U4 Schriftgestaltung an der TU München | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter einer Initiale? Welche Mindestanforderungen gelten für ihren Einsatz?

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Eine Initiale (oder ein Initial von latein. initium »Anfang, Beginn«) ist ein schmückender Anfangsbuchstabe, der im ­Werksatz als erster Buchstabe von Kapiteln oder Text­abschnitten verwendet wird. 


Die Versalie muss über mindestens zwei Zeilen gehen, kann aus derselben Schriftart wie der Fließtext sein oder aus einer anderen dazu passenden Schriftart (Schmuckschrift).  

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Welche Regeln sind bei der Worttrennung zu beachten?

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• max. 3 Trennungen in Folge,
abhängig von der Spaltenbreite


• sinngemäß richtig trennen;
falsche oder irreführende Trennungen vermeiden wie
-> Urin-stinkt oder Ur-instinkt;
-> Druck-erzeugnis oder Drucker-zeugnis;
-> Wach-stube oder Wachs-tube;


• letzte Silbe nicht abtrennen, wenn sie nur aus 2 Zeichen besteht wie bei
-> Spielen-de (Kinder)

-> oder ist gemeint Spiel-ende

-> Mütter-chen


• Eigennamen nicht trennen wie

-> Lond-don; Pa-ris

-> In-ka Schmidt


• Trennen der vorletzten Zeile eines Absatzes vermeiden.

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Welche Regeln gelten bei Textauszeichnungen?

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• für Textauszeichnungen bzw. Hervorhebungen im Text sollten max. 3 Variationen verwendet werden.


• erlaubt sind bis zu 3 Schriftschnitte der verwendeten Schriftart


• erlaubt ist eine andere, sich deutlich abhebende Schriftart


• erlaubt ist eine andere Schriftfarbe


• nicht verboten, aber nicht die beste Wahl sind Versalien oder Kapitälchen


• in Fachtexten sind auch farbige Hinterlegungen möglich.


Typografisch unerwünscht sind Unterstreichungen.
Oder durchstreichen.

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Was sollte man über den Einsatz von Kapitälchen wissen?

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Kapitälchen sollten wohlüberlegt und sparsam eingesetzt werden, da sie ähnlich wie Kursive oder eine Initiale ein wenig verspielt, aber auch elegant und edel wirken.


Für Mengensatz sind sie nicht geeignet, weil ihre Lesbarkeit eingeschränkt ist.


Dagegen eignen Kapitälchen sich hervorragend zur Auszeichnung, also Hervorhebung bestimmter Textstellen.
Häufig werden Stichwörter in Enzyklopädien, Literatur- und Autorenverzeichnissen in Kapitälchen gesetzt.

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Was ist bei der Schriftmischung zu beachten?

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- max. 3 Schriften
- Kontrast
- häufigste Auszeichnungsform
- Haupt- und Sekundärschriften
- Förderung von Lesemotivation
- Einsatz bei umfangreichen Druckerzeugnisse
- Schriftarten mit gleichem Duktus
- Antiqua-/Schreibschrift kombinierbar
- Nie 2 gebrochene Schriften kombinieren
- Schriften müssen starken Kontrast bilden
- Nie Schriften aus gleichen Schriftklassifikationen kombinieren

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Was bedeuten die Begriffe Versalien und Gemeine?

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Als Majuskel, Versalbuchstabe oder Versalie wird in der Typografie ein Großbuchstabe bezeichnet. Ein Schriftsatz, der ausschließlich aus Versalien besteht, ist eine Versal- oder Majuskelschrift.


Die Gemeinen oder Minuskeln sind Kleinbuchstaben.
Sie passen in ein Vierlinienschema.
In diesem können sie entweder nur die Mittellängenhöhe (z. B. a, c, e, i, o, u, v) einnehmen,
aber auch eine Oberlänge (z. B. b, d, f, h, k, l)
oder eine Unterlänge haben (z. B. g, j, p, y).

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Was versteht man unter einer Grundschrift?

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Als Grundschrift wird die Schriftart bezeichnet, die durchgängig verwendet wird, unabhängig davon, ob ­verschiedene Auszeichnungen eingesetzt werden.

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Was versteht man unter den Begriffen Kerning und Tracking?

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Mit dem Fachbegriff Kerning wird in der Typografie das Ausgleichen des Abstands zwischen zwei Zeichen benannt. Dabei unterscheidet man zwischen Unterschneidung und Sperrung.
Häufig wird aber Kerning auch mit Unterschneidung gleichgesetzt.


Die Unterschneidung bezeichnet eine Verringerung des horizontalen Abstands (Kerning) zwischen Zeichenpaaren, so dass er innerhalb eines Wortes optisch gleichmäßig erscheint. 


Mit Sperren, Spationieren oder auch Tracking bezeichnet man die Vergrößerung des Abstands, um optisch auszugleichen oder einen Begriff hervorzuheben.

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Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu der Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua?

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Querstrich beim e liegt waagrecht

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Welche generellen Regeln gibt es, die beim Mischen von Schriften innerhalb einer Seite/eines Screens beachtet werden sollten?

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• Max. 2 bis 3 Schriften pro Seite verwenden; 

• Schriftschnitte der Grundschrift zum Auszeichnen wichtiger Worte
oder Textpassagen verwenden; max. 3 Schnitte;

• keine Schriftarten derselben Schriftgruppe mischen; 

• eine serifenlose Schrift kann mit einer Serifenschrift
gemischt werden;  

• beim Mischen verschiedener Schriftarten
auf ausreichenden Kontrast und gleiche Mittellängenhöhe achten. 

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Nennen Sie Merkmale der serifenbetonten ­Linear-Antiqua. Wie wird sie noch bezeichnet?

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• Der Duktus ist gleichbleibend;


• die Serifen stehen im rechten Winkel zum Stamm, ohne oder mit nur geringer Kehlung; 


• die Serifen sind betont, nämlich auffällig lang;


• senkrechte Schattenachse;


• das Schriftbild erinnert an das früherer Schreib­maschinentypen. 

Sie wird auch Egyptienne genannt. 

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Was bezeichnet man in der Typografie als Hochzeit, Hurenkind, Waisenkind und Schusterjunge?

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Hochzeit: Ein Satzfehler, bei dem das gleiche Wort zweimal hintereinander erscheint.


Hurenkind: Ein Satzfehler, bei dem die letzte Zeile eines Absatzes in einer neuen Spalte oder auf einer neuen Seite steht. Es handelt sich um einen schwerwiegenden ästhetischen Fehler. 


Schusterjunge/Waisenkind: Ein Satzfehler, bei dem die erste Zeile eines Absatzes die letzte Zeile einer Spalte oder Seite bildet.

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Q:

Was versteht man unter einer Initiale? Welche Mindestanforderungen gelten für ihren Einsatz?

A:

Eine Initiale (oder ein Initial von latein. initium »Anfang, Beginn«) ist ein schmückender Anfangsbuchstabe, der im ­Werksatz als erster Buchstabe von Kapiteln oder Text­abschnitten verwendet wird. 


Die Versalie muss über mindestens zwei Zeilen gehen, kann aus derselben Schriftart wie der Fließtext sein oder aus einer anderen dazu passenden Schriftart (Schmuckschrift).  

Q:

Welche Regeln sind bei der Worttrennung zu beachten?

A:

• max. 3 Trennungen in Folge,
abhängig von der Spaltenbreite


• sinngemäß richtig trennen;
falsche oder irreführende Trennungen vermeiden wie
-> Urin-stinkt oder Ur-instinkt;
-> Druck-erzeugnis oder Drucker-zeugnis;
-> Wach-stube oder Wachs-tube;


• letzte Silbe nicht abtrennen, wenn sie nur aus 2 Zeichen besteht wie bei
-> Spielen-de (Kinder)

-> oder ist gemeint Spiel-ende

-> Mütter-chen


• Eigennamen nicht trennen wie

-> Lond-don; Pa-ris

-> In-ka Schmidt


• Trennen der vorletzten Zeile eines Absatzes vermeiden.

Q:

Welche Regeln gelten bei Textauszeichnungen?

A:

• für Textauszeichnungen bzw. Hervorhebungen im Text sollten max. 3 Variationen verwendet werden.


• erlaubt sind bis zu 3 Schriftschnitte der verwendeten Schriftart


• erlaubt ist eine andere, sich deutlich abhebende Schriftart


• erlaubt ist eine andere Schriftfarbe


• nicht verboten, aber nicht die beste Wahl sind Versalien oder Kapitälchen


• in Fachtexten sind auch farbige Hinterlegungen möglich.


Typografisch unerwünscht sind Unterstreichungen.
Oder durchstreichen.

Q:

Was sollte man über den Einsatz von Kapitälchen wissen?

A:

Kapitälchen sollten wohlüberlegt und sparsam eingesetzt werden, da sie ähnlich wie Kursive oder eine Initiale ein wenig verspielt, aber auch elegant und edel wirken.


Für Mengensatz sind sie nicht geeignet, weil ihre Lesbarkeit eingeschränkt ist.


Dagegen eignen Kapitälchen sich hervorragend zur Auszeichnung, also Hervorhebung bestimmter Textstellen.
Häufig werden Stichwörter in Enzyklopädien, Literatur- und Autorenverzeichnissen in Kapitälchen gesetzt.

Q:

Was ist bei der Schriftmischung zu beachten?

A:

- max. 3 Schriften
- Kontrast
- häufigste Auszeichnungsform
- Haupt- und Sekundärschriften
- Förderung von Lesemotivation
- Einsatz bei umfangreichen Druckerzeugnisse
- Schriftarten mit gleichem Duktus
- Antiqua-/Schreibschrift kombinierbar
- Nie 2 gebrochene Schriften kombinieren
- Schriften müssen starken Kontrast bilden
- Nie Schriften aus gleichen Schriftklassifikationen kombinieren

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Q:

Was bedeuten die Begriffe Versalien und Gemeine?

A:

Als Majuskel, Versalbuchstabe oder Versalie wird in der Typografie ein Großbuchstabe bezeichnet. Ein Schriftsatz, der ausschließlich aus Versalien besteht, ist eine Versal- oder Majuskelschrift.


Die Gemeinen oder Minuskeln sind Kleinbuchstaben.
Sie passen in ein Vierlinienschema.
In diesem können sie entweder nur die Mittellängenhöhe (z. B. a, c, e, i, o, u, v) einnehmen,
aber auch eine Oberlänge (z. B. b, d, f, h, k, l)
oder eine Unterlänge haben (z. B. g, j, p, y).

Q:

Was versteht man unter einer Grundschrift?

A:

Als Grundschrift wird die Schriftart bezeichnet, die durchgängig verwendet wird, unabhängig davon, ob ­verschiedene Auszeichnungen eingesetzt werden.

Q:

Was versteht man unter den Begriffen Kerning und Tracking?

A:

Mit dem Fachbegriff Kerning wird in der Typografie das Ausgleichen des Abstands zwischen zwei Zeichen benannt. Dabei unterscheidet man zwischen Unterschneidung und Sperrung.
Häufig wird aber Kerning auch mit Unterschneidung gleichgesetzt.


Die Unterschneidung bezeichnet eine Verringerung des horizontalen Abstands (Kerning) zwischen Zeichenpaaren, so dass er innerhalb eines Wortes optisch gleichmäßig erscheint. 


Mit Sperren, Spationieren oder auch Tracking bezeichnet man die Vergrößerung des Abstands, um optisch auszugleichen oder einen Begriff hervorzuheben.

Q:

Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu der Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua?

A:

Querstrich beim e liegt waagrecht

Q:

Welche generellen Regeln gibt es, die beim Mischen von Schriften innerhalb einer Seite/eines Screens beachtet werden sollten?

A:

• Max. 2 bis 3 Schriften pro Seite verwenden; 

• Schriftschnitte der Grundschrift zum Auszeichnen wichtiger Worte
oder Textpassagen verwenden; max. 3 Schnitte;

• keine Schriftarten derselben Schriftgruppe mischen; 

• eine serifenlose Schrift kann mit einer Serifenschrift
gemischt werden;  

• beim Mischen verschiedener Schriftarten
auf ausreichenden Kontrast und gleiche Mittellängenhöhe achten. 

Q:

Nennen Sie Merkmale der serifenbetonten ­Linear-Antiqua. Wie wird sie noch bezeichnet?

A:

• Der Duktus ist gleichbleibend;


• die Serifen stehen im rechten Winkel zum Stamm, ohne oder mit nur geringer Kehlung; 


• die Serifen sind betont, nämlich auffällig lang;


• senkrechte Schattenachse;


• das Schriftbild erinnert an das früherer Schreib­maschinentypen. 

Sie wird auch Egyptienne genannt. 

Q:

Was bezeichnet man in der Typografie als Hochzeit, Hurenkind, Waisenkind und Schusterjunge?

A:

Hochzeit: Ein Satzfehler, bei dem das gleiche Wort zweimal hintereinander erscheint.


Hurenkind: Ein Satzfehler, bei dem die letzte Zeile eines Absatzes in einer neuen Spalte oder auf einer neuen Seite steht. Es handelt sich um einen schwerwiegenden ästhetischen Fehler. 


Schusterjunge/Waisenkind: Ein Satzfehler, bei dem die erste Zeile eines Absatzes die letzte Zeile einer Spalte oder Seite bildet.

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