5. Nachhaltigkeit an der TU München | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Wie wird der Begriff "Nachhaltigkeit" definiert?

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  • Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
  • Eine Region der Welt soll nicht auf Kosten der anderen Weltregionen leben
  • Nachhaltigkeit basiert auf den 3 Säulen: Ökologie, Ökonomie und Soziales → alle Aspekte wichtig
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Nenne die 17 SDGs.

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  • keine Armut
  • kein Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichheit
  • sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  • bezahlbare und saubere Energie
  • menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • weniger Ungleichheiten
  • nachhaltige Städte und Gemeinden
  • nachhaltige/r Produktion und Konsum
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
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Wie kann nachhaltige Ernährung definiert werden?

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  • Ernährung mit geringen Umweltauswirkungen, die zur Ernährungssicherheit und zum gesunden Leben heutiger und zukünftiger Generationen beiträgt
  • Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln in einer Weise sichern, die unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten tragfähig ist
  • Eine nachhaltige Ernährung schützt und respektiert die biologische Vielfalt und die Ökosysteme, ist kulturell akzeptabel, zugänglich, wirtschaftlich, fair, erschwinglich und ernährungsphysiologisch angemessen, sicher und gesund und optimiert gleichzeitig die natürlichen und menschlichen Ressourcen
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Welche Grundsätze für eine nachhaltige Ernährung gibt es? Was bedeutet das für die Entwicklung neuer Produktkonzepte?

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  • Bevorzugung pflanzlicher LM
  • ökologisch erzeugte LM
  • regionale und saisonale LM
  • Bevorzugung gering verarbeiteter LM
  • fair gehandelte LM
  • Ressourcenschonendes Haushalten
  • genussvolle und bekömmliche Speisen
  • Schutz der Biodiversität
  • Nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft
  • gesundheitlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen der Nachhaltigkeit genügend


Neue Produktkonzepte:

  • Orientierung an diesen Merkmalen sinnvoll
  • neue und innovative Konzepte und Technologien notwendig für eine weltweit nachhaltige Ernährung
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Welche Maßnahmen werden konkret unternommen, um nachhaltige Ernährung im Alltag zu verankern?

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  • Verankerung als gesundheitsförderndes Konzept
  • Verankerung als ökologisches Konzept → Eiweißpflanzenstrategie (EPS)
  • Verringerung von LM-Abfällen
    • Aufklärungskampagnen über MHD
    • Stärkung von verpackungsarmen bzw. -freien Angeboten
    • Grundsatzvereinbarung zur Reduktion von LM-Abfällen in der LM-Wirtschaft
  • Stärkung von Regionalität und Saisonalität
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Mittels welcher Methode kann die Nachhaltigkeit eines LM quantifiziert/bestimmt werden?

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Lebenszyklusanalysen (LCA):

  • systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebenswegs
  • berücksichtigt sämtliche Energie- und Materialeinsätze innerhalb einer gesetzten Systemgrenze
  • Angabe bezogen auf kg Produkt, Energiegehalt (kJ) oder Proteinmenge
  • mögliche Werte: CO2-Fußabdruck, Flächenverbrauch, Luftschadstoff, ...
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Was sind die Anforderungen an ein nachhaltiges Unternehmen?

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Leitbild der Nachhaltigkeit → Corporate Social Responsibility (CSR)

  • Ökologie:
    • Herkunft: regional & fair
    • Ökologisierung: Einsparung von Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Wasser, Fläche)
  • Ökonomie
    • ökonomische Tragfähigkeit → langfristige ökonomische Sicherung des Unternehmens und der Arbeitsplätze
    • regionale Wertschöpfung
  • Soziales:
    • Wertschätzung aller Beteiligten
    • faire Entlohnung
    • Work-Life-Balance
    • Geschlechter- und Generationsgerechtigkeit
    • Inklusion und Integration
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Welche Aussagen trifft die RethinkX-Studie?

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Aktuelle Situation:

  • industrielle Viehproduktion am Rande der Kapazität bei maximaler Effizienz
  • Rinderproduktion am ineffizientesten → erste Industrie, deren Produktion einbrechen wird

Eigenschaften zukünftiger LM:

  • besserer Nährstoffgehalt
  • geschmackvoller
  • größere Vielfalt
  • mehr Convenience

Ergebnisse:

  • Radikaler Wandel bei der LM-Produktion v.a. beim Fleisch → enorme Marktanteile für LM auf pflanzlicher oder mikrobieller Basis
  • neue LM qualitativ hochwertiger und preiswerter
  • moderne Alternativen bis zu 100 Mal effizienter als Produkte von Kühen
  • nach Rindern Reduktion der Produktion weiterer Tierarten
  • Wichtigster Treiber: Produktionsmodell aus Precision Fermentation und Food-as-Software-Datenbanken
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Was versteht man unter "Precision Fermentation"?

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  • gezielte Manipulation von MO durch Genome Editing und Herstellung neuer LM unter kontrollierten Bedinungen → gezielt, sicher und effizient
  • Nachbildung der Nährstoffzusammensetzung (leicht), der Struktur (Herausforderung), des Geschmacks und Geruchs der Original-LM
  • Probleme:
    • Aufreinigungsschritt notwendig
    • Hinzufügen weiterer Inhaltssstoffe und Strukturierung des LMs notwendig
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Was ist eine Food-as-Software und wozu wird sie eingesetzt?

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Globale Molekül-Datenbank:

  • Design von individuellen Molekülen → Upload auf weltweit abrufbarer Datenbasis
  • Grundlage für dezentralisierte Fermentationsfarmen
  • Produktion in Verbrauchernähe (Mega-Cities)
  • geringere Bedeutung von geographischen Bedingungen
  • geringere Importabhängigkeit
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Nenne 5 Fleischalternativen.

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  • Pflanzenproteine
  • Insekten
  • Precision Fermentation
  • Cellular Agriculture
  • Algen
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Nenne 10 mögliche Quellen von Pflanzenproteinen und ein berühmtes Beispielprodukt.

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  • Leguminosen:
    • Soja
    • Lupine
    • Erbse
    • Ackerbohne
    • Mungobohne
    • Linsen
  • Ölsaaten:
    • Raps
    • Sonnenblumen
  • Sonstige:
    • Kartoffel
    • Wasserlinsen


Beyond Meat Burger:

  • Imitation des roten Blutfarbstoffs durch rote Beete
  • Zusatz von Eisen → Geschmack
  • Basis: Erbse, Mungobohne, Ackerbohne
  • keine besonderen Zulassungen erforderlich (alles bekannte Zutaten)
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Q:

Wie wird der Begriff "Nachhaltigkeit" definiert?

A:
  • Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
  • Eine Region der Welt soll nicht auf Kosten der anderen Weltregionen leben
  • Nachhaltigkeit basiert auf den 3 Säulen: Ökologie, Ökonomie und Soziales → alle Aspekte wichtig
Q:

Nenne die 17 SDGs.

A:
  • keine Armut
  • kein Hunger
  • Gesundheit und Wohlergehen
  • hochwertige Bildung
  • Geschlechtergleichheit
  • sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  • bezahlbare und saubere Energie
  • menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  • Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • weniger Ungleichheiten
  • nachhaltige Städte und Gemeinden
  • nachhaltige/r Produktion und Konsum
  • Maßnahmen zum Klimaschutz
  • Leben unter Wasser
  • Leben an Land
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Q:

Wie kann nachhaltige Ernährung definiert werden?

A:
  • Ernährung mit geringen Umweltauswirkungen, die zur Ernährungssicherheit und zum gesunden Leben heutiger und zukünftiger Generationen beiträgt
  • Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln in einer Weise sichern, die unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten tragfähig ist
  • Eine nachhaltige Ernährung schützt und respektiert die biologische Vielfalt und die Ökosysteme, ist kulturell akzeptabel, zugänglich, wirtschaftlich, fair, erschwinglich und ernährungsphysiologisch angemessen, sicher und gesund und optimiert gleichzeitig die natürlichen und menschlichen Ressourcen
Q:

Welche Grundsätze für eine nachhaltige Ernährung gibt es? Was bedeutet das für die Entwicklung neuer Produktkonzepte?

A:
  • Bevorzugung pflanzlicher LM
  • ökologisch erzeugte LM
  • regionale und saisonale LM
  • Bevorzugung gering verarbeiteter LM
  • fair gehandelte LM
  • Ressourcenschonendes Haushalten
  • genussvolle und bekömmliche Speisen
  • Schutz der Biodiversität
  • Nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft
  • gesundheitlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen der Nachhaltigkeit genügend


Neue Produktkonzepte:

  • Orientierung an diesen Merkmalen sinnvoll
  • neue und innovative Konzepte und Technologien notwendig für eine weltweit nachhaltige Ernährung
Q:

Welche Maßnahmen werden konkret unternommen, um nachhaltige Ernährung im Alltag zu verankern?

A:
  • Verankerung als gesundheitsförderndes Konzept
  • Verankerung als ökologisches Konzept → Eiweißpflanzenstrategie (EPS)
  • Verringerung von LM-Abfällen
    • Aufklärungskampagnen über MHD
    • Stärkung von verpackungsarmen bzw. -freien Angeboten
    • Grundsatzvereinbarung zur Reduktion von LM-Abfällen in der LM-Wirtschaft
  • Stärkung von Regionalität und Saisonalität
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Q:

Mittels welcher Methode kann die Nachhaltigkeit eines LM quantifiziert/bestimmt werden?

A:

Lebenszyklusanalysen (LCA):

  • systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebenswegs
  • berücksichtigt sämtliche Energie- und Materialeinsätze innerhalb einer gesetzten Systemgrenze
  • Angabe bezogen auf kg Produkt, Energiegehalt (kJ) oder Proteinmenge
  • mögliche Werte: CO2-Fußabdruck, Flächenverbrauch, Luftschadstoff, ...
Q:

Was sind die Anforderungen an ein nachhaltiges Unternehmen?

A:

Leitbild der Nachhaltigkeit → Corporate Social Responsibility (CSR)

  • Ökologie:
    • Herkunft: regional & fair
    • Ökologisierung: Einsparung von Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Wasser, Fläche)
  • Ökonomie
    • ökonomische Tragfähigkeit → langfristige ökonomische Sicherung des Unternehmens und der Arbeitsplätze
    • regionale Wertschöpfung
  • Soziales:
    • Wertschätzung aller Beteiligten
    • faire Entlohnung
    • Work-Life-Balance
    • Geschlechter- und Generationsgerechtigkeit
    • Inklusion und Integration
Q:

Welche Aussagen trifft die RethinkX-Studie?

A:

Aktuelle Situation:

  • industrielle Viehproduktion am Rande der Kapazität bei maximaler Effizienz
  • Rinderproduktion am ineffizientesten → erste Industrie, deren Produktion einbrechen wird

Eigenschaften zukünftiger LM:

  • besserer Nährstoffgehalt
  • geschmackvoller
  • größere Vielfalt
  • mehr Convenience

Ergebnisse:

  • Radikaler Wandel bei der LM-Produktion v.a. beim Fleisch → enorme Marktanteile für LM auf pflanzlicher oder mikrobieller Basis
  • neue LM qualitativ hochwertiger und preiswerter
  • moderne Alternativen bis zu 100 Mal effizienter als Produkte von Kühen
  • nach Rindern Reduktion der Produktion weiterer Tierarten
  • Wichtigster Treiber: Produktionsmodell aus Precision Fermentation und Food-as-Software-Datenbanken
Q:

Was versteht man unter "Precision Fermentation"?

A:
  • gezielte Manipulation von MO durch Genome Editing und Herstellung neuer LM unter kontrollierten Bedinungen → gezielt, sicher und effizient
  • Nachbildung der Nährstoffzusammensetzung (leicht), der Struktur (Herausforderung), des Geschmacks und Geruchs der Original-LM
  • Probleme:
    • Aufreinigungsschritt notwendig
    • Hinzufügen weiterer Inhaltssstoffe und Strukturierung des LMs notwendig
Q:

Was ist eine Food-as-Software und wozu wird sie eingesetzt?

A:

Globale Molekül-Datenbank:

  • Design von individuellen Molekülen → Upload auf weltweit abrufbarer Datenbasis
  • Grundlage für dezentralisierte Fermentationsfarmen
  • Produktion in Verbrauchernähe (Mega-Cities)
  • geringere Bedeutung von geographischen Bedingungen
  • geringere Importabhängigkeit
Q:

Nenne 5 Fleischalternativen.

A:
  • Pflanzenproteine
  • Insekten
  • Precision Fermentation
  • Cellular Agriculture
  • Algen
Q:

Nenne 10 mögliche Quellen von Pflanzenproteinen und ein berühmtes Beispielprodukt.

A:
  • Leguminosen:
    • Soja
    • Lupine
    • Erbse
    • Ackerbohne
    • Mungobohne
    • Linsen
  • Ölsaaten:
    • Raps
    • Sonnenblumen
  • Sonstige:
    • Kartoffel
    • Wasserlinsen


Beyond Meat Burger:

  • Imitation des roten Blutfarbstoffs durch rote Beete
  • Zusatz von Eisen → Geschmack
  • Basis: Erbse, Mungobohne, Ackerbohne
  • keine besonderen Zulassungen erforderlich (alles bekannte Zutaten)
5. Nachhaltigkeit

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