L512 Berufsorientierung an der TU Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Gesellschaftliche Veränderungen haben inwiefern Einfluss auf die Berufswahl?

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TESTE DEIN WISSEN

Beruf als Begriff im Mittelalter zur Gegenwart.

Seit Nachkriegszeit Vollbeschäftigung

Heute: Entfremdung, Entgrenzung, Massenarbeitslosgkeit, Berufe ohne geschl. Charakter

Beruf in versch. Bedeutungsebenen (empirisch, ökonomisch, sozial, personl)

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Def. Berufswahl

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sollte in der Grundstufe beginnen

ist ein lebenslanger, komplexer und komplizierter Prozess

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Berufswahl: Faktortheoretischer Ansatz

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individuelle Faktoren (Neigung, Motivation, Selbstkonzept, Entscheidungsleistung)


sozio-ökonom. Faktoren (Ausbild.bedingungen, Lehrstellenmarkt, Milieu- u. Familieneinflüsse)

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alte Berufswahltheorien (Holland, Super, SKT)

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Holland: 

Passung von Person und Beruf (hohe Kongruenz zw. Interesse und Beruf > pos. Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit etc. 


Super:

Laufbahnentwicklung über Lebensspanne (dynam. Interaktion von Person mit Umwelt, in Phasen aber nicht vorbestimmt, nicht festgelegt)


SKT:

Selbstwirksamkeitserwartung, Ergebniserwartungen,

Erklärung zur geschlechtertypischen Berufswahlverhalten (Geschl.unterschiede in Selbstwirksamkeitserwartungen begründen Berufswahl)

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Moderne Berufswahltheorien 1

(Chaos Theorie, Kaleidoskopische Laufbahnen)

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Chaos: 

Berufswahl als Zufall durch geplante und und ungeplante Interaktionen mit Umwelt, Milieu, Familie etc. 


Kaleidoskopisch:

Berufswahl selbstbestimmt mithilfe eigener Vorstellungen und Werte, Suche nach Balance eigener vielschichtiger Interessen und Schwerpunkte (Arbeit, Familie, pers. Bedürfnisse)

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Moderne Berufswahltheorien 2

(Life Designing, Beziehungstheorie)

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Life Designing (konstruktivistisch):

-aktive Konstruktion der subjektiven Realität

- Anpassung an Umwelt

- Konstruktion eines persönlich sinnvollen und
bedeutungshaften Lebensweges


Beziehungstheorie:

- Nicht nur individuelle Selbstbestimmung

- Familie, Peers und soziale Netzwerke

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Berufswahl nach soz. Determinanten

und Einflussfaktoren

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Bedeutung f. d. Gesellschaft

Anerkennung i. d. Gesellschaft

Höchste Gehälter

Höchster Frauenanteil

Höchster Migrantenanteil


Einflussfaktoren: 

soz. Herkunft, Geschlcht, soz. Kompetenzen

aber begrenzt durch: 

kapital > ökonom., sozial, kulturell

3-5, 6-8, 9-13, ab 14J.


nach Brändle/Grundmann:
Prestigeerhaltung > Statuserhaltung
Prestigegewinn > Statusmobilität
Sozialprestige des angestrebten Berufs
Soziale Praxiserfahrung
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Soziale Determinanten nach Boudon

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primäre Herkunftseffekte:

(soz. Herkunft, kult. Hintergrund, Performanz der Kinder) > oft Reprod. von Ungleichheit


sekundäre Herkunftseffekte:

Kosten, Nutzen, Kalkül

Opportunitäten, größere soz. Distanz


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Fernsehen ist eine Form von Sozialisationsinstanz

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Medienwirkung:

lockere Arbeitsatmosphäre,

hohe Verdienste,

keine Darstellung von Technik, Handwerk und
körperlicher Arbeit


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4 Funktionen der Schule für die Berufswahl (nach Fend) 

Die Schule soll: 

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1. Entkulturationsfunktion (Hineinwachsen)

Arbeitsleben, Hierarchien, Kuktur, Traditionen, Wertevorstellungen


2. Qualifikationsfunktion (Wissen)

Für die Eingliederung in die Berufswelt, Kompetenzen (KKK, Kommunik. Konflikt, Kritikfähigkeit) (Lehrer sollte auch Ahnung davon haben)


3. Allokationsfunktion (Zuweisung)

Bildungsgänge und Schulabschlüsse verteilen SuS auf gesellsch. Positionen. Vorbereitung auf ungleiche und unterschiedl. Pos.


4. Integrationsfunktion (Identität und Teilhabe)

Akzeptanz des gesellsch. Systems mit seinen Werten, sowohl beruflich und in der Gesellschaft:  Loyalität erzeugen, 

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Zusammenfassung Soziale Determinanten (Gottfredson, Boudon, Bourdieu) 

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

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Was alle gemeinsam haben: 


Prämisse: Berufswahl läuft in gesellschftl. Rahmen ab, Entscheidungsspielraum ist begrenzt



Rahmen/Unterschiede:


Gottfredson: genetisch veranlagte Pers.entwickl.

(Altersphasen (3-5 Vorst. v. Arbeit, 6-8 Geschlechterrollen, 9-13 soz. Erwartungen,14J abstraktes Selbst)


Boudon: von außen (System, Institutionen) vorgegeben (prim. > pers., sek. > Kosten, Nutzen,Kalkül Herkunftseffekte)


Bourdieu:  Habitus des Menschen zur Welt und zu sich (was man sich zutraut, Denken und Verhalten)



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Spezifische Aspekte der Berufswahl (Brändle, Grundmann)

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Prestige

Statuserhalt

Statusmobilität

Soziale Praxiserfahrungen

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Q:

Gesellschaftliche Veränderungen haben inwiefern Einfluss auf die Berufswahl?

A:

Beruf als Begriff im Mittelalter zur Gegenwart.

Seit Nachkriegszeit Vollbeschäftigung

Heute: Entfremdung, Entgrenzung, Massenarbeitslosgkeit, Berufe ohne geschl. Charakter

Beruf in versch. Bedeutungsebenen (empirisch, ökonomisch, sozial, personl)

Q:

Def. Berufswahl

A:

sollte in der Grundstufe beginnen

ist ein lebenslanger, komplexer und komplizierter Prozess

Q:

Berufswahl: Faktortheoretischer Ansatz

A:

individuelle Faktoren (Neigung, Motivation, Selbstkonzept, Entscheidungsleistung)


sozio-ökonom. Faktoren (Ausbild.bedingungen, Lehrstellenmarkt, Milieu- u. Familieneinflüsse)

Q:

alte Berufswahltheorien (Holland, Super, SKT)

A:

Holland: 

Passung von Person und Beruf (hohe Kongruenz zw. Interesse und Beruf > pos. Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit etc. 


Super:

Laufbahnentwicklung über Lebensspanne (dynam. Interaktion von Person mit Umwelt, in Phasen aber nicht vorbestimmt, nicht festgelegt)


SKT:

Selbstwirksamkeitserwartung, Ergebniserwartungen,

Erklärung zur geschlechtertypischen Berufswahlverhalten (Geschl.unterschiede in Selbstwirksamkeitserwartungen begründen Berufswahl)

Q:

Moderne Berufswahltheorien 1

(Chaos Theorie, Kaleidoskopische Laufbahnen)

A:

Chaos: 

Berufswahl als Zufall durch geplante und und ungeplante Interaktionen mit Umwelt, Milieu, Familie etc. 


Kaleidoskopisch:

Berufswahl selbstbestimmt mithilfe eigener Vorstellungen und Werte, Suche nach Balance eigener vielschichtiger Interessen und Schwerpunkte (Arbeit, Familie, pers. Bedürfnisse)

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Q:

Moderne Berufswahltheorien 2

(Life Designing, Beziehungstheorie)

A:

Life Designing (konstruktivistisch):

-aktive Konstruktion der subjektiven Realität

- Anpassung an Umwelt

- Konstruktion eines persönlich sinnvollen und
bedeutungshaften Lebensweges


Beziehungstheorie:

- Nicht nur individuelle Selbstbestimmung

- Familie, Peers und soziale Netzwerke

Q:

Berufswahl nach soz. Determinanten

und Einflussfaktoren

A:

Bedeutung f. d. Gesellschaft

Anerkennung i. d. Gesellschaft

Höchste Gehälter

Höchster Frauenanteil

Höchster Migrantenanteil


Einflussfaktoren: 

soz. Herkunft, Geschlcht, soz. Kompetenzen

aber begrenzt durch: 

kapital > ökonom., sozial, kulturell

3-5, 6-8, 9-13, ab 14J.


nach Brändle/Grundmann:
Prestigeerhaltung > Statuserhaltung
Prestigegewinn > Statusmobilität
Sozialprestige des angestrebten Berufs
Soziale Praxiserfahrung
Q:

Soziale Determinanten nach Boudon

A:

primäre Herkunftseffekte:

(soz. Herkunft, kult. Hintergrund, Performanz der Kinder) > oft Reprod. von Ungleichheit


sekundäre Herkunftseffekte:

Kosten, Nutzen, Kalkül

Opportunitäten, größere soz. Distanz


Q:

Fernsehen ist eine Form von Sozialisationsinstanz

A:

Medienwirkung:

lockere Arbeitsatmosphäre,

hohe Verdienste,

keine Darstellung von Technik, Handwerk und
körperlicher Arbeit


Q:

4 Funktionen der Schule für die Berufswahl (nach Fend) 

Die Schule soll: 

A:

1. Entkulturationsfunktion (Hineinwachsen)

Arbeitsleben, Hierarchien, Kuktur, Traditionen, Wertevorstellungen


2. Qualifikationsfunktion (Wissen)

Für die Eingliederung in die Berufswelt, Kompetenzen (KKK, Kommunik. Konflikt, Kritikfähigkeit) (Lehrer sollte auch Ahnung davon haben)


3. Allokationsfunktion (Zuweisung)

Bildungsgänge und Schulabschlüsse verteilen SuS auf gesellsch. Positionen. Vorbereitung auf ungleiche und unterschiedl. Pos.


4. Integrationsfunktion (Identität und Teilhabe)

Akzeptanz des gesellsch. Systems mit seinen Werten, sowohl beruflich und in der Gesellschaft:  Loyalität erzeugen, 

Q:

Zusammenfassung Soziale Determinanten (Gottfredson, Boudon, Bourdieu) 

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

A:

Was alle gemeinsam haben: 


Prämisse: Berufswahl läuft in gesellschftl. Rahmen ab, Entscheidungsspielraum ist begrenzt



Rahmen/Unterschiede:


Gottfredson: genetisch veranlagte Pers.entwickl.

(Altersphasen (3-5 Vorst. v. Arbeit, 6-8 Geschlechterrollen, 9-13 soz. Erwartungen,14J abstraktes Selbst)


Boudon: von außen (System, Institutionen) vorgegeben (prim. > pers., sek. > Kosten, Nutzen,Kalkül Herkunftseffekte)


Bourdieu:  Habitus des Menschen zur Welt und zu sich (was man sich zutraut, Denken und Verhalten)



Q:

Spezifische Aspekte der Berufswahl (Brändle, Grundmann)

A:

Prestige

Statuserhalt

Statusmobilität

Soziale Praxiserfahrungen

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