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Lernmaterialien für Ernährungslehre 3 an der TU München

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TESTE DEIN WISSEN

Kohortenstudie

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TESTE DEIN WISSEN

-Studienpopulation: Rekrutierung einer erkrankungsfreien Studienpopulation und genaue Dokumentation des Expositionsstatus

-Follow-up: während der Studiendauer werden alle auftretenden Erkrankungen dokumentiert

-geeignet um Inzidenzen festzustellen: also meist Zunahme von Erkrankungen

Vorteile

-korrekte zeitliche Aufeinanderfolge von Exposition u. Erkrankung

-unverzerrte Messung der Exposition

-direkte Messung der Inzidenz

-kann Risikospektrum eines bestimmten Faktors darstellen + quantifizieren

-Untersuchung von Hypothesen möglich, die für Intervertionsstudie unethisch wäre

Nachteile:

-lange Studiendauer: Kosten, Personalwechsel, Methodenänderung

-nicht geeignet bei seltenen Erkrankungen

-Veränderungen der Exposition über die Zeit erfordern wiederholende Messungen

-Nicht oder ungenaue Störfaktoren

-Verminderte Power durch „healthy volunteer“ Effekt

 

-Quelle von Expositionsdaten:

-Dokumentationen, die unabhängig von der Studie gesammelt wurden (z.B. medizinische Akten, Berufsakten)

-Informationen von Studienteilnehmern selbst, durch Interview oder Fragebogen

-Daten von medizinischen Untersuchungen, anthropometrischen Messungen, Laboranalysen von biologischem Material

-direkte Messungen in der Umgebung, in der die Studienteilnehmer leben/ arbeiten z.B. Radonbelastung, elektromagnetische Strahlung

-Möglichkeiten, Krankheitsendpunkte zu erheben:

            -Todesursachenstatistik

            -Bevölkerungsbezogene Krankheitsregister

            -Medizinische Akten (Hausarzt, Klinik)

            -Periodischer Fragebogen über diagnostizierte Erkrankungen

            -Periodische medizinische Untersuchung im Rahmen der Studie

→Erheben des Follow-up: Daten von allen Studienteilnehmern wichtigste Herausforderung bei Kohortenstudien

-Maßzahl ist Relative Risiko RR Das relative Risiko (risk ratio) ist das Verhältnis des Risikos bei Exponierten zum Risiko bei Nicht-Exponierten

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Ernährung ist präventiv für KHK (Blutlipide, Herz-Kreislauferkr. Herzrhythmusstörungen)?

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TESTE DEIN WISSEN

-mehrfach ungesättigte FS (PUFA) und lösliche Bst → senken Blutfette

-aktuelle Leitlinien, die gesundes Körpergewicht, niedrigeren Cholesterin -und Blutdruckwerte unterstützen, anwenden

-Früchte, Gemüse, Vollkorn, fettarme Milchprodukte, Fisch, Salat, magere Fleischsorten, Geflügel

-ω-3-FS :

→stabilisieren Herzmuskel 

→schützen vor plötzlichem Herztod und Arrhythmie 

→ senken TG, RR, Thrombocytenaggregation

→verbessern Endothelfunktion

→steigern Lymphocytenfunktion

-Gewichtsreduktion durch physical Activity


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TESTE DEIN WISSEN

Screening Kriterien der WHO (4 Kriterien nennen)

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TESTE DEIN WISSEN

-Zielerkrankungen sollte ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem sein

-natürlicher Verlauf der Erkrankung sollte hinreichend bekannt sein

-erkennbares Frühstadium der Krankheit, in der die Behandlung wirkungsvoller ist, als im Spädstadium

-geeigneter Test (für Bevölkerung akzeptabel)

-Untersuchungsintervalle sollen im voraus bekannt sein

-angemessene Ressourcen verfügbar sein, um den mehr Mehraufwand an Arbeit und Kosten für Screening zu decken

-körperl./psych. Risiken geringer als Nutzen

-angemessenes Kosten-Nutzen Verhältnis

Vorteile

-Höhere Heilungschancen

-Behandlung im Frühstadium beeinträchtigt Lebensqualität weniger als im Spätstadium

-Kosten geringer

-Sensibilisierung und Information der Teilnehmer möglich

-Verbesserung der Volksgesundheit

Nachteile 

-Fehler schaden der Gesundheit und verschwenden Ressourcen

-Mitarbeit der Testpersonen notwendig

-Kosten

-Stigmatisierung

-unangenehm

-frühe Diagnose nicht immer von Vorteil

-statistische Unsicherheit

→Zuverlässigkeit von Screening-Tests wird mit den Maßzahlen Sensitivität und Spezifität sowie positiver und negativer Vorhersagewerten beschrieben

-sensitivität: krank wird als krank erkannt →positives Testergebnis bei Kranken

-spezifität: gesund wird als gesund erkannt: negatives Testergebnis bei Gesunden

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TESTE DEIN WISSEN

Reihenfolge der Wertigkeit von Studententypen (abfallend)

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TESTE DEIN WISSEN

-Fallbeschreibung

-Korrelationsstudie -Gegenüb. Von Krankheitshäuf. <> Exposition

-Migrationsstudie Trennung genetischer von Umweltfaktoren

-Querschnittstudie Stichprobe Prävalenz und Exposition

-Fall-Kontrollstudie Inzidenz+ Stichproben Konkale >Untersuchung der Exposition liefert odds ratio)

-Kohortenstudie→wichtigste ernährungsepidemiologische Studie

Interventionsstudie Untersuchung bestimmter Einflussfaktoren auch Experimentelle Beobachtung

-Review

-Metaanalyse meist von RCT’s (RCT klassischer Vertreter der klinischen Studien)

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TESTE DEIN WISSEN

Evidenzklassen, Härtergrad und ihre Anforderungen, warum Leitlinien?

Kausaler Einfluss auf das Krankheitsgeschehen durch Endenz

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TESTE DEIN WISSEN

1. Aufklärung der Mechanismen und Wirkungsketten

2. Senkung der Erkrankungsrate durch Prävention

Dazu werden Leitlinien aufgestellt mit Hilfe der Ergebnisse aus Evidence Based Nutrition

Moderne Präventionsforscung verbindet beide Ansätze:

>Plausible biologische Erklärung

>Senkung der Inzidenzzahlen durch Interventionsstudien

>Präventionsempfehlungen

 

Evidenz-basierte Leitlinien

 = Faktoren, die zur zunehmenden Erarbeitung Evidenzbasierter Leitlinien beitragen

-unüberschaubare Literatur

-inadäquate Bücher

-Schwierigkeit, Evidenz zusammenzufassen und in die Praxis zu übernehmen

-Verfügbarkeit von Datenbanken

-Verfügbarkeit reproduzierter Strategien zw. Evidenzbewertung

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Welche Ernährung ist präventiv für Diabetes

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-Ballaststoffe aus Getreide (v.a. unlösliche)

-lösliche Ballaststoffe sind effektiv für BZ Kontrolle (zeigen Interventionsstudien)

-gesättigte Fettsäuren (SFA) verzichten, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) senken das Risiko (niedrigere 2h BZ und Insulin)

-niedriger Glykämischer Index unterstützt Blutzuckerkontrolle (Kleie, Bohnen, Nüsse, Äpfel, Milch, Joghurt)

-Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ändern 

-Gewichtsreduktion durch Physical Activity

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TESTE DEIN WISSEN

Hoch-Risiko-Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

=dient dem Schutz eins gefährdeten Individuums aufgrund von Risikofaktoren wird eine Erkankungswahrscheinlichkeit prognostiziert

Vorteile

-Erfolg ist für das Individuum hoch, bei geringem Nachteil

-keine Wechselwirkung mit Personen ohne Risiko

-ethisch und ökonomisch gerechtfertigt

-Motivation für Person hoch

Nachteile

-Menschen mit geringem Risiko profitieren nicht

-Definition von „hoch“ ist nicht eindeutig

-hohe Kosten für Screening

-beseitigt nicht die Ursachen des Risikos

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Bevölkerungsansatz

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= Berücksichtigt Risikofaktoren in der gesamten Bevölkerung

Beruht auf der Annahme, dass ein großer Teil der Erkrankungen nicht im Bereich Hochriskiko auftritt und sich die Bevölkerung zu wenig bewegt und zu ungesund ernährt

Vorteile: 

-versucht Ursache für Erkrankung zu beseitigen

-potentiell großer nutzen für Bevölkerung

→ist in gewissen Sinne radikal, versucht große Teile der Bevölkerung zu erreichen, sie zu Verhaltensänderungen zu bringen z.B. 100mm Hg Blutdruck senken, senkt die Mortalität um 30%

Nachteile:

-geringer Nutzen für einzelnes Individuum (präventionsparadox)

-geringe Motivation

-Unklar: Risiko:Nutzen Verhältnis

→allgemein gibt es zwei Wege:

-Normalität herstellen, vermeiden von Exposition, Umweltverschmutzung, Ernährung nach Empfehlungen gestalten

-Störfaktoren vermeiden und Gegenmaßnahmen ergreifen wie Impfen, Joggen, Medikamente

!Wichtigstes: Ursachen finden und Kontrollieren

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Validität

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TESTE DEIN WISSEN

=Maß für die Qualität der Messung mit den wahren Werten übereinstimmt Systematische Fehler senken die Validität > führen zu Verzerrung Validität ist wichtiger als Präzision z.B. 1,3,5 -Tagesprotokoll für Erhebung der Nahrungszuführung??

Präzision

=Angabe zur Reproduzierbarkeit (Wiederholbarkeit) und Reliabilität (Zuverlässigkeit) z.B. Teilnehmer weden einigen Jahren mit mit dem selben Fragebogen befragt > gleiche Antworen/ Ergebnisse; zufällige Fehler senken die Präzision

Cut-off/ Schwellenwert

Grenzwert bei einem Verfahren, der eine einfache unterscheidung (in Gesund und krank) zulässt

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Definition Prävalenz

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TESTE DEIN WISSEN

=Erkankungsrate, Anzahl bereits erkrankter Personen einer Bevölkerung zu einem gegebenen Zeitpunkt

Definition Inzidenz 

=Angabe über neuauftretende Erkrankung während eines definierten Zeitraums, meist ein Jahr

 

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Odds ratio

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TESTE DEIN WISSEN

=man vergleicht die Chance der Exposition unter den Fällen der Erkranken mit derjenigen Chance der Exposition der nicht-erkrankten unter den Kontrollen

OR= Erkrankungswahrscheinlichkeit / Nicht – Erkrankungswahrscheinlichkeit

Risk Ratio 

RR= Risiko bei Exponierten/ Risiko bei Nicht-Exponierten

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Brustkrebsrisiko (teilweise aus Internet)

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a) senkende Ernährungsfaktoren

-PA

-Ballaststoffe (Obst und Gemüse)

-Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin

-Folsäure

Phytoöstrogene: 

(hohe Dosen an Phytoöstrogene aber auch gefährlich> dichteres Brustgewebe)

-Leinsamen (Lignane)

-Sojaprodukte (Isoflavone)

 

b) erhöhende Ernährungsfaktoren

-hoher Fettkonsum

-Körperfett

-gesättigte Fette

-Alkohol (>höherer Östrogenspiegel)

 

c) Nicht -Ernährungsbedingte Risikofaktoren

 -Alter bei Menarche (erste Periode)

-zahl vorheriger Brustkrebsbiopsien

-Alter bei erster Lebendgeburt

-Menopause

-Laktation (senkt Risiko)

-Strahlung

-Medikation

-erbliche Veranlagung

-Alter

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Ernährungslehre 3 Kurs an der TU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Kohortenstudie

A:

-Studienpopulation: Rekrutierung einer erkrankungsfreien Studienpopulation und genaue Dokumentation des Expositionsstatus

-Follow-up: während der Studiendauer werden alle auftretenden Erkrankungen dokumentiert

-geeignet um Inzidenzen festzustellen: also meist Zunahme von Erkrankungen

Vorteile

-korrekte zeitliche Aufeinanderfolge von Exposition u. Erkrankung

-unverzerrte Messung der Exposition

-direkte Messung der Inzidenz

-kann Risikospektrum eines bestimmten Faktors darstellen + quantifizieren

-Untersuchung von Hypothesen möglich, die für Intervertionsstudie unethisch wäre

Nachteile:

-lange Studiendauer: Kosten, Personalwechsel, Methodenänderung

-nicht geeignet bei seltenen Erkrankungen

-Veränderungen der Exposition über die Zeit erfordern wiederholende Messungen

-Nicht oder ungenaue Störfaktoren

-Verminderte Power durch „healthy volunteer“ Effekt

 

-Quelle von Expositionsdaten:

-Dokumentationen, die unabhängig von der Studie gesammelt wurden (z.B. medizinische Akten, Berufsakten)

-Informationen von Studienteilnehmern selbst, durch Interview oder Fragebogen

-Daten von medizinischen Untersuchungen, anthropometrischen Messungen, Laboranalysen von biologischem Material

-direkte Messungen in der Umgebung, in der die Studienteilnehmer leben/ arbeiten z.B. Radonbelastung, elektromagnetische Strahlung

-Möglichkeiten, Krankheitsendpunkte zu erheben:

            -Todesursachenstatistik

            -Bevölkerungsbezogene Krankheitsregister

            -Medizinische Akten (Hausarzt, Klinik)

            -Periodischer Fragebogen über diagnostizierte Erkrankungen

            -Periodische medizinische Untersuchung im Rahmen der Studie

→Erheben des Follow-up: Daten von allen Studienteilnehmern wichtigste Herausforderung bei Kohortenstudien

-Maßzahl ist Relative Risiko RR Das relative Risiko (risk ratio) ist das Verhältnis des Risikos bei Exponierten zum Risiko bei Nicht-Exponierten

Q:

Welche Ernährung ist präventiv für KHK (Blutlipide, Herz-Kreislauferkr. Herzrhythmusstörungen)?

A:

-mehrfach ungesättigte FS (PUFA) und lösliche Bst → senken Blutfette

-aktuelle Leitlinien, die gesundes Körpergewicht, niedrigeren Cholesterin -und Blutdruckwerte unterstützen, anwenden

-Früchte, Gemüse, Vollkorn, fettarme Milchprodukte, Fisch, Salat, magere Fleischsorten, Geflügel

-ω-3-FS :

→stabilisieren Herzmuskel 

→schützen vor plötzlichem Herztod und Arrhythmie 

→ senken TG, RR, Thrombocytenaggregation

→verbessern Endothelfunktion

→steigern Lymphocytenfunktion

-Gewichtsreduktion durch physical Activity


Q:

Screening Kriterien der WHO (4 Kriterien nennen)

A:

-Zielerkrankungen sollte ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem sein

-natürlicher Verlauf der Erkrankung sollte hinreichend bekannt sein

-erkennbares Frühstadium der Krankheit, in der die Behandlung wirkungsvoller ist, als im Spädstadium

-geeigneter Test (für Bevölkerung akzeptabel)

-Untersuchungsintervalle sollen im voraus bekannt sein

-angemessene Ressourcen verfügbar sein, um den mehr Mehraufwand an Arbeit und Kosten für Screening zu decken

-körperl./psych. Risiken geringer als Nutzen

-angemessenes Kosten-Nutzen Verhältnis

Vorteile

-Höhere Heilungschancen

-Behandlung im Frühstadium beeinträchtigt Lebensqualität weniger als im Spätstadium

-Kosten geringer

-Sensibilisierung und Information der Teilnehmer möglich

-Verbesserung der Volksgesundheit

Nachteile 

-Fehler schaden der Gesundheit und verschwenden Ressourcen

-Mitarbeit der Testpersonen notwendig

-Kosten

-Stigmatisierung

-unangenehm

-frühe Diagnose nicht immer von Vorteil

-statistische Unsicherheit

→Zuverlässigkeit von Screening-Tests wird mit den Maßzahlen Sensitivität und Spezifität sowie positiver und negativer Vorhersagewerten beschrieben

-sensitivität: krank wird als krank erkannt →positives Testergebnis bei Kranken

-spezifität: gesund wird als gesund erkannt: negatives Testergebnis bei Gesunden

Q:

Reihenfolge der Wertigkeit von Studententypen (abfallend)

A:

-Fallbeschreibung

-Korrelationsstudie -Gegenüb. Von Krankheitshäuf. <> Exposition

-Migrationsstudie Trennung genetischer von Umweltfaktoren

-Querschnittstudie Stichprobe Prävalenz und Exposition

-Fall-Kontrollstudie Inzidenz+ Stichproben Konkale >Untersuchung der Exposition liefert odds ratio)

-Kohortenstudie→wichtigste ernährungsepidemiologische Studie

Interventionsstudie Untersuchung bestimmter Einflussfaktoren auch Experimentelle Beobachtung

-Review

-Metaanalyse meist von RCT’s (RCT klassischer Vertreter der klinischen Studien)

Q:

Evidenzklassen, Härtergrad und ihre Anforderungen, warum Leitlinien?

Kausaler Einfluss auf das Krankheitsgeschehen durch Endenz

A:

1. Aufklärung der Mechanismen und Wirkungsketten

2. Senkung der Erkrankungsrate durch Prävention

Dazu werden Leitlinien aufgestellt mit Hilfe der Ergebnisse aus Evidence Based Nutrition

Moderne Präventionsforscung verbindet beide Ansätze:

>Plausible biologische Erklärung

>Senkung der Inzidenzzahlen durch Interventionsstudien

>Präventionsempfehlungen

 

Evidenz-basierte Leitlinien

 = Faktoren, die zur zunehmenden Erarbeitung Evidenzbasierter Leitlinien beitragen

-unüberschaubare Literatur

-inadäquate Bücher

-Schwierigkeit, Evidenz zusammenzufassen und in die Praxis zu übernehmen

-Verfügbarkeit von Datenbanken

-Verfügbarkeit reproduzierter Strategien zw. Evidenzbewertung

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Q:

Welche Ernährung ist präventiv für Diabetes

A:

-Ballaststoffe aus Getreide (v.a. unlösliche)

-lösliche Ballaststoffe sind effektiv für BZ Kontrolle (zeigen Interventionsstudien)

-gesättigte Fettsäuren (SFA) verzichten, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) senken das Risiko (niedrigere 2h BZ und Insulin)

-niedriger Glykämischer Index unterstützt Blutzuckerkontrolle (Kleie, Bohnen, Nüsse, Äpfel, Milch, Joghurt)

-Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ändern 

-Gewichtsreduktion durch Physical Activity

Q:

Hoch-Risiko-Ansatz

A:

=dient dem Schutz eins gefährdeten Individuums aufgrund von Risikofaktoren wird eine Erkankungswahrscheinlichkeit prognostiziert

Vorteile

-Erfolg ist für das Individuum hoch, bei geringem Nachteil

-keine Wechselwirkung mit Personen ohne Risiko

-ethisch und ökonomisch gerechtfertigt

-Motivation für Person hoch

Nachteile

-Menschen mit geringem Risiko profitieren nicht

-Definition von „hoch“ ist nicht eindeutig

-hohe Kosten für Screening

-beseitigt nicht die Ursachen des Risikos

Q:

Bevölkerungsansatz

A:

= Berücksichtigt Risikofaktoren in der gesamten Bevölkerung

Beruht auf der Annahme, dass ein großer Teil der Erkrankungen nicht im Bereich Hochriskiko auftritt und sich die Bevölkerung zu wenig bewegt und zu ungesund ernährt

Vorteile: 

-versucht Ursache für Erkrankung zu beseitigen

-potentiell großer nutzen für Bevölkerung

→ist in gewissen Sinne radikal, versucht große Teile der Bevölkerung zu erreichen, sie zu Verhaltensänderungen zu bringen z.B. 100mm Hg Blutdruck senken, senkt die Mortalität um 30%

Nachteile:

-geringer Nutzen für einzelnes Individuum (präventionsparadox)

-geringe Motivation

-Unklar: Risiko:Nutzen Verhältnis

→allgemein gibt es zwei Wege:

-Normalität herstellen, vermeiden von Exposition, Umweltverschmutzung, Ernährung nach Empfehlungen gestalten

-Störfaktoren vermeiden und Gegenmaßnahmen ergreifen wie Impfen, Joggen, Medikamente

!Wichtigstes: Ursachen finden und Kontrollieren

Q:

Validität

A:

=Maß für die Qualität der Messung mit den wahren Werten übereinstimmt Systematische Fehler senken die Validität > führen zu Verzerrung Validität ist wichtiger als Präzision z.B. 1,3,5 -Tagesprotokoll für Erhebung der Nahrungszuführung??

Präzision

=Angabe zur Reproduzierbarkeit (Wiederholbarkeit) und Reliabilität (Zuverlässigkeit) z.B. Teilnehmer weden einigen Jahren mit mit dem selben Fragebogen befragt > gleiche Antworen/ Ergebnisse; zufällige Fehler senken die Präzision

Cut-off/ Schwellenwert

Grenzwert bei einem Verfahren, der eine einfache unterscheidung (in Gesund und krank) zulässt

Q:

Definition Prävalenz

A:

=Erkankungsrate, Anzahl bereits erkrankter Personen einer Bevölkerung zu einem gegebenen Zeitpunkt

Definition Inzidenz 

=Angabe über neuauftretende Erkrankung während eines definierten Zeitraums, meist ein Jahr

 

Q:

Odds ratio

A:

=man vergleicht die Chance der Exposition unter den Fällen der Erkranken mit derjenigen Chance der Exposition der nicht-erkrankten unter den Kontrollen

OR= Erkrankungswahrscheinlichkeit / Nicht – Erkrankungswahrscheinlichkeit

Risk Ratio 

RR= Risiko bei Exponierten/ Risiko bei Nicht-Exponierten

Q:

Brustkrebsrisiko (teilweise aus Internet)

A:

a) senkende Ernährungsfaktoren

-PA

-Ballaststoffe (Obst und Gemüse)

-Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin

-Folsäure

Phytoöstrogene: 

(hohe Dosen an Phytoöstrogene aber auch gefährlich> dichteres Brustgewebe)

-Leinsamen (Lignane)

-Sojaprodukte (Isoflavone)

 

b) erhöhende Ernährungsfaktoren

-hoher Fettkonsum

-Körperfett

-gesättigte Fette

-Alkohol (>höherer Östrogenspiegel)

 

c) Nicht -Ernährungsbedingte Risikofaktoren

 -Alter bei Menarche (erste Periode)

-zahl vorheriger Brustkrebsbiopsien

-Alter bei erster Lebendgeburt

-Menopause

-Laktation (senkt Risiko)

-Strahlung

-Medikation

-erbliche Veranlagung

-Alter

Ernährungslehre 3

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