Atherosklerose an der Universität Bern | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Atherosklerose an der Universität Bern

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Atherosklerose: Weitere Risikofaktoren

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  • Chronische Entzündungen 

  • Erkrankungen
    • Chronische Niereninsuffizienz
    • Obstruktive Schlafapnoe
    • Hyperhomocysteinämie
    • Hyperfibrinogenämie
    • Alkoholabusus
  • Psychosoziale Faktoren
    • Bestehende psychische Erkrankungen (bspw. Depressionen, Angststörungen)
    • Soziale Isolierung
    • Niedriger sozioökonomischer Status
    • Stress
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KHK: Nichtmedikamentöse Therapie

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  • Gewichtsreduktion
  • Diätetische Maßnahmen 
  • Moderates körperliches Ausdauertraining 
  • Verzicht auf Tabakkonsum
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KHK: Klinik

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Allgemeine Symptomatik

  • Leitsymptom: Angina pectoris (AP) 
  • Ggf. belastungsabhängige Dyspnoe
  • Asymptomatische Verläufe möglich
Häufig fällt die KHK erstmalig durch einen Myokardinfarkt oder plötzlichen Herztod auf!
Bei Diabetikern, älteren Menschen und Frauen sind asymptomatische Verläufe häufig!


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KHK: Nitrate

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Nitrate (Isosorbiddinitrat) führen zu einer Freisetzung von NO und bedingen eine glattmuskuläre Relaxation. Da hiervon vorwiegend die venösen Kapazitätsgefäße betroffen sind, kommt es zur Senkung der Vorlast und somit zur Verbesserung der Koronarperfusion. Gleichzeitig führen Nitrate zu einer Dilatation arterieller Gefäße (Lösung des Koronarspasmus und Verbesserung des O2-Angebots).

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KHK: Diagnostik: Belastungs-EKG (Ergometrie)

  • Prinzip
  • Indikationen
  • Nachteile
  • Durchführung
  • Abbruchkriterien
  • weitere path. Befunde
  • Kontraindikationen
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  • Prinzip: Testet die Fähigkeit des Koronarkreislaufs, sich unter dynamischen Belastungsbedingungen dem erhöhten kardialen Sauerstoffbedarf anzupassen
  • Indikationen
    • Bei V.a. KHK und einer mittleren bis hohen Vortestwahrscheinlichkeit als Alternativverfahren, wenn ein Kardio-CT oder andere nicht-invasive Verfahren nicht verfügbar sind
  • Nachteile
    • Geringe diagnostische Aussagekraft im Vergleich zu anderen diagnostischen Verfahren
    • Große Spannweite der Sensitivität und Spezifität 
  • Durchführung 
    • Kontrollierte körperliche Belastung, meist mittels Fahrradergometer 
    • Monitoring der Belastbarkeit mittels kontinuierlicher 12-Kanal-EKG-Ableitung sowie Messung von Blutdruck und Herzfrequenz
    • Steigerung der Belastung i.d.R. bis zum Erreichen der max. altersgerechten Herzfrequenz
      • Formel zur Abschätzung der max. altersgerechten Herzfrequenz: "220 - Alter des Patienten"
  • Abbruchkriterien bzw. pathologische Befunde 
    • Neuauftreten/Verstärkung von Angina-pectoris-Beschwerden
    • Schwere Dyspnoe/Zyanose
    • Blutdruckabfall um >10 mmHg im Vergleich zum Ausgangswert 
    • RR systolisch ≥200 mmHg 
    • ST-Hebungen ≥0,1 mV, ST-Senkungen ≥0,3 mV
    • Erschöpfung des Patienten
  • Weitere pathologische Befunde (Auswahl)
    • Deszendierende oder horizontale ST-Streckensenkungen von ≥0,1 mV in den Extremitätenableitungen und ≥0,2 mV in den Brustwandableitungen 
  • Kontraindikationen (Auswahl)
    • Instabile Angina pectoris
    • Akuter Infarkt mit erhöhten Troponin-Werten
    • Akute Herzinsuffizienz
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ASCVD: Wichtigste Krankheiten

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  • Koronare Herzkrankheit (inkl. Myokardinfarkt und ischämische Kardiomyopathie)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Ischämischer Schlaganfall inkl. transitorischer ischämischer Attacken
  • Aortenaneurysma

  • Vaskuläre Demenz
  • Angina abdominalis
  • Mesenterialinfarkt
  • Nierenarterienstenose, -verschluss
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KHK: Diagnostik: Ruhe-EKG

  • Indikation
  • Befund
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  • Indikation: Patienten, bei denen aufgrund von Anamnese und körperlicher Untersuchung die Verdachtsdiagnose einer KHK besteht
  • Befund: Bei stabiler Angina pectoris meist unauffällig, falls keine weitere Pathologie vorliegt. Q-Zacken aufgrund eines alten Infarktes, ST-Strecken- bzw. T-Wellenveränderungen können wegweisend für eine bestehende KHK sein.  


Ein normaler EKG-Befund schließt eine KHK nicht aus!


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KHK: Epidemiologie

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  • Lebenszeitprävalenz : ♀ < ♂
    • Frauen: 6,5%
    • Männer: 9,2%

  • Prävalenz >65 Jahre
    • Frauen: 19,1%
    • Männer: 28,3%
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind in Deutschland die führende Todesursache!


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Instabile Angina pectoris (IAP)

  1.  Klinik
  2. Diagnostik
  3. Verlauf


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1. Klinik

    • Retrosternale Schmerzen, die auf eine rasch progrediente, bedrohliche Ischämie hinweisen (siehe auch: Akutes Koronarsyndrom und Myokardinfarkt)
    • Infarkttypische Symptomatik (in Ruhe oder bei geringster Belastung)
    • Länger anhaltende Beschwerden als bei stabiler Angina pectoris (>20 Minuten)
    • Verzögertes oder fehlendes Ansprechen auf Nitrate

2. Diagnostik

    • Klinische Chemie: Troponin T negativ 
    • EKG: Prinzipiell rückbildungsfähige ST-Streckensenkungen oder T-Negativierungen, Normalbefunde aber häufig

3. Verlauf: In ca 20% Übergang in Myokardinfarkt

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ASCVD: Weitere medikamentöse Therapie

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  • Antihypertensive Therapie: Normotonie anstreben
  • Therapie eines Diabetes mellitus
    • HbA1c <7% (<53 mmol/mol)
  • Thrombozytenaggregationshemmung: Im Allgemeinen nur zur Sekundärprophylaxe 
    • Medikament der ersten Wahl: ASS
    • Details je nach Grunderkrankung, siehe
      • Antithrombozytäre Therapie bei KHK
      • Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls
      • Medikamentöse Therapie der pAVK
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ASCVD: Wichtigste Krankheiten

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  • Koronare Herzkrankheit (inkl. Myokardinfarkt und ischämische Kardiomyopathie)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Ischämischer Schlaganfall inkl. transitorischer ischämischer Attacken
  • Aortenaneurysma

  • Vaskuläre Demenz
  • Angina abdominalis
  • Mesenterialinfarkt
  • Nierenarterienstenose, -verschluss
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KHK: Komplikationen

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  • Myokardinfarkt
  • Plötzlicher Herztod
  • Herzinsuffizienz
  • Herzrhythmusstörungen
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  • 51525 Karteikarten
  • 810 Studierende
  • 22 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Atherosklerose Kurs an der Universität Bern - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Atherosklerose: Weitere Risikofaktoren

A:


  • Chronische Entzündungen 

  • Erkrankungen
    • Chronische Niereninsuffizienz
    • Obstruktive Schlafapnoe
    • Hyperhomocysteinämie
    • Hyperfibrinogenämie
    • Alkoholabusus
  • Psychosoziale Faktoren
    • Bestehende psychische Erkrankungen (bspw. Depressionen, Angststörungen)
    • Soziale Isolierung
    • Niedriger sozioökonomischer Status
    • Stress
Q:

KHK: Nichtmedikamentöse Therapie

A:
  • Gewichtsreduktion
  • Diätetische Maßnahmen 
  • Moderates körperliches Ausdauertraining 
  • Verzicht auf Tabakkonsum
Q:

KHK: Klinik

A:

Allgemeine Symptomatik

  • Leitsymptom: Angina pectoris (AP) 
  • Ggf. belastungsabhängige Dyspnoe
  • Asymptomatische Verläufe möglich
Häufig fällt die KHK erstmalig durch einen Myokardinfarkt oder plötzlichen Herztod auf!
Bei Diabetikern, älteren Menschen und Frauen sind asymptomatische Verläufe häufig!


Q:

KHK: Nitrate

A:

Nitrate (Isosorbiddinitrat) führen zu einer Freisetzung von NO und bedingen eine glattmuskuläre Relaxation. Da hiervon vorwiegend die venösen Kapazitätsgefäße betroffen sind, kommt es zur Senkung der Vorlast und somit zur Verbesserung der Koronarperfusion. Gleichzeitig führen Nitrate zu einer Dilatation arterieller Gefäße (Lösung des Koronarspasmus und Verbesserung des O2-Angebots).

Q:

KHK: Diagnostik: Belastungs-EKG (Ergometrie)

  • Prinzip
  • Indikationen
  • Nachteile
  • Durchführung
  • Abbruchkriterien
  • weitere path. Befunde
  • Kontraindikationen
A:
  • Prinzip: Testet die Fähigkeit des Koronarkreislaufs, sich unter dynamischen Belastungsbedingungen dem erhöhten kardialen Sauerstoffbedarf anzupassen
  • Indikationen
    • Bei V.a. KHK und einer mittleren bis hohen Vortestwahrscheinlichkeit als Alternativverfahren, wenn ein Kardio-CT oder andere nicht-invasive Verfahren nicht verfügbar sind
  • Nachteile
    • Geringe diagnostische Aussagekraft im Vergleich zu anderen diagnostischen Verfahren
    • Große Spannweite der Sensitivität und Spezifität 
  • Durchführung 
    • Kontrollierte körperliche Belastung, meist mittels Fahrradergometer 
    • Monitoring der Belastbarkeit mittels kontinuierlicher 12-Kanal-EKG-Ableitung sowie Messung von Blutdruck und Herzfrequenz
    • Steigerung der Belastung i.d.R. bis zum Erreichen der max. altersgerechten Herzfrequenz
      • Formel zur Abschätzung der max. altersgerechten Herzfrequenz: "220 - Alter des Patienten"
  • Abbruchkriterien bzw. pathologische Befunde 
    • Neuauftreten/Verstärkung von Angina-pectoris-Beschwerden
    • Schwere Dyspnoe/Zyanose
    • Blutdruckabfall um >10 mmHg im Vergleich zum Ausgangswert 
    • RR systolisch ≥200 mmHg 
    • ST-Hebungen ≥0,1 mV, ST-Senkungen ≥0,3 mV
    • Erschöpfung des Patienten
  • Weitere pathologische Befunde (Auswahl)
    • Deszendierende oder horizontale ST-Streckensenkungen von ≥0,1 mV in den Extremitätenableitungen und ≥0,2 mV in den Brustwandableitungen 
  • Kontraindikationen (Auswahl)
    • Instabile Angina pectoris
    • Akuter Infarkt mit erhöhten Troponin-Werten
    • Akute Herzinsuffizienz
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Q:

ASCVD: Wichtigste Krankheiten

A:


  • Koronare Herzkrankheit (inkl. Myokardinfarkt und ischämische Kardiomyopathie)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Ischämischer Schlaganfall inkl. transitorischer ischämischer Attacken
  • Aortenaneurysma

  • Vaskuläre Demenz
  • Angina abdominalis
  • Mesenterialinfarkt
  • Nierenarterienstenose, -verschluss
Q:

KHK: Diagnostik: Ruhe-EKG

  • Indikation
  • Befund
A:
  • Indikation: Patienten, bei denen aufgrund von Anamnese und körperlicher Untersuchung die Verdachtsdiagnose einer KHK besteht
  • Befund: Bei stabiler Angina pectoris meist unauffällig, falls keine weitere Pathologie vorliegt. Q-Zacken aufgrund eines alten Infarktes, ST-Strecken- bzw. T-Wellenveränderungen können wegweisend für eine bestehende KHK sein.  


Ein normaler EKG-Befund schließt eine KHK nicht aus!


Q:

KHK: Epidemiologie

A:
  • Lebenszeitprävalenz : ♀ < ♂
    • Frauen: 6,5%
    • Männer: 9,2%

  • Prävalenz >65 Jahre
    • Frauen: 19,1%
    • Männer: 28,3%
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind in Deutschland die führende Todesursache!


Q:

Instabile Angina pectoris (IAP)

  1.  Klinik
  2. Diagnostik
  3. Verlauf


A:

1. Klinik

    • Retrosternale Schmerzen, die auf eine rasch progrediente, bedrohliche Ischämie hinweisen (siehe auch: Akutes Koronarsyndrom und Myokardinfarkt)
    • Infarkttypische Symptomatik (in Ruhe oder bei geringster Belastung)
    • Länger anhaltende Beschwerden als bei stabiler Angina pectoris (>20 Minuten)
    • Verzögertes oder fehlendes Ansprechen auf Nitrate

2. Diagnostik

    • Klinische Chemie: Troponin T negativ 
    • EKG: Prinzipiell rückbildungsfähige ST-Streckensenkungen oder T-Negativierungen, Normalbefunde aber häufig

3. Verlauf: In ca 20% Übergang in Myokardinfarkt

Q:

ASCVD: Weitere medikamentöse Therapie

A:
  • Antihypertensive Therapie: Normotonie anstreben
  • Therapie eines Diabetes mellitus
    • HbA1c <7% (<53 mmol/mol)
  • Thrombozytenaggregationshemmung: Im Allgemeinen nur zur Sekundärprophylaxe 
    • Medikament der ersten Wahl: ASS
    • Details je nach Grunderkrankung, siehe
      • Antithrombozytäre Therapie bei KHK
      • Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls
      • Medikamentöse Therapie der pAVK
Q:

ASCVD: Wichtigste Krankheiten

A:


  • Koronare Herzkrankheit (inkl. Myokardinfarkt und ischämische Kardiomyopathie)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Ischämischer Schlaganfall inkl. transitorischer ischämischer Attacken
  • Aortenaneurysma

  • Vaskuläre Demenz
  • Angina abdominalis
  • Mesenterialinfarkt
  • Nierenarterienstenose, -verschluss
Q:

KHK: Komplikationen

A:
  • Myokardinfarkt
  • Plötzlicher Herztod
  • Herzinsuffizienz
  • Herzrhythmusstörungen
Atherosklerose

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