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Lernmaterialien für Bakteriologie an der Universität Bern

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Bakteriologie Kurs an der Universität Bern zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was hat Einfluss auf das Gesundheitsrisiko?

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Einfluss auf das Gesundheitsrisiko haben:

-die Genetik
-soziale Bedingungen

-schlechte Ernährung

-schlechte Haltung


Die Gesundheit ist immer eine Balance zwischen Umwelt/Bedingungen und Tier/Erreger.


Gesundheitsrisiko = Risiko zu erkranken

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Nenne ein paar innere und äussere Stressfaktoren für einen Wirt

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Stressfaktoren beeinflussen die Gesundheit des Wirtes.


äussere Stressfaktoren

  • Mangel-/Fehlernährung
  • Temperaturschwankungen
  • Wetter, Klima
  • Intoxikation (Vergiftung)
  • Infektion
  • Strahlung und Verbrennung


innere Stressfaktoren

  • Gravidität (Schwangerschaft)
  • Laktation
  • hormonelle und vegetative Dysfunktion 
  • Ermüdung und Erschöpfung
  • innere Krankheiten
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Was sind die Aufgaben des gastrointestinalen Mikrobioms?

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  • reguliert die Verdauung
  • liefert Vitamine
  • produziert nützliche kurzkettige Fettsäuren
  • prozessiert Gallensäure
  • verantwortlich für die Entwicklung der Immunität
  • Barriere gegen die Invasion von Pathogenen, Schutz
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Was versteht man unter:


a) autochthone Flora

b) allochthone Flora

c) normale Flora

d) Pathogene

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a) autochthone Flora: Mikroorganismen, die während der Evolution eines Tierspezies vorhanden sind, also bei allen Individuen dieser Spezies 


b) allochthone Flora: Mikroorganismen, die nur vorübergehend den Wirt passagieren aber nicht zwingend bei allen Populationen bzw. Individuen vorkommen.


c) normale Flora: Mikroorganismen, die bei allen Individuen einer Spezies innerhalb einer definierten Population vorkommen, aber nicht zwingend bei allen Individuen dieser Spezies.


d) Pathogene: Mikroorganismen, die zufällig aufgenommen werden, also normalerweise bei der jeweiligen Tierspezies nicht vorkommen. Pathogene können die normale Flora (das Mikrobiom) verändern.

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Erkläre:

a) Kommensalismus

b) Mutualismus

c) Symbiose

d) Phoresie

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Sind alles positive Verhältnisse zwischen Gast und Wirt.


a) Kommensalismus: Der Gast lebt vom Überschuss des Wirtes, keiner wird geschädigt, ist nicht lebensnotwendig

z.B. Aasgeier fressen am Kadaver Reste, welche der Löwe nicht mehr will.


b) Mutualismus: Gast und Wirt haben beide Vorteile, es besteht aber keine Lebensnotwendigkeit. Vögel die Nashörner putzen oder den Krokodilen die zähne putzen.


c) Symbiose: Gast und Wirt sind aufeinander angewiesen, lebensnotwendig. z.B. Darmflora und Wirt im Darm


d) Phoresie: Der Wirt gewährt dem Gast eine Transportmöglichkeit.

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Wann bildet sich das Mikrobiom?

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Mikrobiom = Gesamtheit der Mikroorganismen


Neugeborene erweben das Mikrobiom von der Mutter und der Umgebung. Die Art und Weise der Geburt ist sehr entscheidend, deshalb wenn möglich eine normale Geburt.


Die mikrobielle Besiedlung erfolgt und verändert sich in den ersten 2 Lebensjahren, danach stabilisiert sie sich.

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Was versteht man unter:

a) Infektion

b) Infektionskrankheit

c) Seuche

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TESTE DEIN WISSEN

Sind alles negative Verhältnisse zwischen Gast (Parasit) und Wirt.


a) Infektion: Beinhaltet das Eindringen, Haften und Vermehren des Parasiten im Wirt.


b) Infektionskrankheit: Krankheit, die aufgrund des Erregers ausbricht, es wird erst Infektionskrankheit genannt, wenn klinisch fassbare Krankheitserscheinungen vorhanden sind


c) Seuche: Eine sich schnell ausbreitende Krankheit, dazu zählt man die Endemie, Epidemie und Pandemie

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Was versteht man unter 

- Infektiosität 

-  Kontagiosität 


Von was sind diese jeweils abhängig?

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Eine Infektion hängt von der Infektiosität und Kontagiosität des Pathogens ab.


Die Infektiosität beschreibt die Fähigkeit eines Krankheitserregers, nach erfolgter Übertragung einen Wirt auch tatsächlich zu infizieren. Sie wird bestimmt durch das Eindringen, Haften und Vermehren des Pathogens.


Die Kontagiosität ist die Übertragungsfähigkeit/Ansteckungskraft eines Pathogens. Sie ist abhängig von der Erregermenge, der Tenazität und der Virulenz.


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Erkläre:

-Tenazität

-Virulenz

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Tenazität = die allgemeine Widerstandsfähigkeit eines Mikroorganismus gegenüber Umwelteinflüssen. 


Virulenz = die krankmachende Wirkung des Pathogens. Es gibt z.B. Pathogene, bei denen es nur wenige Erreger für eine Infektion braucht --> haben eine starke Virulenz.

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Wie unterscheidet sich eine lokale und eine systematische Krankheit?


Was bedeutet klinisch inapparent / klinisch apparent?

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Bei der lokalen Krankheit befindet sich der Erreger nur in einem bestimmten Teil des Organismus, z.B. nur in der Leber.


Bei der systematischen Krankheit hingegen breitet sich der Erreger im ganzen Organismus aus.


klinisch inapparent: es gibt keine klinischen Auffälligkeiten


klinisch apparent: es gibt Krankheitssymptome


Achtung: Infektion heisst nicht = Infektionskrankheit! 

Wenn ein Pathogen in den Organismus eindringt, dort haftet und sich vermehrt, spricht man von einer Infektion. Erst wenn Krankheitssymptome auftreten, d.h. wenn man klinisch eine Schädigung des Wirtes feststellen kann, spricht man von Infektionskrankheit.

Nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung!

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Welche Körperteile sind beim Menschen stark von Mikroorganismen besiedelt?

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  • GIT (Gastrointestinaltrakt)
  • Haut
  • Respirationssystem
  • Urogenitaltrakt
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Was sind Kriterien für monokausale Infektionskrankheiten?

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  • immer ein pathogener Erreger
  • es gelten die Henle-Koch Postulate
  • erregerspezifische Krankheitsbilder

monokausal = durch 1 Faktor verursacht

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  • 36 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Bakteriologie Kurs an der Universität Bern - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was hat Einfluss auf das Gesundheitsrisiko?

A:

Einfluss auf das Gesundheitsrisiko haben:

-die Genetik
-soziale Bedingungen

-schlechte Ernährung

-schlechte Haltung


Die Gesundheit ist immer eine Balance zwischen Umwelt/Bedingungen und Tier/Erreger.


Gesundheitsrisiko = Risiko zu erkranken

Q:

Nenne ein paar innere und äussere Stressfaktoren für einen Wirt

A:

Stressfaktoren beeinflussen die Gesundheit des Wirtes.


äussere Stressfaktoren

  • Mangel-/Fehlernährung
  • Temperaturschwankungen
  • Wetter, Klima
  • Intoxikation (Vergiftung)
  • Infektion
  • Strahlung und Verbrennung


innere Stressfaktoren

  • Gravidität (Schwangerschaft)
  • Laktation
  • hormonelle und vegetative Dysfunktion 
  • Ermüdung und Erschöpfung
  • innere Krankheiten
Q:

Was sind die Aufgaben des gastrointestinalen Mikrobioms?

A:
  • reguliert die Verdauung
  • liefert Vitamine
  • produziert nützliche kurzkettige Fettsäuren
  • prozessiert Gallensäure
  • verantwortlich für die Entwicklung der Immunität
  • Barriere gegen die Invasion von Pathogenen, Schutz
Q:

Was versteht man unter:


a) autochthone Flora

b) allochthone Flora

c) normale Flora

d) Pathogene

A:

a) autochthone Flora: Mikroorganismen, die während der Evolution eines Tierspezies vorhanden sind, also bei allen Individuen dieser Spezies 


b) allochthone Flora: Mikroorganismen, die nur vorübergehend den Wirt passagieren aber nicht zwingend bei allen Populationen bzw. Individuen vorkommen.


c) normale Flora: Mikroorganismen, die bei allen Individuen einer Spezies innerhalb einer definierten Population vorkommen, aber nicht zwingend bei allen Individuen dieser Spezies.


d) Pathogene: Mikroorganismen, die zufällig aufgenommen werden, also normalerweise bei der jeweiligen Tierspezies nicht vorkommen. Pathogene können die normale Flora (das Mikrobiom) verändern.

Q:

Erkläre:

a) Kommensalismus

b) Mutualismus

c) Symbiose

d) Phoresie

A:

Sind alles positive Verhältnisse zwischen Gast und Wirt.


a) Kommensalismus: Der Gast lebt vom Überschuss des Wirtes, keiner wird geschädigt, ist nicht lebensnotwendig

z.B. Aasgeier fressen am Kadaver Reste, welche der Löwe nicht mehr will.


b) Mutualismus: Gast und Wirt haben beide Vorteile, es besteht aber keine Lebensnotwendigkeit. Vögel die Nashörner putzen oder den Krokodilen die zähne putzen.


c) Symbiose: Gast und Wirt sind aufeinander angewiesen, lebensnotwendig. z.B. Darmflora und Wirt im Darm


d) Phoresie: Der Wirt gewährt dem Gast eine Transportmöglichkeit.

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wann bildet sich das Mikrobiom?

A:

Mikrobiom = Gesamtheit der Mikroorganismen


Neugeborene erweben das Mikrobiom von der Mutter und der Umgebung. Die Art und Weise der Geburt ist sehr entscheidend, deshalb wenn möglich eine normale Geburt.


Die mikrobielle Besiedlung erfolgt und verändert sich in den ersten 2 Lebensjahren, danach stabilisiert sie sich.

Q:

Was versteht man unter:

a) Infektion

b) Infektionskrankheit

c) Seuche

A:

Sind alles negative Verhältnisse zwischen Gast (Parasit) und Wirt.


a) Infektion: Beinhaltet das Eindringen, Haften und Vermehren des Parasiten im Wirt.


b) Infektionskrankheit: Krankheit, die aufgrund des Erregers ausbricht, es wird erst Infektionskrankheit genannt, wenn klinisch fassbare Krankheitserscheinungen vorhanden sind


c) Seuche: Eine sich schnell ausbreitende Krankheit, dazu zählt man die Endemie, Epidemie und Pandemie

Q:

Was versteht man unter 

- Infektiosität 

-  Kontagiosität 


Von was sind diese jeweils abhängig?

A:

Eine Infektion hängt von der Infektiosität und Kontagiosität des Pathogens ab.


Die Infektiosität beschreibt die Fähigkeit eines Krankheitserregers, nach erfolgter Übertragung einen Wirt auch tatsächlich zu infizieren. Sie wird bestimmt durch das Eindringen, Haften und Vermehren des Pathogens.


Die Kontagiosität ist die Übertragungsfähigkeit/Ansteckungskraft eines Pathogens. Sie ist abhängig von der Erregermenge, der Tenazität und der Virulenz.


Q:

Erkläre:

-Tenazität

-Virulenz

A:

Tenazität = die allgemeine Widerstandsfähigkeit eines Mikroorganismus gegenüber Umwelteinflüssen. 


Virulenz = die krankmachende Wirkung des Pathogens. Es gibt z.B. Pathogene, bei denen es nur wenige Erreger für eine Infektion braucht --> haben eine starke Virulenz.

Q:

Wie unterscheidet sich eine lokale und eine systematische Krankheit?


Was bedeutet klinisch inapparent / klinisch apparent?

A:

Bei der lokalen Krankheit befindet sich der Erreger nur in einem bestimmten Teil des Organismus, z.B. nur in der Leber.


Bei der systematischen Krankheit hingegen breitet sich der Erreger im ganzen Organismus aus.


klinisch inapparent: es gibt keine klinischen Auffälligkeiten


klinisch apparent: es gibt Krankheitssymptome


Achtung: Infektion heisst nicht = Infektionskrankheit! 

Wenn ein Pathogen in den Organismus eindringt, dort haftet und sich vermehrt, spricht man von einer Infektion. Erst wenn Krankheitssymptome auftreten, d.h. wenn man klinisch eine Schädigung des Wirtes feststellen kann, spricht man von Infektionskrankheit.

Nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung!

Q:

Welche Körperteile sind beim Menschen stark von Mikroorganismen besiedelt?

A:
  • GIT (Gastrointestinaltrakt)
  • Haut
  • Respirationssystem
  • Urogenitaltrakt
Q:

Was sind Kriterien für monokausale Infektionskrankheiten?

A:
  • immer ein pathogener Erreger
  • es gelten die Henle-Koch Postulate
  • erregerspezifische Krankheitsbilder

monokausal = durch 1 Faktor verursacht

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