Energiegeo an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Energiewenden

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  • Neolithische Revolution: Sesshaftigkeit, Landwirtschaft (Ackerbau u. Viehzucht), Vorratshaltung
    • 10.000 v.Chr., Fruchtbarer Halbmond
  • Industrielle Revolution: Dampfmaschine, mechanische Baumwollspinnereien
    • 1. Kondratieff-ZyklusNordwest-England: Manchester, Liverpool, Birmingham
    • 2. Kondratieff-Zyklus: Basisinnovationen Eisenbahn, Stahl (Ruhrgebiet)
    • Standort auf der Kohle – Steinkohle, Steinkohlenkoks
  • Ölzeitalter
  • Energiewende: Ölkrisen in ´70er Jahren, Wachstumskritik, Klimawandel, Energieunabhängigkeit
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Geographische Energieforschung

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  • vorindustrielle Phase der "energy from space"
  • die noch fortdauernde industrielle Phase der "energy for space"
  • bereits begonnene postindustrielle Phase mit erneut "energy from space
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Vorindustrielle Phase der "energy from space"

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  • Energie ausschließlich aus EnergieträgernEinz
  •  solaren Ursprungs
  • Umwandlung von pflanzlicher Nahrungsenergie in Arbeitsenergie (Sklaverei – Muskelkraft als Energiesystem der Antike)
  • Kornkammern des Römischen Reiches (Nordafrika, Spanien etc.) dienten der Versorgung des Zentrums Rom, wobei die Sklaven die pflanzliche Nahrungsenergie in Arbeitsenergie umwandelten
  • Energiesystem des Römischen Reiches hing vom Getreidepotenzial des Raumes ab
  • von Rom aus wurde Macht über den Einzugsbereich von Sklaven und Nahrungsquellen ausgeübt (da man Nutzenergie ausschließlich aus der Fläche beziehen konnte, war deren Beherrschung Basis der Macht)
  • kapazitätsschwaches und energieintensives Transportsystem – Expansion des Imperiums stieß an einem bestimmten Punkt buchstäblich an den Limes des Systems, an die Transportgrenze
  • Wärme wurde aus Holz gewonnen (zur Eisenproduktion diente Holzkohle, wegen ihres doppelt so hohen Energiegehaltes)
  • Haubergswirtschaft: Forstfläche aus 16-20 Parzellen wurde im rotierenden Verfahren abgeholzt, bis die erste Parzelle wieder schlagreif nachgewachsen war
  • Problem: jährliche Holzkohle und folglich auch die Eisenproduktion konnte nicht gesteigert werden – langfristiges wirtschaftliches Wachstum ausgeschlossen
  • Wasserkraft: die den maximalen Energieertrag bestimmende Wassermenge hing von Höhe des Niederschlags im Einzugsbereich der Flüsse und Bäche, also letztlich auch von der Fläche ab
  • dezentrale Energieerzeugung: Biomasse erlaubte aufgrund des hohen Wassergehaltes nur kurze Transportwege und bei Wind- und Wassermühlen fanden Energieerzeugung und -nutzung ohnehin am selben Standort statt
  • die vorindustrielle Energieerzeugung verteilte sich auf viele Stellen im Raum
  • fehlende Wachstumsmöglichkeiten und dezentrale Erzeugung mit geringem Ertrag waren entscheidende Schwächen jener Phase
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Industrielle Phase der „energy for space

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  • völlig neues Energiesystem zur Überwindung der angeführten Probleme
  • Einsatz von Steinkohle in Kombination mit Innovationen Koks, Dampfmaschine und Eisenbahn
  • Steinkohle: größerer Energiegehalt als Holz – ermöglichte größeren Transportradius
  • Beförderung mit Eisenbahn und Dampfschiff von wenigen Bergwerken aus
  • später eingesetzte fossile Energieträger Erdöl, Erdgas und Uran sowie ihre Veredelungsprodukte (Strom, Benzin etc.) ließen sich weltweit verteilen
  • im Gegensatz zum dezentralen System lohnt es sich jetzt, kumuliertes Kapital und zentrale Steuerungsmechanismen einzusetzen
  • Macht stützt sich nicht mehr auf den Energie liefernden sondern umgekehrt auf den Energie konsumierenden Raum
  • Energieversorgungsunternehmen streben bei Verteilung Monopolstellung an – von der kommunalen bis zur nationalen Ebene
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Postindustrielle Phase der „energy from space

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  • absehbare Erschöpfung fossiler Ressourcen – zurück zu „energy from space“
  • in vorindustrieller Zeit wurden Erneuerbare Energien zu > 99 % aus land- und forstwirtschaftlichen Produkten, also aus Biomasse, und nur zu 0,5 % aus Wasser- und Windkraft gewonnen
  • heute kann die gesamte Breite des solaren Angebots genutzt werden – Sonnenwärme (Warmwasser, Strom), Sonnenlicht (Strom), Windkraft (Strom) bis hin zur Biomasse (Strom, Wärme und Kraftstoffe)
  • es findet immer Umwandlung bzw. Veredelung (z.B. Strom) statt; entscheidendes Novum ist Elektrizität, da sie weitere Transformation in alle Energieformen erlaubt (z.B. Methanisierung)
  • Wirkungsgrade werden ständig verbessert und Erzeugungskosten gesenkt, zudem können zusätzliche Flächen genutzt werden (z.B. Wüsten, Hausdächer, Meere)
  • absehbare Erschöpfung fossiler Ressourcen – zurück zu „energy from space“
  • in vorindustrieller Zeit wurden Erneuerbare Energien zu > 99 % aus land- und forstwirtschaftlichen Produkten, also aus Biomasse, und nur zu 0,5 % aus Wasser- und Windkraft gewonnen
  • heute kann die gesamte Breite des solaren Angebots genutzt werden – Sonnenwärme (Warmwasser, Strom), Sonnenlicht (Strom), Windkraft (Strom) bis hin zur Biomasse (Strom, Wärme und Kraftstoffe)
  • es findet immer Umwandlung bzw. Veredelung (z.B. Strom) statt; entscheidendes Novum ist Elektrizität, da sie weitere Transformation in alle Energieformen erlaubt (z.B. Methanisierung)
  • Wirkungsgrade werden ständig verbessert und Erzeugungskosten gesenkt, zudem können zusätzliche Flächen genutzt werden (z.B. Wüsten, Hausdächer, Meere)
  • während einst allein Biomasse speicherfähig war, besteht diese Möglichkeit heute auch für Sonnenwärme in Warmwasserspeichern oder für Wind- und PV-Strom in Batterien – Betrieb autarker Inselanlagen in netzfernen Gebieten (z.B. Almhütten) möglich
  • die „neuen Erneuerbaren Energien“ bzw. ihre Veredelungsformen lassen sich über große Strecken transportieren und dadurch auch kumuliert einsetzen, v. a. in Form von Strom über das Verbundnetz, z.B. Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung
  • die Nutzungsformen der postindustriellen Phase erlauben eine Integration in die (Infra)-Strukturen der industriellen Phase (z.B. Erdgas- und Stromnetz) und vermeiden dadurch entwicklungshemmende Brüche
  • doch jede Energiewende ist mit enormen Transformationskosten verknüpft (z.B. Rückbau alter Kraftwerke, Verbreitung neuer technischer Standards, Akzeptanz)
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Vorsätze und Vorsatzzeichen

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Deka (D) = Zehn 10

Hekto (H) = Hundert 10²

Kilo (k) = Tausend 10³

Mega (M) = Million 10^6

Giga (G) = Milliarde 10^9

Tera (T) = Billion 10^12

Peta (P) = Billiarde 10^15

Exa (E) = Trillion 10^18 

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Energieträger

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  • Träger“ der Energie
  • Medien, in denen Energie gespeichert werden kann
  • fossile Energieträger: gespeicherte Sonnenenergie
  • Stoff, aus dem direkt oder durch eine oder mehrere Umwandlungen Nutzenergie gewonnen werden kann
  • Energieträger werden nach dem Grad der Umwandlung unterteilt in Primär-, Sekundär- und Endenergieträger
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Primärenergie/-träger/-verbauch

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  • Primärenergieträger: Stoffe, die noch keiner technischen Umwandlung unterworfen wurden
    • Stein- und Braunkohle, Erdöl, Erdgas, Uran, Biomasse
  • Primärenergie: Dargebot an Energie vor der technischen Umwandlung durch Menschen; natürlich vorkommende Energieformen
    • Windkraft, Solarstrahlung
  • Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch von Primärenergie, den ein Vorgang erfordert
    • Kernenergie = Wirkungsgrad von 33 % bei Energieumwandlung von Uran zu Strom
    • in Primärenergieverbrauch fließt Kernkraft mit der dreifachen Energie des durch die Kernkraft entstehenden Stromes ein
    • für Erzeugung einer Kilowattstunde Strom benötigt man drei Kilowattstunden Primärenergie (Kohle, Erdöl,…)
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Sekundärenergie/-träger/-verbrauch


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  • Sekundärenergieträger: direkt oder durch eine bzw. mehrere Umwandlungen in technischen Anlagen aus Primärenergieträgern oder anderen Sekundärenergieträgern hergestellt
    • Benzin, Heizöl, Kohlebriketts, Biogas, angereichertes Uran, Rapsöl, Fernwärme, Strom
  • Sekundärenergie: Energiegehalt dieser Energieträger (elektrische Energie, mechanische Energie)
  • Umwandlungs- und Verteilungsverluste, Verluste durch Eigenverbrauch und nicht energetischen Verbrauch
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Endenergie/-träger/-verbrauch


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  • Energieträger, die der Endverbraucher bezieht
  • resultieren aus Sekundär- oder Primärenergieträgern bzw. Sekundär- oder Primärenergien
  • vermindert um Umwandlungs- und Verteilungsverluste, den Eigenverbrauch und nicht energetischen Verbrauch
  • Endenergie: Energiegehalt der Endenergieträger
  • Endenergie: diejenige Energie, die am Ort der Nutzung vor der Nutzung vorliegt
  • Heizöl im Öltank des Endverbrauchers, Holzhackschnitzel vor der Feuerungsanlage, Fernwärme an der Hausübergabestation, elektrische Energie
  • für die Umwandlung in Nutzenergie verfügbar
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Nutzenergie

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  • Energie, die nach letzten Umwandlung in Geräten des Verbrauchers für Befriedigung der Bedürfnisse zur Verfügung steht
  • Wärme (Raumtemperierung), Kälte (Konservierung von Lebensmitteln), Licht (Beleuchtung), Schall (Musikkonsum), mechanische Energie (Kuchen backen)
  • wird aus Endenergieträgern bzw. Endenergie gewonnen, vermindert um Verluste dieser letzten Umwandlung
  • Verluste infolge Wärmeabgabe einer Glühlampe für Erzeugung von Licht
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Energieträger

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•Primärenergie/träger

•Sekundärenergie/träger

•Endenergie/träger

•Nutzenergie

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Q:

Energiewenden

A:
  • Neolithische Revolution: Sesshaftigkeit, Landwirtschaft (Ackerbau u. Viehzucht), Vorratshaltung
    • 10.000 v.Chr., Fruchtbarer Halbmond
  • Industrielle Revolution: Dampfmaschine, mechanische Baumwollspinnereien
    • 1. Kondratieff-ZyklusNordwest-England: Manchester, Liverpool, Birmingham
    • 2. Kondratieff-Zyklus: Basisinnovationen Eisenbahn, Stahl (Ruhrgebiet)
    • Standort auf der Kohle – Steinkohle, Steinkohlenkoks
  • Ölzeitalter
  • Energiewende: Ölkrisen in ´70er Jahren, Wachstumskritik, Klimawandel, Energieunabhängigkeit
Q:

Geographische Energieforschung

A:
  • vorindustrielle Phase der "energy from space"
  • die noch fortdauernde industrielle Phase der "energy for space"
  • bereits begonnene postindustrielle Phase mit erneut "energy from space
Q:

Vorindustrielle Phase der "energy from space"

A:
  • Energie ausschließlich aus EnergieträgernEinz
  •  solaren Ursprungs
  • Umwandlung von pflanzlicher Nahrungsenergie in Arbeitsenergie (Sklaverei – Muskelkraft als Energiesystem der Antike)
  • Kornkammern des Römischen Reiches (Nordafrika, Spanien etc.) dienten der Versorgung des Zentrums Rom, wobei die Sklaven die pflanzliche Nahrungsenergie in Arbeitsenergie umwandelten
  • Energiesystem des Römischen Reiches hing vom Getreidepotenzial des Raumes ab
  • von Rom aus wurde Macht über den Einzugsbereich von Sklaven und Nahrungsquellen ausgeübt (da man Nutzenergie ausschließlich aus der Fläche beziehen konnte, war deren Beherrschung Basis der Macht)
  • kapazitätsschwaches und energieintensives Transportsystem – Expansion des Imperiums stieß an einem bestimmten Punkt buchstäblich an den Limes des Systems, an die Transportgrenze
  • Wärme wurde aus Holz gewonnen (zur Eisenproduktion diente Holzkohle, wegen ihres doppelt so hohen Energiegehaltes)
  • Haubergswirtschaft: Forstfläche aus 16-20 Parzellen wurde im rotierenden Verfahren abgeholzt, bis die erste Parzelle wieder schlagreif nachgewachsen war
  • Problem: jährliche Holzkohle und folglich auch die Eisenproduktion konnte nicht gesteigert werden – langfristiges wirtschaftliches Wachstum ausgeschlossen
  • Wasserkraft: die den maximalen Energieertrag bestimmende Wassermenge hing von Höhe des Niederschlags im Einzugsbereich der Flüsse und Bäche, also letztlich auch von der Fläche ab
  • dezentrale Energieerzeugung: Biomasse erlaubte aufgrund des hohen Wassergehaltes nur kurze Transportwege und bei Wind- und Wassermühlen fanden Energieerzeugung und -nutzung ohnehin am selben Standort statt
  • die vorindustrielle Energieerzeugung verteilte sich auf viele Stellen im Raum
  • fehlende Wachstumsmöglichkeiten und dezentrale Erzeugung mit geringem Ertrag waren entscheidende Schwächen jener Phase
Q:

Industrielle Phase der „energy for space

A:
  • völlig neues Energiesystem zur Überwindung der angeführten Probleme
  • Einsatz von Steinkohle in Kombination mit Innovationen Koks, Dampfmaschine und Eisenbahn
  • Steinkohle: größerer Energiegehalt als Holz – ermöglichte größeren Transportradius
  • Beförderung mit Eisenbahn und Dampfschiff von wenigen Bergwerken aus
  • später eingesetzte fossile Energieträger Erdöl, Erdgas und Uran sowie ihre Veredelungsprodukte (Strom, Benzin etc.) ließen sich weltweit verteilen
  • im Gegensatz zum dezentralen System lohnt es sich jetzt, kumuliertes Kapital und zentrale Steuerungsmechanismen einzusetzen
  • Macht stützt sich nicht mehr auf den Energie liefernden sondern umgekehrt auf den Energie konsumierenden Raum
  • Energieversorgungsunternehmen streben bei Verteilung Monopolstellung an – von der kommunalen bis zur nationalen Ebene
Q:

Postindustrielle Phase der „energy from space

A:
  • absehbare Erschöpfung fossiler Ressourcen – zurück zu „energy from space“
  • in vorindustrieller Zeit wurden Erneuerbare Energien zu > 99 % aus land- und forstwirtschaftlichen Produkten, also aus Biomasse, und nur zu 0,5 % aus Wasser- und Windkraft gewonnen
  • heute kann die gesamte Breite des solaren Angebots genutzt werden – Sonnenwärme (Warmwasser, Strom), Sonnenlicht (Strom), Windkraft (Strom) bis hin zur Biomasse (Strom, Wärme und Kraftstoffe)
  • es findet immer Umwandlung bzw. Veredelung (z.B. Strom) statt; entscheidendes Novum ist Elektrizität, da sie weitere Transformation in alle Energieformen erlaubt (z.B. Methanisierung)
  • Wirkungsgrade werden ständig verbessert und Erzeugungskosten gesenkt, zudem können zusätzliche Flächen genutzt werden (z.B. Wüsten, Hausdächer, Meere)
  • absehbare Erschöpfung fossiler Ressourcen – zurück zu „energy from space“
  • in vorindustrieller Zeit wurden Erneuerbare Energien zu > 99 % aus land- und forstwirtschaftlichen Produkten, also aus Biomasse, und nur zu 0,5 % aus Wasser- und Windkraft gewonnen
  • heute kann die gesamte Breite des solaren Angebots genutzt werden – Sonnenwärme (Warmwasser, Strom), Sonnenlicht (Strom), Windkraft (Strom) bis hin zur Biomasse (Strom, Wärme und Kraftstoffe)
  • es findet immer Umwandlung bzw. Veredelung (z.B. Strom) statt; entscheidendes Novum ist Elektrizität, da sie weitere Transformation in alle Energieformen erlaubt (z.B. Methanisierung)
  • Wirkungsgrade werden ständig verbessert und Erzeugungskosten gesenkt, zudem können zusätzliche Flächen genutzt werden (z.B. Wüsten, Hausdächer, Meere)
  • während einst allein Biomasse speicherfähig war, besteht diese Möglichkeit heute auch für Sonnenwärme in Warmwasserspeichern oder für Wind- und PV-Strom in Batterien – Betrieb autarker Inselanlagen in netzfernen Gebieten (z.B. Almhütten) möglich
  • die „neuen Erneuerbaren Energien“ bzw. ihre Veredelungsformen lassen sich über große Strecken transportieren und dadurch auch kumuliert einsetzen, v. a. in Form von Strom über das Verbundnetz, z.B. Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung
  • die Nutzungsformen der postindustriellen Phase erlauben eine Integration in die (Infra)-Strukturen der industriellen Phase (z.B. Erdgas- und Stromnetz) und vermeiden dadurch entwicklungshemmende Brüche
  • doch jede Energiewende ist mit enormen Transformationskosten verknüpft (z.B. Rückbau alter Kraftwerke, Verbreitung neuer technischer Standards, Akzeptanz)
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Q:

Vorsätze und Vorsatzzeichen

A:

Deka (D) = Zehn 10

Hekto (H) = Hundert 10²

Kilo (k) = Tausend 10³

Mega (M) = Million 10^6

Giga (G) = Milliarde 10^9

Tera (T) = Billion 10^12

Peta (P) = Billiarde 10^15

Exa (E) = Trillion 10^18 

Q:

Energieträger

A:
  • Träger“ der Energie
  • Medien, in denen Energie gespeichert werden kann
  • fossile Energieträger: gespeicherte Sonnenenergie
  • Stoff, aus dem direkt oder durch eine oder mehrere Umwandlungen Nutzenergie gewonnen werden kann
  • Energieträger werden nach dem Grad der Umwandlung unterteilt in Primär-, Sekundär- und Endenergieträger
Q:

Primärenergie/-träger/-verbauch

A:
  • Primärenergieträger: Stoffe, die noch keiner technischen Umwandlung unterworfen wurden
    • Stein- und Braunkohle, Erdöl, Erdgas, Uran, Biomasse
  • Primärenergie: Dargebot an Energie vor der technischen Umwandlung durch Menschen; natürlich vorkommende Energieformen
    • Windkraft, Solarstrahlung
  • Primärenergieverbrauch ist der Verbrauch von Primärenergie, den ein Vorgang erfordert
    • Kernenergie = Wirkungsgrad von 33 % bei Energieumwandlung von Uran zu Strom
    • in Primärenergieverbrauch fließt Kernkraft mit der dreifachen Energie des durch die Kernkraft entstehenden Stromes ein
    • für Erzeugung einer Kilowattstunde Strom benötigt man drei Kilowattstunden Primärenergie (Kohle, Erdöl,…)
Q:

Sekundärenergie/-träger/-verbrauch


A:
  • Sekundärenergieträger: direkt oder durch eine bzw. mehrere Umwandlungen in technischen Anlagen aus Primärenergieträgern oder anderen Sekundärenergieträgern hergestellt
    • Benzin, Heizöl, Kohlebriketts, Biogas, angereichertes Uran, Rapsöl, Fernwärme, Strom
  • Sekundärenergie: Energiegehalt dieser Energieträger (elektrische Energie, mechanische Energie)
  • Umwandlungs- und Verteilungsverluste, Verluste durch Eigenverbrauch und nicht energetischen Verbrauch
Q:

Endenergie/-träger/-verbrauch


A:
  • Energieträger, die der Endverbraucher bezieht
  • resultieren aus Sekundär- oder Primärenergieträgern bzw. Sekundär- oder Primärenergien
  • vermindert um Umwandlungs- und Verteilungsverluste, den Eigenverbrauch und nicht energetischen Verbrauch
  • Endenergie: Energiegehalt der Endenergieträger
  • Endenergie: diejenige Energie, die am Ort der Nutzung vor der Nutzung vorliegt
  • Heizöl im Öltank des Endverbrauchers, Holzhackschnitzel vor der Feuerungsanlage, Fernwärme an der Hausübergabestation, elektrische Energie
  • für die Umwandlung in Nutzenergie verfügbar
Q:

Nutzenergie

A:
  • Energie, die nach letzten Umwandlung in Geräten des Verbrauchers für Befriedigung der Bedürfnisse zur Verfügung steht
  • Wärme (Raumtemperierung), Kälte (Konservierung von Lebensmitteln), Licht (Beleuchtung), Schall (Musikkonsum), mechanische Energie (Kuchen backen)
  • wird aus Endenergieträgern bzw. Endenergie gewonnen, vermindert um Verluste dieser letzten Umwandlung
  • Verluste infolge Wärmeabgabe einer Glühlampe für Erzeugung von Licht
Q:

Energieträger

A:

•Primärenergie/träger

•Sekundärenergie/träger

•Endenergie/träger

•Nutzenergie

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