Auseinandersetzung Mit Zentralen Begrifflichkeiten an der Universität Augsburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Auseinandersetzung mit zentralen Begrifflichkeiten an der Universität Augsburg

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TESTE DEIN WISSEN

Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Was meint Globalisierung als Heterogenisierung?

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Pluralität gilt nicht nur zwischen Kulturen und Gesellschaften; es gibt so viele Differenzlinien zwischen einer Gesellschaft für die konkreten und abstrakten Gruppen (s.o.);


Innerhalb von Gesellschaften werden wir immer bunter, weil wir unterschiedliche selbst und kollektive Zugehörigkeiten ausbilden; weil wir uns für best. Sachen im Leben entscheiden

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Soziale Bedingungen

-> Was macht die Risikogesellschaft mit uns?

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Umbruchserfahrungen beim Prozess ihrer Identitäts- und Persönlichkeitsbildung nach Keupp:


(1) Entbettung und Entgrenzung: individuelle Lebensführung ist nicht mehr sicher eingebettet; vermeintlich unbegrenzte Lebensmöglichkeiten;


(2) Erwerbsarbeit als Basis der Identitätsbildung wird brüchig,


(3) Fragmentierung von Erfahrungen: Erlebnis- und Erfahrungsbezüge lassen sich in kein »Gesamtbild« mehr einfügen.


(4) Entstehung von »virtuellen Welten« und »virtuellen Gemeinschaften«


(5) Gefahr einer »Gegenwartsschrumpfung« infolge ständiger Innovation (gesellschaftliche Beschleunigung)


(6) »explosiver Pluralismus« (so viele Möglichkeiten unser Leben zu leben; gab es früher nicht; Wir müssen wählen und sind so sehr individualisiert)


(7) Individualisierung im Widerspruch zwischen »Egozentrierung« und der Angewiesenheit auf Zuwendung, auf Bindung


(8) Sinnleere, »ontologische Bodenlosigkeit« und gleichwohl die Sehnsucht nach Sinn. 

(Interpretationen werden immer mehr in Frage gestellt; das was ich heute glaube, muss nicht heißen, dass es morgen noch aktuell ist)

(Keupp et al. 2002, S. 46-53)



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Was sind zentrale Punkte Wolfgang Sünkels (1934 – 2011)?


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Erziehung begründet sich aus drei Grundmerkmalen menschlicher Gattungsexistenz und ihrer Verknüpfung:


1) Die menschliche Sozialität (begründet Erziehung und Bildung)


2) Die menschliche Kulturalität 


3) Die menschliche Mortalität


=> Erziehung ist auch Dialog zwischen Generationen

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Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Was meint Globalisierung als Homogenisierung?

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= sich angleichen


Welsch beschreibt hier mit der Globalisierung: einen Prozess, wo wir gleicher und gleicher werden als Menschen

konsumieren gleichen Produkte, Kleidung, gleiche Vorstellungen von wie das Leben auszusehen hat;


Aufeinandertreffen der Kulturen trägt zu einer Differenznegierung beiträgt; Differenzen werden flacher

weil wir uns immer wieder anpassen

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Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Jeder Mensch ist in gewisser Hinsicht?


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a) wie jeder andere Mensch (Universalien),


b) wie mancher andere Mensch (Es gibt etw. Gemeinsames, was uns immer verbinden wird; Es gibt Kulturen, kollektive Identitäten

Menschen schließen sich zusammen),


c) wie kein anderer Mensch

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Systematisierung des Feldes

-> Was stellt Max Scheler (1874 - 1928) heraus?


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  • Es gibt verschiedene Ansichten vom Wesen der Menschen, aber keine allgemeine Idee


  • Kenntnisse, die von den verschiedenen Disziplinen gewonnen wurden, werden nicht gegenseitig wahrgenommen


=> „So besitzen wir denn eine naturwissenschaftliche, eine philosophische und eine theologische Anthropologie, die sich nicht umeinander kümmern – eine einheitliche Idee vom Menschen aber besitzen wir nicht“

(Scheler 1928/2010, S. 7)



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Sonderstellung und Bestimmung des Menschen

-> Was ist zur Verweigerung positiver Bestimmungen des Menschen bekannt?

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Die negative Anthropologie beschreibt den Menschen in dem Aspekten, welche nicht auf ihn zutreffen.


Das Wesen des Menschen ist unergründlich: homo absconditus (Helmuth Plessner); Wir können den Menschen nicht beschreiben, weil es zu komplex ist


Der Mensch ist nur "im Modus der Pluralität" zu verstehen (Christoph Wulf); Wir können nur sagen, dass der Mensch das ist, aber nicht mit einer Charakteristik beschreiben


--> Problematik: DieAussage, dass der Mensch z.b. unbestimmt sei, ist eine Aussage über das Wesen des Menschen - und hat selbstverständlich Implikationen;
Es wird vermieden positive Tendenzen der Bestimmung des Menschen zu machen

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Die geschichtliche Entwicklung im 20. Jhd. -3 (ab bzw. seit den 80er Jahren)


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  • Ab den achtziger Jahren belebte der zunehmende Stellenwert anthropologischer Fragestellungen synchron pädagogisch-anthropologische Ansätze.


  • Diese Entwicklung ist auch bis heute spürbar, mit der Einschränkung, wie sie Roth formuliert, dass keine eindeutige Zielbestimmung erkennbar ist












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Die geschichtliche Entwicklung im 20. Jhd. -1

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  • Der Begriff der Anthropologie hat sich durch das am Ende der zwanziger Jahre erschienene philosophische Werk von Max Scheler: „Die Stellung des Menschen im Kosmos“ auch in den Einzelwissenschaften durchgesetzt

  • Die begründete Philosophische Anthropologie ebnete den Weg für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema Anthropologie.

  • Getragen von der geisteswissenschaftlichen pädagogischen Tradition und dem zeittypischen Interesse für Menschenbilder entwickelten sich bis in die siebziger Jahre verschiedene Pädagogische Anthropologien



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Sonderstellung und Bestimmung des Menschen

-> Wie bestimmt Thomas Hobbes den Menschen?

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homo homini lupus (der Mensch ist des Menschen Wolf) -> der Mensch lebt im verstaatlichen Zustand seine Wolfsnatur aus


-> Die Menschen sind von Natur aus

böse und grausam; Selbsterhaltungstrieb


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Systematisierung des Feldes

-> Welche methodischen Zugänge zur anthropologischen Forschung lassen sich unterscheiden?

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  1. Empirische Methoden
    (Untersuchungen aus der konkret vorfindbaren Wirklichkeit)

  2. Hermeneutische Methoden
    (Gerichtet auf Verstehen, über Texte, etc.)


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Systematisierung des Feldes

-> Welche bestimmenden Größen für das Wesen des Menschen gibt es?

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  • Natur - Geist


  • Natur - Kultur
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Q:

Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Was meint Globalisierung als Heterogenisierung?

A:

Pluralität gilt nicht nur zwischen Kulturen und Gesellschaften; es gibt so viele Differenzlinien zwischen einer Gesellschaft für die konkreten und abstrakten Gruppen (s.o.);


Innerhalb von Gesellschaften werden wir immer bunter, weil wir unterschiedliche selbst und kollektive Zugehörigkeiten ausbilden; weil wir uns für best. Sachen im Leben entscheiden

Q:

Soziale Bedingungen

-> Was macht die Risikogesellschaft mit uns?

A:

Umbruchserfahrungen beim Prozess ihrer Identitäts- und Persönlichkeitsbildung nach Keupp:


(1) Entbettung und Entgrenzung: individuelle Lebensführung ist nicht mehr sicher eingebettet; vermeintlich unbegrenzte Lebensmöglichkeiten;


(2) Erwerbsarbeit als Basis der Identitätsbildung wird brüchig,


(3) Fragmentierung von Erfahrungen: Erlebnis- und Erfahrungsbezüge lassen sich in kein »Gesamtbild« mehr einfügen.


(4) Entstehung von »virtuellen Welten« und »virtuellen Gemeinschaften«


(5) Gefahr einer »Gegenwartsschrumpfung« infolge ständiger Innovation (gesellschaftliche Beschleunigung)


(6) »explosiver Pluralismus« (so viele Möglichkeiten unser Leben zu leben; gab es früher nicht; Wir müssen wählen und sind so sehr individualisiert)


(7) Individualisierung im Widerspruch zwischen »Egozentrierung« und der Angewiesenheit auf Zuwendung, auf Bindung


(8) Sinnleere, »ontologische Bodenlosigkeit« und gleichwohl die Sehnsucht nach Sinn. 

(Interpretationen werden immer mehr in Frage gestellt; das was ich heute glaube, muss nicht heißen, dass es morgen noch aktuell ist)

(Keupp et al. 2002, S. 46-53)



Q:

Was sind zentrale Punkte Wolfgang Sünkels (1934 – 2011)?


A:


Erziehung begründet sich aus drei Grundmerkmalen menschlicher Gattungsexistenz und ihrer Verknüpfung:


1) Die menschliche Sozialität (begründet Erziehung und Bildung)


2) Die menschliche Kulturalität 


3) Die menschliche Mortalität


=> Erziehung ist auch Dialog zwischen Generationen

Q:

Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Was meint Globalisierung als Homogenisierung?

A:

= sich angleichen


Welsch beschreibt hier mit der Globalisierung: einen Prozess, wo wir gleicher und gleicher werden als Menschen

konsumieren gleichen Produkte, Kleidung, gleiche Vorstellungen von wie das Leben auszusehen hat;


Aufeinandertreffen der Kulturen trägt zu einer Differenznegierung beiträgt; Differenzen werden flacher

weil wir uns immer wieder anpassen

Q:

Biologische Sonderstellung: Universalismen?

-> Jeder Mensch ist in gewisser Hinsicht?


A:

a) wie jeder andere Mensch (Universalien),


b) wie mancher andere Mensch (Es gibt etw. Gemeinsames, was uns immer verbinden wird; Es gibt Kulturen, kollektive Identitäten

Menschen schließen sich zusammen),


c) wie kein anderer Mensch

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Q:

Systematisierung des Feldes

-> Was stellt Max Scheler (1874 - 1928) heraus?


A:
  • Es gibt verschiedene Ansichten vom Wesen der Menschen, aber keine allgemeine Idee


  • Kenntnisse, die von den verschiedenen Disziplinen gewonnen wurden, werden nicht gegenseitig wahrgenommen


=> „So besitzen wir denn eine naturwissenschaftliche, eine philosophische und eine theologische Anthropologie, die sich nicht umeinander kümmern – eine einheitliche Idee vom Menschen aber besitzen wir nicht“

(Scheler 1928/2010, S. 7)



Q:

Sonderstellung und Bestimmung des Menschen

-> Was ist zur Verweigerung positiver Bestimmungen des Menschen bekannt?

A:

Die negative Anthropologie beschreibt den Menschen in dem Aspekten, welche nicht auf ihn zutreffen.


Das Wesen des Menschen ist unergründlich: homo absconditus (Helmuth Plessner); Wir können den Menschen nicht beschreiben, weil es zu komplex ist


Der Mensch ist nur "im Modus der Pluralität" zu verstehen (Christoph Wulf); Wir können nur sagen, dass der Mensch das ist, aber nicht mit einer Charakteristik beschreiben


--> Problematik: DieAussage, dass der Mensch z.b. unbestimmt sei, ist eine Aussage über das Wesen des Menschen - und hat selbstverständlich Implikationen;
Es wird vermieden positive Tendenzen der Bestimmung des Menschen zu machen

Q:

Die geschichtliche Entwicklung im 20. Jhd. -3 (ab bzw. seit den 80er Jahren)


A:
  • Ab den achtziger Jahren belebte der zunehmende Stellenwert anthropologischer Fragestellungen synchron pädagogisch-anthropologische Ansätze.


  • Diese Entwicklung ist auch bis heute spürbar, mit der Einschränkung, wie sie Roth formuliert, dass keine eindeutige Zielbestimmung erkennbar ist












Q:

Die geschichtliche Entwicklung im 20. Jhd. -1

A:
  • Der Begriff der Anthropologie hat sich durch das am Ende der zwanziger Jahre erschienene philosophische Werk von Max Scheler: „Die Stellung des Menschen im Kosmos“ auch in den Einzelwissenschaften durchgesetzt

  • Die begründete Philosophische Anthropologie ebnete den Weg für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema Anthropologie.

  • Getragen von der geisteswissenschaftlichen pädagogischen Tradition und dem zeittypischen Interesse für Menschenbilder entwickelten sich bis in die siebziger Jahre verschiedene Pädagogische Anthropologien



Q:

Sonderstellung und Bestimmung des Menschen

-> Wie bestimmt Thomas Hobbes den Menschen?

A:

homo homini lupus (der Mensch ist des Menschen Wolf) -> der Mensch lebt im verstaatlichen Zustand seine Wolfsnatur aus


-> Die Menschen sind von Natur aus

böse und grausam; Selbsterhaltungstrieb


Q:

Systematisierung des Feldes

-> Welche methodischen Zugänge zur anthropologischen Forschung lassen sich unterscheiden?

A:
  1. Empirische Methoden
    (Untersuchungen aus der konkret vorfindbaren Wirklichkeit)

  2. Hermeneutische Methoden
    (Gerichtet auf Verstehen, über Texte, etc.)


Q:

Systematisierung des Feldes

-> Welche bestimmenden Größen für das Wesen des Menschen gibt es?

A:
  • Natur - Geist


  • Natur - Kultur
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