DaZ IKM an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für DaZ IKM an der Universität Augsburg

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Welche Modelle zum Erhalt und zur Förderung lebensweltlicher Mehrsprachigkeit kennen Sie?
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• language awareness Ansatz = „Sprachbegegnung“, in der Schule Sprache miteinbinden
• Modell in NRW = im naturwissenschaftlichen Fachunterricht Sprache einbinden
• Translanguaging = Migrantische Mehrsprachigkeit in das unterrichtliche Lernen einfließen lassen 
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Was bedeutet lebensweltliche Mehrsprachigkeit? Wie grenzt sich der Begriff von fremdsprachlicher/schulischer Mehrsprachigkeit ab?
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Lebensweltliche Mehrsprachigkeit = Aufwachsen mit mehreren Sprache 
fremdsprachliche/sprachliche Mehrsprachigkeit = Alltag nur eine Sprache, Schule Fremdsprachenunterricht 
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Welche Rolle spielen der Faktor Alter und die Erstsprachen im mehrsprachigen Spracherwerb von DaZ?
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Alter dient als Unterscheidungsmerkmal zwischen bilingualem Erstspracherwerb und frühem Erwerb einer Zweitsprache 
• bilingualer Erstspracherwerb = im primären Alter 2 (oder mehr, dann multilingualer) Sprachen parallel erwerben
• Erwerb einer Zweitsprache = weitere Sprache nach dem primären Spracherwerb; die hinzukommende baut auf die Erstsprache auf 
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Wodurch unterscheiden sich die Profilstufen nach Grießhaber?
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• Stufe 0: bruchstückhafte Äußerungen ohne finites Verb
• Stufe 1: Finites Verb in einfachen Äußerungen
• Stufe 2: Separierung finiter und infiniter Verbteile
• Stufe 3: Inversion (Umkehrung) von Subjekt und finitem Verb nach vorangestelltem Adverbial 
• Stufe 4: Nebensätze mit finitem Verb in Enstellung

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Welche Schwierigkeiten ergeben sich aus der Allgegenwärtigkeit des Kulturbegriffs für die Fächer DaZ?
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• sehr geringe Bereitschaft sich auf Komplexität des Begriffs einzulassen
• Differenzen explizit oder implizit vermittelt -> wir + ihr, KulturVergleich
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Was ist mit Transfer gemeint, was mit Interferenz?
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• Transfer = Übertragung beliebiger Elemente von L1 auf L2 (positiv) 
• Interferenz = Übertragung muttersprachlicher Strukturen auf äquivalente Strukturen einer Fremdsprache, Verwirrungsprozess (negativ, da strukturelle Unterschiede und demnach Fehler)
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Hypothesen zur Erklärung von Zweitspracherwerb
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• Interlanguagehypothese: Beim Erwerb einer L2 entstehen Mischformen aus L1 und L2
• Identitätshypothese: Erwerb einer L2 funktioniert isomorph zum Erwerb der L1
• Kontrasthypothese: Erwerb einer L2 funktioniert auf Basis der L1 (und im Kontrast zu ihr, Transfer, Interferenz)
• Input/Monitor/affektiver Filter-Hypothese: Entscheidend Menge und Qualität von Input, die Selbstregulierung und affektive Faktoren bei der Verarbeitung des Input
• Output-Hypothese: Sprachliche Äußerungen notwendig
• Interaktionshypothese: durch Interaktion mit Anderen
• Erwerbsstufenhypothese: folgt spezifischen syntaktischen Mustern
• Soziokulturelle Hypothese: Interaktion mit Sprechern, immer sozial situiert
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Was ist eine Lernersprache und mit welcher Zweitsprachenerwerbshypothese wird sie erklärt?
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Lernersprache = sprachliches Zwischensystem, das anfangs aus ElemEnten beider Sprachen und später zunehmend weitere Zweitsprachenanteile aufweist 
-> Interlanguagehypothese: Beim Erwerb einer L2 entstehen Mischformen aus L1 und L2
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Was sind Reichweite und Grenzen der Hypothesen?
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Reichweite = Einzelne beobachtbare Phänomene lassen sich erklären
Grenzen = Erwerb ist ein langer Entwicklungsprozess, Vielfalt der Einflussfaktoren


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Welche unterschiedlichen Konzeptionen von Kultur haben Sie kennengelernt?
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1. Kultur als Prozess: normative Konzepte 
• „doing culture“: Kultur kategorisiert; gesellschaftliche Auseinandersetzungen über soziale Ein- und Ausschlüsse, Formate Und Folgen von Selbst- und Fremdpositionierung
2. Kultur als homogene Ganzheiten: klassisch-ethnologische Konzepte
• Kultur als geschlossenes und homogenes System von Mustern, die alle Angehörigen gemeinsam haben
3. Kultur als Bedeutung und geteiltes Wissen: hermeneutische und sozialkomstruktivistische Konzepte
• cultural turn 
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Welche Typen von Spracherwerb haben sie kennengelernt?
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1. Ungesteuerten Erwerb 
• Früher Zweitspracherwerb (Beginn 2 - 4)
• Späten Zweitspracherwerb (Beginn 6 - 12)
• Zweitspracherwerb Jungedlicher und Erwachsener
2. Gesteuerter Erwerb (Unterricht)
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Welche Rolle kann expliziter Sprachvergleich im DaZ Unterricht einnehmen?
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• Sprachen in Lernen einbinden
• Fehlursachen bei Interferenz erkennen
• systematische Ähnlichkeiten und Unterschiede erkennen
• Lernhilfen liefern
• Wissen über Sprachen vergrößern 
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  • 1913 Studierende
  • 15 Lernmaterialien

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Q:
Welche Modelle zum Erhalt und zur Förderung lebensweltlicher Mehrsprachigkeit kennen Sie?
A:
• language awareness Ansatz = „Sprachbegegnung“, in der Schule Sprache miteinbinden
• Modell in NRW = im naturwissenschaftlichen Fachunterricht Sprache einbinden
• Translanguaging = Migrantische Mehrsprachigkeit in das unterrichtliche Lernen einfließen lassen 
Q:
Was bedeutet lebensweltliche Mehrsprachigkeit? Wie grenzt sich der Begriff von fremdsprachlicher/schulischer Mehrsprachigkeit ab?
A:
Lebensweltliche Mehrsprachigkeit = Aufwachsen mit mehreren Sprache 
fremdsprachliche/sprachliche Mehrsprachigkeit = Alltag nur eine Sprache, Schule Fremdsprachenunterricht 
Q:
Welche Rolle spielen der Faktor Alter und die Erstsprachen im mehrsprachigen Spracherwerb von DaZ?
A:
Alter dient als Unterscheidungsmerkmal zwischen bilingualem Erstspracherwerb und frühem Erwerb einer Zweitsprache 
• bilingualer Erstspracherwerb = im primären Alter 2 (oder mehr, dann multilingualer) Sprachen parallel erwerben
• Erwerb einer Zweitsprache = weitere Sprache nach dem primären Spracherwerb; die hinzukommende baut auf die Erstsprache auf 
Q:
Wodurch unterscheiden sich die Profilstufen nach Grießhaber?
A:
• Stufe 0: bruchstückhafte Äußerungen ohne finites Verb
• Stufe 1: Finites Verb in einfachen Äußerungen
• Stufe 2: Separierung finiter und infiniter Verbteile
• Stufe 3: Inversion (Umkehrung) von Subjekt und finitem Verb nach vorangestelltem Adverbial 
• Stufe 4: Nebensätze mit finitem Verb in Enstellung

Q:
Welche Schwierigkeiten ergeben sich aus der Allgegenwärtigkeit des Kulturbegriffs für die Fächer DaZ?
A:
• sehr geringe Bereitschaft sich auf Komplexität des Begriffs einzulassen
• Differenzen explizit oder implizit vermittelt -> wir + ihr, KulturVergleich
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Q:
Was ist mit Transfer gemeint, was mit Interferenz?
A:
• Transfer = Übertragung beliebiger Elemente von L1 auf L2 (positiv) 
• Interferenz = Übertragung muttersprachlicher Strukturen auf äquivalente Strukturen einer Fremdsprache, Verwirrungsprozess (negativ, da strukturelle Unterschiede und demnach Fehler)
Q:
Hypothesen zur Erklärung von Zweitspracherwerb
A:
• Interlanguagehypothese: Beim Erwerb einer L2 entstehen Mischformen aus L1 und L2
• Identitätshypothese: Erwerb einer L2 funktioniert isomorph zum Erwerb der L1
• Kontrasthypothese: Erwerb einer L2 funktioniert auf Basis der L1 (und im Kontrast zu ihr, Transfer, Interferenz)
• Input/Monitor/affektiver Filter-Hypothese: Entscheidend Menge und Qualität von Input, die Selbstregulierung und affektive Faktoren bei der Verarbeitung des Input
• Output-Hypothese: Sprachliche Äußerungen notwendig
• Interaktionshypothese: durch Interaktion mit Anderen
• Erwerbsstufenhypothese: folgt spezifischen syntaktischen Mustern
• Soziokulturelle Hypothese: Interaktion mit Sprechern, immer sozial situiert
Q:
Was ist eine Lernersprache und mit welcher Zweitsprachenerwerbshypothese wird sie erklärt?
A:
Lernersprache = sprachliches Zwischensystem, das anfangs aus ElemEnten beider Sprachen und später zunehmend weitere Zweitsprachenanteile aufweist 
-> Interlanguagehypothese: Beim Erwerb einer L2 entstehen Mischformen aus L1 und L2
Q:
Was sind Reichweite und Grenzen der Hypothesen?
A:
Reichweite = Einzelne beobachtbare Phänomene lassen sich erklären
Grenzen = Erwerb ist ein langer Entwicklungsprozess, Vielfalt der Einflussfaktoren


Q:
Welche unterschiedlichen Konzeptionen von Kultur haben Sie kennengelernt?
A:
1. Kultur als Prozess: normative Konzepte 
• „doing culture“: Kultur kategorisiert; gesellschaftliche Auseinandersetzungen über soziale Ein- und Ausschlüsse, Formate Und Folgen von Selbst- und Fremdpositionierung
2. Kultur als homogene Ganzheiten: klassisch-ethnologische Konzepte
• Kultur als geschlossenes und homogenes System von Mustern, die alle Angehörigen gemeinsam haben
3. Kultur als Bedeutung und geteiltes Wissen: hermeneutische und sozialkomstruktivistische Konzepte
• cultural turn 
Q:
Welche Typen von Spracherwerb haben sie kennengelernt?
A:
1. Ungesteuerten Erwerb 
• Früher Zweitspracherwerb (Beginn 2 - 4)
• Späten Zweitspracherwerb (Beginn 6 - 12)
• Zweitspracherwerb Jungedlicher und Erwachsener
2. Gesteuerter Erwerb (Unterricht)
Q:
Welche Rolle kann expliziter Sprachvergleich im DaZ Unterricht einnehmen?
A:
• Sprachen in Lernen einbinden
• Fehlursachen bei Interferenz erkennen
• systematische Ähnlichkeiten und Unterschiede erkennen
• Lernhilfen liefern
• Wissen über Sprachen vergrößern 
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