Architekturgeschichte an der TU Kaiserslautern | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Trinität

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Die Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität ist in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen. Diese werden „Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ (Geist Gottes) genannt. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt.

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TESTE DEIN WISSEN
Androgynie
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TESTE DEIN WISSEN
Vereinigung männlicher und weiblicher Merkmale
Typisch für Malerei und Bildhauerei während dem Manierismus
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Verkröpfung
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Vorziehen eines Gebälks samt Fries oder eines Gesims und dgl. Über ein vorstehendes Bauteil
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Cavea

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Sitzttreppen in der römischen Theaterarchitektur
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Pulpitum
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Bühne röm. Theater
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Scaenae
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TESTE DEIN WISSEN
Bühnenbild
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Die Madonna mit dem langem Hals
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Parmigianino um 1535 Florenz
Merkmale des Manierismus:
•Manierirte Kopfhaltung mit gekünstelt langem Hals
•manierenhaftes abknicken des Handgelenks •androgyne Darstellung der Engel
•besondere Darstellung des Jesuskindes (langezogen, schlank) 
•Fehlen des Mittelgrundes (Raum wird in extreme Länge gezogen)
•Spielen mit den Größenverhältnissen

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TESTE DEIN WISSEN
Piano Nobile
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TESTE DEIN WISSEN
Edles Grschoss
Bezeichnet ein hochgestelltes Repräsentationsgeschoss innerhalb einer vertikal gewchichteten baulichen Anlage. Es liegt über einem vollwertigen Erdgeschoss mit Fenstern und ist über dieses durch eine innere Treppe erschlossen. Zeichnet sich durch Höhe, Ausführung und Ausstattung gegenüber den übrigen Geschossen aus
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TESTE DEIN WISSEN
Mezzanin Geschoss
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TESTE DEIN WISSEN
Ital. Mezzo halb
Halb- oder Zwischengeschoss eines mehrstöckigen Gebäudes. Liegt es oben wird es auch Attikageschoss genannt. War ursprünglich für Bedienstete
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Balustraden
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Individuell gestaltete niedrige Reihe säulenaritger Stützen mit durchlaufender Abdeckung 
(Siehe Palladios Kuppeln)
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Figura Serpentinata
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Darstellung von Figuren in Malerei und Bildhauerei. Feiert Schönheit der Bewegung und zwingt Betrachter zum Umlauf

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Manierismus
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TESTE DEIN WISSEN
Maniera moderna
Zentrum Italien
Ca. 1520 bis 1600
•Darstellung des Besonderen, bestimmte Art und Weise wie man sich verhält (kann gut oder schlecht sein (Ambivalenz, Unbestimmtheit, Doppeldeuigkeit))
•Etwas neues Unerhörtes/ Modernes als Abgrenzung zum Mittelalter und der Hochrenaissance
•Verbindung von Kunstraum und Realraum
•Motiv der Unendlichkeit, Ferne (in Architektur durch Auflösung der Wand in mehrere Ebenen)
• Fantasievolle Verzierung, Naturmotive (Girlanden), Mythen Statuen




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Q:

Trinität

A:

Die Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder Trinität ist in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen. Diese werden „Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ (Geist Gottes) genannt. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt.

Q:
Androgynie
A:
Vereinigung männlicher und weiblicher Merkmale
Typisch für Malerei und Bildhauerei während dem Manierismus
Q:
Verkröpfung
A:
Vorziehen eines Gebälks samt Fries oder eines Gesims und dgl. Über ein vorstehendes Bauteil
Q:
Cavea

A:
Sitzttreppen in der römischen Theaterarchitektur
Q:
Pulpitum
A:
Bühne röm. Theater
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Q:
Scaenae
A:
Bühnenbild
Q:
Die Madonna mit dem langem Hals
A:
Parmigianino um 1535 Florenz
Merkmale des Manierismus:
•Manierirte Kopfhaltung mit gekünstelt langem Hals
•manierenhaftes abknicken des Handgelenks •androgyne Darstellung der Engel
•besondere Darstellung des Jesuskindes (langezogen, schlank) 
•Fehlen des Mittelgrundes (Raum wird in extreme Länge gezogen)
•Spielen mit den Größenverhältnissen

Q:
Piano Nobile
A:
Edles Grschoss
Bezeichnet ein hochgestelltes Repräsentationsgeschoss innerhalb einer vertikal gewchichteten baulichen Anlage. Es liegt über einem vollwertigen Erdgeschoss mit Fenstern und ist über dieses durch eine innere Treppe erschlossen. Zeichnet sich durch Höhe, Ausführung und Ausstattung gegenüber den übrigen Geschossen aus
Q:
Mezzanin Geschoss
A:
Ital. Mezzo halb
Halb- oder Zwischengeschoss eines mehrstöckigen Gebäudes. Liegt es oben wird es auch Attikageschoss genannt. War ursprünglich für Bedienstete
Q:
Balustraden
A:
Individuell gestaltete niedrige Reihe säulenaritger Stützen mit durchlaufender Abdeckung 
(Siehe Palladios Kuppeln)
Q:
Figura Serpentinata
A:
Darstellung von Figuren in Malerei und Bildhauerei. Feiert Schönheit der Bewegung und zwingt Betrachter zum Umlauf

Q:
Manierismus
A:
Maniera moderna
Zentrum Italien
Ca. 1520 bis 1600
•Darstellung des Besonderen, bestimmte Art und Weise wie man sich verhält (kann gut oder schlecht sein (Ambivalenz, Unbestimmtheit, Doppeldeuigkeit))
•Etwas neues Unerhörtes/ Modernes als Abgrenzung zum Mittelalter und der Hochrenaissance
•Verbindung von Kunstraum und Realraum
•Motiv der Unendlichkeit, Ferne (in Architektur durch Auflösung der Wand in mehrere Ebenen)
• Fantasievolle Verzierung, Naturmotive (Girlanden), Mythen Statuen




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Eine der Architekturgeschichte Zusammenfassungen auf StudySmarter | TU Kaiserslautern

6. Vorlesung

Thema: Der Petersdom zwischen Bramante und Michelangelo


Donato Bramante, *1444 in Fermignano, ✞ 1514 in Rom 

Rom, Neubau St. Peter, für Papst Julius II. della Rovere (1503-1513), ab 1503 

  • Projekte 1-3 vom März, April und Herbst 1505, Ausführungsprojekt, Baubeginn 18.04.1506 
  • Projekt 5 vom Herbst 1513, für Papst Leo X. Medici (1513-1521)


Michelangelo Buonarroti, *1475 in Caprese, ✞ 1564 in Rom 

Florenz, Fassade von S. Lorenzo für Papst Leo X. Medici (1513-1521), Modell von 1518 Florenz, S. Lorenzo, Neue Sakristei („Cappella Medicea”) für Papst Clemens VII. Medici (1523-1534), Grabmäler für Lorenzo und Giuliano de’Medici, 1520-534 


Grundprinzip Michelangelos

  • er erfindet sich eher als Bildhauer
  • Florenz, Rom für ihn bestimmt/ wechselt hin und her 
  • erster, moderner Bildhauer
  • überführt Bildhauerei (deren Techniken) in andere Bereiche 

--> befreit Statuen aus Block


Hauptwerk: David, 1501-1504

  • 1504 direkt vor Stadtpalast (Palazzo Vecchio) platziert

--> Geschichte von David auch symbolisch auf Medici gegen Florentiner übertragen werden kann


Die "neue Sakristei" 

  • die "neue Sakristei"
  • liegt der alten Sakristei gegenüber
  • quadratischer Innenraum (dem Kubus entsprechend)
  • Auftrag geht 1520 an Michelangelo (alle Details sollen von ihm ausgeführt werden)
  • Idee von Leo X.: Grabkapelle für Familienmitglieder

--> vorerst Idee eines zentralen Grabs, nun aber Wandgrabmäler


  • Raumgliederung in Quadrat, Kreis, Kubus, Halbkreis
  • starke Aufteilung in 3 Bereiche (ähnlich wie bei alten Sakristei von Brunelleschi)
  • Grabdenkmäler

--> in Wand eingelassen und überfangen von halbkreisförmigen Bögen oberhalb von Gebälk)


  • Wandgliederung 

--> architektonische Kombinationen (nicht vollständig, da Michelangelo weiteres geplant hatte)

--> kannelierten Pilastern 

--> Architrav und Frieszone

--> Nischen, die seitlich Segmentbögen tragen

--> Hauptnischen mit Verstorbenen, darunter Sarkophag auf Sockel


  • Statuen (Giuliano und Lorenzo), schauen beide zu Apsis, Charakterisierung beider Persönlichkeiten

--> links (Lorenzo): sitzt unruhig, Metapher (Morgen und Abend)

--> rechts (Giuliano): kompetitiv, Metapher (Tag(Mann) und Nacht(Frau))

--> Tagesablauf über Skulpturen 

--> Medici-Madonna: Zärtlichkeit, spielt keine große Rolle im Raum


Anny Popp

  • es hätte einen stärkeren pyramidalen Aufbau gegeben
  • durch Sklaven erweitert 
  • stärker ausgeführtes Bildprogramm (Bereicherung, die sich auf Persönlichkeit der Verstorbenen bezieht)


Kuppel/ Kapelle

  • Halbkuppel mit Kassetten ausgefüllt, dahinter Rippen
  • Kapelle wird mit Symbolik versehen
  • anders als bei Brunelleschi, wo sich geometrische Formen durchdringen (Vereinheitlichung)
  • bei Michelangelo 3 Teilung

--> irdischer Bereich (unten)

--> begiebelte Nischen (geometrischer Ruhebereich)

--> darüber folgt ein Himmelsbereich

  • hätte normal weniger stark gegliedert gewirkt 
  • Gesamtkonzept hat Todesthematik (Mysterium des Todes) 
  • gesamte Kapelle wird zu momento mori 


1.Projekt(Bramante)

  • dem altem St.Peter entsprechend
  • überkuppelte Seitentürme



2. Projekt (wichtigstes)

  • 5-teilige Kuppelform (Quinkusform)
  • griechisches Kreuz (4 gleichlange Arme)
  • Petrusgrab im Zentrum
  • aus Kostegründen wurde es abgelehnt



3.Projekt

  • Fundamente vom alten Petersdom verwendet und auf Fundamenten des Nikolaushauses
  • Umgänge um Apsis und Seitenräume (für Prozessionen, Kostenintensiv)
  • Petrusgrab im Zentrum



4.Projekt

  • wird ausgeführt
  • Fundamente des Querhauses/ altes Fundament
  • Einbindung in vatikanische Paläste
  • in Juliusgrab; davor Petrusgrab
  • basilikaler Aufbau; keine einzelnstehenden Pfeiler
  • Schrein über Grabmal
  • Entscheidend: durch alte, dicke Mauern des Nikolaushauses

--> Lichtproblematik/ Trichterform nach innen; von außen jedoch nicht erkennbar --> Lichtdurchflutet

  • Fensteraufbau

--> riesige Fenster mit Bogenmotiv (Tondi)

--> ruht auf Architrav; vollständige Säule mittig

--> führt Motiv ein (Bogen, Architrav, Säulen)

--> "Paladio Motiv"


  • 1513: Projekt wird mit Tod von Julius II. beendet
  • Bramante krank, nicht in der Lage das vollständige Projekt zu leiten (er stirbt 1514)
  • Lichtfülle durch Quinkus gesichert
  • Chorraum wird ab 1506 ausgeführt; Vierungsbögen eingespannt
  • 1530 wird Tonnengewölbe in Chor eingezogen
  • 30 Jahre ruht die Baustelle und wird nur in der Theorie weiterentwickelt
  • es folgt Raffaelo/ Giuliano/ Peruzzi/ Antonio da Sangallo (neuer Hauptarchitekt)



Weitere Entwürfe von Raffaello Sanzio (*1483 in Urbino, ✞ 1520 in Rom) und Baldassare Peruzzi (*1481 in Ancaiano/Siena, ✞ 1536 in Rom), Longitudinalbau vs. Zentralbau 


Antonio da Sangallo d. Jg., *1484 in Florenz, ✞ 1546 in Terni Rom, Neubau St. Peter, Mitarbeit am Bau unter seinem Onkel Giuliano da Sangallo und unter Raffael ab 1514, ab 1520 Nachfolger Raffaels, ab 1539 leitender Architekt, Holzmodell 1539-1546 


Michelangelo Buonarroti, *1475 in Caprese, ✞ 1564 in Rom Rom, Neubau St. Peter, leitender Architekt ab 1547 unter Papst Paul III. Farnese (1534-1549), nicht erhaltenes Holzmodell (1558-1561, nach Etienne Dupérac) 


Fertigstellung der Kuppel 1588-1591 durch Giacomo della Porta (*1532 in Rom, ✞ 1602 in Rom) Verlängerung des Langhauses nach Westen durch Carlo Maderno (*1556 in Capolago, ✞ 1629 in Rom) für Paul V. Borghese (1603-1621) und Urban VIII. Barberini (1623-1644), Schlussweihe 1626.


  • Raffaelo: 5-schiffig; Chorumgänge; Säulenstellungen; Seitenkapelle (er stirbt)
  • Peruzzi: Umgang; Quinkus; Hierarchisierung der Räume
  • Antonio da Sangallos: kritisiert Projekte; reicht neuen Zentralbau ein
  • nach Tod Leo X. (1521)

--> 1527: Plünderung Roms

--> ab 1534: Paul III. wird Papst und unterstützt nun Architekten (Ausgaben werden möglich; an Bau passiert nicht viel)

--> Antonio baut Holzmodell (Dauer 7 Jahre) ; mit dem Geld hätte man ganze Kirche bauen können

--> ihm geht es viel mehr um das Modell (Modell = Antonios Testament; alles war bis ins kleinste Detail fertig) 


  • Sangallo kehrt zu Zentralbau zurück

--> Motiv des Umgangs; Chor (Quinkus); riesiger Narthex (soll eigenständige Kapelle darstellen; negierte Wandgliederung

--> kein direkter Lichteinfall möglich

  • als Sagallo starb (30 Jahre nix an Bau getan); erst als Michelangelo kam

--> er wollte nicht so weiter machen wie bisher

--> kleine Pyramiden (erinnert an gotische Kathedralen)

--> Michelangelo kehrte zu Bramantes Projekt zurück und reduziert es

--> er wollte geschlossenen Organismus herstellen; im Gegensatz zur Kleinteiligkeit (Vereinheitlichung)

--> Verschmelzung des Quinkus


  • Manierismus als Stiluntergangs der Renaissance 

--> Petersdom = Wegmarke




Architekturgeschichte

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