Toxikologie an der TU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Toxikologie an der TU München

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Was versteht man unter Phototoxische Reaktion?

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Was versteht man unter Isozyanate und welche Sensibilisierung lösen sie aus?

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Halothan - Wieso kann so ein kleiner Stoff zur Sensibilisierung führen?

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Was sind Maßnahmen zur Verminderung der Zementkrätze (Berufskrankheit)?

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Zu was führt Chromat-Sensibilisierung?

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Welche Immunreaktion löst das Einatmen von Beryllium und Berylliose aus?

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Was sind Beispiele für den Typ 4 (Spättyp -> Antikörper-unabhängig) der Sensibilisierungsreaktion?

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Aber wie kommen die spezifischen  Antikörper auf die Mastzellen – die Mastzellen sind doch weder T- noch B-Zellen.?

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Wie kommt man jetzt von der Zelle zu löslichen Antikörpern?

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Auch für den Variablen Anteil der Antikörper gibt es Gene, die B-Zellrezeptor-Gene, die durch Rekombination ein großes Spektrum von möglichen B-Zellrezeptoren  erzeugen können


Wie funktioniert dieses Prinzip?

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Was sind Immunglobuline?

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Nenne 3 Sensibilisierende Arbeitsstoffe nach MAK die zu einer Sensibilisierung führen können.

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Toxikologie

Was versteht man unter Phototoxische Reaktion?

Die Besonderheit, dass ein Stoff erst durch (Sonnen-) Licht Exposition zum Gift wird, nenn man Phototoxische Reaktion. Diese kann auch durch eine ganze Reihe anderer Pflanzeninhaltsstoffe ausgelöst werden, aber auch durch bestimmte Sulfonamid oder Tetracyclin-Antibiotika. Deshalb bei Behandlung mit solchen Antibiotika nicht in die Sonne!  

Toxikologie

Was versteht man unter Isozyanate und welche Sensibilisierung lösen sie aus?

  • Reizgas und akut toxische Wirkung,

Aber auch:

  • Asthma/ Lungen“entzündung“ (Typ IV ?)
  • exogen allergische Alveolitis: Reaktion der Lunge nach Einatmung 
  • selten Antikörpernachweis

Isozyanate können sehr gut mit körpereigenen Proteinen reagieren und sich kovalent an diese binden, Vermutlich sind solche durch Isozyanate modifizierte Proteine dafür, dass gegen Isozyanate relativ leicht eine Sensibilisierung stattfindet. Isozyanate sind eine zentrale Komponente bei der Polyurethanherstellung, aber auch eine der Schlüsselkomponenten in Polyurethanlacken oder den weit verbreitet eingesetzten Bauschäumen. Solche Schäume sind auch für Privatpersonen und Hobbyhandwerker zu beschaffen, aber wegen der Gesundheitsgefahren nicht ganz so einfach durch Selbstbedienung im Baumarktregal.    

Toxikologie

Halothan - Wieso kann so ein kleiner Stoff zur Sensibilisierung führen?

Kann er alleine vermutlich nicht!!

Sensibilisiert werden könnte gegen einen Komplex aus einem körpereigenen Protein in Verbindung mit dem Fremdstoff. Dabei könnten auch Antikörper entstehen, die die kleine Komponente alleine erkennen. Auf dies Art konnte man auch Antikörper gegen offensichtlich körpereigene Steroidhormone erzeugen. Die kleine Komponente nennt man Hapten und den Prozess Hapten-vermittelte Immunisierung

Toxikologie

Was sind Maßnahmen zur Verminderung der Zementkrätze (Berufskrankheit)?

Chrom ist nicht sinnvoll sondern als Begleitmineral im Zement. 

  • Technische Maßnahme: Nur Zement mit weniger als 2 mg/kg Chromat verwenden
  • Persönliche Schutzausrüstung: Geeignete Handschuhe tragen

Toxikologie

Zu was führt Chromat-Sensibilisierung?

Die Sensibilisierung gegenüber Chromat an den Händen von Betonarbeitern wird auch „Zementkrätze“ genannt, hat aber natürlich nichts mit Parasiten zu tun. Krätze ist eigentlich der Befall der Haut mit Krätzmilben insbesondere in den Finger- und Zehenzwischenräumen, was zu Jucken, Bläschen, Kratzen und in der Folge zu größeren Verletzungen und Krusten führt. 

Die Chromat-Sensibilisierung führt bei wiederholter Exposition zu ähnlich juckenden und nach Kratzen verschorfenden Verletzungen – daher der Name. Vom Krankheitsmechanismus her ist die Zementkrätze aber eher der Nickelsensibilisierung vergleichbar

Toxikologie

Welche Immunreaktion löst das Einatmen von Beryllium und Berylliose aus?

Einatmen hoher Dosen Beryllium-haltiger Stäube

-> Akute Lungenentzündung, vermutlich nicht allergisch

Langfristige Einatmung niedriger Dosen von Beryllium-haltigen Stäuben

-> Allergie (Allergietest) mit Aktivierung von T-Helferzellen

Toxikologie

Was sind Beispiele für den Typ 4 (Spättyp -> Antikörper-unabhängig) der Sensibilisierungsreaktion?

  • Nickel-Sensibilisierung
  • Beryllium und Berylliose
  • Chromatsensibilisierung

Toxikologie

Aber wie kommen die spezifischen  Antikörper auf die Mastzellen – die Mastzellen sind doch weder T- noch B-Zellen.?

Die Mastzellen machen in der Tat keine Antikörper. Die Antikörper für die Allergie und Typ I Reaktion werden tatsächlich von besonderen spezialisierten (speziell differenzierten) Zellen der B-Zelllinie unterstützt durch so genannte T-Helferzellen vom Typ 2 gemacht (linker Teil des Bildes) . Die Antikörper werden als Immmunglobuline E (IgE) produziert. An den Spitzen der Y-Arme reagieren sie mit den spezifischen Antigenen z.B. auf Pollen und im konstanten Teil haben sie besondere Merkmale der IgE-Antikörper, die andere Antikörpertypen nicht haben. Mit diesem besonderen Teil der IgEs werden die IgEs effizient an die IgE-Rezeptoren der Mastzellen angeheftet. Die Mastzelle dekoriert sich sozusagen mit den IgE-Antikörpern die sie in Blut oder Gewebe finden kann. Wenn dann dieser Antikörper durch sein spezifisches Antigen erkannt wird, dann macht die Mastzelle das, was sie kann: Freisetzung von Botenstoffen – insbesondere Histamin. Das Histamin ist der treibende Botenstoff der Reaktion: Jucken, Tränen, Schnupfen, Hautrötung, Bläschen, Quaddel. Systemisch: Blutdruckabfall bis hin zu Schock und Kreislaufversagen.

Toxikologie

Wie kommt man jetzt von der Zelle zu löslichen Antikörpern?

Die Zelle differenziert sich weiter. Aus der aktivierten B-Zelle wird eine so genannte Plasmazelle und diese Plasmazellen produzieren dann von den Genen des B-Zellrezeptors (also mit der gewünschten richtige Sequenz) die löslichen Antikörper / Immunglobuline die sie dann auch teilweise in beindruckend hoher Menge ins Blut oder die Umgebung abgeben. Diese im Serum löslichen Antikörper erlauben die Übertragung von Immunität von einem Individuum auf ein anderes durch Übertragung von Blutserum ohne Zellen. Diese Immunität hält aber nur so lange an bis der übertragene Antikörper durch normale Alterungsprozesse abgebaut ist. 

Auch hier wieder ein System, das durch Rekombination und Selektion Antikörper generieren kann gegen Antigene, denen noch nie ein Mensch begegnet ist.       

Toxikologie

Auch für den Variablen Anteil der Antikörper gibt es Gene, die B-Zellrezeptor-Gene, die durch Rekombination ein großes Spektrum von möglichen B-Zellrezeptoren  erzeugen können


Wie funktioniert dieses Prinzip?

Das Grundprinzip ist ähnlich wie bei den T-Zellen, dass der B-Zellrezeptor auf der Oberfläche von spezifischen Zellen präsentiert wird und dann nur genau diejenigen B-Zellen zur Vervielfältigung und Antikörperproduktion aktiviert werden, die den richtigen B-Zellrezeptor tragen

Toxikologie

Was sind Immunglobuline?

Lösliche oder Zell gebundene Antikörper

Antikörper (Immunglobuline) sind im Blutserum lösliche Y-förmige Proteine im Blutserum, die mit den beiden Spitzen des Y (variabler Anteil) jeweils dasselbe für diesen Antikörper spezifische Antigen binden können und mit Ihrem „geraden“ Teil des Y (konstanter Teil) immer an dieselben Komponenten des Immunsystems andocken. Durch dieses Andocken können diese zunächst löslichen Antikörper auf andere Zelltypen „dekoriert“ werden, ohne dass diese Zellen die Immunglobuline selber machen müssen

Toxikologie

Nenne 3 Sensibilisierende Arbeitsstoffe nach MAK die zu einer Sensibilisierung führen können.

  • Acrylamid
  • Acrylnitril
  • Alkalipersulfat

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