Grundlagen Der Deponietechnik an der TU Clausthal | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Abfallentsorgung historisch - was man sich merken sollte

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  • 1993, TA Siedlungsabfall: leitet die Übergangsphase zum Deponierungsverbot unbehandelter Siedlungsabfälle ein 

  • 01. Juni 2005, Deponierungsverbot von unbehandeltem Siedlungsabfall 

  • mittelfristiges Ziel: alle Siedlungsabfälle umweltverträglich zu verwerten. 
    • dafür nötig: technische, gesellschaftliche, politische Rahmenbedingungen 
    • rechtliche Weichenstellung
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Richtlinie 1999/31 EG (i.V. m. DepV)

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Ziel:  Reduzierung abzulagernder Abfälle und deren Schadstoffgehalt auf ein für die Umwelt vertretbares Maß


 - 4 Abfallkategorien:

  • Siedlungsabfälle
  • Gefährliche Abfälle
  • Nicht gefährliche Abfälle
  • Intertabfälle (reaktionsträge)


 - Einteilung in Deponieklassen: DK 0, I, II, III, IV

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Verordnung über Deponien und Langzeitlager

- grundlegende Anforderungen
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Die Deponieverordnung regelt neben den Anforderungen an den Standort insbesondere Anforderungen an:

  • Errichtung
  • Betrieb
  • Stilllegung 
  • Nachsorge

von Deponien

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Anforderungen an Deponien gem. DepV

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  • Umweltverträglichkeit
  • Geringer Verbrauch an Deponievolumen
  • Langzeitsicherheit
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Unterscheidung von Deponietypen

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  • abzulagernder Abfall: Deponieklassen
  • Bautypen:
    • Halden-
    • Hang-
    • Gruben-
    • Schacht-
    • Untertagedeponie
  • konzeptionell: Reaktordeponie vs. Endlager 
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Deponieklassen

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  • Deponieverordnung -> Zulässigkeit- und Zuordnungskriterien von Abfällen zu Deponieklassen aufgrund von Schadstoffgehalt und Eluierbarkeit 


DK 0: „Bauschuttdeponie", "Erdaushubdeponie"; mineralische Abfälle mit geringem Schadstoffgehalt; KEINE gefährlichen Abfälle 

  • geologische Barriere, mineralische Entwässerungsschicht an der Basis
  • nach Schließung: nur Rekultivierungsschicht 


DK I: mäßig belasteter Erdaushub/ Bauschutt, vergleichbare mineralische gewerbliche Abfälle 

  • geologische Barriere, Basis-, Oberflächenabdichtungssystem, Sickerwasser-/ Oberflächenwassererfassung und -ableitung (geregelte Entwässerung) 


DK II: belastete, nicht gefährliche Abfälle; früher: Hausmüll u.ä.

  • geologische Barriere, geregelte Entwässerung, Basis-, Oberflächenabdichtung mit 2 Abdichtungskomponenten 


DK III: gefährliche Abfälle 

  • geologische Barriere, geregelte Entwässerung, Basis-, Oberflächenabdichtung mit 2 Abdichtungskomponenten, evt. Deponiegaserfassung 


DK IV: Untertagedeponie

  • besondere Vorschriften 
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Allgemeine Deponieprozesse (Reaktionen)

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Physikalische Prozesse

  • Lösen und Auswaschen von Salzen
  • Adsorption / Desorption (Anreicherung/ Verlassen von Teilchen an der Oberfläche)
  • Verdichtung (Setzungen)


Biochemische Prozesse

  • An- & aerober Abbau organ. Substanz 
  • Aufbau organ. Substanz (Mikroorganismen) 
  • Huminstoffbildung


Chemische und geochemische Prozesse

  • Redoxreaktion
  • Säure-Basenreaktion
  • Ausfällung
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Anaerober Abbau in Hausmülldeponien

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 I.   Hydrolyse   (Spaltung (bio)chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser) 

II.   Säurebildung

III.  Methanbildung 


[anaerob -> ohne Sauerstoff]

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Emissionen einer Deponie

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  • Atmosphäre: lokale, regionale, globale Effekte
  • Oberflächengewässer: lokale, regionale Effekte
  • Boden: lokale Effekte
  • GW: lokale, regionale Effekte
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Vorsorgegrundsatz

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[§15 Abs.2 KrWG]

  • keine Gefährdung des Wohls der Allgemeinheit 
  • Durchführung einer Standortauswahl mit Prüfkriterien 
  • potentielle Standorte werden auf Ausschlusskriterien geprüft 
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§ 34 Erkundung geeigneter Standorte

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1) jegliche Grundstücke dürfen zur Standortuntersuchung begutachtet werden


2) nach Abschluss der Maßnahmen muss der vorherige Zustand wiederhergestellt werden 


3) Eigentümer ect. haben recht auf Entschädigung 

[Skript3, S. 5]

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Definition Deponie

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[KrWG§3] „Deponien sind Beseitigungsanlagen zur Ablagerung von Abfällen oberhalb der Erdoberfläche (oberirdische Deponien) oder unterhalb der Erdoberfläche (Untertagedeponien)“

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Q:

Abfallentsorgung historisch - was man sich merken sollte

A:
  • 1993, TA Siedlungsabfall: leitet die Übergangsphase zum Deponierungsverbot unbehandelter Siedlungsabfälle ein 

  • 01. Juni 2005, Deponierungsverbot von unbehandeltem Siedlungsabfall 

  • mittelfristiges Ziel: alle Siedlungsabfälle umweltverträglich zu verwerten. 
    • dafür nötig: technische, gesellschaftliche, politische Rahmenbedingungen 
    • rechtliche Weichenstellung
Q:

Richtlinie 1999/31 EG (i.V. m. DepV)

A:

Ziel:  Reduzierung abzulagernder Abfälle und deren Schadstoffgehalt auf ein für die Umwelt vertretbares Maß


 - 4 Abfallkategorien:

  • Siedlungsabfälle
  • Gefährliche Abfälle
  • Nicht gefährliche Abfälle
  • Intertabfälle (reaktionsträge)


 - Einteilung in Deponieklassen: DK 0, I, II, III, IV

Q:

Verordnung über Deponien und Langzeitlager

- grundlegende Anforderungen
A:

Die Deponieverordnung regelt neben den Anforderungen an den Standort insbesondere Anforderungen an:

  • Errichtung
  • Betrieb
  • Stilllegung 
  • Nachsorge

von Deponien

Q:

Anforderungen an Deponien gem. DepV

A:
  • Umweltverträglichkeit
  • Geringer Verbrauch an Deponievolumen
  • Langzeitsicherheit
Q:

Unterscheidung von Deponietypen

A:
  • abzulagernder Abfall: Deponieklassen
  • Bautypen:
    • Halden-
    • Hang-
    • Gruben-
    • Schacht-
    • Untertagedeponie
  • konzeptionell: Reaktordeponie vs. Endlager 
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Q:

Deponieklassen

A:
  • Deponieverordnung -> Zulässigkeit- und Zuordnungskriterien von Abfällen zu Deponieklassen aufgrund von Schadstoffgehalt und Eluierbarkeit 


DK 0: „Bauschuttdeponie", "Erdaushubdeponie"; mineralische Abfälle mit geringem Schadstoffgehalt; KEINE gefährlichen Abfälle 

  • geologische Barriere, mineralische Entwässerungsschicht an der Basis
  • nach Schließung: nur Rekultivierungsschicht 


DK I: mäßig belasteter Erdaushub/ Bauschutt, vergleichbare mineralische gewerbliche Abfälle 

  • geologische Barriere, Basis-, Oberflächenabdichtungssystem, Sickerwasser-/ Oberflächenwassererfassung und -ableitung (geregelte Entwässerung) 


DK II: belastete, nicht gefährliche Abfälle; früher: Hausmüll u.ä.

  • geologische Barriere, geregelte Entwässerung, Basis-, Oberflächenabdichtung mit 2 Abdichtungskomponenten 


DK III: gefährliche Abfälle 

  • geologische Barriere, geregelte Entwässerung, Basis-, Oberflächenabdichtung mit 2 Abdichtungskomponenten, evt. Deponiegaserfassung 


DK IV: Untertagedeponie

  • besondere Vorschriften 
Q:

Allgemeine Deponieprozesse (Reaktionen)

A:

Physikalische Prozesse

  • Lösen und Auswaschen von Salzen
  • Adsorption / Desorption (Anreicherung/ Verlassen von Teilchen an der Oberfläche)
  • Verdichtung (Setzungen)


Biochemische Prozesse

  • An- & aerober Abbau organ. Substanz 
  • Aufbau organ. Substanz (Mikroorganismen) 
  • Huminstoffbildung


Chemische und geochemische Prozesse

  • Redoxreaktion
  • Säure-Basenreaktion
  • Ausfällung
Q:

Anaerober Abbau in Hausmülldeponien

A:


 I.   Hydrolyse   (Spaltung (bio)chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser) 

II.   Säurebildung

III.  Methanbildung 


[anaerob -> ohne Sauerstoff]

Q:

Emissionen einer Deponie

A:
  • Atmosphäre: lokale, regionale, globale Effekte
  • Oberflächengewässer: lokale, regionale Effekte
  • Boden: lokale Effekte
  • GW: lokale, regionale Effekte
Q:

Vorsorgegrundsatz

A:

[§15 Abs.2 KrWG]

  • keine Gefährdung des Wohls der Allgemeinheit 
  • Durchführung einer Standortauswahl mit Prüfkriterien 
  • potentielle Standorte werden auf Ausschlusskriterien geprüft 
Q:

§ 34 Erkundung geeigneter Standorte

A:

1) jegliche Grundstücke dürfen zur Standortuntersuchung begutachtet werden


2) nach Abschluss der Maßnahmen muss der vorherige Zustand wiederhergestellt werden 


3) Eigentümer ect. haben recht auf Entschädigung 

[Skript3, S. 5]

Q:

Definition Deponie

A:

[KrWG§3] „Deponien sind Beseitigungsanlagen zur Ablagerung von Abfällen oberhalb der Erdoberfläche (oberirdische Deponien) oder unterhalb der Erdoberfläche (Untertagedeponien)“

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