Räumliche Gesamtplanung an der TU Dortmund

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2. Durch welche drei zentralen Merkmale ist die Raumordnung nach der Definition des Bundesverfassungsgerichtes von 1954 gekennzeichnet? Beschreiben Sie diese kurz!

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3. Warum ist Raumordnung als öffentliche Aufgabe von Staat und Kommunen erforderlich?

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4. Raumordnung als hoheitliche Aufgabe bedarf der Legitimation. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile staatlicher Interventionen auf dem Gebiet der Raumordnung!

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5. Was bedeutet das Kürzel NIMBY und welche raumplanerische Herausforderung verbirgt sich dahinter?

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6. Was ist nach § 1, Abs. 1 des Raumordnungsgesetzes Afgabe der Raumordnung?

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7. Was sind die drei zentralen Herausforderungen der Raumplanung?

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9. Was sind räumliche Fachplanungen? Nennen Sie vier Beispiele!

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10. Welche historischen und gesellschaftlichen Umbrüche führten zur Entwicklung der überörtlichen Raumplanung zu Beginn des 20. Jahrhunderts?

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11. Welche beiden Planungsinitiativen zu Anfang des 20. Jh. gelten als die Geburtsstunde der Landesplanung in Deutschland? Beschreiben Sie diese kurz.

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12. Was verstand man in den 1920er Jahren unter Landesplanungsgemeinschaften? Welche Aufgaben übernahmen diese?

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13. Wann wurde erstmals der Begriff Raumordnung verwendet und was verstand man darunter? In welchem Zusammenhang geschah dies und was war charakteristisch für diese Periode?

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15. Welche Motive führten zur Einführung von Raumordnung in den 1920er und 1930er Jahren? Beschreiben Sie in kurzen Stichworten die Sichtweisen der Vertreter der bürgerlich-liberalen Tradition auf der einen sowie der nationalkonservativen Tradition auf der anderen Seite.

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Räumliche Gesamtplanung

2. Durch welche drei zentralen Merkmale ist die Raumordnung nach der Definition des Bundesverfassungsgerichtes von 1954 gekennzeichnet? Beschreiben Sie diese kurz!

  • Übergeordnet: Eine staatliche Aufgabe, die das Sozialstaatsprinzip zum Ausdruck bringt und welche unter Beachtung des Gegenstromprinzips rechtlich gesehen Vorrang gegenüber der kommunalen Bauleitplanung und den Fachplanungen hat
  • Überörtlich: Bezieht sich auf einen räumlichen Bereich, der oberhalb der Gemeindeebene liegt
  • Zusammenfassend: Fachübergreifend, querschnittsorientiert und interdisziplinär

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3. Warum ist Raumordnung als öffentliche Aufgabe von Staat und Kommunen erforderlich?

  • Raum ist ein begrenztes Gut, die Nutzung führt zu Verteilungskonflikten, wie bspw. konkurrierenden Nutzungsansprüchen oder Umweltschäden
  • Raumordnung
    • Setzt Regeln für die Nutzung des Raums/Bodens und seiner Ressourcen fest (z.B. Vorrangregelungen)
    • Trägt zu einer gerechten Verteilung knapper Ressourcen bei
    • Ist als Aufgabe von Staat und Kommunen durch das deutsche Volk legitimiert
    • Sorgt dafür, dass die oben genannten Konflikte vermieden werden

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4. Raumordnung als hoheitliche Aufgabe bedarf der Legitimation. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile staatlicher Interventionen auf dem Gebiet der Raumordnung!

Vorteile

  • Durch staatl. Eingriff in Form von gesetzlichen Grundlagen werden die einzelnen Bürger vor Willkürplanung geschützt
  • Sinnvoll, da öffentl. Güter, wie Infrastruktur und Verkehr, von der öffentl. Hand bereit gestellt werden müssen
  • Berücksichtigung Belange zukünftiger Generationen


Nachteile

  • Einschränkung der Handlungsfreiheit und der Gestaltungsmöglichkeiten der Planung
  • Verfahrensregelungen führen oftmals zu einer sehr langwierigen und komplizierten Planung
  • Eingriff in die Selbstverwaltung der Behörden

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5. Was bedeutet das Kürzel NIMBY und welche raumplanerische Herausforderung verbirgt sich dahinter?


NIMBY bedeutet Not in my Backyard.
Hinter dem Begriff verbirgt sich eine aktuell weit verbreitete Form bürgerschaftlichen Wiederstands gegenüber raumplanerischen Projekten. Zwar sind solche raumplanerischen Projekte meist erwünscht, jedoch möchten die Meisten oft nicht von den Folgen wie Lärm oder anderen Störfaktoren im eigenen Umfeld betroffen sein.
So ist es oft schwer die unterschiedlichen Interessen miteinander zu vereinbaren, eine Lösung zu finde und erfordert häufig Kompromisse und Zugeständnisse.


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6. Was ist nach § 1, Abs. 1 des Raumordnungsgesetzes Afgabe der Raumordnung?

Nach § 1, Abs. 1 ROG ist es die Aufgabe der Raumordnung, den Gesamtraum der Bundesrepublik Deutschand und seine Teilräume durch Raumordnungspläne und planerische Zusammenarbeit zu entwickleln, zu ordnen und zu sichern

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7. Was sind die drei zentralen Herausforderungen der Raumplanung?

  • Koordination der verschiedenen Nutzungsansprüche an den Raum
  • Verwirklichung einer nachhaltigen Raumentwicklung, die die sozialen und wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang bringt
  • Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse

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9. Was sind räumliche Fachplanungen? Nennen Sie vier Beispiele!

Planungen nach Fachgesetzen auf den versch. Planungsebenen (Bund, Länder, Kommunen), durch die die Inanspruchnahme von Raum oder die räumliche Entwicklung oder Funktion eines Gebietes beeinflusst wird.

  • Verkehrsplanung
  • Landschaftsplanung
  • Agrar- und Umweltpolitik
  • Wirtschaftsförderung

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10. Welche historischen und gesellschaftlichen Umbrüche führten zur Entwicklung der überörtlichen Raumplanung zu Beginn des 20. Jahrhunderts?

Bis ins 19. Jahrhundert:

  • Übersichtliche, kompakte Siedlungsstruktur
  • Schwach entwickelte regionale Beziehungen und somit geringer, überörtlicher Koordinierungsbedarf

Seit der Industrialisierung im 20. Jahrhundert:

  • Veränderungen der Siedlungsstrukturen
  • Entstehung von Industrieagglomerationen (z.B. Ruhrgebiet)
  • Explosionsartiges Stadtwachstum durch Zuwanderung

Erste Ansätze der Raumordnung auf Grund von:

  • Fehlender Koordination des Stadtwachstums
  • Baufreiheit und baupolizeilicher Gefahrenabwehr
  • Industrieagglomerationen mit verarmtem Industrieproletariat
  • Bevölkerungszustrom

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11. Welche beiden Planungsinitiativen zu Anfang des 20. Jh. gelten als die Geburtsstunde der Landesplanung in Deutschland? Beschreiben Sie diese kurz.

1910: "Grünflächenkommission" im Regierungsbezirk Düsseldorf

  • Arbeitsausschuss von Kommunalpolitikern 
    • Auftrag an Robert Schmidt: Grundsätze eines General-Siedlungsplans
  • Umfasste den westlichen Teil des Ruhrgebiets (7 Großstädte u. 4 Landkreise, darunter Düsseldorf, Duisburg und Essen)
  • 1920 freiwilliger Zusammenschluss zum SVR (1. dt. Planungsverband)


1911: Gründung Zweckverband Groß-Berlin

  • Zweckverband resultierte aus dem Scheitern der Bemühungen um eine Einheitsgemeinde Groß-Berlin
  • Dem Zweckverband gehörten 7 Stadt- und 2 Landkreise an und erstellte zahlreiche Planungen, besaß aber kaum Kompetenzen
  • Nicht erfolgreich und wurde 1920 durch die flächenmäßig kleinere Einheitsgemeinde Groß-Berlin ersetzt

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12. Was verstand man in den 1920er Jahren unter Landesplanungsgemeinschaften? Welche Aufgaben übernahmen diese?

Landesplanungsgemeinschafen sind Landesplanungsverbände die auf freiwilliger Basis dem Modell des SVR folgten. 


Aufgabenfelder:

  • Verkehrs- und Wohnungsfragen 
  • Erschließung von Industrieflächen
  • Erhaltung Land- und Forstwirtschaftlicher Flächen
  • Raumplanerischen Integration 
  • Neue Regelungen für Grünflächen


Räumliche Gesamtplanung

13. Wann wurde erstmals der Begriff Raumordnung verwendet und was verstand man darunter? In welchem Zusammenhang geschah dies und was war charakteristisch für diese Periode?

  • 1925 erstmalige Verwendung des Begriffs „Raumordnung“ durch Gustav Langen
  • Im Sinne einer angestrebten neuen, besseren Raumstruktur für den Landkries Waldenburg (Schlesien)


Zusammenhang:

Aus in der Industrialisierung entstandenen Industrieagglomerationen resultierte: 

  • Bevölkerungswachstum, Flächenknappheit und Wohnungsnot
  • Es kam zu Stadterweiterungen und Eingemeindungen
  • Fehlende Koordination von Seiten des Staat  
  • Auf freiwilliger Basis bildeten sich Landesplanungsverbände
  • Diese sollten die staatlich favorisierten Eingemeindungen vermeiden


Charakteristisch für diese Periode:

  • Ideenreiche Entwicklungsphase mit vielen regionalen Experimenten
  • Außerdem, dass die Initiative der Raumplanung von den Städten und Regierungspräsidenten (also „von unten“) ausging und nicht von der Staatsregierung.

Räumliche Gesamtplanung

15. Welche Motive führten zur Einführung von Raumordnung in den 1920er und 1930er Jahren? Beschreiben Sie in kurzen Stichworten die Sichtweisen der Vertreter der bürgerlich-liberalen Tradition auf der einen sowie der nationalkonservativen Tradition auf der anderen Seite.

Bürgerlich-liberale Tradition (ab 1910)

  • Frühe Bezugnahme auf England und USA (country planning)
  • Zunächst ging es um "nachträgliches Ordnen" der durch Industrialisierung/Urbanisierung verursachten Missstände
  • Fokus: Verkehrs- und Freiraumplanung, aber mit Anspruch der integrierten Betrachtung
  • Primär in den industriellen Ballungsräumen später dann auch in den ländlichen Räumen


Nationalkonservative Tradition (ab 1925)

  • Beeinflussung der Planung durch nationalkonservative Gesellschafts- und Staatskritik sowie die Heimatschutzbewegung
  • Missstände und "Zerstörung des technischen Zeitalters" sollen überwunden, eine "neue Harmonie zwischen Natur und Kultur" eingeleitet werden
  • Pragmatische Raumplanung berge eine Gefahr für die "gesunde Volksordnung" zunehmende gesamtgesellschaftliche ideologische Prägung

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