Kognition II an der TU Chemnitz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kognition II an der TU Chemnitz

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TESTE DEIN WISSEN
Was unterscheidet Aufgaben von Problemen?
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgaben: erfordert reproduktives Denken (nachbildend, nachahmende) Probleme: erfordern kreatives Denken, vom erfahrungsfaktor abhängig
Beide haben einen ausgangs-und Zielzustand, Aufgabe hat Operator des bei Trans Formation hilft, Problem hat Barriere die Transformation verhindert
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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die 6 Merkmale eines komplexen Problems
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TESTE DEIN WISSEN
Komplexität _ Viel zahl interagierender variablen
Vernetztheit _Verflechtung von Variablen, gegenseitige Beeinflussung Intransparenz _ System zustände und variablen Verflechtung erst später oder nur teilweise beobachtbar 
Eigendynamik: System verändert sich auch ohne Eingriffe o. Zerstört sich selbst
Polytelie: Vielzahl der möglichen Ziele
Offenheit des Ziele:Unscharfe Ziele
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist die Grundlage für die Lösung u. Verständnis eines Problems:
?
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TESTE DEIN WISSEN
Grundlage für das Verständnis und
die Lösung (!) komplexer Probleme ist
eine systemische Betrachtungsweise
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TESTE DEIN WISSEN
Was erschwert eine systematische Betrachtungsweise und wie kann man Abhilfe schaffen?
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TESTE DEIN WISSEN
• Art der Ausbildung in Schulen und Universitäten
• Künstliche Einteilung von Fachressorts erschwert die Erfassung von natürlichen Zusammenhängen und Wechselwirkungen
Was tun?
• Transdisziplinäre Zusammenarbeit und Ausbildung fördern
• Ganzheitliche Systembeschreibungen anstreben.
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Merkmale hat ein System?
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TESTE DEIN WISSEN
Ein Objekt ist ein System, wenn es folgende Merkmale aufweist:
(1) Systemzweck (Funktion) ist bestimmt durch ... ... Systemelemente und ihre Wirkungs- zusammenhänge (Relationen).
(1) Systemidentität geht verloren, wenn durch Herauslösung von (nicht-redundanten) Elementen und Relationen die Systemintegrität zerstört wird (Unteilbarkeit).
     
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Nenne Beispiele für menschl. Fehlhandeln in komplexen Problemprozessen (am Beispiel von Tschernobyl)
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TESTE DEIN WISSEN
1) Übersteuerung von Prozessen:
• Eigendynamiken des technischen Systems (z.B. Eigenbremsverhalten des Reaktors) werden übersehen
• Systemsteuerung erfolgt anhand des aktuellen Systemzustands
• Der dynamische Prozesses wird nicht ausreichend berücksichtigt, z.B. werden Differenzen (D) zwischen aufeinanderfolgenden Messzeitpunkten (t1 und t2) nicht genügend betrachtet
2) Lineares Denken
• Denken erfolgt in Kausalketten statt in Kausalnetzen
• Nebenwirkungen/indirekteWirkungenwerdendadurch nicht ausreichend erkannt
• MangelndeBetrachtungnichtlinearerUrsache-Wirkungs- Beziehungen
Unterschätzung exponentieller Verläufe (z.B. Zunahme der Corona-Infektionen!).
,.3) Konformitätsdruck („Group Think“, „Gehorsam“ Gruen, 2014) und Zeitdruck
• in eingespielten Teams kann es zur Überschätzung der eigenen Kompetenzen kommen
• durch zusätzliche Faktoren (z.B. Zeitdruck) entstehen riskante Verhaltensweisen, z.B. die Missachtung von Sicherheitsvorschriften
(Betrieb des Reaktors mit einer Leistung < 20% ist untersagt, Einhaltung von Hygiene- regeln zur Verzögerung der Corona-Ausbreitung)
Gefahr von Unfällen, Katastrophen usw. steigt

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TESTE DEIN WISSEN
Nenne 3 Anforderungen an Problemlösende Person
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TESTE DEIN WISSEN
Erkennen
• Informationssuche und –generierung • Informationsreduktion
Repräsentieren
• Modellbildung
• Prognose
• (Ergebnis-)Bewertung/Entscheiden
Handeln
• Handlung auswählen/durchführen
 

1) Systemwissen gewinnen
(2) Folgen vorheriger Eingriffe beobachten
(3) Kritische Reflexion bisheriger Entscheidungen

geringe Korrelation mit gängigen Intelligenzmass
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Welche Barrieren gibt es in der Problemtypologie nach Dörner?
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TESTE DEIN WISSEN
Interpolationsbarriere(Anordnung)
• Anordnung der Operatoren unbekannt
• Operatoren bekannt, aber zu viele Alternativen
• Aufgabe: richtige Kombination/Folge aus einer Reihe
bekannter Operatoren bilden, zB Schach
• Schwierigkeit liegt im Aufwand, alle Kombinationen zu
durchdenken oder auszuprobieren

Synthesebarriere:
• Operatoren unbekannt
1) Unbekanntheit relevanter Operatoren
2) Fehleinstellungen bzgl. des zu lösenden Problems
(frühere Lernerfahrungen)
• Funktionale Gebundenheit (Duncker, 1935):
implizite Annahme einer unzutreffenden Rand- bedingung verhindert Lösung (zu enge Definition des Zielzustands)..

Dialektische Barriere:
• Zielzustand vage oder unbekannt
• Aufgabe: vagen Zielzustand konkretisieren
• Problemlösung durch dialektischen Prozess
• Dialektik = Lehre von den Gegensätzen in den
Dingen bzw. Begriffen sowie die Auffindung und Aufhebung dieser Gegensätze ..


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TESTE DEIN WISSEN
Welche weiteren Problemetypologien gibt es '?
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TESTE DEIN WISSEN
gut vs. schlecht definierte Probleme (McCarthy, 1956)
• Gut: Regel vorhanden, die angibt, ob ein Zustand der Zielzustand ist • Schlecht: Anfangs- und /oder Zielzustand sind unklar

wissensarme vs. wissensreiche Probleme (Chi, Glaser & Rees, 1982)
 • kognitive Anforderungen (Greeno, 1978)

Transformationsprobleme:
Neuordnungsprobleme: • Induktionsprobleme:
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TESTE DEIN WISSEN
Mittels welchen 4 Strategien löst man Probleme?
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TESTE DEIN WISSEN
Einsicht: plötzliches Verständnis + Aha Erlebnis, Problemlösender erkennt oft Nähe zur Lösung nicht
Analogiebildung: ist eine Schlussfolgerung aufgrund der Analogie zwischen zwei Objekten nach dem Muster: A hat Ähnlichkeit mit B.
B hat die Eigenschaft C.
Also hat auch A die Eigenschaft C.
Inkubation: Leistung kann sich durch Unterbrechung verbessern, da yverringerung der Einstellungseffekte, prozeduales vs semantisches Wissen
Überwindung von funktionaler Fixierung: Problemlösen erfordert gedankliche Umstrukturierung
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Einstellungseffekte (set effects)?
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TESTE DEIN WISSEN
treten auf, wenn bestimmte Wissensstrukturen leichter zugänglich sind als andere
 • frühere (Lern-)Erfahrungen führen zur Bevorzugung bestimmter Operatoren
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Gegenstand der allgemeinen Psych. I / Kognition?
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TESTE DEIN WISSEN
Sind die grundlegenden Mechanismen und Prinzipien des Mensch. Informations Verarbeitung
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Q:
Was unterscheidet Aufgaben von Problemen?
A:
Aufgaben: erfordert reproduktives Denken (nachbildend, nachahmende) Probleme: erfordern kreatives Denken, vom erfahrungsfaktor abhängig
Beide haben einen ausgangs-und Zielzustand, Aufgabe hat Operator des bei Trans Formation hilft, Problem hat Barriere die Transformation verhindert
Q:
Nenne die 6 Merkmale eines komplexen Problems
A:
Komplexität _ Viel zahl interagierender variablen
Vernetztheit _Verflechtung von Variablen, gegenseitige Beeinflussung Intransparenz _ System zustände und variablen Verflechtung erst später oder nur teilweise beobachtbar 
Eigendynamik: System verändert sich auch ohne Eingriffe o. Zerstört sich selbst
Polytelie: Vielzahl der möglichen Ziele
Offenheit des Ziele:Unscharfe Ziele
Q:
Was ist die Grundlage für die Lösung u. Verständnis eines Problems:
?
A:
Grundlage für das Verständnis und
die Lösung (!) komplexer Probleme ist
eine systemische Betrachtungsweise
Q:
Was erschwert eine systematische Betrachtungsweise und wie kann man Abhilfe schaffen?
A:
• Art der Ausbildung in Schulen und Universitäten
• Künstliche Einteilung von Fachressorts erschwert die Erfassung von natürlichen Zusammenhängen und Wechselwirkungen
Was tun?
• Transdisziplinäre Zusammenarbeit und Ausbildung fördern
• Ganzheitliche Systembeschreibungen anstreben.
Q:
Welche Merkmale hat ein System?
A:
Ein Objekt ist ein System, wenn es folgende Merkmale aufweist:
(1) Systemzweck (Funktion) ist bestimmt durch ... ... Systemelemente und ihre Wirkungs- zusammenhänge (Relationen).
(1) Systemidentität geht verloren, wenn durch Herauslösung von (nicht-redundanten) Elementen und Relationen die Systemintegrität zerstört wird (Unteilbarkeit).
     
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Q:
Nenne Beispiele für menschl. Fehlhandeln in komplexen Problemprozessen (am Beispiel von Tschernobyl)
A:
1) Übersteuerung von Prozessen:
• Eigendynamiken des technischen Systems (z.B. Eigenbremsverhalten des Reaktors) werden übersehen
• Systemsteuerung erfolgt anhand des aktuellen Systemzustands
• Der dynamische Prozesses wird nicht ausreichend berücksichtigt, z.B. werden Differenzen (D) zwischen aufeinanderfolgenden Messzeitpunkten (t1 und t2) nicht genügend betrachtet
2) Lineares Denken
• Denken erfolgt in Kausalketten statt in Kausalnetzen
• Nebenwirkungen/indirekteWirkungenwerdendadurch nicht ausreichend erkannt
• MangelndeBetrachtungnichtlinearerUrsache-Wirkungs- Beziehungen
Unterschätzung exponentieller Verläufe (z.B. Zunahme der Corona-Infektionen!).
,.3) Konformitätsdruck („Group Think“, „Gehorsam“ Gruen, 2014) und Zeitdruck
• in eingespielten Teams kann es zur Überschätzung der eigenen Kompetenzen kommen
• durch zusätzliche Faktoren (z.B. Zeitdruck) entstehen riskante Verhaltensweisen, z.B. die Missachtung von Sicherheitsvorschriften
(Betrieb des Reaktors mit einer Leistung < 20% ist untersagt, Einhaltung von Hygiene- regeln zur Verzögerung der Corona-Ausbreitung)
Gefahr von Unfällen, Katastrophen usw. steigt

Q:
Nenne 3 Anforderungen an Problemlösende Person
A:
Erkennen
• Informationssuche und –generierung • Informationsreduktion
Repräsentieren
• Modellbildung
• Prognose
• (Ergebnis-)Bewertung/Entscheiden
Handeln
• Handlung auswählen/durchführen
 

1) Systemwissen gewinnen
(2) Folgen vorheriger Eingriffe beobachten
(3) Kritische Reflexion bisheriger Entscheidungen

geringe Korrelation mit gängigen Intelligenzmass
Q:
Welche Barrieren gibt es in der Problemtypologie nach Dörner?
A:
Interpolationsbarriere(Anordnung)
• Anordnung der Operatoren unbekannt
• Operatoren bekannt, aber zu viele Alternativen
• Aufgabe: richtige Kombination/Folge aus einer Reihe
bekannter Operatoren bilden, zB Schach
• Schwierigkeit liegt im Aufwand, alle Kombinationen zu
durchdenken oder auszuprobieren

Synthesebarriere:
• Operatoren unbekannt
1) Unbekanntheit relevanter Operatoren
2) Fehleinstellungen bzgl. des zu lösenden Problems
(frühere Lernerfahrungen)
• Funktionale Gebundenheit (Duncker, 1935):
implizite Annahme einer unzutreffenden Rand- bedingung verhindert Lösung (zu enge Definition des Zielzustands)..

Dialektische Barriere:
• Zielzustand vage oder unbekannt
• Aufgabe: vagen Zielzustand konkretisieren
• Problemlösung durch dialektischen Prozess
• Dialektik = Lehre von den Gegensätzen in den
Dingen bzw. Begriffen sowie die Auffindung und Aufhebung dieser Gegensätze ..


Q:
Welche weiteren Problemetypologien gibt es '?
A:
gut vs. schlecht definierte Probleme (McCarthy, 1956)
• Gut: Regel vorhanden, die angibt, ob ein Zustand der Zielzustand ist • Schlecht: Anfangs- und /oder Zielzustand sind unklar

wissensarme vs. wissensreiche Probleme (Chi, Glaser & Rees, 1982)
 • kognitive Anforderungen (Greeno, 1978)

Transformationsprobleme:
Neuordnungsprobleme: • Induktionsprobleme:
Q:
Mittels welchen 4 Strategien löst man Probleme?
A:
Einsicht: plötzliches Verständnis + Aha Erlebnis, Problemlösender erkennt oft Nähe zur Lösung nicht
Analogiebildung: ist eine Schlussfolgerung aufgrund der Analogie zwischen zwei Objekten nach dem Muster: A hat Ähnlichkeit mit B.
B hat die Eigenschaft C.
Also hat auch A die Eigenschaft C.
Inkubation: Leistung kann sich durch Unterbrechung verbessern, da yverringerung der Einstellungseffekte, prozeduales vs semantisches Wissen
Überwindung von funktionaler Fixierung: Problemlösen erfordert gedankliche Umstrukturierung
Q:
Was sind Einstellungseffekte (set effects)?
A:
treten auf, wenn bestimmte Wissensstrukturen leichter zugänglich sind als andere
 • frühere (Lern-)Erfahrungen führen zur Bevorzugung bestimmter Operatoren
Q:
Was ist Gegenstand der allgemeinen Psych. I / Kognition?
A:
Sind die grundlegenden Mechanismen und Prinzipien des Mensch. Informations Verarbeitung
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