Pflanzenökologie an der Universität Bayreuth | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pflanzenökologie an der Universität Bayreuth

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Beschreibe zwei Wege, eine Stresswirkung zu überwinden.

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- Stressvermeidung (avoidance): Die Pflanze oder die für das Überleben wichtigen Pflanzenteile weichen der Belastung aus. 

- Stressverträglichkeit (tolerance): Die Pflanze/Gewebe bleiben der Stressbelastung ausgesetzt, können diese aber ertragen. 

-> beide können sich sowohl in strukturellen als auch in funktionellen Merkmalen äußern.

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C4 Photosynthese ist eine Anpassung an Trockenheit. Bewerte diese Aussage.

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Ja die Aussage trifft zu, da C4 Pflanzen eine räumliche Trennung von Co2 Vorfixierung in den Mesophyllzellen durch die PEP -Carboxylase und den ablaufenden Calvin Zyklus in den Bündelscheidenzellen durch die RubisCo besitzen und so die Oxygenase Fähigkeit der RubisCo bei steigender Temperatur effektiv unterdrückt wird. Durch diese Zweifachfixierung von Kohlenstoff ergibt sich auch ein höherer ATP Verbrauch (2 Mol ATP pro Mol Phosphoenolpyruvat zusätzlich). Dieser Mehraufwand lohnt sich erst bei erhöhten Temperarturen. Dadurch findet eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen Co2-Fixierung und Transpiration statt, was geringere Wasserverluste zur Folge hat

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Koch und Kollegen haben in einer Forschungsarbeit gezeigt, dass Bäume bei 120m auf physiologische Limits stoßen. Welche Limits waren ihrer Meinung nach entscheidend?

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- Die Blätterdichte 

- Die Photosyntheseeffizienz 

- Wasserverfügbarkeit 

- CO2 Konzentration

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Warum benutzet man Stichproben in wissenschaftlichen Arbeiten?

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- Es ist selten möglich, Beobachtungen oder Messungen von allen Objekten zu erstellen 

- Den tatsächlich untersuchten Teil einer Grundgesamtheit bezeichnet man als Stichprobe 

- Es ist entscheidend, dass die Stichprobe für die gesamte Population repräsentativ ist 

- Die einfache Zufallsstichprobe versichert, dass jedes Element (Individuen, Plot) die gleiche Wahrscheinlichkeit hat, Teil der Stichprobe zu sein -Bei einer stratifizierten Zufallsstichprobe werden Stichproben aus jeder der definierten Teilgruppen entnommen

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Manche Forscher sind der Auffassung, dass der Klimawandel Bäume in Savannen begünstigen wird. Erkläre warum.


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Savannenbäume reagieren stark auf atmosphärisches CO2 -> je mehr CO 2, desto länger/ verzweigter die Wurzeln (?)

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Was ist ein essentielles Nährelement und wie viele davon gibt es?

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ein Nährstoff, den die Pflanze nicht selbst synthetisieren kann und daher aus der Umgebung aufnehmen muss

Pflanzen benötigen 7 essentielle Nährelemente: Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Chlor, Bor, Molybdän
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Wie definiert man die Generationszeit?


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= durchschnittlicher zeitlicher Abstand zwischen 2 aufeinanderfolgenden Generationen, z.B. beim Menschen etwa 25 Jahre; bei Organismen, die sich nur durch Zweiteilung fortpflanzen, identisch mit der durchschnittlichen Lebensdauer. = in Mikrobiologie: Verdopplungszeit/ Verdoppelung der Zellzahl

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Warum ist C4-Photosynthese bei hohen Temperaturen effizienter als C3-Photosynthese?

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- PEP-Carboxylase bei C4 -> im Gegensatz zu Rubisco hochspezifisch für CO2 

- räumliche Trennung bei C4 

- durch die effektive CO2 -Fixierung auch bei geschlossenen Stomata genug CO2 für PS vorhanden

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Welche drei Faktoren schränken die geographische Verbreitung einer Pflanzenart ein?

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- Verhaltensbiologische Faktoren: 

--> Habitatselektion 

- Biotische Faktoren: 

--> Räuber, Parasiten,Konkurrenten, Krankheiten 

- Abiotische Faktoren:

 --> chemische: Wasser, O2, Salz, pH-Wert... 

--> physikalische: Temp., Solarstrahlung, Bodenstruktur, Feuer...

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Wie haben Richard Laws Versuche mit Poa annua die r -K-Theorie unterstützt?

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28 Populationen von r und K Umwelten-Ausläufer 

- Proben systematisch entnommen (ein Ausläufer pro 0.5 m Intervall eines 10 m Transekts) 

- Ausläufer im Versuchsgarten (commongarden) umgepflanzt -> von denen Samen gesammelt 

- Samen in randomisierter Ordnung gepflanzt 

=> Signifikante Unterschiede in Messwerten der Populationen unterschiedlicher Herkunft deuten auf einen genetischen Grund

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Nennen Sie 3 Faktoren, die für r-Lebenszyklus Strategien selektieren.


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- kurzlebig 

- hohe Reproduktionsrate 

- schnelle Individualentwicklung

- geringe Kör pergröße 

- große Nachkommenschaft (von denen aber nur wenige überleben) 

- bewohnen instabile Umwelten mit unvorhersehbaren Umweltschwankungen (dichte unabhängige Mortalität möglich) 

- nicht konkurrenzstark 

-gute Kolonisatoren 

-reagieren schnell auf Störungen.

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Arten, die große Samen produzieren, produzieren auch weniger Samen und haben deswegen eine niedrigere Fitness. Begründe, ob diese Aussage stimmt.

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Arten die große Samen produzieren, produzieren meist auch weniger Samen, jedoch hängt die Fitness hier auch noch mit den Umweltbedingungen zusammen. 

--> kleine, viele Samen haben bessere Reproduktionserfolge bei feuchten Bedingungen 

--> wenige, große Samen bei trockenen Bedingungen

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Pflanzenökologie Kurs an der Universität Bayreuth - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreibe zwei Wege, eine Stresswirkung zu überwinden.

A:

- Stressvermeidung (avoidance): Die Pflanze oder die für das Überleben wichtigen Pflanzenteile weichen der Belastung aus. 

- Stressverträglichkeit (tolerance): Die Pflanze/Gewebe bleiben der Stressbelastung ausgesetzt, können diese aber ertragen. 

-> beide können sich sowohl in strukturellen als auch in funktionellen Merkmalen äußern.

Q:

C4 Photosynthese ist eine Anpassung an Trockenheit. Bewerte diese Aussage.

A:

Ja die Aussage trifft zu, da C4 Pflanzen eine räumliche Trennung von Co2 Vorfixierung in den Mesophyllzellen durch die PEP -Carboxylase und den ablaufenden Calvin Zyklus in den Bündelscheidenzellen durch die RubisCo besitzen und so die Oxygenase Fähigkeit der RubisCo bei steigender Temperatur effektiv unterdrückt wird. Durch diese Zweifachfixierung von Kohlenstoff ergibt sich auch ein höherer ATP Verbrauch (2 Mol ATP pro Mol Phosphoenolpyruvat zusätzlich). Dieser Mehraufwand lohnt sich erst bei erhöhten Temperarturen. Dadurch findet eine Verbesserung des Verhältnisses zwischen Co2-Fixierung und Transpiration statt, was geringere Wasserverluste zur Folge hat

Q:

Koch und Kollegen haben in einer Forschungsarbeit gezeigt, dass Bäume bei 120m auf physiologische Limits stoßen. Welche Limits waren ihrer Meinung nach entscheidend?

A:

- Die Blätterdichte 

- Die Photosyntheseeffizienz 

- Wasserverfügbarkeit 

- CO2 Konzentration

Q:

Warum benutzet man Stichproben in wissenschaftlichen Arbeiten?

A:

- Es ist selten möglich, Beobachtungen oder Messungen von allen Objekten zu erstellen 

- Den tatsächlich untersuchten Teil einer Grundgesamtheit bezeichnet man als Stichprobe 

- Es ist entscheidend, dass die Stichprobe für die gesamte Population repräsentativ ist 

- Die einfache Zufallsstichprobe versichert, dass jedes Element (Individuen, Plot) die gleiche Wahrscheinlichkeit hat, Teil der Stichprobe zu sein -Bei einer stratifizierten Zufallsstichprobe werden Stichproben aus jeder der definierten Teilgruppen entnommen

Q:

Manche Forscher sind der Auffassung, dass der Klimawandel Bäume in Savannen begünstigen wird. Erkläre warum.


A:

Savannenbäume reagieren stark auf atmosphärisches CO2 -> je mehr CO 2, desto länger/ verzweigter die Wurzeln (?)

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Q:

Was ist ein essentielles Nährelement und wie viele davon gibt es?

A:

ein Nährstoff, den die Pflanze nicht selbst synthetisieren kann und daher aus der Umgebung aufnehmen muss

Pflanzen benötigen 7 essentielle Nährelemente: Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Chlor, Bor, Molybdän
Q:

Wie definiert man die Generationszeit?


A:

= durchschnittlicher zeitlicher Abstand zwischen 2 aufeinanderfolgenden Generationen, z.B. beim Menschen etwa 25 Jahre; bei Organismen, die sich nur durch Zweiteilung fortpflanzen, identisch mit der durchschnittlichen Lebensdauer. = in Mikrobiologie: Verdopplungszeit/ Verdoppelung der Zellzahl

Q:

Warum ist C4-Photosynthese bei hohen Temperaturen effizienter als C3-Photosynthese?

A:

- PEP-Carboxylase bei C4 -> im Gegensatz zu Rubisco hochspezifisch für CO2 

- räumliche Trennung bei C4 

- durch die effektive CO2 -Fixierung auch bei geschlossenen Stomata genug CO2 für PS vorhanden

Q:

Welche drei Faktoren schränken die geographische Verbreitung einer Pflanzenart ein?

A:

- Verhaltensbiologische Faktoren: 

--> Habitatselektion 

- Biotische Faktoren: 

--> Räuber, Parasiten,Konkurrenten, Krankheiten 

- Abiotische Faktoren:

 --> chemische: Wasser, O2, Salz, pH-Wert... 

--> physikalische: Temp., Solarstrahlung, Bodenstruktur, Feuer...

Q:

Wie haben Richard Laws Versuche mit Poa annua die r -K-Theorie unterstützt?

A:

28 Populationen von r und K Umwelten-Ausläufer 

- Proben systematisch entnommen (ein Ausläufer pro 0.5 m Intervall eines 10 m Transekts) 

- Ausläufer im Versuchsgarten (commongarden) umgepflanzt -> von denen Samen gesammelt 

- Samen in randomisierter Ordnung gepflanzt 

=> Signifikante Unterschiede in Messwerten der Populationen unterschiedlicher Herkunft deuten auf einen genetischen Grund

Q:

Nennen Sie 3 Faktoren, die für r-Lebenszyklus Strategien selektieren.


A:

- kurzlebig 

- hohe Reproduktionsrate 

- schnelle Individualentwicklung

- geringe Kör pergröße 

- große Nachkommenschaft (von denen aber nur wenige überleben) 

- bewohnen instabile Umwelten mit unvorhersehbaren Umweltschwankungen (dichte unabhängige Mortalität möglich) 

- nicht konkurrenzstark 

-gute Kolonisatoren 

-reagieren schnell auf Störungen.

Q:

Arten, die große Samen produzieren, produzieren auch weniger Samen und haben deswegen eine niedrigere Fitness. Begründe, ob diese Aussage stimmt.

A:

Arten die große Samen produzieren, produzieren meist auch weniger Samen, jedoch hängt die Fitness hier auch noch mit den Umweltbedingungen zusammen. 

--> kleine, viele Samen haben bessere Reproduktionserfolge bei feuchten Bedingungen 

--> wenige, große Samen bei trockenen Bedingungen

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