Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden

Lernmaterialien für Entwicklungspsychologie an der TU Darmstadt

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Entwicklungspsychologie Kurs an der TU Darmstadt zu.

TESTE DEIN WISSEN

Piaget Fazit: 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sehr einflussreiche Theorie
  • Hat sehr viel Forschung inspiriert (zu Objektpermanenz, Mengenerhaltung, Perpektivenübernahme, wissenschaftlichem Denken, ...)


Kritik: 

  • Säuglinge & Kleinkinder sind kognitiv kompetenter als angenommen
  • Umgekehrt überschätzte er ältere Kinder/Erwachsene -> nicht alle erreichen Stadium, in dem sie wirklich abstrakt, wissenschaftlich denken
  • Stufenmodell stellt Entwicklung konsistenter dar, als sie ist
  • Theorie unterschätzt Wichtigkeit der sozialen Umwelt und Kultur (er forschte überwiegend an seinen eignen Kindern oder ähnlich gut situierten Kindern aus seinem Umfeld)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Typen der Anlage Wirkungen?

  • Welche Typen gibt es?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Passive Anlagewirkung: Biologische Eltern schaffen ein Umfeld, welches zu ihrer eigenen Genausstattung passt. Aufgrund der genetischen Überlappung stellt es auch gleichzeitig ein günstiges Umfeld für die Kinder dar. 


Aktive Anlagewirkung: Ein Individuum sucht aktiv eine Umgebung, die zu seinen Anlagen passt.


Evozierende Anlagewirkung: Ein Kind ruft durch sein Verhalten Wirkungen in seiner sozialen Umgebung hervor, die zu seiner Anlage passen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Leitfrage der EP: 

Inwiefern verläuft die Entwicklung kontinuierlich/diskontinuierlich?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Viele frühe Entwicklungstheoretiker vertraten die Idee der diskontinuierlichen Entwicklung: 

  • Qualitativ unterschiedliche Phasen
  • Hierarchisch 
  • Irreversibel 
  • universell (für alle)

Bei Menschen ist es allerdings so, dass sie in einigen Kontexten weiter entwickelt sind, als in anderen (die vlt weniger bekannt sind) 

  • widerspricht Hierarchie

Und sie können sich durchaus auch "zurückentwickeln" -> heute auf höherer Stufe als morgen

  • widerspricht Irreversibelität 


Empirisch kann keine genaue diskontinuierliche Entwicklung festgestellt werden 

- abhängig davon, wann man wie häufig Merkmal beobachtet (Bsp. Größe bei Kindern kann kontinuierlich und diskontinuierlich erscheinen, je nachdem, wie oft man misst/wann)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Methoden der Datenerhebung gibt es?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Systematische Beobachtung:

  • Natürliche Beobachtung 
  • Strukturierte Beobachtung 


2. Selbstbeurteilung: 

  • Klinisches Interview
  • Strukturierte Interviews, Fragebögen, Tests


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Natürliche Beobachtung:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Beschreibung: Beobachtung von Verhalten im natürlichen Umfeld

2. Möglichkeiten: Reflektiert das Alltagsleben der Teilnehmenden

3. Grenzen: Umstände unter denen Beobachtungen stattfinden, können nicht kontrolliert werden

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Strukturierte Beobachtung: 

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Beschreibung: Beobachtungen von Verhalten in einer Laborsituation -> gleiche Bedingungen für alle Teilnehmenden 

2. Möglichkeiten: Jedem Teilnehmenden wird die gleiche Möglichkeit gegeben, das zu untersuchende Verhalten zu zeigen

3. Grenzen: Beobachtungen sind unter Umständen untypisch für das Alltagsleben der Teilnehmenden

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Strukturierte Interviews, Fragebögen, Tests:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Beschreibung: Instrumente zur Selbstbeurteilung, bei denen jedem Teilnehmenden die gleichen Fragen auf die gleiche Art gestellt werden

2. Möglichkeiten: 

  • Erlaubt den Vergleich der Antworten verschiedener Teilnehmer sowie effiziente Datenerhebung 
  • Forscher können alternative Antworten vorgeben, die den Teilnehmenden in einem unstrukturierten Interview vlt. nicht einfallen würden

3. Grenzen: 

  • Informationen sind nicht tiefgreifend (wie beim klin. Interview)
  • Die Antworten können auch hier ungenau oder falsch sein
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Klinisches Interview:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Beschreibung: Flexibles Interviewverfahren das ein umfassendes Bild der Denkweise des Teilnehmenden ergibt

2. Möglichkeiten: Kommt dem Denken des Teilnehmenden im Alltag so nahe wie möglich. -> Umfassende und tief gehende Informationen können in kurzer Zeit gewonnen werden

3. Grenzen:

  • Unter Umständen werden ungenaue oder falsche Angaben gemacht
  • Flexibles Verfahren erschwert den Vergleich der Antworten verschiedener Teilnehmer 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sigmund Freud

1. Was vertrat er?

2. Was leistete er?

3. Was postulierte er (Modell?)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Was vertrat er? 

  • Die Psychoanalyse 

2. Was leistete er?

  • Er stellte heraus, dass die Interaktion mit den Eltern in der frühen Kindheit sehr entscheidend ist

3. Was postulierte er (Modell?)

  • Psychosexuelle Entwicklung 
  • Entwicklung durchläuft Phasen (5 Phasen) 





Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erik Erikson 

1. Was vertrat er?

2. Was leistete er?

3. Was postulierte er (Modell?)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Was vertrat er?

  • Die Psychoanalyse

2. Was leistete er?

  • Er betrachtete die gesamte Lebensspanne (nicht nur bis zur Pubertät

3. Was postulierte er (Modell?)

  • Theorie der psychosozialen Entwicklung 
  • Er übernahm teilweise Aspekte von Freud: Widerspruch zwischen ES und ÜBER-ICH, der in jeder Phase gelöst werden muss (Psychosoziale Konflikte)
  • Unterschied zu Freud: ICH ist nicht nur vermittelnde Instanz; sondern trägt selbst zur positiven Entwicklung bei und erwirbt nützliche Fertigkeiten auf jeder Entwicklungsstufe
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sozial-kognitive Lerntheorie

  • Vertreter?
  • Inhalt?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Bandura stellte die sozial-kognitive Lerntheorie auf
  • Er postulierte 4 Grundbedingungen: Aufmerksamkeit, Behalten, Motorische Reproduktionskompetenz,  Motivation

                      

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungsbereiche (3)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Körperliche Entwicklung 
  • Emotionale & soziale Entwicklung
  • Kognitive Entwicklung
Lösung ausblenden
  • 127664 Karteikarten
  • 2658 Studierende
  • 120 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklungspsychologie Kurs an der TU Darmstadt - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Piaget Fazit: 

A:
  • Sehr einflussreiche Theorie
  • Hat sehr viel Forschung inspiriert (zu Objektpermanenz, Mengenerhaltung, Perpektivenübernahme, wissenschaftlichem Denken, ...)


Kritik: 

  • Säuglinge & Kleinkinder sind kognitiv kompetenter als angenommen
  • Umgekehrt überschätzte er ältere Kinder/Erwachsene -> nicht alle erreichen Stadium, in dem sie wirklich abstrakt, wissenschaftlich denken
  • Stufenmodell stellt Entwicklung konsistenter dar, als sie ist
  • Theorie unterschätzt Wichtigkeit der sozialen Umwelt und Kultur (er forschte überwiegend an seinen eignen Kindern oder ähnlich gut situierten Kindern aus seinem Umfeld)
Q:

Typen der Anlage Wirkungen?

  • Welche Typen gibt es?
A:

Passive Anlagewirkung: Biologische Eltern schaffen ein Umfeld, welches zu ihrer eigenen Genausstattung passt. Aufgrund der genetischen Überlappung stellt es auch gleichzeitig ein günstiges Umfeld für die Kinder dar. 


Aktive Anlagewirkung: Ein Individuum sucht aktiv eine Umgebung, die zu seinen Anlagen passt.


Evozierende Anlagewirkung: Ein Kind ruft durch sein Verhalten Wirkungen in seiner sozialen Umgebung hervor, die zu seiner Anlage passen.

Q:

Leitfrage der EP: 

Inwiefern verläuft die Entwicklung kontinuierlich/diskontinuierlich?

A:

Viele frühe Entwicklungstheoretiker vertraten die Idee der diskontinuierlichen Entwicklung: 

  • Qualitativ unterschiedliche Phasen
  • Hierarchisch 
  • Irreversibel 
  • universell (für alle)

Bei Menschen ist es allerdings so, dass sie in einigen Kontexten weiter entwickelt sind, als in anderen (die vlt weniger bekannt sind) 

  • widerspricht Hierarchie

Und sie können sich durchaus auch "zurückentwickeln" -> heute auf höherer Stufe als morgen

  • widerspricht Irreversibelität 


Empirisch kann keine genaue diskontinuierliche Entwicklung festgestellt werden 

- abhängig davon, wann man wie häufig Merkmal beobachtet (Bsp. Größe bei Kindern kann kontinuierlich und diskontinuierlich erscheinen, je nachdem, wie oft man misst/wann)

Q:

Welche Methoden der Datenerhebung gibt es?

A:

1. Systematische Beobachtung:

  • Natürliche Beobachtung 
  • Strukturierte Beobachtung 


2. Selbstbeurteilung: 

  • Klinisches Interview
  • Strukturierte Interviews, Fragebögen, Tests


Q:

Natürliche Beobachtung:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

A:

1. Beschreibung: Beobachtung von Verhalten im natürlichen Umfeld

2. Möglichkeiten: Reflektiert das Alltagsleben der Teilnehmenden

3. Grenzen: Umstände unter denen Beobachtungen stattfinden, können nicht kontrolliert werden

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Strukturierte Beobachtung: 

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

A:

1. Beschreibung: Beobachtungen von Verhalten in einer Laborsituation -> gleiche Bedingungen für alle Teilnehmenden 

2. Möglichkeiten: Jedem Teilnehmenden wird die gleiche Möglichkeit gegeben, das zu untersuchende Verhalten zu zeigen

3. Grenzen: Beobachtungen sind unter Umständen untypisch für das Alltagsleben der Teilnehmenden

Q:

Strukturierte Interviews, Fragebögen, Tests:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

A:

1. Beschreibung: Instrumente zur Selbstbeurteilung, bei denen jedem Teilnehmenden die gleichen Fragen auf die gleiche Art gestellt werden

2. Möglichkeiten: 

  • Erlaubt den Vergleich der Antworten verschiedener Teilnehmer sowie effiziente Datenerhebung 
  • Forscher können alternative Antworten vorgeben, die den Teilnehmenden in einem unstrukturierten Interview vlt. nicht einfallen würden

3. Grenzen: 

  • Informationen sind nicht tiefgreifend (wie beim klin. Interview)
  • Die Antworten können auch hier ungenau oder falsch sein
Q:

Klinisches Interview:

1. Beschreibung 

2. Möglichkeiten

3. Grenzen

A:

1. Beschreibung: Flexibles Interviewverfahren das ein umfassendes Bild der Denkweise des Teilnehmenden ergibt

2. Möglichkeiten: Kommt dem Denken des Teilnehmenden im Alltag so nahe wie möglich. -> Umfassende und tief gehende Informationen können in kurzer Zeit gewonnen werden

3. Grenzen:

  • Unter Umständen werden ungenaue oder falsche Angaben gemacht
  • Flexibles Verfahren erschwert den Vergleich der Antworten verschiedener Teilnehmer 
Q:

Sigmund Freud

1. Was vertrat er?

2. Was leistete er?

3. Was postulierte er (Modell?)

A:

1. Was vertrat er? 

  • Die Psychoanalyse 

2. Was leistete er?

  • Er stellte heraus, dass die Interaktion mit den Eltern in der frühen Kindheit sehr entscheidend ist

3. Was postulierte er (Modell?)

  • Psychosexuelle Entwicklung 
  • Entwicklung durchläuft Phasen (5 Phasen) 





Q:

Erik Erikson 

1. Was vertrat er?

2. Was leistete er?

3. Was postulierte er (Modell?)

A:

1. Was vertrat er?

  • Die Psychoanalyse

2. Was leistete er?

  • Er betrachtete die gesamte Lebensspanne (nicht nur bis zur Pubertät

3. Was postulierte er (Modell?)

  • Theorie der psychosozialen Entwicklung 
  • Er übernahm teilweise Aspekte von Freud: Widerspruch zwischen ES und ÜBER-ICH, der in jeder Phase gelöst werden muss (Psychosoziale Konflikte)
  • Unterschied zu Freud: ICH ist nicht nur vermittelnde Instanz; sondern trägt selbst zur positiven Entwicklung bei und erwirbt nützliche Fertigkeiten auf jeder Entwicklungsstufe
Q:

Sozial-kognitive Lerntheorie

  • Vertreter?
  • Inhalt?
A:
  • Bandura stellte die sozial-kognitive Lerntheorie auf
  • Er postulierte 4 Grundbedingungen: Aufmerksamkeit, Behalten, Motorische Reproduktionskompetenz,  Motivation

                      

Q:

Entwicklungsbereiche (3)

A:
  • Körperliche Entwicklung 
  • Emotionale & soziale Entwicklung
  • Kognitive Entwicklung
Entwicklungspsychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Entwicklungspsychologie an der TU Darmstadt

Für deinen Studiengang Entwicklungspsychologie an der TU Darmstadt gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Entwicklungspsychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

entwicklungspsychologie

Universität Kassel

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Entwicklungspsychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Entwicklungspsychologie