Mentale Beanspruchung an der TU Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Mentale Beanspruchung an der TU Berlin

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Mentale Beanspruchung Kurs an der TU Berlin zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die Anwendungsfelder der mentalen Beanspruchung.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vorhersage und Evaluation der Beanspruchung bei Mensch-Technik-Interaktionen.


  • Untersuchung der Beanspruchungsreaktionen bei vorwiegend „geistiger“ Arbeit
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Beschreiben Sie die P300 Komponente.

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TESTE DEIN WISSEN
  • positive Spannungsänderung frühestens 300ms nach der Reizdarbietung


  • maximale Amplitude über PZ


  • teilweise unterteilt in P3a und P3b


  • auslösbar durch seltene aufgabenrelevante Reize
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Beschreiben Sie die Merkmale der EEG Spontanaktivität

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Erfassbar durch die Aufzeichnung der von der Schädeldecke ableitbaren elektrischen Spannungsveränderungen über die Zeit.


  • ableitbar als Spannungsdifferenzen zwischen einer und aktiven und einer Referenzelektrode


  • Kennzeichnung durch Frequenz und Topographie


  • Abhängig vom Ausmaß synchroner (postsynaptischer) Aktivität von kortekalen Nervenverbänden in räumlicher Nähe zur Ableitstelle
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Beschreiben Sie das Vorgehen beim NASA-TLX.

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6 Skalen zu unterschiedlichen Dimensionen:

  1. Mental Demand
  2. Physical Demand
  3. Temporal Demand

--> aufgabenbezogene Merkmale


  1. Performance
  2. Effort
  3. Frustration

--> personenbezogene Merkmale


Einschätzung auf 21 Stufen (0-20)

Umrechnung in den Wertebereich 0-100 (mit 5 multiplizieren)


1. Subjektive Einschätzung der Beanspruchung


2. Bestimmung individueller Gewichtung der Dimensionen

  • Ermittlung der Gewichte = Häufigkeit mit der eine Dimension in den Vergleichen dominiert (0-5/Anzahl der Vergleiche (15))
  • Gewichte von 0.00 -0.33 -> Summe der Gewichte aller Dimensionen ist 1


3. Berechnung des Gesamtwertes 

  • (Einzelrating x Gewichtung) summiert über 6 Dimensionen
  • ggf. auch  nur einfache Mittelung der 6 Einzelratings möglich


Probleme:


  • Konzeptuell uneinheitlich ohne klare Trennung von Einschätzungen der Belastung und Beanspruchung


  • keine erkennbaren Vorteile der spezifischen Gewichtung


  • zum Standardverfahren geworden d.h. viele Vergleichsdaten



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Mit welchen Methoden kann Müdigkeit erfasst werden?

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Peripher-physiologisch (u.a. EKG, Atmung) 

Neurophysiologisch (EEG) 

Sehapparat (Pupillenweite) 

Elektordermale Aktivität, Hormonhaushalt

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Nennen Sie sekundäre Kriterien zur Beurteilung von Methoden zur Erfassung mentaler Beanspruchung.

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Interferenzfreiheit 

  • keine Störung der Aufgabe/Tätigkeit deren Beanspruchung bewertet werden soll 
  • Aufgabe, deren Beanspruchung erfasst werden soll, wird durch die Methode nicht verändert 


Implementierungsaufwand und Anwendungsbreite

  • Apparative Anforderungen 
  • Anforderungen an die Kontrolle der Versuchsbedingungen 
  • Anforderungen an ein Training der Untersuchungsteilnehmer  Beeinflusst Kontext der mögl. Anwendung (Labor vs. Feld) 


Akzeptanz bei UntersuchungsteilnehmerInnen 

  • Wie gut wird die Methode von den Betroffenen akzeptiert?
  • Wichtig bei Anwendungen im Feld
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Bewerten Sie die Sensitivität mehrdimensionaler Verfahren.

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Sensitivität

  • Kein konsistentes Befundmuster, aber hinreichende Sensitivität
  • eindimensionale Verfahren z.T. genauso sensitiv oder sensitiver als Gesamtwert auf Basis des NASA TLX
  • NASA TLX etwas sensitiver als SWAT


Diagnostizität:

  • bedingt gegeben


Interferenzfreie Anwendung


Große Anwendungsbreite


Akzeptanz:

  • gute Akzeptanz
  • NASA TLX besser
  • Problem beim SWAT Aufwendige Erstellung der Rangfolge


Probleme:

Diskrepanz subjektiver und objektiver Indikatoren

  • oft nur geringe Korrelation leistungsbezogener bzw. psychophysiologischer Maße mit subjektiver Beanspruchung.
  • vor allem bei Primäraufgabeleistungen oder psychophysiologischen Maßen
  • Vermutlich kein Hinweis auf mangelnde Sensitivität sondern auf die Erfassung unterschiedlicher Beanspruchungsaspekte


AUTOCAMS Schlussfolgerung

  • subjektive Maße sind zum Teil durch vordergründige Aufgabenmerkmale beeinflussbar


  • Verschiedene Beanspruchungsindikatoren erfassen unterschiedliche Aspekte


  • Besser multimodale  Erfassung auf verschiedenen Ebenen (Leistung, physiologisch, subjektiv) --> kein Indikator ist besser als der andere





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Erläutern Sie den Unterschied zwischen Sympathikus und Parasympathikus sowie deren Einfluss.

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Sympathikus: Erhöhung der Schlagfrequenz, Kontraktionskraft und Leitungsgeschwindigkeit


Parasympathikus: Verringerung der Schlagfrequenz und Leitungsgeschwindigkeit

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Was sind Anzeichen für mentale Beanspruchung im EEG?

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  • Abnahme der Alpha Aktivität über dem parietalen Kortex


  • Zunahme der Theta Aktivität über den frontalen Kortex


  • (Zunahme der Beta Aktivität)
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Physiologische Methoden zur Erfassung mentaler Beanspruchung.

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Erfassung der mB über nicht-invasive physiologische Indikatoren (EKG, EEG, Pupillenreaktion…) 


Basis: psychophysiologische Aktivierungsmodelle und spez. Theorien zum Zusammenhang (neuro-)physiologischer und kognitiver Prozesse

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Was sind Methoden der Leistungs- und Verhaltensbasierten Erfassung mentaler Beanspruchung?

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Erfassung der mB über Leistung in Primär- und Sekundäraufgaben 


Basis: Aufmerksamkeitstheoretische Kapazitäts- und Ressourcenmodelle

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Diagnostizität

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  • wie spezifisch erfasst eine Methode best. Beanspruchungen? 


  • Diagnostizität i. w. S. oder Selektivität: spezifische Sensitivität für mentale Beanspruchung (Abgrenzung von physischer oder emotionaler Beanspruchung) 


  • Diagnostizität i. e. S.: spezifische Sensitivität für die Art der mentalen Beanspruchung (z.B. welche kognitiven Verarbeitungs- ressourcen werden beansprucht? s.u. )
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  • 43679 Karteikarten
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  • 57 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Mentale Beanspruchung Kurs an der TU Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie die Anwendungsfelder der mentalen Beanspruchung.

A:
  • Vorhersage und Evaluation der Beanspruchung bei Mensch-Technik-Interaktionen.


  • Untersuchung der Beanspruchungsreaktionen bei vorwiegend „geistiger“ Arbeit
Q:

Beschreiben Sie die P300 Komponente.

A:
  • positive Spannungsänderung frühestens 300ms nach der Reizdarbietung


  • maximale Amplitude über PZ


  • teilweise unterteilt in P3a und P3b


  • auslösbar durch seltene aufgabenrelevante Reize
Q:

Beschreiben Sie die Merkmale der EEG Spontanaktivität

A:

Erfassbar durch die Aufzeichnung der von der Schädeldecke ableitbaren elektrischen Spannungsveränderungen über die Zeit.


  • ableitbar als Spannungsdifferenzen zwischen einer und aktiven und einer Referenzelektrode


  • Kennzeichnung durch Frequenz und Topographie


  • Abhängig vom Ausmaß synchroner (postsynaptischer) Aktivität von kortekalen Nervenverbänden in räumlicher Nähe zur Ableitstelle
Q:

Beschreiben Sie das Vorgehen beim NASA-TLX.

A:

6 Skalen zu unterschiedlichen Dimensionen:

  1. Mental Demand
  2. Physical Demand
  3. Temporal Demand

--> aufgabenbezogene Merkmale


  1. Performance
  2. Effort
  3. Frustration

--> personenbezogene Merkmale


Einschätzung auf 21 Stufen (0-20)

Umrechnung in den Wertebereich 0-100 (mit 5 multiplizieren)


1. Subjektive Einschätzung der Beanspruchung


2. Bestimmung individueller Gewichtung der Dimensionen

  • Ermittlung der Gewichte = Häufigkeit mit der eine Dimension in den Vergleichen dominiert (0-5/Anzahl der Vergleiche (15))
  • Gewichte von 0.00 -0.33 -> Summe der Gewichte aller Dimensionen ist 1


3. Berechnung des Gesamtwertes 

  • (Einzelrating x Gewichtung) summiert über 6 Dimensionen
  • ggf. auch  nur einfache Mittelung der 6 Einzelratings möglich


Probleme:


  • Konzeptuell uneinheitlich ohne klare Trennung von Einschätzungen der Belastung und Beanspruchung


  • keine erkennbaren Vorteile der spezifischen Gewichtung


  • zum Standardverfahren geworden d.h. viele Vergleichsdaten



Q:

Mit welchen Methoden kann Müdigkeit erfasst werden?

A:

Peripher-physiologisch (u.a. EKG, Atmung) 

Neurophysiologisch (EEG) 

Sehapparat (Pupillenweite) 

Elektordermale Aktivität, Hormonhaushalt

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Q:

Nennen Sie sekundäre Kriterien zur Beurteilung von Methoden zur Erfassung mentaler Beanspruchung.

A:

Interferenzfreiheit 

  • keine Störung der Aufgabe/Tätigkeit deren Beanspruchung bewertet werden soll 
  • Aufgabe, deren Beanspruchung erfasst werden soll, wird durch die Methode nicht verändert 


Implementierungsaufwand und Anwendungsbreite

  • Apparative Anforderungen 
  • Anforderungen an die Kontrolle der Versuchsbedingungen 
  • Anforderungen an ein Training der Untersuchungsteilnehmer  Beeinflusst Kontext der mögl. Anwendung (Labor vs. Feld) 


Akzeptanz bei UntersuchungsteilnehmerInnen 

  • Wie gut wird die Methode von den Betroffenen akzeptiert?
  • Wichtig bei Anwendungen im Feld
Q:

Bewerten Sie die Sensitivität mehrdimensionaler Verfahren.

A:

Sensitivität

  • Kein konsistentes Befundmuster, aber hinreichende Sensitivität
  • eindimensionale Verfahren z.T. genauso sensitiv oder sensitiver als Gesamtwert auf Basis des NASA TLX
  • NASA TLX etwas sensitiver als SWAT


Diagnostizität:

  • bedingt gegeben


Interferenzfreie Anwendung


Große Anwendungsbreite


Akzeptanz:

  • gute Akzeptanz
  • NASA TLX besser
  • Problem beim SWAT Aufwendige Erstellung der Rangfolge


Probleme:

Diskrepanz subjektiver und objektiver Indikatoren

  • oft nur geringe Korrelation leistungsbezogener bzw. psychophysiologischer Maße mit subjektiver Beanspruchung.
  • vor allem bei Primäraufgabeleistungen oder psychophysiologischen Maßen
  • Vermutlich kein Hinweis auf mangelnde Sensitivität sondern auf die Erfassung unterschiedlicher Beanspruchungsaspekte


AUTOCAMS Schlussfolgerung

  • subjektive Maße sind zum Teil durch vordergründige Aufgabenmerkmale beeinflussbar


  • Verschiedene Beanspruchungsindikatoren erfassen unterschiedliche Aspekte


  • Besser multimodale  Erfassung auf verschiedenen Ebenen (Leistung, physiologisch, subjektiv) --> kein Indikator ist besser als der andere





Q:

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Sympathikus und Parasympathikus sowie deren Einfluss.

A:

Sympathikus: Erhöhung der Schlagfrequenz, Kontraktionskraft und Leitungsgeschwindigkeit


Parasympathikus: Verringerung der Schlagfrequenz und Leitungsgeschwindigkeit

Q:

Was sind Anzeichen für mentale Beanspruchung im EEG?

A:
  • Abnahme der Alpha Aktivität über dem parietalen Kortex


  • Zunahme der Theta Aktivität über den frontalen Kortex


  • (Zunahme der Beta Aktivität)
Q:

Physiologische Methoden zur Erfassung mentaler Beanspruchung.

A:

Erfassung der mB über nicht-invasive physiologische Indikatoren (EKG, EEG, Pupillenreaktion…) 


Basis: psychophysiologische Aktivierungsmodelle und spez. Theorien zum Zusammenhang (neuro-)physiologischer und kognitiver Prozesse

Q:

Was sind Methoden der Leistungs- und Verhaltensbasierten Erfassung mentaler Beanspruchung?

A:

Erfassung der mB über Leistung in Primär- und Sekundäraufgaben 


Basis: Aufmerksamkeitstheoretische Kapazitäts- und Ressourcenmodelle

Q:

Diagnostizität

A:
  • wie spezifisch erfasst eine Methode best. Beanspruchungen? 


  • Diagnostizität i. w. S. oder Selektivität: spezifische Sensitivität für mentale Beanspruchung (Abgrenzung von physischer oder emotionaler Beanspruchung) 


  • Diagnostizität i. e. S.: spezifische Sensitivität für die Art der mentalen Beanspruchung (z.B. welche kognitiven Verarbeitungs- ressourcen werden beansprucht? s.u. )
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