Deutsch als Zweitsprache an der Universität Augsburg

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Forschung zu Mehrsprachigkeit

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Kontrastivhypothese

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Interlanguagehypothese

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Interdependenzhypothese

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Inputhypothese

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Outputhypothese

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Noticing-Hypothese

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7 Prinzipien bei der Planung des DaZ-Unterricht

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Implizite VS Explizite Sprachförderung
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Definition "Migrationshintergrund"

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Deutsch als Zweitsprache

Forschung zu Mehrsprachigkeit
  • große Forschungslücken
  • Problem: unterschiedliche Gruppenbestimmung für SuS mit DaZ-Förderbedarf --> nicht vergleichbar
  • Forschungen könnten der Mehrsprachigkeit automatisch Leistungsdefizite zuschreiben
  • SPREEG 2001:
    • fast 19.000 GSuS (Essen)
    • 72% nur dt. in Familie
    • 28% mehrsprachig (dt. + mind. 1 weiter Sprache) --> Explizierung:  80 verschied. Sprachen (27% türk., 14% arab., 12% poln.)
  • Statistisches Bundesamt DE 2012-13:
    • Anteil ausländischer SuS
    • Realschule + Gymnasium unter Durchschnitt
    • Hauptschule über Durchschnitt
    • hoher Teil in Abendschulen

Deutsch als Zweitsprache

Kontrastivhypothese
  • L2 wird unter Rückgriff auf L1 erworben
  • behavioristischer Zugang (Grundlage: beobachtbares Verh.)
  • Kontrast zwischen L1 + L2 wichtig
  • L1 beeinflusst L2-Erwerb:
    • identische Regeln + Elemente leicht + ohne Fehler zu lernen (posit. Transfer)
    • unterschiedl. Regeln + Elemente schwierig + mit Fehlern zu lernen (Interferenzen - neg. Transfer)
  • PROBLEM: Fehler nicht nur Interferenzen
  • Maßnahmen  für den Unterricht:
    • Vergleich zw. L1 + L2
    • Übungen für Bereiche mit Unterschieden
    • Verfahren der Grammatik-Übersetzungsmethode (gramm. Strukturen der L2 werden durch Übersetzungsübungen gelernt)

Deutsch als Zweitsprache

Identitätshypothese
  • Gegenteil der Kontrastivhypothese
  • L2-Erwerb als zweiter L1-Erwerb: Parallelen zum L1-Erwerb
  • SuS aktiviert angeborene mentale Prozesse --> Wirkung: zweitsprachl. Regeln + Elemente werden in gleicher Abfolge erworben wie erstsprachl.
  • L2 wird durch Struktur der L2 nicht der L1 beeinflusst
  • Fehler bei L1-Erwerb abhängig von L1-Struktur --> Fehler bei L2-Erwerb abhängig von L2-Struktur (Übergeneralisier., schließt Interferenzen aus)
  • PROBLEM: Ausblend. kogn. + soz. Entwickl., L2-Erwerb ganz anderer zeitl. Rahmen als L1-Erwerb
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • simulierter Spracherwerb
    • Orientierung an natürlichen Erwerbssequenzen / Nachstellung des natürlichen Spracherwerbs möglichst ohne Eingreifen
    • vom rezept. zum produkt. Sprachgebrauch
    • Immersionsunterricht (FachU in L2): themat. Kontexte, Bedeutungserschließung aus Zsmhang, Eigengebrauch mit der Zeit

Deutsch als Zweitsprache

Interlanguagehypothese
  • aktuellste Hypothese
  • Weiterentwicklung der Identitätshypothese
  • L2-Erwerb = kreativer, vom SuS gestalteter Aneignungsprozess
  • Bildung von Interlanguages (Lernersprachen) während L2-Erwerb:
    • grammat. Systeme
    • Elemente aus L2 + L1
    • Elemente weder aus L2 / L1
  • Bildung von Hypothesen über Struktur der Sprache + experimentieren damit + entwickeln sie weiter (je nach kommunikativem Erfolg)
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • differenziertes, SuSorientiertes Vorgehen
    • Zulassen + Nutzen der Interlanguages
    • Orientierung am natürlichen Erwerbsprozess + Forschung zum L2-Erwerb zu Erwerbsstufen (zB. Grießhaber)
    • nicht zu früh hohe (mit DaM vergleichb.) sprachl. Kompet. erwarten

Deutsch als Zweitsprache

Interdependenzhypothese
  • Cummins, 2000
  • Weiterentwicklung der Kontrastivhypothese (ABER eher zweisprach. Sozialisation als L2-Erwerb)
  • Erwerb einer L2 baut auf der L1 auf --> Nutzen + Unterstützen der L1-Kompetenzen
  • Kritik: keine empirisch überprüfbare Annahme sondern Interpretation von (Miss-) Erfolgen von verschied. Schulmodellen
  • VORGÄNGER: Schwellenhypothese: 3 Schwellen der bilingualen Entwicklung:
    • 1. Schwelle: Semilingualismus (niedr. Kompetenz in beiden L)
    • 2. Schwelle: dominante Zweisprachigk. (hohe Kompetenz in einer L)
    • 3. Schwelle (hohe Kompetenz in beiden L)
    • --> Ausbildung einer L ist Voraussetzung für den Erwerb einer zweiten L
  • Unterscheidung 2 Sprachfähigkeiten:
    • BICS (Basic Interpersonal Communicative Skills) = Basissprache, situationsgebundene Sprachfertigk., Bedeutungserschließ. über Kontext, soz. + kult. Erfahr., Intonation, nonverb. Verh.
    • CALP (Cognitive Academic Language Proficiency) = Bildungssprach, kognit.-akadem. Sprachfähigk., Bedeutungserschließ. aus rein sprachl. Infos, setzt höhere Sprachkompetenz + Gramm.kenntnis voraus
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • Förderung von KmM --> Forderung nach zweisprachig. Erziehung
    • CALP-Fähigk. in L2 ausbilden
    • L1 mind. berücksichtigen + weiterentwickeln

Deutsch als Zweitsprache

Inputhypothese
  • = Monitorhypothese
  • Unterscheidung zw. Lernen & Erwerben: automatische  Entwickl. produkt. Fahigkeiten --> werden nicht gelehrt
  • Input: verständl., angemessen, über Kontext verstehbar, inkl. Formen etwas über dem aktuellen Kompetenzniveau
  • affektiver Filter: der Sprachverarbeit. vorgeschaltet, positive Einsstellung zur Sprache / Selbstvertrauen / wenig Angst / Selbstbewusstsein fördern - negative Affekte hemmen Erwerb
  • Organizer: angeborene Universalgrammatik: Erwerb führt zu direkter Produktion (bei Jüngeren), Abfolge nach natürlicher Ordnung
  • Lernen durch Monitor: Überprüfung der Planung für Äußerung, unterschiedl. Nutzung
  • Erw. nutzen Monitor - Kinder nutzen Organizer, Erw. brauchen Gramm. - Kinder brauchen keine, Erw. eher negat. Affekte - Kinder eher posit. Affekte, denn sie wollen kommunizieren
  • Maßnahmen für Unterricht:
    • günstigen Input bereitstellen
    • vor allem im Fremdsprachen-U
    • Orientierung am natürlichen L2-Erwerb
    • authentischer + wenig auf Niveau abgestimmter Input
    • keine Vermittl. von Regeln / Fehlerkorrektur
    • --> ABER: Forschung: modifizierter, auf Niveau abgestimmter Input besser

Deutsch als Zweitsprache

Interaktionshypothese
  • hohe Bedeutung der Interaktion zw. SuS + LK
  • Input förderlich für Verständigung, Verstehen, Spracherwerb
  • ABER: Input alleine reicht nicht aus
  • SuS müssen Input in Intake verwandeln durch intensive Verarbeitung
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • Verhandlungen über Input zw. SuS
    • Bedeutungsaushandlungen über Input (Nachfragen, Wdh., Bestätigungen, Präzisierungen...)
    • LK = Moderator des Lernprozesses: zentrale Instanz, formuliert kooperat. Aufgaben, regt zu Fragen an, Feedback
    • Aufgreifen von Fehlern + Bearbeitung im Interaktionsprozess

Deutsch als Zweitsprache

Outputhypothese
  • ImmersionsU (Identitätshypoth.) + Input bilden hohe rezept. (Semantik) ABER geringe produkt. (Grammatik) Kompetenz aus
  • Inputorientierung durch Outputorientierung ergänzen / ersetzen --> breite Sprachkompetenz
  • Funktion des Outputs: SuS produzieren zielsprachl., testen / umformulieren Hypothesen, holen Feedback ein, fördern Automatisierung
  • Interaktionen zw. SuS (schriftl. / mündl. Output): Feststellen von Lücken durch Hypothesenerstellung - Diskussion - Relexion
  • Sprachgebrauch zwingt SuS auf Inhalt (wie bei rezept.) + Form zu achten
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • Interaktion zw. SuS
    • unterschiedl. Aufgaben, die zum Output (mündl. + schriftl) anregen
    • Feedback

Deutsch als Zweitsprache

Noticing-Hypothese
  • Input kann nur durch Aufmerksamkeit darauf zu Intake werden --> Aufnahme in SuSWissen
  • DAFÜR: best. Grad an Bewusstheit
  • Aufmerksamkeit durch Häufigkeit + Hervorhebung von Formen --> Lehren WICHTIG
  • Maßnahmen für den Unterricht:
    • Aufgaben müssen Aufmerksamkeit des SuS erregen
    • SuS müssen lernen, Aufmerksamkeit auf best. Formen zu richten

Deutsch als Zweitsprache

7 Prinzipien bei der Planung des DaZ-Unterricht
  • Akzentverschiebung von Input zu Output, Rezeption zu Produktion, Inhalt zu Form der Sprache
  • Orientierung an kogn.-aktiven SuS
  • LK: Lernprozess gestalten + moderieren, statt nur zu vermitteln
  • Verständnis der Interlanguages als Stadien des Spracherwerbs
  • Berücksichtigung individ. Vorkenntnisse
  • sensible + konstruktive Korrekturstrategien + Einbezug der L1 / erweiterter Sprachkenntnisse
  • Lenken der Aufmerksamkeit auf sprachl. Erscheinungen, die den SuS schwer fallen / die sie nicht alleine erkennen (zB. Genusmarkierung, Verbstellung in Haupt- + Nebensatz, Passiv, zsmgesetzte Zeitformen...)

Deutsch als Zweitsprache

Implizite VS Explizite Sprachförderung
Implizite Vermittlung:
  • Aufmerksamkeit der SuS nicht auf Regenhaftigkeiten
  • Anregung zur Sprachproduktion durch spachintensive Situationen (Ausflug, Gesprächsrunde)
  • hauptsächlich ungesteuerter Lernprozess
Explizite Vermittlung:
  • Fokus auf Sprachstrukturen
  • induktive Erschließung von Regeln aus systemat. Sprachlernkontext
  • NICHT deduktiver Grammatikunterricht
  • Vermittlung von zuverlässigen, weitreichenden Regeln
  • rezept. + produkt. Regelbeherrschung
  • Entwicklung eines metalinguistischen Bewusstseins --> Hilfe bei Entw. gramm. Kompet.
Maßnahmen für den Unterricht:
  • Lernumgebungen mit impl. + expl. Angeboten
  • expl. Lernen in inhaltl. Kontext einbinden
  • impl. Lernen muss kogn. Aktivität + Sprachreflexion integrieren
  • UNBEDINGT Mischung, eins alleine funkioniert nicht

Deutsch als Zweitsprache

Definition "Migrationshintergrund"
KMK: wenn eines der drei Kriterien erfüllt ist:
  • keine deutsche Staatsangehörigkeit
  • nichtdeutsches Geburtsland
  • nichtdeutsche Verkehrssprache in Familie / häuslichem Umfeld (auch wenn SuS dt. beherrscht)

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