Einführung In Die Quantitative Und Qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg

Karteikarten und Zusammenfassungen für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg.

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Was ist eine präskriptive Aussage?

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Begründbarkeit präskriptiver Sätze

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Verschiedene Auffassungen von Wissenschaft?

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Drei unterschiedliche Typen von Sätzen in der Wissenschaft

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Was ist eine deskriptive Aussage?

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Pfaddiagramme

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Problem der vorurteilsgeleiteten Wahrnehmung

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Kontrollierter Erfahrungsgewinn

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Idealtypischer Ablauf empirischer Forschungsprozesse

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Theorie

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Unterscheidung zwischen Entdeckungszusammenhang, Begründungszusammenhang, Verwertungszusammenhang

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Hypothese

Kommilitonen im Kurs Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg auf StudySmarter:

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Was ist eine präskriptive Aussage?

Wertende Aussage (soll)

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Begründbarkeit präskriptiver Sätze

Präskriptiver Satz lässt sich niemals allein aus empirischen Sätzen ableiten.

-> aber: zur Begründung von präskriptiven Sätzen kann auch (!) auf empirische Sätze zurückgegriffen werden.

-> logische Ableitung aus anderen Prämissen, also anderen präskriptiven Sätzen möglich

=> allein aus dem was ist kann nicht geschlossen werden, was sein soll, es würde sich sonst um einen sog. Naturalistischen Fehlschluss handeln. 

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Verschiedene Auffassungen von Wissenschaft?

- geisteswissenschaftliche Orientierung (Hermeneutik)


- sozialwissenschaftliche Orientierung: kritische Rationalität, empirische Forschungsmethoden -> Erkenntnisgewinn im Rahmen der Theoriebildung 


- Wissenschaftliche Theorien: präzise Terminologie, systematisches Vorgehen, kritische Überprüfung unter Wiederholbarkeit (intersubjektive Nachvollziehbarkeit, Objektivität)

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Drei unterschiedliche Typen von Sätzen in der Wissenschaft

- Empirische Sätze (=deskriptive Sätze): getroffene Aussagen mittels logischer Analyse (z.B. Widerspruchsfreiheit) und Untersuchung der „Wirklichkeit“ überprüft. Alle Aussagen, die sich durch Beschreibung der objektiven Welt beschreiben/ widerlegen lassen, sind empirische Sätze 


- Logische Sätze: unabhängig von der Beschaffenheit der empirischen Welt, kann ausschließlich durch logisch-mathematische Beweisverfahren ermittelt werden [Bsp.: Satz des Pythagoras wird anerkannt und nicht an Stichproben rechtwinkliger Dreiecke geprüft]


- Präskriptive Sätze: Werturteile, soziale Normen, Soll-Sätze

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Was ist eine deskriptive Aussage?

Beschreibende, nicht wertende Aussagen (ist)

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Pfaddiagramme

- Möglichkeit der anschaulichen Darstellung von Theorien

- Pfeile zeigen die Richtung der Kausalbeziehungen + positiv/ - negativ 

Beruflicher Status Elternhaus - + -> Bildungsgrad einer Person - + -> Beruflicher Status einer Person

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Problem der vorurteilsgeleiteten Wahrnehmung

Vier zentrale Probleme:

I) Pseudo-Regelmäßigkeiten: Tendenz zu vereinfachen bzw. Suche nach Regelmäßigkeiten, wo keine sind

II) Erwartungsabhängige Beobachtung: Alltagsbeobachtungen, Vorurteile, Konformitätsdruck und Erwartungshaltungen können Aussagen von Probanden beeinflussen

III) Selektive Wahrnehmung

IV) Deduktionsfehler: intuitives Denken kann gerade bei Wahrscheinlichkeiten sehr häufig zu irrtümlichen Schlussfolgerungen führen

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Kontrollierter Erfahrungsgewinn

-> Empirische Forschung: Erkenntnisse durch systematische Auswertung von Erfahrungen 

-> systematischer wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn in vs. Alltagserfahrung

 

 => systematische Dokumentation:

- jede Erfahrung ist grundsätzlich subjektiv

- wissenschaftlicher Erfahrungsgewinn unter Gütekriterium Objektivität: nachvollziehbar (transparent), nachprüfbar, Möglichkeit der Wiederholbarkeit (Replikationsstudie) -> genaueste Dokumentation des wissenschaftlichen Vorgehens unter Verfolgung fixer Standards durch Orientierung an methodischen Regeln

 

=> präzise Terminologie:

- Begriffe müssen zu Beginn geklärt sein (Arbeitsdefinition); im Idealfall gewisser Konsens über Begriffsklärungen 

- zu untersuchende Zieldimensionen müssen operationalisiert werden, d.h. welches Verhalten genau wird als Indikator für bspw. Aggression gewertet

 

=> statistische Analysen:

- Wahrscheinlichkeitsaussagen über große Gruppen, die nur theoretisch umschreiben sind (=Population als Gesamtheit aller gemeinten Objekte/ Subjekte). 

- Es kann nicht die gesamte Population untersucht werden, daher nur Ausschnitt, eine Stichprobe der Grundgesamtheit => diese Ergebnisse werden generalisiert 

-> Stichprobe muss Grundgesamtheit repräsentieren 

- Notwendigkeit statistischer Verfahren (insb. Signifikanztests) 

 

=> Interne und externe Validität:

- wichtiges Gütekriterium sozialwissenschaftlicher Forschung

- Interne Validität: wenn mit einer Untersuchung gemessen wurde, was gemessen werden sollte, also ob Operationalisierung für die Fragestellung angemessen ist

- Externe Validität: ob Ergebnisse einer Studie auf andere Personen, Objekte, Situationen und/ oder Zeitpunkte übertragbar sind – ob Ergebnis lediglich methodisches Artefakt oder Transfer der Ergebnisse zu rechtfertigen ist 

 

=> Umgang mit Theorien:

- wissenschaftliche Theorien erhalten nur Akzeptanz, wenn sie der Diskussion und Kritik anderer Wissenschaftler ausgesetzt werden

- einseitige Sichtweisen und Voreingenommenheiten können so aufgedeckt werden 

- Alternativerklärungen und Ergänzungsvorschläge entstehen

 

=> insgesamt: Kontrolle möglicher Fehlerquellen, da jeder Mensch Wirklichkeit subjektiv wahrnimmt und somit ein objektiver Blick auf Wirklichkeit schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. 

-> zentrales Qualitätsmerkmal empirischer Forschung, wenn Forscher sein Erhebungsinstrument zugänglich macht: Transparenz, Nachweisbarkeit, Qualitätsprüfung, Kritikfähigkeit

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Idealtypischer Ablauf empirischer Forschungsprozesse

– Formulierung und Präzisierung des Forschungsproblems

-> Deskriptive Fragestellung(en) oder Hypothesen

Wissenschaftliche Literatur, Ideen, praktisches Problem, Auftraggeber 

 

– Planung und Vorbereitung der Erhebung (beinhaltet vier Teilschritte)

I) Konstruktion des Erhebungsinstruments: 

-> Definition der Begriffe, Konzeptspezifikation, Operationalisierung (Messung und Skalen)

II) Festlegung der Untersuchungsform

-> Untersuchungsebene (Individual- oder Kollektivebene, Mehrebenenuntersuchung), Querschnitt-, Trend-, Panel-, Kohortendesign; Nicht-experimentelles, quasiexperimentelles, experimentelles Design, Längsschnitt

III) Stichprobenverfahren

-> Definition der Population, Art der Stichprobenziehung, Umfang der Stichprobe

IV) Pretest

-> Test des Erhebungsinstrumentes

 

– Datenerhebung

-> Befragung (persönlich, telefonisch, schriftlich, online), Beobachtung, Inhaltsanalyse, Nichtreaktive Methoden (Verhaltensspuren)

 

– Datenauswertung (beinhaltet zwei Teilschritte)

I) Aufbau eines analysefähigen Datenfiles

-> Datenerfassung, Fehlerkontrolle, Fehlerbereinigung 

II) Statistische Datenanalyse 

-> Bildung von Indizes, Itemanalyse, Skalenwerte, Univariate Statistik, Zusammenhangsanalysen 

 

– Berichterstattung

-> Umsetzung von Forschungsergebnissen: Forschungsbericht, Praktische Umsetzung der Ergebnisse

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Theorie

- zur Erklärung, Vorhersage und Veränderung von Phänomenen sind das Ziel empirischer Forschung 

- bestehen aus einer Vernetzung gut bewährter Hypothesen bzw. anerkannten empirischen Gesetzmäßigkeiten

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Unterscheidung zwischen Entdeckungszusammenhang, Begründungszusammenhang, Verwertungszusammenhang

Entdeckungszusammenhang:

-> Was/ Warum? Was wird erforscht, was ist forschungswürdig, warum wird etwas erforscht

- In der Gesellschaft vorhandenes Problem soll analysiert werden, um Veränderungen möglich zu machen

- Problem der Theoriebildung: bereits Untersuchungen, die unterschiedliche/ sich widersprechende Theorien und Ergebnisse herausbringen

- Auftrag eines Auftraggebers

-> wertend ist im Entdeckungszusammenhang ok

 

Begründungszusammenhang:

-> Wie soll etwas erforscht werden?

- unterschiedliche methodologische Schritte für eine möglichst exakte Forschung:

I) Größerer Zusammenhang der zu untersuchenden Frage: Gibt es bereits Untersuchungen, Theorien, Hypothesen?

II) Welcher Teil des Problems soll untersucht werden + Hypothesenformulierung + relevante Begriffe und Variablen

III) geeignete Methoden und Operationalisierung der Variablen 

IV) Wahl der Stichproben, statistischen Modelle und Prüfverfahren 

V) Datenerhebung, Auswertung und statistische Prüfung + Interpretation der Daten anhand von Hypothesen oder Zusammenhängen

-> wertend nicht zulässig! Objektiv. 

 

Verwertungszusammenhang:

-> Wozu wird/ wurde geforscht, was ist das Ergebnis, was wird daraus abgeleitet?

- Beitrag der Untersuchung zur Lösung des Problems; wenn für Praktiker ausgelegt, dann eine nicht zu wissenschaftliche Formulierung

-> wertend wieder zulässig, gar nötig 

Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik

Hypothese

- Hypothesen werden zu Theorien verdichtet

- Bsp: Je häufiger eine Person die Erfahrung macht, dass ihr Verhalten keinen Einfluss auf eine Situation hat, desto geringer wird die individuelle Kompetenzerwartung. 


- Vermutung über einen bestehenden Sachverhalt 


- ist bei induktiver Vorgehensweise Resultat

- ist bei deduktiver Vorgehensweise Ausgangspunkt


- Hypothesenerkundende Forschung => induktives Vorgehen: Vom Besonderen zum Allgemeinen „IBA“ 

- Hypothesenprüfende Forschung => deduktives Vorgehen: Vom Allgemeinen zum Besonderen „DAB“


- In Sozialwissenschaften meist Zusammenhangshypothesen

- deterministische Hypothese (wenn A, dann immer B), kaum in Sozialwissenschaften, eher probabilistisch 


- probabilistische Hypothese (wenn A, dann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit B) 

[Signifikanzberechnung]


- Wenn-dann-Hypothesen: als Implikation/ Äquivalenz


- nach Art des Zusammenhangs: Je-desto-Hypothese (monotoner Zusammenhang), allgemein (monoton steigend oder fallend), als spezielle mathematische Funktion, nicht-monotone Zusammenhänge (z.B. u-förmig)


- nach Kausalität: Merkmalsassoziationen, Kausalhypothesen, Trendhypothesen 

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur Universität Augsburg Übersichtsseite

Introduction to the Teaching of English

Psychologie

Anthropologie

Pädagogik der Kindheit und Jugend

Pädagogische Psychologie/Entwicklungspsychologie

Soziologie

Englisch

Einführung in die Forschungsmethoden an der

Universität Bochum

Einführung in die Forschungsmethoden an der

Universität zu Kiel

Einführung in die Forschungsmethoden an der

Universität zu Köln

Einführung in die Psychologie und Forschungsmethoden an der

Universität Potsdam

Einführung in die empirische Forschungsmethodik an der

Bergische Universität Wuppertal

Ähnliche Kurse an anderen Unis

Schau dir doch auch Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an anderen Unis an

Zurück zur Universität Augsburg Übersichtsseite

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Einführung in die quantitative und qualitative Forschungsmethodik an der Universität Augsburg oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards
Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards