Grundschulpädagogik an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Grundschulpädagogik an der Universität Augsburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Grundschulpädagogik Kurs an der Universität Augsburg zu.

TESTE DEIN WISSEN
Modelle
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Additives Modell:
  • tägl. gleichbleibende + geregelte Schulzeiten
  • nutzende Teilschülerschaft erhält Lern- und Freizeitangebote zur freiwilligen Nutzung
  • Unterrichtsteil bleibt stundenplanmäßig + unverändert
  • Angeboten haben wenig Verbindung mit Lern- und Interaktionsgeschehen im schulischen Pflichtbereich
  • Schwerpunkte: Spiel, Sport, Freizeit, Hausaufgabenhilfe (sozialpäd. Personal)
Integriertes Modell:
  • tägl. feste + erweiterte Schulzeiten (voll- oder teilgebunden)
  • stärkere Verzahnung von Unterricht, erweiterten Lernangeboten / Fördermaßnahmen, Spiel und Freizeit
  • pädagog. Personal arbeitet in ganzheitl. pädagog. Konzept zusammen
  • Verknüpfung der einzelnen Elemente durch flexible Tagesrythmisierung über den ganzen Schultag (Wochenstrukturplan, Vorteile für flexible Organisation der Lernprozesse, Differenzierung der Lernzugänge / Lernformen, soziale Integration aller Kinder in ganzheitlichem Schulleben)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition "Neue Eingangsstufe"
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Reforminitiativen zur Neustrukturierung der Schuleingangsphase seit 1990er (Reform der "Alten Schuleingangsstufe") --> Landesunterschiede
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Formen der Öffnung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Bestimmung, ob Unterricht offen oder geschlossen, durch Aufgaben- + Organisationsform

Aufgabentypen unterschiedl. Öffnungsgrades:
  • vollständig vorstrukturierte Aufgaben (keine Wahlfreiheit bei Inhalt + Methode)
  • Arbeitszielaufgaben (freie Wahl der Methode zur Zielerreichung)
  • Impulsaufgaben (keine gezielten Aufträge, SuS steuert Lernprozess method. + inhaltl. an allgemein formuliertem Thema entlang)

Organisationsformen offenen Unterrichts:
  • Freie Arbeit
    • Schwerpunkt: ausgleichende, erziehliche Funktion
    • Auseinandersetzung der SuS in bestimmten Zeitfenstern des Stundenplans mit Impulsaufgaben
    • ohne Impulsaufgaben: Freiheit zur Entdeckung + Verfolgung eigener Fragen + Probleme, Aufbau von Interessen, Gespräch + Ordnung + Verarbeitung außerschulischer Eindrücke
    • Gegengewicht zur Flüchtigkeit der Wahrnehmung in fremdgesteuerter + durchstrukturierter Welt
    • Bietet (Frei-) Raum für kreative Entfaltung, Ausleben von Eigenverantwortung, Aufbau von Selbstständigkeit
  • Stationenlernen
    • Schwerpunkt: inhaltliche Erarbeitung, Sicherung + Vertiefung des Themas
    • Untergliederung des Lerninhalts in Teilaspekte --> zusammengesetzt ein Ganzes
    • Teilaspekte: notwendig (Verständnis des Hauptmotivs), detailliert (Details + Kontexteinbettung)
    • eigenaktive Erarbeitung der Teilaspekte durch SuS
    • Wahlfreiheiten in unterschiedl. Ausmaß:
      • geschlossenes Stationenmodell (Vorgabe: Aufgaben, Bearbeitungsreihenfolge, Zeit --> keine offene Lernform)
      • offenes Stationenmodell (Wahlfreiheit: Zeit, Reihenfolge, Aufgabentypen; räuml. Organisation: Stationenlauf = Lerneinheiten im Klassenraum verteilt + SuS arbeiten direkt an der Station, Buffetmodell = SuS holen die Aufgaben von zentraler Präsentationsfläche + Arbeiten am Platz)
  • Lernwerkstätten
    • Schwerpunkt: forschendes Erarbeiten von Lerninhalten
    • Sonderform des offenen Buffetmodells
    • umfangreiche + fächerübergreifende Erschließung eines Themenbereichs (in eigenem Raum)
    • reflektierte Erfahrungen als Gegengewicht zur "Kopf- + Buchschule"
    • Ziel: übergeordnete pädagog. Ziele (auch Freiarbeit)
    • inhaltlich strukturiert (nicht Freiarbeit)
    • Unterrichtsgegenstand in Teilaspekte gegliedert ABER offener, da Hilfe durch Arbeitsziel + Impulsaufgaben
  • Wochenplanarbeit
    • Schwerpunkt: Zeitmanagement
    • Zeitfenster im Sundenplan für SuS, in denen sie vorgegebenes Pensum an Pflicht- + Wahlaufgaben bearbeiten sollen
    • Lerninhalte voneinander unabhängig aus verschiedenen Fächern


Realisierung von Strukturiertheit durch...

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition "Neue Schuleingangsstufe"
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
(Reform)Maßnahmen schulstruktureller Art, um Übergang zwischen KiGa und GS zu optimieren, um allen Kindern einen erfolgreichen Start in die Schullaufbahn zu ermöglichen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Pädagogisch + didaktische Gestaltungs- + Konzipierungsmerkmale
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • rythmisierter Tagesablauf
  • Wechsel verschiedener Lern- + Spielarrangements (Konzentrations - Zerstreuungsphase, Ruhe - Bewegung, Lernarbeit - freie Zeit)
  • unterschiedliche Lernarrangements (offener Anfang, Morgenkreis, Instruktion + Klassengespräch, Freiarbeits- + Übungsstunden, Frühstücks- + Spielpausen, Arbeitsgemeinschaften + Projekte)
  • 3 Ebenen der Lernorganisation:
    • äußerer Takt der Zeitblöcke in der Tagesorganisation
    • äußere Rythmisierung als Wechsel + Verbindung zwischen verschied. Lernsituationen , gelenkt + ungelenkten Unterrichts- + Freizeitelementen
    • innerer Rythmus durch Aktivität + Lerntempo der Kinder

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Grenzen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Realisierung weicht oft stark vom Optimalmodell ab (alte Eingangsstufe mit geringen Modifikationen)
  • notwendige pädag. + didakt. Konsequenzen
  • häufige Sekpsis der LKs
  • vorzeitige Einschulung bevorzugen eher bildungsnahe Elternschichten
  • Verzicht auf einheitliche Leistungsanforderungen
  • Praktizierung eines hoch differenzierten + flexiblen Anfangsunterrichts
  • offene Forschungsfragen (zB. Abhängigkeit von schulstandortspezif. sozialräumlichen Bedingungen)
  • Folgeprobleme: Übertritt in die Dritte Klasse (ohne Eigenschaften der Eingangsstufe)
  • schulstrukturelle Neuerung ohne konsequente Fortsetzung nach Einschulungsphase
  • LK darf nicht das aufgebürdet werden, was auf struktureller Ebene versäumt wird (können Abschwächen aber Ursachen nicht beseitigen)
  • neue Reformen weder abgeschlossen noch evaluiert
  • allein auf frühe Einschulung zu setzen bringt keinen Erfolg
  • curricular Gestaltung des KiGa entscheidend
  • Anhebung der Erzieherausbildung

--> erst wenn ausreichendes Verständnis in Gesellschaft + bei Verantwortlichen erhalten GS-LKs genug Freiraum, der bei der pädagog. Gestaltung des Schulanfangs erforderlich ist
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Chancen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
BESONDERS integrative Konzeptionen mit gebundener Organisationsform:
  • Chancen für innovative Schul- + Unterrichtsentwicklung in GS (Entwicklungsorientierung)
  • starkes Bemühen um konzeptionelle Fundierung
  • intensivere Teambildung
  • höherer Entwicklungsstand in:
    •  Variabilität der Lehr-Lern-Formen (Entwicklung einer differenzierten Lernkultur)
    • elaborierten Förderansätzen (nutzen Fördermöglichkeiten besser)
    •  der Verbindung von Unterricht und zusätzl. Angeboten (inhaltl.-pädagog. Zusammenhänge zwischen beiden Bereichen Unterricht und Freizeit)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Merkmale
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Individualisierung von schulischen Bildungsgängen ab erstem Schultag (integrativer Schulanfang)
  • Schuleintrittszeitpunkt individuell wählbar + selektionsfrei (durch Wegfall von Zurückstellung)
  • Anpassung an den individuellen Lernzeitbedarf durch Flexibilisierung der Verweildauer
  • kein Lehrer- / Gruppenwechsel (Sitzenbleiben) bei höherem Lernzeitbedarf durch jahrgangsheterogene Lernorganisation
  • Sicherstellung von Diagnose- / Fördermaßnahmen durch multiprofessionelle Teams
  • Heterogenitätsverstärkung durch Jahrgangsmischung
  • Unterrichtsgestaltung: Mischformen aus jahrgangsbezogenem Abtilungsunterricht + jahrgangsübergreifenden Unterrichtsphasen (Wochenplanarbeit); weniger Frontalunterricht + häufiger Freiarbeit; Anwendung von indiviualisierenden Unterrichtsformen

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definition "Ganztags- / Halbtagsschule"
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Schulen, die mit einem erweiterten Zeitrahmen über den Stundenplan hinaus mit täglich festen Zeiten das Schulleben gestalten.
Ganztagsform oder Halbtagsschulen mit festen Öffnungszeiten bis mittags
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
aktuelle Realisierungsmodelle
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Jahrgangsbreite:
  • Gesamtunterricht (mit allen Jahrgängen) nur in Wahlangeboten (außerhalb des obligator. U) zB. Chor / Theatergruppe
  • Neue Schuleingangsstufe: 1. + 2. Jahrgang
  • Schuleingangsmodelle Schweiz: SuS zw. 4-8J. zsm
Dauer der Mischung:
  • Montessori (Reform)-Schule: gesamte Schulzeit
  • normalerweise: zeitl. Begrenzung
  • Neue Schuleingangsstufe: max. 3 J.
  • Gruppierung nach Leistungsniveau (keine Dauereinrichtung: zeitl. + fachl. beschränkt; zB bei sehr begabten SuS)

--> KEINE Einigkeit über optimale Breite + Dauer

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Unterschied Integration VS Inklusion
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Integration:
= Herstellen einer Einheit; setzt Ausgrenzung voraus, woraus die Eingliederung (in die allg. Schule) entsteht

Inklusion:
= Institution, in der Menschen mit Behinderung nicht in ein bestehendes System eingepasst werden, sondern bestehende Systeme so ausgerichtet sind, dass alle Menschen in ihrer Heterogenität gefördert werden

--> "Inklusion" löste "Integration" ab; entweder Synonyme oder Inkl. ist Weiterentwicklung der Integr.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Voraussetzungen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • sonderpädagogischen Förderbedarf durch umfassende Mensch-Umfeld-Analyse (Bronfenbrenner: Mikro, Meso, Makro-Systeme) diagnostizieren
  • keine Monokultur im Sinne einer Schule für alle Kinder
Materielle, personelle, pädagogische Voraussetzungen:
  • Adaptivität (förderliche Anpassung des Unterrichts an den Lernverlauf, Vielfalt an Unterrichtformen)
  • Kooperation im Kollegium + mit Eltern, keine leistungszentrierte Orientierung, gute Ausstattung der Schule
  • Schulklassen mit max. 24 SuS + höchstens 2-3 Förderkinder (mit möglichst unterschiedl. Behinderung), Anzahl Jungen und Mädchen gleich, max. 1-2 Kinder mit Aggression
  • Förderung von sozialer Integration durch Einschränkung des Wettbewerbs zwischen den SuS im Unterricht, Etablierung sozialer Netzwerke in der Klasse (Peer-Tutoring, Kooperatives Lernen) + Unterstützung der LK
  • Diagnostik der Förderkinder (Lern-, Verständnisschwierigkeiten + Interaktionsbeziehungen)
  • Vorraussetzungen der LK: feinfühlig, fürsorglich, wertschätzend, Biografie kennen, entwicklungspsychologisches Wissen
  • schülerzentrierte Wahrnehmung + Berücksichtigung der sozialen Beziehungen

Lösung ausblenden
  • 46339 Karteikarten
  • 1909 Studierende
  • 15 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Grundschulpädagogik Kurs an der Universität Augsburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Modelle
A:
Additives Modell:
  • tägl. gleichbleibende + geregelte Schulzeiten
  • nutzende Teilschülerschaft erhält Lern- und Freizeitangebote zur freiwilligen Nutzung
  • Unterrichtsteil bleibt stundenplanmäßig + unverändert
  • Angeboten haben wenig Verbindung mit Lern- und Interaktionsgeschehen im schulischen Pflichtbereich
  • Schwerpunkte: Spiel, Sport, Freizeit, Hausaufgabenhilfe (sozialpäd. Personal)
Integriertes Modell:
  • tägl. feste + erweiterte Schulzeiten (voll- oder teilgebunden)
  • stärkere Verzahnung von Unterricht, erweiterten Lernangeboten / Fördermaßnahmen, Spiel und Freizeit
  • pädagog. Personal arbeitet in ganzheitl. pädagog. Konzept zusammen
  • Verknüpfung der einzelnen Elemente durch flexible Tagesrythmisierung über den ganzen Schultag (Wochenstrukturplan, Vorteile für flexible Organisation der Lernprozesse, Differenzierung der Lernzugänge / Lernformen, soziale Integration aller Kinder in ganzheitlichem Schulleben)
Q:
Definition "Neue Eingangsstufe"
A:
Reforminitiativen zur Neustrukturierung der Schuleingangsphase seit 1990er (Reform der "Alten Schuleingangsstufe") --> Landesunterschiede
Q:
Formen der Öffnung
A:
Bestimmung, ob Unterricht offen oder geschlossen, durch Aufgaben- + Organisationsform

Aufgabentypen unterschiedl. Öffnungsgrades:
  • vollständig vorstrukturierte Aufgaben (keine Wahlfreiheit bei Inhalt + Methode)
  • Arbeitszielaufgaben (freie Wahl der Methode zur Zielerreichung)
  • Impulsaufgaben (keine gezielten Aufträge, SuS steuert Lernprozess method. + inhaltl. an allgemein formuliertem Thema entlang)

Organisationsformen offenen Unterrichts:
  • Freie Arbeit
    • Schwerpunkt: ausgleichende, erziehliche Funktion
    • Auseinandersetzung der SuS in bestimmten Zeitfenstern des Stundenplans mit Impulsaufgaben
    • ohne Impulsaufgaben: Freiheit zur Entdeckung + Verfolgung eigener Fragen + Probleme, Aufbau von Interessen, Gespräch + Ordnung + Verarbeitung außerschulischer Eindrücke
    • Gegengewicht zur Flüchtigkeit der Wahrnehmung in fremdgesteuerter + durchstrukturierter Welt
    • Bietet (Frei-) Raum für kreative Entfaltung, Ausleben von Eigenverantwortung, Aufbau von Selbstständigkeit
  • Stationenlernen
    • Schwerpunkt: inhaltliche Erarbeitung, Sicherung + Vertiefung des Themas
    • Untergliederung des Lerninhalts in Teilaspekte --> zusammengesetzt ein Ganzes
    • Teilaspekte: notwendig (Verständnis des Hauptmotivs), detailliert (Details + Kontexteinbettung)
    • eigenaktive Erarbeitung der Teilaspekte durch SuS
    • Wahlfreiheiten in unterschiedl. Ausmaß:
      • geschlossenes Stationenmodell (Vorgabe: Aufgaben, Bearbeitungsreihenfolge, Zeit --> keine offene Lernform)
      • offenes Stationenmodell (Wahlfreiheit: Zeit, Reihenfolge, Aufgabentypen; räuml. Organisation: Stationenlauf = Lerneinheiten im Klassenraum verteilt + SuS arbeiten direkt an der Station, Buffetmodell = SuS holen die Aufgaben von zentraler Präsentationsfläche + Arbeiten am Platz)
  • Lernwerkstätten
    • Schwerpunkt: forschendes Erarbeiten von Lerninhalten
    • Sonderform des offenen Buffetmodells
    • umfangreiche + fächerübergreifende Erschließung eines Themenbereichs (in eigenem Raum)
    • reflektierte Erfahrungen als Gegengewicht zur "Kopf- + Buchschule"
    • Ziel: übergeordnete pädagog. Ziele (auch Freiarbeit)
    • inhaltlich strukturiert (nicht Freiarbeit)
    • Unterrichtsgegenstand in Teilaspekte gegliedert ABER offener, da Hilfe durch Arbeitsziel + Impulsaufgaben
  • Wochenplanarbeit
    • Schwerpunkt: Zeitmanagement
    • Zeitfenster im Sundenplan für SuS, in denen sie vorgegebenes Pensum an Pflicht- + Wahlaufgaben bearbeiten sollen
    • Lerninhalte voneinander unabhängig aus verschiedenen Fächern


Realisierung von Strukturiertheit durch...

Q:
Definition "Neue Schuleingangsstufe"
A:
(Reform)Maßnahmen schulstruktureller Art, um Übergang zwischen KiGa und GS zu optimieren, um allen Kindern einen erfolgreichen Start in die Schullaufbahn zu ermöglichen
Q:
Pädagogisch + didaktische Gestaltungs- + Konzipierungsmerkmale
A:
  • rythmisierter Tagesablauf
  • Wechsel verschiedener Lern- + Spielarrangements (Konzentrations - Zerstreuungsphase, Ruhe - Bewegung, Lernarbeit - freie Zeit)
  • unterschiedliche Lernarrangements (offener Anfang, Morgenkreis, Instruktion + Klassengespräch, Freiarbeits- + Übungsstunden, Frühstücks- + Spielpausen, Arbeitsgemeinschaften + Projekte)
  • 3 Ebenen der Lernorganisation:
    • äußerer Takt der Zeitblöcke in der Tagesorganisation
    • äußere Rythmisierung als Wechsel + Verbindung zwischen verschied. Lernsituationen , gelenkt + ungelenkten Unterrichts- + Freizeitelementen
    • innerer Rythmus durch Aktivität + Lerntempo der Kinder

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Grenzen
A:
  • Realisierung weicht oft stark vom Optimalmodell ab (alte Eingangsstufe mit geringen Modifikationen)
  • notwendige pädag. + didakt. Konsequenzen
  • häufige Sekpsis der LKs
  • vorzeitige Einschulung bevorzugen eher bildungsnahe Elternschichten
  • Verzicht auf einheitliche Leistungsanforderungen
  • Praktizierung eines hoch differenzierten + flexiblen Anfangsunterrichts
  • offene Forschungsfragen (zB. Abhängigkeit von schulstandortspezif. sozialräumlichen Bedingungen)
  • Folgeprobleme: Übertritt in die Dritte Klasse (ohne Eigenschaften der Eingangsstufe)
  • schulstrukturelle Neuerung ohne konsequente Fortsetzung nach Einschulungsphase
  • LK darf nicht das aufgebürdet werden, was auf struktureller Ebene versäumt wird (können Abschwächen aber Ursachen nicht beseitigen)
  • neue Reformen weder abgeschlossen noch evaluiert
  • allein auf frühe Einschulung zu setzen bringt keinen Erfolg
  • curricular Gestaltung des KiGa entscheidend
  • Anhebung der Erzieherausbildung

--> erst wenn ausreichendes Verständnis in Gesellschaft + bei Verantwortlichen erhalten GS-LKs genug Freiraum, der bei der pädagog. Gestaltung des Schulanfangs erforderlich ist
Q:
Chancen
A:
BESONDERS integrative Konzeptionen mit gebundener Organisationsform:
  • Chancen für innovative Schul- + Unterrichtsentwicklung in GS (Entwicklungsorientierung)
  • starkes Bemühen um konzeptionelle Fundierung
  • intensivere Teambildung
  • höherer Entwicklungsstand in:
    •  Variabilität der Lehr-Lern-Formen (Entwicklung einer differenzierten Lernkultur)
    • elaborierten Förderansätzen (nutzen Fördermöglichkeiten besser)
    •  der Verbindung von Unterricht und zusätzl. Angeboten (inhaltl.-pädagog. Zusammenhänge zwischen beiden Bereichen Unterricht und Freizeit)

Q:
Merkmale
A:
  • Individualisierung von schulischen Bildungsgängen ab erstem Schultag (integrativer Schulanfang)
  • Schuleintrittszeitpunkt individuell wählbar + selektionsfrei (durch Wegfall von Zurückstellung)
  • Anpassung an den individuellen Lernzeitbedarf durch Flexibilisierung der Verweildauer
  • kein Lehrer- / Gruppenwechsel (Sitzenbleiben) bei höherem Lernzeitbedarf durch jahrgangsheterogene Lernorganisation
  • Sicherstellung von Diagnose- / Fördermaßnahmen durch multiprofessionelle Teams
  • Heterogenitätsverstärkung durch Jahrgangsmischung
  • Unterrichtsgestaltung: Mischformen aus jahrgangsbezogenem Abtilungsunterricht + jahrgangsübergreifenden Unterrichtsphasen (Wochenplanarbeit); weniger Frontalunterricht + häufiger Freiarbeit; Anwendung von indiviualisierenden Unterrichtsformen

Q:
Definition "Ganztags- / Halbtagsschule"
A:
Schulen, die mit einem erweiterten Zeitrahmen über den Stundenplan hinaus mit täglich festen Zeiten das Schulleben gestalten.
Ganztagsform oder Halbtagsschulen mit festen Öffnungszeiten bis mittags
Q:
aktuelle Realisierungsmodelle
A:
Jahrgangsbreite:
  • Gesamtunterricht (mit allen Jahrgängen) nur in Wahlangeboten (außerhalb des obligator. U) zB. Chor / Theatergruppe
  • Neue Schuleingangsstufe: 1. + 2. Jahrgang
  • Schuleingangsmodelle Schweiz: SuS zw. 4-8J. zsm
Dauer der Mischung:
  • Montessori (Reform)-Schule: gesamte Schulzeit
  • normalerweise: zeitl. Begrenzung
  • Neue Schuleingangsstufe: max. 3 J.
  • Gruppierung nach Leistungsniveau (keine Dauereinrichtung: zeitl. + fachl. beschränkt; zB bei sehr begabten SuS)

--> KEINE Einigkeit über optimale Breite + Dauer

Q:
Unterschied Integration VS Inklusion
A:
Integration:
= Herstellen einer Einheit; setzt Ausgrenzung voraus, woraus die Eingliederung (in die allg. Schule) entsteht

Inklusion:
= Institution, in der Menschen mit Behinderung nicht in ein bestehendes System eingepasst werden, sondern bestehende Systeme so ausgerichtet sind, dass alle Menschen in ihrer Heterogenität gefördert werden

--> "Inklusion" löste "Integration" ab; entweder Synonyme oder Inkl. ist Weiterentwicklung der Integr.

Q:
Voraussetzungen
A:
  • sonderpädagogischen Förderbedarf durch umfassende Mensch-Umfeld-Analyse (Bronfenbrenner: Mikro, Meso, Makro-Systeme) diagnostizieren
  • keine Monokultur im Sinne einer Schule für alle Kinder
Materielle, personelle, pädagogische Voraussetzungen:
  • Adaptivität (förderliche Anpassung des Unterrichts an den Lernverlauf, Vielfalt an Unterrichtformen)
  • Kooperation im Kollegium + mit Eltern, keine leistungszentrierte Orientierung, gute Ausstattung der Schule
  • Schulklassen mit max. 24 SuS + höchstens 2-3 Förderkinder (mit möglichst unterschiedl. Behinderung), Anzahl Jungen und Mädchen gleich, max. 1-2 Kinder mit Aggression
  • Förderung von sozialer Integration durch Einschränkung des Wettbewerbs zwischen den SuS im Unterricht, Etablierung sozialer Netzwerke in der Klasse (Peer-Tutoring, Kooperatives Lernen) + Unterstützung der LK
  • Diagnostik der Förderkinder (Lern-, Verständnisschwierigkeiten + Interaktionsbeziehungen)
  • Vorraussetzungen der LK: feinfühlig, fürsorglich, wertschätzend, Biografie kennen, entwicklungspsychologisches Wissen
  • schülerzentrierte Wahrnehmung + Berücksichtigung der sozialen Beziehungen

Grundschulpädagogik

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Grundschulpädagogik an der Universität Augsburg

Für deinen Studiengang Grundschulpädagogik an der Universität Augsburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Grundschulpädagogik Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Schulpädagogik

Universität Passau

Zum Kurs
Grundschulpädagigik

Universität Potsdam

Zum Kurs
Grundschulpädagogik ll

Universität Würzburg

Zum Kurs
Grundschulpädagogik Examen

Universität Würzburg

Zum Kurs
Grundschulpädagogik Staatsexamen

Universität Passau

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Grundschulpädagogik
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Grundschulpädagogik