Behinderung, Inklusion, Intersektionalität an der TU Dortmund

Karteikarten und Zusammenfassungen für Behinderung, Inklusion, Intersektionalität an der TU Dortmund

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Schritte auf dem Weg zur Inklusion

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19. Jahrhundert:
​3) Sozialdarwinismus​​​

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Peter Singer (1984)
Utilitarismus = theologische Ethik 
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SGB IX (seit 17.7.2017)

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19. Jahrhundert:
2)Schulen und Anstalten

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19. Jahrhundert:
1)Industrialierung

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Tafeln in Deutschland 
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Queerer Auschluss? (Thesen)

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19. Jahrhundert:
​4) Eugenik und Rassenhygiene​​​

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Ernährungsarmut

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Verschiedene Theorien zu Armut  und Krankheit
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Teufelskreis der Armut

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Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Schritte auf dem Weg zur Inklusion

  • Akzeptanz, Teilhabe, Veränderbarkeit
  • Verbesserung der Teilhabe und der Leistungsentwicklung
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse  des Einzelnen 
  • Überwindung des an ,,Defiziten" orientierten Denken
  • Förderung  der Wertschätzungen von Diversitäten

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

19. Jahrhundert:
​3) Sozialdarwinismus​​​

  • Biologie, statt soziale Umstände
  • Soziale Unbrauchbarkeit
  • Recht de Stärkeren, Anstalten, Unterstützung der Behinderten 

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Peter Singer (1984)
Utilitarismus = theologische Ethik 
Peter Singer  und das Lebensrecht behinderter Menschen
  • ,,Die Tötung  eines behinderten Säuglings ist nicht moralisch gleichbedeutend mit der Tötung einer Person. Sehr oft ist sie überhaupt kein Unrecht."(Singer 1984)
  • Nur Personen haben ein Lebensrecht/ Lebenswillen
  • Wenn die Eltern mit ihrem Kind  unglücklich sind, dürfen sie es töten
  • Wenn eine alte Frau sich selbst umbringt, da sie für ihre Tochter nur Ballast darstellt, ist das aus Singers Sicht verständlich

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

SGB IX (seit 17.7.2017)

  • Zeitaspekt
  • Relationaler Aspekt 
  • Teilhabeaspekt
  • neu: Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren 

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

19. Jahrhundert:
2)Schulen und Anstalten

  • Ende des 18. Jhd Schulpflicht 
  • Volksklassen
  • Ende des 19. Jhd Behinderte als Ballast ➡️ Hilfsklassen zur Entlasung der Volksschulr und Erziehung  zur Brauchbarkeit (Förder- und Selektionsfunktion➡️Separation)
  • Ambivalenz zwischen Institutionalisierung und Segregation

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

19. Jahrhundert:
1)Industrialierung

  • die Gesellschaft teilt sich in Brauchbarr und Nicht-Brauchbare
  • Betreuung schwierig 
  • Lohnarbeit (beide Elternteile arbeiten und leben woanders als sie arbeiten)

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Tafeln in Deutschland 

  • 2014 - 1,6 Mio.
  • Dunkelziffer derjenigen, die sie benötigen, aber nicht nutzen
  • Ursprünglich für Obdachlose
  • ,,typischer Nutzer": alleinstehende Person, nach langer Erwerbstätigkeit arbeitslos, schwerwiegende Erkrankung
  • 3339 Kundenausweise ausgegeben-Voraussetzung für die Tafelnutzung

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Queerer Auschluss? (Thesen)

  • Queer-feministische Plätze sind vorwiegend Plätze für nicht-behinderte Menschen
  • Regenbogensexualitäten haben eine hippe Szene: eigene Lokals, eigene Clubs, eigene Styles
  • Queer sein ist (innerhalb der Szene) sexy : Flirten etc.
  • Von einem schematische Schönheitsmuster abweichend ( Behinderte auf lesbisch-schwulen Communitys ausgeschlossen)
  • Innerhalb  einer Community behinderter Menschen werden gleichgeschlechtlich empfundene Menschen ausgegrenzt
  • Von Behinderung  betroffene  Menschen häufig Opfer sexualisierter Gewalt und ein höheres Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

19. Jahrhundert:
​4) Eugenik und Rassenhygiene​​​
  • Negative Eugenik: Einschränkung negativer Erbanlagen (Sterilisation)
  • Statt regelt Fortpflanzung➡️nur hochwertigen Paaren Fortpflanzung  genehmigen
  • Ablehnung Humanität + ökonomische Hinsicht (Kostenfrage und Belastung)

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Ernährungsarmut
1. Objektive Faktoren und Infrastrukturelle Voraussetzungen:
  • Zugang zu Tafeln
  • Flächen zum Anbau von Lebensmitteln 
  • Zugang zu Kühlschränken und Gefriertruhen, Küchen mit Kochgelegenheiten
2. Subjektive Faktoren:
  • Lebensstil
  • Esskultur
  • Konsummuster (Lebensmittel)
  • Gesundheitsbewusstsein
  • Individuelle  Fähigkeiten  und Fertigkeiten (Finanzmanagment/ Preisvergleich, Kochen/Verarbeiten von Lebensmitteln)
3. Medizinische Faktoren: Ursachen und Folgen von Ernährungsarmut:
  • Krankheiten und Allergien
  • Chronisches Leiden
  • Gesundheitsgefährdungen durch ungeeignete/ schlechte Ernährung
4. Soziale Faktoren:
  • Integration in soziale Netzwerke (Bekanntkreis und Familie)
  • Fürsorge und Reziprozität 
  • Zeitstrukturierung und Interaktion

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Verschiedene Theorien zu Armut  und Krankheit
1. Kausalitätshypothese: Armut macht krank (dies kann sich direkt (Fehl- oder Mangelernährung) oder indirekt manifestieren
2. Selektions- oder Drifthypothese: Krankheit macht arm (im Umkehrschluss ist es möglich, dass kranke Personen schwer in das Erwerbsleven integrierbar sind)
3. Armut oder Krankheit werden beide durch einen dritten Faktor ausgelöst

Behinderung, Inklusion, Intersektionalität

Teufelskreis der Armut
Armut-geringere Steuerungeinnahme-mangelhaftes Bildungssystem-mangelhafte Ausbildung-geringe Produktivität-Armut

Armut-mangelnde Ernährung-schlechter Gesundheitszustand-geringe Leistungsfähigkeit-kaum Arbeit-Armut

Armut-geringe Ersparnisse-geringe Investitionen-geringe Produktion-geringes Einkommen-Armut

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