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Lernmaterialien für GM4 Methoden der empirischen Sozialforschung II an der TU Dresden

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen GM4 Methoden der empirischen Sozialforschung II Kurs an der TU Dresden zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Befragung?

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TESTE DEIN WISSEN

Bei einer Befragung...

  • wird Personen ein Stimulus (=Frage) vorgelegt, ...
  • die Personen reagieren dann darauf, in dem sie die Frage beantworten oder die Aussage bewerten


Befragung = kommunikativer Prozess der Aufnahme von Antworten auf gestellte Fragen (= reaktives Verfahren, auch mit unerwünschten Reaktionen)

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TESTE DEIN WISSEN

Wozu dienen quantitative standardisierte Befragungen?

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TESTE DEIN WISSEN

-> sichern die gleiche Entstehungssituation für alle Befragten

-> erzeugen so vollstandardisierte und strukturierte Messwerte, ...

-> ... die Rückschlüsse von der Stichprobe auf die GG zulassen

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TESTE DEIN WISSEN

Was kennzeichnet eine standardisierte Befragung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • wird auf Grundlage des "standardisierten Fragebogens" durchgeführt, bei dem für alle Befragten die Fragen in gleicher Formulierung und Reihenfolge vorliegen
  • Neutralität des Interviewers, stark strukturierte Interviewsituation
  • erhobene Informationen sind von Fall zu Fall vergleichbar


-> hauptsächliche Erhebungsform der quantitativen Forschung

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Was sind die Nachteile von standardisierten Befragungen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • keine Flexibilität während Untersuchung
  • kein individuelles Eingehen auf Befragte möglich
  • Ursachen für Befund oder Einstellung kann nicht ermittelt werden
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Was sind die Vorteile von standardisierten Befragungen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • exakt quantifizierbare Ergebnisse
  • Ermittlung von statistischen Kennwerten möglich
  • Möglichkeit, eine Stichprobe zu untersuchen und so auf eine große Population generalisierbare Ergebnisse zu erhalten
  • Erhöhung der externen Validität durch ausreichend große Zufallsstichprobe
  • größere Objektivität und Vergleichbarkeit der Ergebnisse
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Wie lässt sich die Teilnahmebereitschaft erhöhen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vertrauen etablieren und positiver sozialer Austausch
    • Seriösität
    • Datenschutz
  • Hoher subjektiver Nutzen
    • Bedeutsamkeit/ Nützlichkeit der Ergebnisse
    • Interesse
    • Incentive
  • Subjektive Kosten minimieren
    • Einfache Fragen
    • Fragebogen nicht zu lang
    • Minimieren von persönlichen Fragen
  • Wiederholte Kontaktierung
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Was ist die Survey Methodology?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hinweise zur Planung/ Durchführung von Umfragen, Gestaltung Fragebogen & Interviewsituation
  • Fehlerquellen von standardisierten Befragungen identifizieren und Methoden zu ihrer Kontrolle evaluieren
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Was sind Herausforderungen von Umfragen hinsichtlich der Teilnahmebereitschaft?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zu viele Umfragen = sinkende Teilnahmebereitschaft
  • Steigende Kosten um Personen zur Teilnahme zu bewegen
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TESTE DEIN WISSEN

Was folgt aus den Unterschieden zwischen den verschiedenen Befragungsformen? (mit/ohne Interviewer?; Telefon?; Computer/ Papier?; Internet?)

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TESTE DEIN WISSEN
  • je größer die Distanz durch Technik, desto schneller ermüdet der Befragte
  • je geringer die Distanz, desto mehr beeinflusst der Interviewer die Antwortbereitschaft, das Antwortverhalten und sozial erwünschtes Antworten
  • Je weniger Interviewunterstützung, desto überzeugender sollte die Argumentation sein, warum der Befragte teilnehmen sollte
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Was sind die Theorien über Verweigerung und Teilnahme?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Soziale Austauschtheorie
    • Teilnahmebereitschaft = Motivation an einer sinnvollen sozialen Interaktion teilzunehmen + sozialen Nutzen zu erzeugen
    • Vertrauen & Geselligkeit als Basis
  • Leverage-Salience-Theorie
    • Unterschiedliche Aspekte der Umfrage beeinflussen die Teilnahmebereitschaft unterschiedlich (Leverage)
    • Aspekte der Umfrage haben unterschiedliche Sichtbarkeit für den Befragten (Salience)
    • Interaktion zwischen Leverage und Salience beeinflussen Teilnahmebereitschaft (wenn nur ein Aspekt dominiert übersteigen für die Befragten die Kosten den Nutzen)
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Was ist die Rolle des Interviewers bei einer standardisierten Befragung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • stellt Kontakt her & beeinflusst Kontaktbereitschaft positiv & motiviert
  • liest Fragen vor & trägt Antworten ein
  • gibt Hilfestellung, wenn notwendig
  • beeinflusst jedoch Geschwindigkeit & durch sein Auftreten
  • Interviewer hört mit
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Wie lässt sich die Umfrage von Karl Marx in "Review Socialiste" von 1880 hinsichtlich Standardisierung und Förderung der Teilnahmebereitschaft bewerten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • zwar standardisierte Fragen, aber keine standardisierten Antwortmöglichkeiten, Fragen waren offen
  • Befragung für schriftlichen Modus zu lang
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  • 142431 Karteikarten
  • 3204 Studierende
  • 138 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen GM4 Methoden der empirischen Sozialforschung II Kurs an der TU Dresden - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist eine Befragung?

A:

Bei einer Befragung...

  • wird Personen ein Stimulus (=Frage) vorgelegt, ...
  • die Personen reagieren dann darauf, in dem sie die Frage beantworten oder die Aussage bewerten


Befragung = kommunikativer Prozess der Aufnahme von Antworten auf gestellte Fragen (= reaktives Verfahren, auch mit unerwünschten Reaktionen)

Q:

Wozu dienen quantitative standardisierte Befragungen?

A:

-> sichern die gleiche Entstehungssituation für alle Befragten

-> erzeugen so vollstandardisierte und strukturierte Messwerte, ...

-> ... die Rückschlüsse von der Stichprobe auf die GG zulassen

Q:

Was kennzeichnet eine standardisierte Befragung?

A:
  • wird auf Grundlage des "standardisierten Fragebogens" durchgeführt, bei dem für alle Befragten die Fragen in gleicher Formulierung und Reihenfolge vorliegen
  • Neutralität des Interviewers, stark strukturierte Interviewsituation
  • erhobene Informationen sind von Fall zu Fall vergleichbar


-> hauptsächliche Erhebungsform der quantitativen Forschung

Q:

Was sind die Nachteile von standardisierten Befragungen?

A:
  • keine Flexibilität während Untersuchung
  • kein individuelles Eingehen auf Befragte möglich
  • Ursachen für Befund oder Einstellung kann nicht ermittelt werden
Q:

Was sind die Vorteile von standardisierten Befragungen?

A:
  • exakt quantifizierbare Ergebnisse
  • Ermittlung von statistischen Kennwerten möglich
  • Möglichkeit, eine Stichprobe zu untersuchen und so auf eine große Population generalisierbare Ergebnisse zu erhalten
  • Erhöhung der externen Validität durch ausreichend große Zufallsstichprobe
  • größere Objektivität und Vergleichbarkeit der Ergebnisse
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wie lässt sich die Teilnahmebereitschaft erhöhen?

A:
  • Vertrauen etablieren und positiver sozialer Austausch
    • Seriösität
    • Datenschutz
  • Hoher subjektiver Nutzen
    • Bedeutsamkeit/ Nützlichkeit der Ergebnisse
    • Interesse
    • Incentive
  • Subjektive Kosten minimieren
    • Einfache Fragen
    • Fragebogen nicht zu lang
    • Minimieren von persönlichen Fragen
  • Wiederholte Kontaktierung
Q:

Was ist die Survey Methodology?

A:
  • Hinweise zur Planung/ Durchführung von Umfragen, Gestaltung Fragebogen & Interviewsituation
  • Fehlerquellen von standardisierten Befragungen identifizieren und Methoden zu ihrer Kontrolle evaluieren
Q:

Was sind Herausforderungen von Umfragen hinsichtlich der Teilnahmebereitschaft?

A:
  • Zu viele Umfragen = sinkende Teilnahmebereitschaft
  • Steigende Kosten um Personen zur Teilnahme zu bewegen
Q:

Was folgt aus den Unterschieden zwischen den verschiedenen Befragungsformen? (mit/ohne Interviewer?; Telefon?; Computer/ Papier?; Internet?)

A:
  • je größer die Distanz durch Technik, desto schneller ermüdet der Befragte
  • je geringer die Distanz, desto mehr beeinflusst der Interviewer die Antwortbereitschaft, das Antwortverhalten und sozial erwünschtes Antworten
  • Je weniger Interviewunterstützung, desto überzeugender sollte die Argumentation sein, warum der Befragte teilnehmen sollte
Q:

Was sind die Theorien über Verweigerung und Teilnahme?

A:
  • Soziale Austauschtheorie
    • Teilnahmebereitschaft = Motivation an einer sinnvollen sozialen Interaktion teilzunehmen + sozialen Nutzen zu erzeugen
    • Vertrauen & Geselligkeit als Basis
  • Leverage-Salience-Theorie
    • Unterschiedliche Aspekte der Umfrage beeinflussen die Teilnahmebereitschaft unterschiedlich (Leverage)
    • Aspekte der Umfrage haben unterschiedliche Sichtbarkeit für den Befragten (Salience)
    • Interaktion zwischen Leverage und Salience beeinflussen Teilnahmebereitschaft (wenn nur ein Aspekt dominiert übersteigen für die Befragten die Kosten den Nutzen)
Q:

Was ist die Rolle des Interviewers bei einer standardisierten Befragung?

A:
  • stellt Kontakt her & beeinflusst Kontaktbereitschaft positiv & motiviert
  • liest Fragen vor & trägt Antworten ein
  • gibt Hilfestellung, wenn notwendig
  • beeinflusst jedoch Geschwindigkeit & durch sein Auftreten
  • Interviewer hört mit
Q:

Wie lässt sich die Umfrage von Karl Marx in "Review Socialiste" von 1880 hinsichtlich Standardisierung und Förderung der Teilnahmebereitschaft bewerten?

A:
  • zwar standardisierte Fragen, aber keine standardisierten Antwortmöglichkeiten, Fragen waren offen
  • Befragung für schriftlichen Modus zu lang
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