Kognitive Ergonomie an der TU Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das SSTS?

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Das SSTS Modell beschreibt die Zeit, die benötigt wird, um einen Zielreiz (Target) in einem Suchraum zu finden, der nicht leer ist, sondern eine Menge von Nicht-Zielreizen, sog. Distraktoren, enthält.


Characteristika:
– Die Position des Zielreizes ist dem Suchenden nicht bekannt.


– Der Zielreiz kann im Suchraum präsent oder nicht präsent sein.


– In Experimenten häufig Variation der Größe des Suchraums Search set size definiert als Anzahl der Distraktoren 


– Die Suche ist seriell, d.h. sie geht von Reiz zu Reiz, wobei das Modell keine Annahme über die Reihenfolge macht.


– Die Suche wird beendet, wenn der Zielreiz gefunden wurde oder wenn der gesamte Suchraum erfolglos gescannt wurde.

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Was ist der Zweck der visuellen Suche und nennen Sie Anwendungsgebiete.

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Zweck der visuellen Suche ist das Finden eines (vordefinierten) Ziels


Anwendungsgebiete:
– Autofahren (z. B. Ho et al., 2001)
– Lesen von Karten (z. B. Beck et al., 2010)
– Gepäckkontrolle (z. B. McCarley, 2009)


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Beschreiben sie die Fixationsdauer!

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Fixationsdauer (dwell time) bestimmt die Zeit der visuellen Informationsverarbeitung für ein UFOV


• Abhängig von….
– der Dichte der relevanten Informationen (je mehr, desto länger)
– der Wichtigkeit des Kanals / Instruments (je wichtiger, desto länger wird eine Information betrachtet; Value)
– der Expertise des Beobachters (Novizen fixieren informationsreiche Instrumente fast doppelt so lange wie Experten; Expectation)


• Lange Fixationsdauern sprechen für eine erschwerte Extraktion der Information.


• Wenn lange Dauern unabhängig von Aufgabe und Kontext auftreten -->  suboptimale Anzeigengestaltung!

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Nennen Sie die Parameter der Visuellen Suche!

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• Usefull Field of View (UFOV)
• Fixationsdauer (dwell time)
• Suchraum

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Beschreiben Sie UFOV.

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Kreisförmiges Areal um den Fixationspunkt, aus dem Informationen zur Verarbeitung herangezogen werden


• Bei visueller Suche wird das UFOV über die Suchfläche bewegt (spotlight metaphor)
• Größe: 1° bis 4° Sehwinkel, entspricht fast dem fovealen plus parafovealen Bereich (bis 5°)


 Ist abhängig von…


– der Informationsdichte innerhalb der Fixation: je höher, desto kleiner ist das UFOV
– der Unterscheidbarkeit von Ziel und Hintergrund („Rauschen“): je weniger unterscheidbar, desto kleiner ist das UFOV

– dem Lebensalter: je älter, desto kleiner ist das UFOV)

Übung und Training bezüglich der Suchaufgabe:je geübter bzw. trainierter, desto größer ist das UFOV

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Was sind Fehlerquellen des UFOV?

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TESTE DEIN WISSEN

– Auch ohne Zeitlimit wird häufig nicht die gesamte
Suchfläche gescannt.


– Information im UFOV muss nicht zwangsläufig
wahrgenommen und verarbeitet werden (looking
without seeing, s. inattentional blindness).

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Nennen Sie die Arten der visuelle Suche und beschreiben Sie diese.

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TESTE DEIN WISSEN

• Freie Suche: ein Ziel ist vorgegeben, aber der Suchraum ist nicht strukturiert (z. B. eine Straße auf einer Landkarte).


• Strukturierte Suche: ein Ziel ist vorgegeben, welches im strukturierten Suchraum gefunden
werden soll (z. B. ein Eintrag in einer
Tabelle)


• Geführte Suche (guided search): Topdown Faktoren leiten die Suche, wie z.B. die Erwartung, das Ziel an einer bestimmten Stelle zu finden

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie Eigenschaften des Suchraums.

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• Suchraum für Zielsuche kann geografischer Raum (Suche an Unfallstelle) oder artifizieller Raum (Bildschirm) sein


• Seine Größe wird durch die Anzahl der Distraktoren bestimmt.


• Suche nach Zielobjekt maßgeblich durch kognitive Faktoren bestimmt --> Ziele, Kosten-Nutzen-Überlegungen


• Kognitive Einflüsse meist stärker als Anzeigeneinflüsse!

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Suchraum?

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TESTE DEIN WISSEN

– „There is no consistent pattern of display scanning (e.g., left-to-right or circular-clockwise).“


– „Display-driven scan strategies are usually dominated by conceptually or knowledge-driven scan strategies.“

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Nennen sie die verschiedenen Clutter.

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TESTE DEIN WISSEN

– Numerosity clutter: Anzahl an potentiellen Distraktoren


– Proximity / readout clutter: Nah angrenzende Anzeigen stören die Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf den Zielreiz


– Disorganizational clutter: Unstrukturierte bzw. zufällige Anordnung von Elementen auf einem Display


– Heterogeneous clutter: Heterogenität der nicht-zielführenden Hintergrundelemente des Displays


Alle Arten von Clutter behindern die gezielte Wahrnehmung von Informationen und erschweren damit die visuelle Suche.


Häufig treten mehrere Clutter Arten gemeinsam auf.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Sensitivität d‘?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Fähigkeit des Beobachters zwischen Rauschen und Signal zu unterscheiden
  • Maß: d‘ Abstand zwischen Mittelwerten der beiden Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Signal und Noise
  • Je größer d‘, desto besser die Diskriminierungsleistung
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Berechnung von Payoffs und Beispiele

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βopt = P(N) * ( V(CR) + C (FA) ) / P(S) * ( V(Hit) + C (Miss) )


  1. QK von Chips = Liberal (mehr FA, weniger Misses)
  2. Anhalten der Druckerpresse = Konservativ (weniger FA, mehr Misses)
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Q:

Was ist das SSTS?

A:

Das SSTS Modell beschreibt die Zeit, die benötigt wird, um einen Zielreiz (Target) in einem Suchraum zu finden, der nicht leer ist, sondern eine Menge von Nicht-Zielreizen, sog. Distraktoren, enthält.


Characteristika:
– Die Position des Zielreizes ist dem Suchenden nicht bekannt.


– Der Zielreiz kann im Suchraum präsent oder nicht präsent sein.


– In Experimenten häufig Variation der Größe des Suchraums Search set size definiert als Anzahl der Distraktoren 


– Die Suche ist seriell, d.h. sie geht von Reiz zu Reiz, wobei das Modell keine Annahme über die Reihenfolge macht.


– Die Suche wird beendet, wenn der Zielreiz gefunden wurde oder wenn der gesamte Suchraum erfolglos gescannt wurde.

Q:

Was ist der Zweck der visuellen Suche und nennen Sie Anwendungsgebiete.

A:

Zweck der visuellen Suche ist das Finden eines (vordefinierten) Ziels


Anwendungsgebiete:
– Autofahren (z. B. Ho et al., 2001)
– Lesen von Karten (z. B. Beck et al., 2010)
– Gepäckkontrolle (z. B. McCarley, 2009)


Q:

Beschreiben sie die Fixationsdauer!

A:

Fixationsdauer (dwell time) bestimmt die Zeit der visuellen Informationsverarbeitung für ein UFOV


• Abhängig von….
– der Dichte der relevanten Informationen (je mehr, desto länger)
– der Wichtigkeit des Kanals / Instruments (je wichtiger, desto länger wird eine Information betrachtet; Value)
– der Expertise des Beobachters (Novizen fixieren informationsreiche Instrumente fast doppelt so lange wie Experten; Expectation)


• Lange Fixationsdauern sprechen für eine erschwerte Extraktion der Information.


• Wenn lange Dauern unabhängig von Aufgabe und Kontext auftreten -->  suboptimale Anzeigengestaltung!

Q:

Nennen Sie die Parameter der Visuellen Suche!

A:

• Usefull Field of View (UFOV)
• Fixationsdauer (dwell time)
• Suchraum

Q:

Beschreiben Sie UFOV.

A:

Kreisförmiges Areal um den Fixationspunkt, aus dem Informationen zur Verarbeitung herangezogen werden


• Bei visueller Suche wird das UFOV über die Suchfläche bewegt (spotlight metaphor)
• Größe: 1° bis 4° Sehwinkel, entspricht fast dem fovealen plus parafovealen Bereich (bis 5°)


 Ist abhängig von…


– der Informationsdichte innerhalb der Fixation: je höher, desto kleiner ist das UFOV
– der Unterscheidbarkeit von Ziel und Hintergrund („Rauschen“): je weniger unterscheidbar, desto kleiner ist das UFOV

– dem Lebensalter: je älter, desto kleiner ist das UFOV)

Übung und Training bezüglich der Suchaufgabe:je geübter bzw. trainierter, desto größer ist das UFOV

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Q:

Was sind Fehlerquellen des UFOV?

A:

– Auch ohne Zeitlimit wird häufig nicht die gesamte
Suchfläche gescannt.


– Information im UFOV muss nicht zwangsläufig
wahrgenommen und verarbeitet werden (looking
without seeing, s. inattentional blindness).

Q:

Nennen Sie die Arten der visuelle Suche und beschreiben Sie diese.

A:

• Freie Suche: ein Ziel ist vorgegeben, aber der Suchraum ist nicht strukturiert (z. B. eine Straße auf einer Landkarte).


• Strukturierte Suche: ein Ziel ist vorgegeben, welches im strukturierten Suchraum gefunden
werden soll (z. B. ein Eintrag in einer
Tabelle)


• Geführte Suche (guided search): Topdown Faktoren leiten die Suche, wie z.B. die Erwartung, das Ziel an einer bestimmten Stelle zu finden

Q:

Beschreiben Sie Eigenschaften des Suchraums.

A:

• Suchraum für Zielsuche kann geografischer Raum (Suche an Unfallstelle) oder artifizieller Raum (Bildschirm) sein


• Seine Größe wird durch die Anzahl der Distraktoren bestimmt.


• Suche nach Zielobjekt maßgeblich durch kognitive Faktoren bestimmt --> Ziele, Kosten-Nutzen-Überlegungen


• Kognitive Einflüsse meist stärker als Anzeigeneinflüsse!

Q:

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Suchraum?

A:

– „There is no consistent pattern of display scanning (e.g., left-to-right or circular-clockwise).“


– „Display-driven scan strategies are usually dominated by conceptually or knowledge-driven scan strategies.“

Q:

Nennen sie die verschiedenen Clutter.

A:

– Numerosity clutter: Anzahl an potentiellen Distraktoren


– Proximity / readout clutter: Nah angrenzende Anzeigen stören die Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf den Zielreiz


– Disorganizational clutter: Unstrukturierte bzw. zufällige Anordnung von Elementen auf einem Display


– Heterogeneous clutter: Heterogenität der nicht-zielführenden Hintergrundelemente des Displays


Alle Arten von Clutter behindern die gezielte Wahrnehmung von Informationen und erschweren damit die visuelle Suche.


Häufig treten mehrere Clutter Arten gemeinsam auf.

Q:

Was ist die Sensitivität d‘?

A:
  • Fähigkeit des Beobachters zwischen Rauschen und Signal zu unterscheiden
  • Maß: d‘ Abstand zwischen Mittelwerten der beiden Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Signal und Noise
  • Je größer d‘, desto besser die Diskriminierungsleistung
Q:

Berechnung von Payoffs und Beispiele

A:

βopt = P(N) * ( V(CR) + C (FA) ) / P(S) * ( V(Hit) + C (Miss) )


  1. QK von Chips = Liberal (mehr FA, weniger Misses)
  2. Anhalten der Druckerpresse = Konservativ (weniger FA, mehr Misses)
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