B A U M A N A G E M E N T an der TU Kaiserslautern | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Was versteht man unter einem Arbeitspaket?
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Ist ein Element auf der untersten Ebene eines Projektstrukturplans. Es enthält im allgemeinen mehrere Vorgänge. 
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Was versteht man unter einer "Nutzwertanalyse"?

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Ist ein Verfahren mit dem Zweck, komplexe Projektalternativen entsprechend der Präferenzen des Entscheidungsträgers bzgl. eines multidimensionalen Zielsystems zu ordnen.

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Skizzieren Sie das Ablaufschema der "Nutzwertanalyse".

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  1. Formulierung des Zielsystems: Ermittlung von Zielkriterien
  2. Gewichtung der Zielkriterien gi
  3. Bewertung der Zielkriterien jeder Alternative (ai)
  4. Ermittlung der Teilnutzwerte mi=(gi x ai)
  5. Nutzwert= Summe,mi von i= 1 bis n
  6. Erstellung einer Rangfolge: Platz 1 bis n
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Definieren Sie den Begriff "Abnahme".

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Zweigliedrige Definition nach Heiermann:
"Abnahme ist die körperliche Hinnahme des Werks- zumeist im Wege der Besitzübergebung- verbunden mit der ausdrücklich erklärten Anerkennung als in der Hauptsache vertragsmäßige Erfüllung des Bauvertrags"

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Nennen Sie die Arten der Abnahme nach VOB/B §12.

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tatsächliche Abnahme: 

  1. ausdrückliche
  2. förmliche
  3. stillschweigende


fiktive Abnahme:

  1. schriftliche Mitteilung über Fertigstellung + 12WT
  2. Benutzung der Leistung + 6WT
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Wo liegt der Unterschied zwischen einer tatsächlichen und einer fiktiven Abnahme?

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Bei einer tatsächlichen Abnahme ist ein Abnahmewille des AG zu erkennen, während bei fiktiver Abnahme der Wille des AG, die Leistung als im wesentlichen vertragsgerecht anzuerkennen, außer Betracht bleibt; dieser Wille wird bei einer fiktiven Abnahme vielmehr unterstellt.
Der sog. Abnahmewille stellt demnach den Unterschied zwischen tatsächlicher und fiktiver Abnahme dar. 

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Die Benutzung einer Leistung stellt im Abnahmeprozess ein Sonderfall dar, das sie sowohl für die stillschweigende als auch für die fiktive Abnahme in Frage kommt. Grenzen Sie beides voneinander ab. 

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Es hängt davon ab, ob sich ein Abnahmewille des AG festzustellen lässt oder nicht. Erfolgt z.B. die Zahlung der Schlussrechnung nach Inbenutzungsnahme der Leistung, so zeigt der AG durch Zahlung seinen Abnahmewillen. Es liegt also eine stillschweigende Abnahme vor. Lässt der AG allerdings nur die Frist von 6 WT verstreichen und widerspricht in der Zeit nicht der Abnahme, zeigt er keinen Abnahmewillen. In diesem Fall wird Abnahmewille unterstellt und es liegt fiktive Abnahme vor.

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Nennen Sie die Rechtswirkungen, die mit einer vollzogenen Abnahme verbunden sind.

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  • Ende des Erfüllungsstadiums
  • Beginn der Mängelhaftung
  • Schlussrechnung wird fällig
  • Beginn der Verjährung der Mängelansprüche 
  • Kündigungsrecht für AN und AG erlischt.
  • Gefahrtragung für das Bauwerk geht über
  • Offene Mängel gehen unter und vereinbarte Konventionalstrafen verfallen, soweit sie nicht in das Abnahmeprotokoll aufgenommen wurden
  • Umkehr der Beweislast
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Was versteht man im Zuge der Abnahme unter "Umkehr der Beweislast"?

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Herrscht zwischen den Vertragsparteien Streit über das Bestehen von Mängeln, so hat der AN bis zur Abnahme die Mangelfreiheit und Vertragsgemäßheit seiner Leistung zu beweisen. Nach der Abnahme obliegt die Beweislast für behauptete Mängel dem AG, indem er dem AN die Schuld an einem Mangel nachweisen muss. 

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Was versteht man im Zuge der "Abnahme" unter "Gefahrtragung für das Gebäude geht über"?

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Mit der Abnahme geht die Gefahr für die vom AN erbrachte Leistung auf den AG über. Die Gefahrtragung betrifft die Frage, wer das Risiko der Neuherstellung sowie die Zahlung der Vergütung trägt, wenn das begonnene, teilweise oder ganz hergestellte Werk infolge eines von keiner Vertragspartei zu vertretenen Umstandes durch Zufall untergeht oder verschlechtert wird.
Vor Abnahme trägt der AN die Gefahr, nach Abnahme der AG!

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Was ist die "Schadenminderungspflicht" des AN?

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Bei Behinderungen- gleich, auf wen diese zurückzuführen sind und unabhängig davon, ob es um Fristverlängerung oder Schadensersatz geht- hat der AN gemäß §6 Abs. 3 VOB/B, alles zu tun, was ihm billigerweise zugemutet werden kann, um die Weiterführung der Arbeiten zu ermöglichen. Sobald die hindernden Umstände wegfallen, hat er ohne weiteres und unverzüglich die Arbeiten wieder aufzunehmen und den AG davon zu benachrichtigen.

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Was wird unter einer Hauptleistung verstanden und wie wird diese durch den AG vergütet?

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Hauptleistung: Nach Leistungsbeschreibung verlangte Bauleistung; Bauleistung, die in den einzelnen Positionen des LV's beschrieben ist; Vergütung über kalkulierten Einheitspreis.


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Q:
Was versteht man unter einem Arbeitspaket?
A:
Ist ein Element auf der untersten Ebene eines Projektstrukturplans. Es enthält im allgemeinen mehrere Vorgänge. 
Q:

Was versteht man unter einer "Nutzwertanalyse"?

A:

Ist ein Verfahren mit dem Zweck, komplexe Projektalternativen entsprechend der Präferenzen des Entscheidungsträgers bzgl. eines multidimensionalen Zielsystems zu ordnen.

Q:

Skizzieren Sie das Ablaufschema der "Nutzwertanalyse".

A:
  1. Formulierung des Zielsystems: Ermittlung von Zielkriterien
  2. Gewichtung der Zielkriterien gi
  3. Bewertung der Zielkriterien jeder Alternative (ai)
  4. Ermittlung der Teilnutzwerte mi=(gi x ai)
  5. Nutzwert= Summe,mi von i= 1 bis n
  6. Erstellung einer Rangfolge: Platz 1 bis n
Q:

Definieren Sie den Begriff "Abnahme".

A:

Zweigliedrige Definition nach Heiermann:
"Abnahme ist die körperliche Hinnahme des Werks- zumeist im Wege der Besitzübergebung- verbunden mit der ausdrücklich erklärten Anerkennung als in der Hauptsache vertragsmäßige Erfüllung des Bauvertrags"

Q:

Nennen Sie die Arten der Abnahme nach VOB/B §12.

A:

tatsächliche Abnahme: 

  1. ausdrückliche
  2. förmliche
  3. stillschweigende


fiktive Abnahme:

  1. schriftliche Mitteilung über Fertigstellung + 12WT
  2. Benutzung der Leistung + 6WT
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Q:

Wo liegt der Unterschied zwischen einer tatsächlichen und einer fiktiven Abnahme?

A:

Bei einer tatsächlichen Abnahme ist ein Abnahmewille des AG zu erkennen, während bei fiktiver Abnahme der Wille des AG, die Leistung als im wesentlichen vertragsgerecht anzuerkennen, außer Betracht bleibt; dieser Wille wird bei einer fiktiven Abnahme vielmehr unterstellt.
Der sog. Abnahmewille stellt demnach den Unterschied zwischen tatsächlicher und fiktiver Abnahme dar. 

Q:

Die Benutzung einer Leistung stellt im Abnahmeprozess ein Sonderfall dar, das sie sowohl für die stillschweigende als auch für die fiktive Abnahme in Frage kommt. Grenzen Sie beides voneinander ab. 

A:

Es hängt davon ab, ob sich ein Abnahmewille des AG festzustellen lässt oder nicht. Erfolgt z.B. die Zahlung der Schlussrechnung nach Inbenutzungsnahme der Leistung, so zeigt der AG durch Zahlung seinen Abnahmewillen. Es liegt also eine stillschweigende Abnahme vor. Lässt der AG allerdings nur die Frist von 6 WT verstreichen und widerspricht in der Zeit nicht der Abnahme, zeigt er keinen Abnahmewillen. In diesem Fall wird Abnahmewille unterstellt und es liegt fiktive Abnahme vor.

Q:

Nennen Sie die Rechtswirkungen, die mit einer vollzogenen Abnahme verbunden sind.

A:
  • Ende des Erfüllungsstadiums
  • Beginn der Mängelhaftung
  • Schlussrechnung wird fällig
  • Beginn der Verjährung der Mängelansprüche 
  • Kündigungsrecht für AN und AG erlischt.
  • Gefahrtragung für das Bauwerk geht über
  • Offene Mängel gehen unter und vereinbarte Konventionalstrafen verfallen, soweit sie nicht in das Abnahmeprotokoll aufgenommen wurden
  • Umkehr der Beweislast
Q:

Was versteht man im Zuge der Abnahme unter "Umkehr der Beweislast"?

A:

Herrscht zwischen den Vertragsparteien Streit über das Bestehen von Mängeln, so hat der AN bis zur Abnahme die Mangelfreiheit und Vertragsgemäßheit seiner Leistung zu beweisen. Nach der Abnahme obliegt die Beweislast für behauptete Mängel dem AG, indem er dem AN die Schuld an einem Mangel nachweisen muss. 

Q:

Was versteht man im Zuge der "Abnahme" unter "Gefahrtragung für das Gebäude geht über"?

A:

Mit der Abnahme geht die Gefahr für die vom AN erbrachte Leistung auf den AG über. Die Gefahrtragung betrifft die Frage, wer das Risiko der Neuherstellung sowie die Zahlung der Vergütung trägt, wenn das begonnene, teilweise oder ganz hergestellte Werk infolge eines von keiner Vertragspartei zu vertretenen Umstandes durch Zufall untergeht oder verschlechtert wird.
Vor Abnahme trägt der AN die Gefahr, nach Abnahme der AG!

Q:

Was ist die "Schadenminderungspflicht" des AN?

A:

Bei Behinderungen- gleich, auf wen diese zurückzuführen sind und unabhängig davon, ob es um Fristverlängerung oder Schadensersatz geht- hat der AN gemäß §6 Abs. 3 VOB/B, alles zu tun, was ihm billigerweise zugemutet werden kann, um die Weiterführung der Arbeiten zu ermöglichen. Sobald die hindernden Umstände wegfallen, hat er ohne weiteres und unverzüglich die Arbeiten wieder aufzunehmen und den AG davon zu benachrichtigen.

Q:

Was wird unter einer Hauptleistung verstanden und wie wird diese durch den AG vergütet?

A:

Hauptleistung: Nach Leistungsbeschreibung verlangte Bauleistung; Bauleistung, die in den einzelnen Positionen des LV's beschrieben ist; Vergütung über kalkulierten Einheitspreis.


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