilte und 

– nicht-geteilte Umwelt bei Geschwistern 

1. geteilte Umwelt- Einflüsse

Sozioökonomischer Status (Einkommen, Ausbildung, Arbeitssituation der Eltern) 

– häusliche Umgebung, Anregungsgehalt, 

– Familienklima, Beziehung der Eltern, – Nachbarschaft, Schulische Erwartungen, Zugang zu Fördermöglichkeiten etc.

2. nicht-geteilte Einflüsse: 

– Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, 

– Kind-spezifisches Elternverhalten, 

– Freizeit, 

– Freundschaften, Schulklasse, Schulunterricht, 

– Geschwister, Krankheiten 

Wichtig

– Effekte der Umwelt sind kumulativ über die Lebensspanne 

– Steigende Anzahl von wechselseitigen Beeinflussungen von Gen- und Umweltunterschieden: z.B. – Risikofaktoren bei Geburt werden in Familien mit höherem SÖS ausgeglichen, 

– in Familien mit niedrigem SÖS verläuft Entwicklung- wenn Risiken vorhanden sind – mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit negativ

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Entwicklungsquotient (DQ)

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-Aber: Keine Prädiktion des IQ im Schulalter möglich, keine Vorhersage des Schulerfolges 

— Unzuverlässige Messung? 

— Erfasst fast nur sensorisches und motorisches: konzeptuell etwas ganz anderes als Intelligenz? 

— Frühe Entwicklung noch so offen, dass keine Vorhersage möglich und sinnvoll ist?

-Eignet sich für frühe Aufdeckung neurologischer Besonderheiten + um Entwicklungsprozesse abzubilden 

-Heute: Neuropsychologische Testbatterien für Neugeborene und Säuglinge

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Die Biologie der Vererbung Was sind Chromosomen und Gene?

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jedes Chromosom besteht aus Molekül DNA (=
Desoxyribonukleinsäure)

46 Chromosomen eines Kindes umfassen ca. 20’500 Gene
- Chromosom 1 hat die meisten Gene (3’000) und Y-Chromosom die wenigsten (200)
-meisten Gene bei allen Menschen gleich (<1% Ursachenunterschiede); also keine
Rassen!!!

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Drei Aufmerksamkeitssysteme:

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• Orienting network: Dieses System hat die Funktion der Selektion. Es entscheidet, welche Stimuli weiterverarbeitet werden und welche ignoriert werden. Dieses System ist bereits in der Kindheit gut entwickelt. 

• Alerting network: Dieses System sorgt dafür, dass der Aufmerksamkeitsprozess bereit ist, eintreffende Stimuli zu erkennen und darauf zu reagieren (Z.B Kind hört Schritte der Eltern im Flur -> dreht den Kopf in diese Richtung). Dieses System ist sehr gut in der Kindheit entwickelt. 

 Executive network: Dieses System ist verantwortlich dafür Gedanken, Gefühle und Antworten zu kontrollieren und gegeben falls auftretende Konflikte zu lösen. Es entwickelt sich nur sehr langsam und ist sehr komplex. Z.B lassen sich 1-jährige Kinder sehr leicht durch den Fernseher vom Spielen ablenken. Es fällt ihnen schwierig den neuen Reiz zu ignorieren und weiter zu spielen. 

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Psychometrischer Ansatz Intelligenztests

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Aufgabenbereiche:

-Wortschatz

-Satzverständnis

-numerische Reihenbildung

-Arbeitsgedächtnis

-Schlussfolgern

-Allgemeines Wissen

-Merk- und Lernfähigkeiten

-Räumliches Denken

-Soziales Denken

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Sigmund Freud (1856-1939) in Österreich

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Erfahrungen der frühen Kindheit erklärt Verhalten im
Erwachsenenalter

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Aristoteles

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kein angeborenes Wissen vorhanden; stattdessen kommt von Wahrnehmungserfahrung
- Kinder erwerben Stück für Stück Wissen, basierend auf Informationen ihrer Sinne
- diese gegensätzlichen Ansichten tauchten während Aufklärung wieder auf

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Platon

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Kinder mit gesamten Wissen um viele konkrete Objekte und Abstraktionen (Gefühle)
- Erfahrungen der Kinder lösen einfach Wissen aus, das sie seit Geburt haben
- z.B. zum 1. Mal Hund sehen: angeborenes Wissen lässt es erkennen; kein Lernen notwendig

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Wie ist die moderne Wissenschaft der Kindesentwicklung entstanden?

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TESTE DEIN WISSEN

-Anstoß zur kindlichen Entwicklung als Wissenschaft durch Industrielle Revolution in England im 19. JH
-Mitte 17. JH wandelt von ländlichen Nation zu urbanen Gesellschaft, um Fabriken organisiert
-Kinder ziehen mit Familien in Städte, arbeiten lange Stunden in Fabriken, schreckliche Bedingungen,
wenig Lohn; Unfälle häufig, Kinder verstümmelt oder getötet
-in Textilfabriken: die Kleinsten oft beauftragt, lose Baumwolle unter riesigen Webstühlen während des
Betriebs der Maschinen aufzunehmen
- Reformer: über Bedingungen entsetzt; Gesetze erlassen, um Kinderarbeit einzuschränken und mehr
Kinder in Schulen

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Habituation

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Dass sich die Babys mit der Zeit an einen Reiz gewöhnen. (Dadurch wird er nicht mehr interessant.)     

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John Locke (1632-1704)

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„tabula rasa/blanker Schiefer“ = Erfahrungen zu einzigartigen Individuum
-Eltern sollen kleine Kinder unterrichten/belohnen/disziplinieren und allmählich Autorität lockern, wenn Kinder wachsen

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Frühe Intelligenz- Diagnostik

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-Verschiedene Längsschnittstudien zur kognitiven Entwicklung mit Säuglingen: 

Masse für Habituation (Habituationsrate, Inspektionszeiten) -widerspiegelt auch Lern- und Gedächtnisfähigkeiten sowie Aufmerksamkeit 

-hat mit Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit zu tun 


Kavsek, 2004: 

-25 Studien zusammen analysiert in einer Meta-Analyse: 

-Habituationsmasse und späterer IQ korrelieren zu .45 miteinander- 20% Varianzaufklärung = viel! 

-Spricht für Kontinuität in der Entwicklung und für Stabilität in Informationsverarbeitungsprozessen

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Q:

Begriffsdefinitionen (Genotyp, Umwelt)

A:

Genotyp: genetische Ausstattung 


Umwelt 

— Familie = wichtigster Umweltfaktor — Unterscheide: 

– Geteilte und 

– nicht-geteilte Umwelt bei Geschwistern 

1. geteilte Umwelt- Einflüsse

Sozioökonomischer Status (Einkommen, Ausbildung, Arbeitssituation der Eltern) 

– häusliche Umgebung, Anregungsgehalt, 

– Familienklima, Beziehung der Eltern, – Nachbarschaft, Schulische Erwartungen, Zugang zu Fördermöglichkeiten etc.

2. nicht-geteilte Einflüsse: 

– Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, 

– Kind-spezifisches Elternverhalten, 

– Freizeit, 

– Freundschaften, Schulklasse, Schulunterricht, 

– Geschwister, Krankheiten 

Wichtig

– Effekte der Umwelt sind kumulativ über die Lebensspanne 

– Steigende Anzahl von wechselseitigen Beeinflussungen von Gen- und Umweltunterschieden: z.B. – Risikofaktoren bei Geburt werden in Familien mit höherem SÖS ausgeglichen, 

– in Familien mit niedrigem SÖS verläuft Entwicklung- wenn Risiken vorhanden sind – mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit negativ

Q:

Entwicklungsquotient (DQ)

A:

-Aber: Keine Prädiktion des IQ im Schulalter möglich, keine Vorhersage des Schulerfolges 

— Unzuverlässige Messung? 

— Erfasst fast nur sensorisches und motorisches: konzeptuell etwas ganz anderes als Intelligenz? 

— Frühe Entwicklung noch so offen, dass keine Vorhersage möglich und sinnvoll ist?

-Eignet sich für frühe Aufdeckung neurologischer Besonderheiten + um Entwicklungsprozesse abzubilden 

-Heute: Neuropsychologische Testbatterien für Neugeborene und Säuglinge

Q:

Die Biologie der Vererbung Was sind Chromosomen und Gene?

A:

jedes Chromosom besteht aus Molekül DNA (=
Desoxyribonukleinsäure)

46 Chromosomen eines Kindes umfassen ca. 20’500 Gene
- Chromosom 1 hat die meisten Gene (3’000) und Y-Chromosom die wenigsten (200)
-meisten Gene bei allen Menschen gleich (<1% Ursachenunterschiede); also keine
Rassen!!!

Q:

Drei Aufmerksamkeitssysteme:

A:

• Orienting network: Dieses System hat die Funktion der Selektion. Es entscheidet, welche Stimuli weiterverarbeitet werden und welche ignoriert werden. Dieses System ist bereits in der Kindheit gut entwickelt. 

• Alerting network: Dieses System sorgt dafür, dass der Aufmerksamkeitsprozess bereit ist, eintreffende Stimuli zu erkennen und darauf zu reagieren (Z.B Kind hört Schritte der Eltern im Flur -> dreht den Kopf in diese Richtung). Dieses System ist sehr gut in der Kindheit entwickelt. 

 Executive network: Dieses System ist verantwortlich dafür Gedanken, Gefühle und Antworten zu kontrollieren und gegeben falls auftretende Konflikte zu lösen. Es entwickelt sich nur sehr langsam und ist sehr komplex. Z.B lassen sich 1-jährige Kinder sehr leicht durch den Fernseher vom Spielen ablenken. Es fällt ihnen schwierig den neuen Reiz zu ignorieren und weiter zu spielen. 

Q:

Psychometrischer Ansatz Intelligenztests

A:

Aufgabenbereiche:

-Wortschatz

-Satzverständnis

-numerische Reihenbildung

-Arbeitsgedächtnis

-Schlussfolgern

-Allgemeines Wissen

-Merk- und Lernfähigkeiten

-Räumliches Denken

-Soziales Denken

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Q:

Sigmund Freud (1856-1939) in Österreich

A:

Erfahrungen der frühen Kindheit erklärt Verhalten im
Erwachsenenalter

Q:

Aristoteles

A:

kein angeborenes Wissen vorhanden; stattdessen kommt von Wahrnehmungserfahrung
- Kinder erwerben Stück für Stück Wissen, basierend auf Informationen ihrer Sinne
- diese gegensätzlichen Ansichten tauchten während Aufklärung wieder auf

Q:

Platon

A:

Kinder mit gesamten Wissen um viele konkrete Objekte und Abstraktionen (Gefühle)
- Erfahrungen der Kinder lösen einfach Wissen aus, das sie seit Geburt haben
- z.B. zum 1. Mal Hund sehen: angeborenes Wissen lässt es erkennen; kein Lernen notwendig

Q:

Wie ist die moderne Wissenschaft der Kindesentwicklung entstanden?

A:

-Anstoß zur kindlichen Entwicklung als Wissenschaft durch Industrielle Revolution in England im 19. JH
-Mitte 17. JH wandelt von ländlichen Nation zu urbanen Gesellschaft, um Fabriken organisiert
-Kinder ziehen mit Familien in Städte, arbeiten lange Stunden in Fabriken, schreckliche Bedingungen,
wenig Lohn; Unfälle häufig, Kinder verstümmelt oder getötet
-in Textilfabriken: die Kleinsten oft beauftragt, lose Baumwolle unter riesigen Webstühlen während des
Betriebs der Maschinen aufzunehmen
- Reformer: über Bedingungen entsetzt; Gesetze erlassen, um Kinderarbeit einzuschränken und mehr
Kinder in Schulen

Q:

Habituation

A:

Dass sich die Babys mit der Zeit an einen Reiz gewöhnen. (Dadurch wird er nicht mehr interessant.)     

Q:

John Locke (1632-1704)

A:

„tabula rasa/blanker Schiefer“ = Erfahrungen zu einzigartigen Individuum
-Eltern sollen kleine Kinder unterrichten/belohnen/disziplinieren und allmählich Autorität lockern, wenn Kinder wachsen

Q:

Frühe Intelligenz- Diagnostik

A:

-Verschiedene Längsschnittstudien zur kognitiven Entwicklung mit Säuglingen: 

Masse für Habituation (Habituationsrate, Inspektionszeiten) -widerspiegelt auch Lern- und Gedächtnisfähigkeiten sowie Aufmerksamkeit 

-hat mit Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit zu tun 


Kavsek, 2004: 

-25 Studien zusammen analysiert in einer Meta-Analyse: 

-Habituationsmasse und späterer IQ korrelieren zu .45 miteinander- 20% Varianzaufklärung = viel! 

-Spricht für Kontinuität in der Entwicklung und für Stabilität in Informationsverarbeitungsprozessen

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