BIW1-10 Einführung In Die Ingenieurgeologie an der TU Dresden | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für BIW1-10 Einführung in die Ingenieurgeologie an der TU Dresden

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Beschreibe die biologische Verwitterung.

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Die Biologische Verwitterung wird in zwei Arten untergliedert.

Biologisch-physikalische Verwitterung:

  • Wurzeldruck bim Wachstum höherer Pflanzen zerstört den Kornverband oder reißt Kluftkörper aus dem Gesteinsverband


Biologisch-chemische Verwitterung

  • Stoffwechsel von Mikroorganismen greifen Minerale- und Gesteinsoberflächen an (Bildung organischer Säuren,...)
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Beschreibe "Erschütterungen", als auslösendes Moment für Massenbewegungen.

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Natürliche Momente:

  • Erdbeben
  • Hohlraumeinbüche


Anthropogene Momente:

  • Sprengungen / Rammarbeiten
  • rollender Verkehr
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Beschreibe die Klassifizierung der Verwitterungsbeständigkeit von Festgesteinen.

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Verwitterungsbeständige Festgesteine:

direkte Kornbindung (Verwachsung)

  • beständiges Bindemittel (z. B. silikatisch)
  • beständiger Kornverband innerhalb historischer Zeiträume
  • hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwitterungsagenzien
  • Beispiele: Granit, Basalt, Marmor, Quarzit (v. a. kristalline Gesteine)


Verwitterungsempfindliche Festgesteine:

  • schwache Kornbindung (unbeständiges Bindemittel)
  • Verlust des Kornzusammenhaltes in kurzer Zeit (Tage / Monate / wenige Jahre)
  • bei Verwitterung irreversible Umwandlung in Lockergesteine
  • Beispiele: Tonsteine, Mergelsteine, „Sonnenbrenner“-Basalte
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Was ist die Orogenese?

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Der Begriff Orogenese = Gebirgsbildung beschreibt dagegen einen relativ engräumigen, episodischen und das Gesteinsgefüge verändernden, nicht reversiblen tektonischen Vorgang. Ein besonders typisches Formenbild der Orogenese ist die Schichtenfaltung in Sätteln und Mulden („Faltengebirge“). Dazu gehört aber auch die in stabilisierten Krustenbereichen auftretende Bruchtektonik („Bruchschollengebirge“).

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Was zeigen Solquelle (austritt salzhaltiges Wasser) an?

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Sie zeigen aktive Lösungsvorgänge an.

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Was ist die Tektogenese?

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Tektogenese (gr. tektonikos = die Baukunst betreffend, genesis = Entstehung): Tektonische Prägung (Verformung) von Bereichen der Erdkruste. Dabei muss kein Gebirge im geomorphologischen Sinn entstehen.

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Beschreibe die Lösungsmittelverwitterung.

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Durch Wasser das durch das Gestein läuft oder darin eingeschlossen ist werden Minerale daraus gelöst.

Lösliche gesteine:

Salzminerale (Halit, Sylvin, ...) Löslichkeit NaCl 360 g/l

Calciumsulfate (Gips, Anhydrit) Löslichkeit Gips 2,4 g/l

Folgen der Lösungsverwitterung können:

  • Subrosion = unterirdische Auslaugung, Holraumbildung
  • Nachsenken des Deckgebirges
  • Subrosionssenken an der Erdoberfläche
  • Erdfälle bei Durchbruch
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Nenne Ursachen und die Bewegung auslösende Momente bei Massenbewegungen.

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Ursachen:

  • Physikalische Ursachen: Störung des Kräftegleichgewichts zwischen der Hangabtriebskraft und der haltenden Kräfte an Steilhängen und Böschungen.


  • Wirkung der Langzeitigen Verwitterung: Entfestigung und Herabsetzung der Standfestigkeit des Gebirges (Gesteinsverband)


  • Kurzzeitige Wirkung von auslösenden Momenten für Bewegung:
    • natürliche auslösende Momente
    • anthropogene auslösende Momente


  • Zu den auslösenden Momenten gehören in beide Gruppen einheitlich:
    • hohe Durchfeuchtung
    • Erschütterungen
    • Belastungsänderungen
    • Geometrieänderungen
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Beschreibe "Belastungsänderungen", als auslösendes Moment für Massenbewegungen.

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Natürliche Ursachen:

  • anormale Niederschläge
  • Schmelzwasser


anthropogene Ursachen:

  • Aufschüttungen
  • Wasseraufstau
  • Bauwerke
  • Fahrzeuge
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Nenne verschiedene Arten von Gletschern.

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  • Hochgebirgs-Gletscher
    • Hang (Hänge) - Gletscher
    • Talgletscher
  • Vorland - Gletscher
  • Hochland - Gletscher
  • Inland - Eis
  • Eisberge
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Nenne die fünf Bewegungsarten von Massenbewegungen.

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- Kippen

- Fallen

- Gleiten

- Kriechen

- Fließen

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Was sind Massenbewegungen?

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Massenbewegungen sind hangabwärts gerichtete Bewegungen des Verwitterungsgesteins / Lockergesteins unter Wirkung der Schwerkraft an Steilhängen und Böschungen. 

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Q:

Beschreibe die biologische Verwitterung.

A:

Die Biologische Verwitterung wird in zwei Arten untergliedert.

Biologisch-physikalische Verwitterung:

  • Wurzeldruck bim Wachstum höherer Pflanzen zerstört den Kornverband oder reißt Kluftkörper aus dem Gesteinsverband


Biologisch-chemische Verwitterung

  • Stoffwechsel von Mikroorganismen greifen Minerale- und Gesteinsoberflächen an (Bildung organischer Säuren,...)
Q:

Beschreibe "Erschütterungen", als auslösendes Moment für Massenbewegungen.

A:

Natürliche Momente:

  • Erdbeben
  • Hohlraumeinbüche


Anthropogene Momente:

  • Sprengungen / Rammarbeiten
  • rollender Verkehr
Q:

Beschreibe die Klassifizierung der Verwitterungsbeständigkeit von Festgesteinen.

A:

Verwitterungsbeständige Festgesteine:

direkte Kornbindung (Verwachsung)

  • beständiges Bindemittel (z. B. silikatisch)
  • beständiger Kornverband innerhalb historischer Zeiträume
  • hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwitterungsagenzien
  • Beispiele: Granit, Basalt, Marmor, Quarzit (v. a. kristalline Gesteine)


Verwitterungsempfindliche Festgesteine:

  • schwache Kornbindung (unbeständiges Bindemittel)
  • Verlust des Kornzusammenhaltes in kurzer Zeit (Tage / Monate / wenige Jahre)
  • bei Verwitterung irreversible Umwandlung in Lockergesteine
  • Beispiele: Tonsteine, Mergelsteine, „Sonnenbrenner“-Basalte
Q:

Was ist die Orogenese?

A:

Der Begriff Orogenese = Gebirgsbildung beschreibt dagegen einen relativ engräumigen, episodischen und das Gesteinsgefüge verändernden, nicht reversiblen tektonischen Vorgang. Ein besonders typisches Formenbild der Orogenese ist die Schichtenfaltung in Sätteln und Mulden („Faltengebirge“). Dazu gehört aber auch die in stabilisierten Krustenbereichen auftretende Bruchtektonik („Bruchschollengebirge“).

Q:

Was zeigen Solquelle (austritt salzhaltiges Wasser) an?

A:

Sie zeigen aktive Lösungsvorgänge an.

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Q:

Was ist die Tektogenese?

A:

Tektogenese (gr. tektonikos = die Baukunst betreffend, genesis = Entstehung): Tektonische Prägung (Verformung) von Bereichen der Erdkruste. Dabei muss kein Gebirge im geomorphologischen Sinn entstehen.

Q:

Beschreibe die Lösungsmittelverwitterung.

A:

Durch Wasser das durch das Gestein läuft oder darin eingeschlossen ist werden Minerale daraus gelöst.

Lösliche gesteine:

Salzminerale (Halit, Sylvin, ...) Löslichkeit NaCl 360 g/l

Calciumsulfate (Gips, Anhydrit) Löslichkeit Gips 2,4 g/l

Folgen der Lösungsverwitterung können:

  • Subrosion = unterirdische Auslaugung, Holraumbildung
  • Nachsenken des Deckgebirges
  • Subrosionssenken an der Erdoberfläche
  • Erdfälle bei Durchbruch
Q:

Nenne Ursachen und die Bewegung auslösende Momente bei Massenbewegungen.

A:

Ursachen:

  • Physikalische Ursachen: Störung des Kräftegleichgewichts zwischen der Hangabtriebskraft und der haltenden Kräfte an Steilhängen und Böschungen.


  • Wirkung der Langzeitigen Verwitterung: Entfestigung und Herabsetzung der Standfestigkeit des Gebirges (Gesteinsverband)


  • Kurzzeitige Wirkung von auslösenden Momenten für Bewegung:
    • natürliche auslösende Momente
    • anthropogene auslösende Momente


  • Zu den auslösenden Momenten gehören in beide Gruppen einheitlich:
    • hohe Durchfeuchtung
    • Erschütterungen
    • Belastungsänderungen
    • Geometrieänderungen
Q:

Beschreibe "Belastungsänderungen", als auslösendes Moment für Massenbewegungen.

A:

Natürliche Ursachen:

  • anormale Niederschläge
  • Schmelzwasser


anthropogene Ursachen:

  • Aufschüttungen
  • Wasseraufstau
  • Bauwerke
  • Fahrzeuge
Q:

Nenne verschiedene Arten von Gletschern.

A:
  • Hochgebirgs-Gletscher
    • Hang (Hänge) - Gletscher
    • Talgletscher
  • Vorland - Gletscher
  • Hochland - Gletscher
  • Inland - Eis
  • Eisberge
Q:

Nenne die fünf Bewegungsarten von Massenbewegungen.

A:

- Kippen

- Fallen

- Gleiten

- Kriechen

- Fließen

Q:

Was sind Massenbewegungen?

A:

Massenbewegungen sind hangabwärts gerichtete Bewegungen des Verwitterungsgesteins / Lockergesteins unter Wirkung der Schwerkraft an Steilhängen und Böschungen. 

BIW1-10 Einführung in die Ingenieurgeologie

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