Soziologie an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Max Weber

Theorie wirtschaftlichen Erfolgs von Protestanten 

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  • Ausgangsbeobachtung: Protestanten sind wirtschaftlicher erfolgreicher als Katholiken
  • These: Zusammenhang zwischen der protestantischen Religiosität und modernem Erwerbsleben
  • Mögliche Ursache: Erlösungsvorstellung als entscheidende Differenzierung in den Weltreligionen
  • Asketischer Protestantismus:
    • Prädestinationslehre: Schicksal eines jeden Gläubigen ist unabänderlich vorherbestimmt
    • Rastlose Berufsarbeit/Berufung
    • Innerweltliche Askese → Reichtum nicht „verprassen“, sondern investieren
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Max Weber

Gegenstand und Prinzipien der Soziologie

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  • Prinzip der Werturteilsfreiheit: Sein betrachten, nicht Sollen vorgeben
  • Gegenstand: soziales Handeln deuten, verstehen und erklären
  • Handlungsbegriff:
    Handeln ist Verhalten nach subjektiven Sinn
    soziales Handeln ist Verhalten nach sozial anerkannten Sinn
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Max Weber

Vorgehensweise & Methode: Verstehen mittels Idealtypen


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  • Klassifizierung charakteristischer Erscheinungsformen eines sozialen Phänomens zu eindeutigen Kategorien → Unterschiede herausheben
  • Idealtypen ≠ Realtypen
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Max Weber

Modernisierung als Rationalisierungsprozess

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  • Religion: von einfachen magischen Vorstellungen zu komplexen theologischen Systemen
  • Wissenschaften: Wissen wird zunehmen systematisiert und zunehmend positiviert
  • Recht: göttliches Recht → Naturrecht → komplexes Rechtsystem
  • Politik: Rationalisierung als Bürokratisierung → von traditioneller und charismatischer zu legaler Herrschaft
    mit bürokratischem Verwaltungsstab
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Max Weber

Handlungstypen

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  • zweckrationales Handeln
    • Tauglichkeit der Mittel wird erwogen, um einen bestimmten Zweck (oder ein Ziel) zu erreichen
    • Abwägung der Nebenfolgen des Handelns
  • wertrationales Handeln
    • bewusster Glaube an den Eigenwert der Handlung
    • Pflicht → Differenzierung zwischen Mittel und Zweck ist aufgehoben, Nebenfolgen spielen keine Rolle
  • affektuelles Handeln
    • Reagieren auf außeralltägliche Reize
  • traditionales Handeln
    • Reagieren auf gewohnte Reize in Richtung der einmal eingelebten Einstellung (Bspw. Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche)
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Émile Durkheim

Was sind soziale Tatsachen?

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  • Kollektive soziale Realitäten
    • Tradierte (überliefert) kollektive Wissensbestände
    • Bestehend aus Werten, Sitten, Gebräuchen, Mythen, etc
  •  Institutionen (verstanden als tradierte und verfestigte Handlungsorientierungen)
    • Institutionen wie Recht, Geld, Familie und Religion
    • Aber auch (eher informelle) normative kollektive Überzeugungen wie bspw. bei den Geschlechterrollen,
      Höflichkeitsnormen etc.
  • Kollektivbewusstsein als die Gesamtheit der den Durchschnittsmitgliedern einer Gesellschaft gemeinsamen
    Überzeugungen und Gefühle
  • Soziale Tatsachen…
    • …existieren außerhalb des Individuums
    • …liegen nicht in der „Natur“ des Menschen
    • …sind vom Tun des Einzelnen unabhängig
    • …wirken mit Macht bzw. einem gewissen Zwang
    • …setzen dem Individuum Widerstände entgegen
    • …beeinflussen Handeln, Denken und Fühlen der Menschen
    • …sind durch Zusammenleben in Gruppen und Kollektiven entstanden
    • …werden in Sozialisationsprozessen internalisiert und durch Sanktionierungen abgesichert
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Rolle und Identität

Arten von Rollen

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  • Situationsrollen: „soziale Zusammenhänge, bei denen sich Personen an einem Ort zu einer bestimmten Zeit
    begegnen oder Beziehungen eingehen“ (Fußgängerin, Gast, Sitznachbar)
  • Positionsrollen finden „sich in Handlungskontexten, die langandauernde, sich häufig wiederholende Beziehungen
    in organisierten Sozialgebilden umfassen“ (Ärztin, Lehrerin, Priester)
  • Statusrollen beziehen sich auf zugeschriebene Merkmale (Geschlecht, Alter, Nationalität)
  • Zugeschriebene Rollen sind meist von Geburt an, biologische Merkmale
  • Erworbene Rollen basieren in modernen Gesellschaften auf Leistungen (Berufsrollen)
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Émil Durkheim

Mechanische und organische Solidarität

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  • Ausgangsfrage: Wie ist der Einzelne in die Struktur einer Gesellschaft und in das entsprechende Wertsystem
    eingebunden?
  • Solidarität = Beziehung des Einzelnen zum Gesamten
  • Mit steigender Individualisierung und Rationalität der Gesellschaft verändert sich auch die Solidarität
    • von der religiös-einheitlichen zur pluralisierten Gesellschaft
    • Solidarität durch Ähnlichkeit zu Solidarität durch Abhängigkeit
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Rational Choice Theorien Grundannahmen und Menschenbild


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  • Homo oecnomicus : Der Mensch als Nutzenmaximierer
  • Vorhandensein mehrerer Optionen
  • widerspruchsfreie Präferenzen
  • vollständige Information über die Optionen und Folgen
  • vollkommener „ innerer Rechner “ → Rangordnung der Präferenzen und Kosten Nutzen Abwägung
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Émil Durkheim

„der Selbstmord“

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  • Definition: Selbstmord als „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung
    zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus
    kannte“
  • Soziologische Erklärung:
    • Nachweis sozialer Einflüsse auf die Selbstmordrate am Beispiel Religionszugehörigkeit und Familienstand
    • Nachweis über statistische Zusammenhänge
  • Arten von Selbstmord:
    • Der egoistische Selbstmord: Mangel an sozialen Beziehungen (Protestanten begehen eher Selbstmord als
      Katholiken) → in modernen Gesellschaften da Individualität sehr verbreitet und Gemeinschaft in Hintergrund
      rückt
    • Der altruistische Selbstmord: Von sozialen Beziehungen vereinnahmt (Seppuku – japanischer traditioneller
      Selbstmord)
    • Der anomische Selbstmord: vor allem in Krisen- und Umbruchszeiten (Selbstmord, weil man z.B. zu hohe
      Schulden hat und keine Werte oder Normen zum Handeln hat)
    • Der fatalistische Selbstmord: keine Freiheiten (Selbstmord unter Sklaven)
  • Schlussfolgerungen: Anomie als Pathologie der Moderne
    • Anomie als Zustand der Norm-/Regellosigkeit oder Regelunklarheit
    • Anomie als Störung des Gleichgewichtszustands zwischen
      • Individuelle Bedürfnisse (die prinzipiell unendlich sind)
      • Und gesellschaftlichen Möglichkeiten (die begrenzt sind)
    • Nur die Gesellschaft hat die Macht, dem Individuum Grenzen zu setzen = Gleichgewicht
    • Prognose: Anomie als latenter Dauerzustand des Kapitalismus
  • Lösung: Intermediäre Instanzen wie Berufsverbände stärken Kollektivbewusstsein und durch die normative
    Regulation der Individuen
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Rolle und Identität

Theatervergleich

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  • Gemeinsamkeiten
    • Rollen sind äußerlich vorgegeben
    • Rollen müssen gelernt werden (primäre und sekundäre Sozialisation)
    • Jede Rolle bietet die Möglichkeit der Auslegung, so dass Individuen die Rolle auf subjektive Weise interpretieren
      können
  • Unterschiede
    • Hinter den sozialen Rollen ist kein „wahres“ Ich verborgen
    • Soziale Rollen und Personen sind nicht unabhängig voneinander
  • Rollen beeinflussen Identitätsbildungsprozesse
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Rolle und Identität

Der Rollenbegriff: eine Annäherung

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  • Rolle = Komplex von Verhaltenserwartungen, „der sich auf einen bestimmten Bereich sozialen Handelns bezieht
    und für den es in der Gesellschaft bereits vorgefertigte, vereinfachte Schablonen gibt“
  • Rolle = „wenn Handeln darauf beruht, dass von anderen – normativ und dauerhaft – typisiertes Verhalten in
    bestimmten Situationen erwartet wird“
    • Normativ: Erwartungen haben einen verpflichtenden Charakter, d.h. sie fordern zu einem bestimmten
      Verhalten auf
    • Dauerhaft: die Erwartungen sind über die Zeit hinweg stabil
  • Typisierungen in der Interaktion ermöglichen Verhaltenssicherheit
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  • 16 Lernmaterialien

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Q:

Max Weber

Theorie wirtschaftlichen Erfolgs von Protestanten 

A:
  • Ausgangsbeobachtung: Protestanten sind wirtschaftlicher erfolgreicher als Katholiken
  • These: Zusammenhang zwischen der protestantischen Religiosität und modernem Erwerbsleben
  • Mögliche Ursache: Erlösungsvorstellung als entscheidende Differenzierung in den Weltreligionen
  • Asketischer Protestantismus:
    • Prädestinationslehre: Schicksal eines jeden Gläubigen ist unabänderlich vorherbestimmt
    • Rastlose Berufsarbeit/Berufung
    • Innerweltliche Askese → Reichtum nicht „verprassen“, sondern investieren
Q:

Max Weber

Gegenstand und Prinzipien der Soziologie

A:
  • Prinzip der Werturteilsfreiheit: Sein betrachten, nicht Sollen vorgeben
  • Gegenstand: soziales Handeln deuten, verstehen und erklären
  • Handlungsbegriff:
    Handeln ist Verhalten nach subjektiven Sinn
    soziales Handeln ist Verhalten nach sozial anerkannten Sinn
Q:

Max Weber

Vorgehensweise & Methode: Verstehen mittels Idealtypen


A:


  • Klassifizierung charakteristischer Erscheinungsformen eines sozialen Phänomens zu eindeutigen Kategorien → Unterschiede herausheben
  • Idealtypen ≠ Realtypen
Q:

Max Weber

Modernisierung als Rationalisierungsprozess

A:
  • Religion: von einfachen magischen Vorstellungen zu komplexen theologischen Systemen
  • Wissenschaften: Wissen wird zunehmen systematisiert und zunehmend positiviert
  • Recht: göttliches Recht → Naturrecht → komplexes Rechtsystem
  • Politik: Rationalisierung als Bürokratisierung → von traditioneller und charismatischer zu legaler Herrschaft
    mit bürokratischem Verwaltungsstab
Q:

Max Weber

Handlungstypen

A:
  • zweckrationales Handeln
    • Tauglichkeit der Mittel wird erwogen, um einen bestimmten Zweck (oder ein Ziel) zu erreichen
    • Abwägung der Nebenfolgen des Handelns
  • wertrationales Handeln
    • bewusster Glaube an den Eigenwert der Handlung
    • Pflicht → Differenzierung zwischen Mittel und Zweck ist aufgehoben, Nebenfolgen spielen keine Rolle
  • affektuelles Handeln
    • Reagieren auf außeralltägliche Reize
  • traditionales Handeln
    • Reagieren auf gewohnte Reize in Richtung der einmal eingelebten Einstellung (Bspw. Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche)
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Q:

Émile Durkheim

Was sind soziale Tatsachen?

A:
  • Kollektive soziale Realitäten
    • Tradierte (überliefert) kollektive Wissensbestände
    • Bestehend aus Werten, Sitten, Gebräuchen, Mythen, etc
  •  Institutionen (verstanden als tradierte und verfestigte Handlungsorientierungen)
    • Institutionen wie Recht, Geld, Familie und Religion
    • Aber auch (eher informelle) normative kollektive Überzeugungen wie bspw. bei den Geschlechterrollen,
      Höflichkeitsnormen etc.
  • Kollektivbewusstsein als die Gesamtheit der den Durchschnittsmitgliedern einer Gesellschaft gemeinsamen
    Überzeugungen und Gefühle
  • Soziale Tatsachen…
    • …existieren außerhalb des Individuums
    • …liegen nicht in der „Natur“ des Menschen
    • …sind vom Tun des Einzelnen unabhängig
    • …wirken mit Macht bzw. einem gewissen Zwang
    • …setzen dem Individuum Widerstände entgegen
    • …beeinflussen Handeln, Denken und Fühlen der Menschen
    • …sind durch Zusammenleben in Gruppen und Kollektiven entstanden
    • …werden in Sozialisationsprozessen internalisiert und durch Sanktionierungen abgesichert
Q:

Rolle und Identität

Arten von Rollen

A:
  • Situationsrollen: „soziale Zusammenhänge, bei denen sich Personen an einem Ort zu einer bestimmten Zeit
    begegnen oder Beziehungen eingehen“ (Fußgängerin, Gast, Sitznachbar)
  • Positionsrollen finden „sich in Handlungskontexten, die langandauernde, sich häufig wiederholende Beziehungen
    in organisierten Sozialgebilden umfassen“ (Ärztin, Lehrerin, Priester)
  • Statusrollen beziehen sich auf zugeschriebene Merkmale (Geschlecht, Alter, Nationalität)
  • Zugeschriebene Rollen sind meist von Geburt an, biologische Merkmale
  • Erworbene Rollen basieren in modernen Gesellschaften auf Leistungen (Berufsrollen)
Q:

Émil Durkheim

Mechanische und organische Solidarität

A:
  • Ausgangsfrage: Wie ist der Einzelne in die Struktur einer Gesellschaft und in das entsprechende Wertsystem
    eingebunden?
  • Solidarität = Beziehung des Einzelnen zum Gesamten
  • Mit steigender Individualisierung und Rationalität der Gesellschaft verändert sich auch die Solidarität
    • von der religiös-einheitlichen zur pluralisierten Gesellschaft
    • Solidarität durch Ähnlichkeit zu Solidarität durch Abhängigkeit
Q:

Rational Choice Theorien Grundannahmen und Menschenbild


A:
  • Homo oecnomicus : Der Mensch als Nutzenmaximierer
  • Vorhandensein mehrerer Optionen
  • widerspruchsfreie Präferenzen
  • vollständige Information über die Optionen und Folgen
  • vollkommener „ innerer Rechner “ → Rangordnung der Präferenzen und Kosten Nutzen Abwägung
Q:

Émil Durkheim

„der Selbstmord“

A:
  • Definition: Selbstmord als „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung
    zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus
    kannte“
  • Soziologische Erklärung:
    • Nachweis sozialer Einflüsse auf die Selbstmordrate am Beispiel Religionszugehörigkeit und Familienstand
    • Nachweis über statistische Zusammenhänge
  • Arten von Selbstmord:
    • Der egoistische Selbstmord: Mangel an sozialen Beziehungen (Protestanten begehen eher Selbstmord als
      Katholiken) → in modernen Gesellschaften da Individualität sehr verbreitet und Gemeinschaft in Hintergrund
      rückt
    • Der altruistische Selbstmord: Von sozialen Beziehungen vereinnahmt (Seppuku – japanischer traditioneller
      Selbstmord)
    • Der anomische Selbstmord: vor allem in Krisen- und Umbruchszeiten (Selbstmord, weil man z.B. zu hohe
      Schulden hat und keine Werte oder Normen zum Handeln hat)
    • Der fatalistische Selbstmord: keine Freiheiten (Selbstmord unter Sklaven)
  • Schlussfolgerungen: Anomie als Pathologie der Moderne
    • Anomie als Zustand der Norm-/Regellosigkeit oder Regelunklarheit
    • Anomie als Störung des Gleichgewichtszustands zwischen
      • Individuelle Bedürfnisse (die prinzipiell unendlich sind)
      • Und gesellschaftlichen Möglichkeiten (die begrenzt sind)
    • Nur die Gesellschaft hat die Macht, dem Individuum Grenzen zu setzen = Gleichgewicht
    • Prognose: Anomie als latenter Dauerzustand des Kapitalismus
  • Lösung: Intermediäre Instanzen wie Berufsverbände stärken Kollektivbewusstsein und durch die normative
    Regulation der Individuen
Q:

Rolle und Identität

Theatervergleich

A:
  • Gemeinsamkeiten
    • Rollen sind äußerlich vorgegeben
    • Rollen müssen gelernt werden (primäre und sekundäre Sozialisation)
    • Jede Rolle bietet die Möglichkeit der Auslegung, so dass Individuen die Rolle auf subjektive Weise interpretieren
      können
  • Unterschiede
    • Hinter den sozialen Rollen ist kein „wahres“ Ich verborgen
    • Soziale Rollen und Personen sind nicht unabhängig voneinander
  • Rollen beeinflussen Identitätsbildungsprozesse
Q:

Rolle und Identität

Der Rollenbegriff: eine Annäherung

A:
  • Rolle = Komplex von Verhaltenserwartungen, „der sich auf einen bestimmten Bereich sozialen Handelns bezieht
    und für den es in der Gesellschaft bereits vorgefertigte, vereinfachte Schablonen gibt“
  • Rolle = „wenn Handeln darauf beruht, dass von anderen – normativ und dauerhaft – typisiertes Verhalten in
    bestimmten Situationen erwartet wird“
    • Normativ: Erwartungen haben einen verpflichtenden Charakter, d.h. sie fordern zu einem bestimmten
      Verhalten auf
    • Dauerhaft: die Erwartungen sind über die Zeit hinweg stabil
  • Typisierungen in der Interaktion ermöglichen Verhaltenssicherheit
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