Geotechnik/Bodenmechanik an der TU Hamburg-Harburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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GK 2 ist für....

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Baumaßnahmen mit normalem Schwierigkeitsgrad

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Die GK 3 beinhaltet ...?

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Baumaßnahmen mit hohem Schwierigkeitsgrad bzw. Baumaßnahmen, die nicht in GK 1&2 eingeordnet werden können. Bauwerke oder Baumaßnahmen, bei denen die Beobachtungsmethode angewendet werden soll, sind, abgesehen von begründeten Ausnahmen, in die GK3 einzustufen.

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Was ist der Grenzzustand EQU (equilibrium) ?


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Grenzzustand bei einem Gleichgewichtsverlust des als starrer Körper Bauwerks oder des Baugrunds, wobei die Fertigkeiten der Baustoffe und des Baugrunds für den Widerstand nicht entscheidend sind.

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Was fällt unter den Grenzzustand UPL (uplift) ?

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Grenzzustand bei einem Gleichgewichtsverlust des Bauwerks oder des Baugrunds infolge von Aufschwimmen durch Wasserdruck oder anderen vertikalen Eiwirkungen

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Was ist der Grenzzustand HYD (hydraulic) ?

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Grenzzustand des Versagens verursacht durch Strömungsgradienten im Boden, z.B. hydraulischer Grundbruch, innere Erosion und Piping

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Was steht hinter dem Grenzzustand STR (structural) ?

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Grenzzustand des Versagens oder sehr großer Verformungen des Tragwerks oder seiner Einzelteile, einschließlich Fundamente, Pfähle Kellerwände usw., wobei die Festigkeit der Baustoffe für den Widerstand entscheidend ist.

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Was sind GEO-2 bzw. GEO-3 ?

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Grenzzustände des Bodens, bei denen das Nachweisverfahren  2 bzw. 3 angewendet wird; sehr große Verformungen oder Bruch im Baugrund, bei dem die Festigkeit des Baugrunds entscheidend ist.

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Was ist das Ziel der Geotechnik ?

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Die Geotechnik setzt sich zum Ziel, die Kenntnisse zu erweitern und nachvollziehbare Grundlagen zu erweitern, die ein sicheres, zuverlässiges und wirtschaftliches Handeln ermöglichen.

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Wie ist die Zusammensetzung von Boden ?

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Boden = Gemisch aus festen Bodenteilchen, Wasser und Luft

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Was ist das Baugrundrisiko? Wer trägt es ?

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Aufgrund der räumlichen Schwankungen der Bodeneigenschaften & eingeschränkten Möglichkeiten, den Baugrund zu erkunden, verleibt ein sogenanntes BAUGRUNDRISIKO. Dieses trägt grundsätzlich der Bauherr. siehe VOB

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Wozu ist der Bauherr  gemäß VOB, Teil A, §7 verpflichtet?

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die Boden- und Wasserverhältnisse so zu beschreiben, dass der Bewerber den Baugrund und seine Tragfähigkeit, die Grundwasserverhältnisse und die Einflüsse benachbarter Gewässer auf das Bauwerk und die Bauausführung hinreichend beurteilen kann.

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Welche Baumaßnahmen fallen in die GK 1 ?

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Baumaßnahmen mit geringem Schwierigkeitsgrad hinsichtlich Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit

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Q:

GK 2 ist für....

A:

Baumaßnahmen mit normalem Schwierigkeitsgrad

Q:

Die GK 3 beinhaltet ...?

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Baumaßnahmen mit hohem Schwierigkeitsgrad bzw. Baumaßnahmen, die nicht in GK 1&2 eingeordnet werden können. Bauwerke oder Baumaßnahmen, bei denen die Beobachtungsmethode angewendet werden soll, sind, abgesehen von begründeten Ausnahmen, in die GK3 einzustufen.

Q:

Was ist der Grenzzustand EQU (equilibrium) ?


A:

Grenzzustand bei einem Gleichgewichtsverlust des als starrer Körper Bauwerks oder des Baugrunds, wobei die Fertigkeiten der Baustoffe und des Baugrunds für den Widerstand nicht entscheidend sind.

Q:

Was fällt unter den Grenzzustand UPL (uplift) ?

A:

Grenzzustand bei einem Gleichgewichtsverlust des Bauwerks oder des Baugrunds infolge von Aufschwimmen durch Wasserdruck oder anderen vertikalen Eiwirkungen

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Was ist der Grenzzustand HYD (hydraulic) ?

A:

Grenzzustand des Versagens verursacht durch Strömungsgradienten im Boden, z.B. hydraulischer Grundbruch, innere Erosion und Piping

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Q:

Was steht hinter dem Grenzzustand STR (structural) ?

A:

Grenzzustand des Versagens oder sehr großer Verformungen des Tragwerks oder seiner Einzelteile, einschließlich Fundamente, Pfähle Kellerwände usw., wobei die Festigkeit der Baustoffe für den Widerstand entscheidend ist.

Q:

Was sind GEO-2 bzw. GEO-3 ?

A:

Grenzzustände des Bodens, bei denen das Nachweisverfahren  2 bzw. 3 angewendet wird; sehr große Verformungen oder Bruch im Baugrund, bei dem die Festigkeit des Baugrunds entscheidend ist.

Q:

Was ist das Ziel der Geotechnik ?

A:

Die Geotechnik setzt sich zum Ziel, die Kenntnisse zu erweitern und nachvollziehbare Grundlagen zu erweitern, die ein sicheres, zuverlässiges und wirtschaftliches Handeln ermöglichen.

Q:

Wie ist die Zusammensetzung von Boden ?

A:

Boden = Gemisch aus festen Bodenteilchen, Wasser und Luft

Q:

Was ist das Baugrundrisiko? Wer trägt es ?

A:

Aufgrund der räumlichen Schwankungen der Bodeneigenschaften & eingeschränkten Möglichkeiten, den Baugrund zu erkunden, verleibt ein sogenanntes BAUGRUNDRISIKO. Dieses trägt grundsätzlich der Bauherr. siehe VOB

Q:

Wozu ist der Bauherr  gemäß VOB, Teil A, §7 verpflichtet?

A:

die Boden- und Wasserverhältnisse so zu beschreiben, dass der Bewerber den Baugrund und seine Tragfähigkeit, die Grundwasserverhältnisse und die Einflüsse benachbarter Gewässer auf das Bauwerk und die Bauausführung hinreichend beurteilen kann.

Q:

Welche Baumaßnahmen fallen in die GK 1 ?

A:

Baumaßnahmen mit geringem Schwierigkeitsgrad hinsichtlich Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit

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Eine der Geotechnik/Bodenmechanik Zusammenfassungen auf StudySmarter | TU Hamburg-Harburg

Kapitel 2 - Entstehung von Boden und Fels


Die Entstehung von Boden und Fels wird in der Geologie behandelt.

Wichtige Begriffe: Fels (Festgestein) - unterteilt in drei Kategorien: Magmatisches Gestein (Granit, Basalt), metamorphes Gestein (Gneis, Marmor) und Sedimentgestein (Sandstein, Kalkstein) 


Verwitterung durch physikalische (tektonische Entspannung, Temperaturwechsel, Frosteinwirkung, Salzsprengung), chemische (Huminsäuren, Kohlensäure oder Hydrolyse, Oxidation) und biologische (z. B. durch Wurzelsprengung) Effekte.


Anschließende Abtragung durch:

- Schwerkraft

- Wind: rollend, durch Reptation, durch Saltation und schwebend in der Luft (wenn Partikel aus Luft sedimentieren, entstehen äolische Sedimente (z.B. Löß))

- Wasser: Flüsse transportieren Boden schwebend oder auf dem Flussbett rollend. Geringe Fließgeschwindigkeit führt zur Sedimentation ( zuerst gröberes Material, dann feineres (Beckentone in See oder Meer, mit jahreszeitlichen Schwankungen Bändertone, im Meer marine Tone (dort zusätzliche Ablagerung aufgrund des Salzgehaltes))). 

Marschböden entstehen durch wiederkehrende Überflutung und Sedimentation von feinsten anorganischen und organischen Bestandteilen  (z.B. Klei).

- Eis: Gletscher transportieren regelloses Haufwerk, welches ohne Schichtung (unregelmäßig) in Form von Moränen abgelagert wird, einzelne Felsbrocken werden als Findlinge abgelagert. Wenn verwitterter Fels nicht abgetragen wird, entstehen residuelle Böden (z.B. Laterite). 

Lockergesteine werden als gewachsener Boden bezeichnet (durch Ablagerung von Verwitterungsprodukten und Organismenresten, in bindige, rollige und organische (Zersetzung Pflanzen und Tiere) Böden unterteilt)

Künstlich entstandene Böden sind geschüttete Böden.


 Erdgeschichtlich jüngste Ablagerungen entstammen dem Quartär, welches in Pleistozän und das jüngere Holozän unterschieden wird. Davor gab es die Zeiten Jura, Kreide, Tertiär usw. Norddeutschland ist durch die Eiszeiten, die abgelagerten Sedimente des Quartärs des rückschmelzenden Eises und holozäne Mudden und Torfe geprägt.




Zusatz und wahrscheinlich nicht wichtig, da es die Geologie Hamburgs betrifft:


Die Geologie Hamburgs ist in den ersten 100 m unter Geländeoberkante geprägt durch Ablagerungen des Pleistozäns, nämlich der Saale und Elstereiszeit und den dazugehörigen Warmzeiten. Die Eiszeiten hinterließen im Liegenden Moränenmaterial (Geschiebemergel, -lehm) und Schmelzwassersedimente. In den Warmzeiten kam es zum Absatz von Beckensedimenten (Schluffen, Ton) und organischen Böden (Klei, Torf).  Zu den Ablagerungen des Holozän gehören Klei, Hafenschlick, fluviale Sande des Elbeästuars. Im Bereich der A7 stehen beispielsweise mächtige Schmelzwassersande der Saaleeiszeit und darüber eine geringmächtige Decke aus Grundmoräne (Geschiebelehm), eingewehtem Sand und Schluff an. In den Niederungsbereichen des Elbe-Urstromtales liegen dagegen auf fluviatilen Sanden Torf und ca. 3 m Klei. Im Bereich der Schleuse Lauenburg stehen über tertiären Sanden, Lauenburger Ton (Gletschertrübe der Elster-Kaltzeit) und Beckensedimente der späteren Holstein-Warmzeit an. Jüngere Sedimente wurden durch nachfolgende Schmelzwasserströme in das Elbe-Urstromtal erodiert. Der tiefere Untergrund baut sich im wesentlichen aus tertiärem Glimmerton, den wasserführenden Schichten der Braunkohlensande (bis -500 mNN) und dem sie trennenden Hamburger Ton auf. Im Hamburger Gebiet gibt es zwei Salzstöcke, die z.T. von -5000 mNN bis wenige Meter unter die Oberfläche heraufreichen. Sie stehen in ständiger Wechselwirkung mit dem Grundwasser. Die durch Auslaugung entstehenden Hohlräume können sich an der Oberfläche als Erdfälle bemerkbar machen.

Geotechnik/Bodenmechanik

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