Rk an der Technische Universität Graz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Rk an der Technische Universität Graz

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Rk Kurs an der Technische Universität Graz zu.

TESTE DEIN WISSEN
Definieren sie ein Polytrauma, welche Faktoren zu beachten sind und die
dazugehörigen Sanitätshilfemaßnahmen!
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Ein Polytrauma ist eine gleichzeitig entstandene Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsystemen, wobei wenigstens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer lebensbedrohlich ist.
Zeit spielt in diesem Fall eine wichtige Rolle! Der Patient muss so schnell wie möglich ins KH. Daher muss entschieden werden ob ein Abwarten auf den Notarzt vernünftig ist bzw. ob diesem entgegengefahren werden soll.
Maßnahmen: Kontrolle der Lebensfunktionen/ Lebensrettende Sofortmaßnahmen/ bei starker Blutung Blutstillung/ Sauerstoffgabe
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Der Patient erleidet einen Sonnenstich. Welche Symptome können hier auftreten, mit welchen Komplikationen muss man rechnen und welche Sanitätshilfemaßnahmen werden durchgeführt.
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Symptome: heißer und roter Kopf, Kopfschmerzen, evtl. Nackensteifheit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Hyperventilation, Krämpfe, Bewusstseinsstörungen Komplikationen: Bewusstlosigkeit/ Hirndrucksteigerung
Maßnahmen: Pat. in den Schatten bringen/ Kleidung möglichst entfernen/ Pat. kühlen/ Flüssigkeit verabreichen (wenn bei Bewusstsein)/ Lagerung mit erhöhtem Oberkörper/ allgemeine Maßnahmen
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 Ein Auge wurde durch Mörtel oder Kalk verunreinigt, nennen sie Symptome, Komplikationen und Maßnahmen. Worauf ist bei der Spülung zu achten?
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Symptome: Schmerzen, Rötung, Tränenfluss, Lichtscheue, Lidkrampf, Sehstörungen
Komplikationen: Einschränkung der Sehkraft bis hin zur Erblindung Maßnahmen: grobe Verunreinigungen vorsichtig entfernen (mit keimfreier Wundauflage)/ ausgiebige Spülung 10-15 min vorzugsweise mit physiologischer Kochsalzlösung (wenn nicht vorhanden mit reinem Wasser)/ im Bindehautsack vorhandene Reste vorsichtig entfernen (keimfreie Wundauflage)/ beide Augen keimfrei verbinden/ allgemeine Maßnahmen/ Behandlung in einer Spezialabteilung ist wünschenswert
       
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Erklären sie das Krankheitsbild Lungenödem und wie es entstehen kann! Welche Symptome, Komplikationen können hier auftreten und erklären sie die Sanitätshilfemaßnahmen!
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Bei einem Lungenödem gelangen Flüssigkeiten aus den Lungenkapillaren in die Alveolen. Dort mischt sich diese mit der Atemluft und bildet einen Schaum der den Gasaustausch behindert → (hochgradige Atemnot)
Ein Lungenödem kann durch ein akutes oder chronisches Herzversagen sowie durch das Einatmen von Reizgasen (toxisches Lungenödem - meist erst nach Stunden später) entstehen. Ein häufiges Symptom bei einem toxischen Lungenödem ist Reizhusten.
Symptome: Akute Atemnot/ rasselnde Atemgeräusche/ Unruhe/ Angst/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit erhöhtem Oberkörper und falls möglich Tieflagerung der Beine/ beengende Kleidungsstücke öffnen,/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ Sauerstoffgabe/ allgemeine Maßnahmen
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 Erklären sie Asthma-Bronchiale beim Kind! Zählen sie Symptome, Komplikationen und Maßnahmen auf!
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Asthma-Bronchiale ist eine Verengung der Bronchien durch Schleimhautschwellung, Produktion von trockenem, zähen Schleim und Krampf der Bronchien. Ursachen können Allergien, Infektionen, körperliche und psychische Belastung. Hauptproblem ist das Ausatmen!
Symptome: plötzlich auftretende hochgradige Atemnot/ verlängerte und erschwerte Ausatmung/ pfeifende Atemgeräusche/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Status asthmaticus (lang andauernde oder sich innerhalb kurzer Zeit wiederholende Asthmaanfälle)/ Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Pat. soll sich mit den Händen abstützen/ beengende Kleidungsstücke öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
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 Erklären sie das Krankheitsbild Asthma Bronchiale, die Symptome, die Komplikationen und dazu die Sanitätshilfsmaßnahmen! Was verstehen sie unter “Status asthmaticus”?
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Bronchialasthma ist durch einen Krampf der kleinen Bronchien mit Schwellung der Bronchialschleimhäute und zäher Schleimbildung bedingt. Häufig ausgelöst durch Allergien oder Infektionen bei einem überreagierenden vegetativen Nervensystem Symptome: plötzlich auftretende hochgradige Atemnot/ verlängerte und erschwerte Ausatmung/ pfeifende Atemgeräusche/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Status asthmaticus (lang andauernde oder sich innerhalb kurzer Zeit wiederholende Asthmaanfälle)/ Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Pat. soll sich mit den Händen abstützen/ beengende Kleidungsstücke
        2

 öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
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 Erklären sie das Krankheitsbild COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) Wie entsteht dieses und wodurch wird es hervorgerufen? Nennen sie Symptome und Sanitätshilfsmaßnahmen!
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COPD ist ein Überbegriff für chronische Lungenerkrankungen, welche durch Husten, zähen, glasigen Schleim und Atemnot bei körperlichen Belastung (Kurzatmigkeit) gekennzeichnet sind. COPD entsteht meist infolge jahrelanger Belastung der Lunge durch das Einatmen schädlicher Stoffe. Tritt erst im höheren Alter auf.
Chronische Bronchitis: lang andauernde Entzündung der Bronchialschleimhaut Lungenemphysem: irreversible Überblähung der Lunge
Symptome: Husten/ der überwiegenden am Morgen auftritt/ Auswurf (zäher, glasiger Schleim)/ belastungsabhängige Atemnot/ Ausatmung ist verlängert/ evtl. Zyanose Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Möglichkeit zum Abstützen geben/ beengende Kleidungsstücke öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
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 Erklären sie den Begriff ROSC! Nennen sie Sanitätshilfemaßnahmen bei ROSC!
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ROSC = Return Of Spontaneous Circulation (Wiederkehr eines spontanen Kreislaufs)
Herzdruckmassage und Beatmungen werden so lange durchgeführt bis der Pat. wieder Lebenszeichen hat.
Maßnahmen: Pat. nicht zudecken (Ausnahme: unterkühlter Pat., Polytrauma, SHT)/ stabile Seitenlage (Guedeltubus kann belassen werden, wenn der Pat. ihn toleriert, sonst entfernen)/ bei liegendem LT in Rückenlage belassen (wird der LT nicht toleriert dann LT entfernen und ohne Guedeltubus in die Stabile Seitenlage bringen)/ Atemkontrolle alle 2 min/ laufende Reeavulierung durch ABC-D-E-Schema/ allgemeine Maßnahmen
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Erklären sie den Begriff Tracheostoma. Welche Gefahren können dabei auftreten? Welche Sanitätshilfemaßnahmen ergreifen sie bei einer Verlegten Kanüle?
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Ein Tracheostoma ist eine künstliche Öffnung der Luftröhre nach außen. Meist wird eine sogenannte “Langzeitkanüle” ohne Cuff verwendet. Es gibt aber auch Pat. mit einem Tracheostoma ohne Kanüle. Durch Atemnot (Verlegung der Kanüle) oder Blutungen können sie schnell zu Notfallpatienten werden. Bei einer kompletten Verlegung muss versucht werden die Verstopfung mit einem dünnen Absaugkatheter abzusaugen.
Maßnahmen: Handschuhe tragen (so hygienisch wie möglich arbeiten)/ Kanüle mit einer Hand fixieren/ Absaugkatheter ohne Sog einführen (max. bis Widerstand spürbar ist)/ Kather mit kreisenden Bewegungen unter Sog herausziehen/ Pat. zum Husten auffordern/ im Bedarfsfall mehrmals wiederholen/ laufende Beurteilung der Atmung (inklusive Sauerstoffsättigung)/ Sauerstoffgabe über Tracheostoma-Sauerstoffanschluss/ Intensive Patientenbeobachtung (Gestik, Mimik,
      3

 Angst,...); allgemeine Maßnahmen
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Erklären sie den geschlossenen und offenen Knochenbruch mit den Gefahren, Symptomen, Komplikationen und den Sanitätshilfemaßnahmen! Wie hoch kann der Blutverlust bei einer Gefäßschädigung im Bereich des Ober- und Unterarms, des Ober- und Unterschenkels und des Beckens sein?
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Bei geschlossenen Frakturen kommt es zu keiner Verletzung der darüber befindlichen Haut. Trotzdem kann es zu ausgedehnten Weichteilverletzung kommen. Bei offenen Knochenbrüchen besteht eine Verbindung zwischen der außen offenen Wunde und der Bruchstelle.
Symptome: Schmerzen/ Schwellung/ Bluterguss/ Bewegungseinschränkung, Knochenreibung (Knochenreiben)/ abnorme Stellung, Stufenbildung, Verschiebung/ Störung von Motorik, Durchblutung, Sensibilität/ evtl. Wunden mit oder ohne starker Blutung (Gefäßverletzung)
Komplikationen: Blutverlust (auch bei geschlossenen Brüchen)/ Infektionen/ Schädigung von Nerven, Gefäßen und Muskelgewebe
Maßnahmen: Blutstillung/ MDS-Kontrolle/ Wundversorgung/ Ruhigstellung (Schienung)/ allgemeine Maßnahmen/ evtl. Amputatversorgung
Blutverlust: Unterarm bis ca. 400 ml/ Oberarm bis ca. 800 ml/ Unterschenkel bis ca. 1000 ml/ Oberschenkel bis ca. 2.000 ml/ Becken bis ca. 5.000 ml
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Erklären des Rautekgriffs aus dem Auto?
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Kontaktaufnahme durch die Windschutzscheibe damit der Pat. den Kopf nicht zur Seite dreht, sobald der Sanitäter die Türe öffnet. Nach dem Öffnen der Tür wird das Bewusstsein überprüft. Zündung ausschalten und den Pat. am Oberkörper unterstützend halten. HWS-Schienung soll so früh wie möglich angelegt werden. Bis zur Schienung soll der Kopf von einem Sanitäter in Neutralstellung gehalten werden. Beine frei machen und den Sicherheitsgurt lösen. Dann mit den Armen untern den Achseln des Pat. durchgreifen und ihn mit dem Rautekgriff herausziehen (Daumen sollen nach außen zeigen!). Den Pat. auf den Oberschenkel ziehen und auf die Vakuummatratze bringen.
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Erklären sie den Schock, nennen sie die Schockformen, Schockzeichen (-stadien) und die Maßnahmen zur Schockbekämpfung!

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Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand bei dem es zu einer Minderdurchblutung und zu einem Sauerstoffmangel in lebenswichtigen Organen kommt. Durch eine Minderdurchblutung zentralisiert sich der Kreislauf. Dabei werden Haut, Muskulatur, Darm und Nieren von der Durchblutung ausgeschlossen um die lebenswichtigen Organe ausreichend zu versorgen. Durch den Sauerstoffmangel entgleist der Stoffwechsel und es bilden sich gefährliche Stoffwechselprodukte (Azidose). Dadurch kommt es einer Schädigung und Versagen von Organen. Eine Gefäßlähmung und das Versagen lebenswichtiger Organe (Multiorganversagen) führen zum Tod. 4 Volumenmangelschock (hypovolämischer Schock): U rsache ist ein Blutvolumenmangel infolge von Blut-, Plasma-, Wasser-, und Salzverlust. Kardiogener Schock: Ursache ist das primäre Versagen der Herzfunktion Anaphylaktischer Schock: Maximalstadium einer Allergie wo eine Erschlaffung der arteriellen Gefäße eintritt Septischer Schock: Durch (bakterielle) Gifte (Toxine) ausgelöste Erschlaffung der arteriellen Gefäße Neurogener Schock: Ursache ist ein gestörter neuraler Kontrollmechanismus. Dieser beeinflusst die Kreislaufregulation. Schock tritt durch Erschlaffung der arteriellen Gefäße ein. Anfangsstadium: blasse und kühle Haut/ Kältegefühl/ Puls leicht erhöht (Ausnahme: kardiogener Schock) und gut tastbar/ Blutdruck normal/ Pat. unruhig und ängstlich aber ansprechbar Bedrohliches Stadium: kalter Schweiß/ Pulsfrequenz stark erhöht/ Absinken des Blutdrucks (unter 90 mmHg)/ Atmung flach und beschleunigt/ Bewusstsein stark getrübt/ Haut und Fingernägel bläulich gefärbt Fortgeschrittenes Stadium: Haut grau (blau)/ verfallenes Aussehen/ Puls kaum tastbar/ Blutdruck nicht messbar/ Atmung oberflächlich (Schnappatmung)/ Pupillen weit/ kaum mehr reagierend/ Bewusstlosigkeit - akute Lebensgefahr! Maßnahmen: beengende Kleidung öffnen/ zu tiefer, ruhiger Atmung anleiten/ Sauerstoffgabe/ Blutung stoppen (Druckverband, manueller Druck, Abbindung)/ Eigenwärme erhalten/ negative Fahreinflüsse vermeiden/ psychische Betreuung/ Lagerung je nach dessen Zustand (Beine hoch lagern!)

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Q:
Definieren sie ein Polytrauma, welche Faktoren zu beachten sind und die
dazugehörigen Sanitätshilfemaßnahmen!
A:
Ein Polytrauma ist eine gleichzeitig entstandene Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsystemen, wobei wenigstens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer lebensbedrohlich ist.
Zeit spielt in diesem Fall eine wichtige Rolle! Der Patient muss so schnell wie möglich ins KH. Daher muss entschieden werden ob ein Abwarten auf den Notarzt vernünftig ist bzw. ob diesem entgegengefahren werden soll.
Maßnahmen: Kontrolle der Lebensfunktionen/ Lebensrettende Sofortmaßnahmen/ bei starker Blutung Blutstillung/ Sauerstoffgabe
Q:
Der Patient erleidet einen Sonnenstich. Welche Symptome können hier auftreten, mit welchen Komplikationen muss man rechnen und welche Sanitätshilfemaßnahmen werden durchgeführt.
A:
Symptome: heißer und roter Kopf, Kopfschmerzen, evtl. Nackensteifheit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Hyperventilation, Krämpfe, Bewusstseinsstörungen Komplikationen: Bewusstlosigkeit/ Hirndrucksteigerung
Maßnahmen: Pat. in den Schatten bringen/ Kleidung möglichst entfernen/ Pat. kühlen/ Flüssigkeit verabreichen (wenn bei Bewusstsein)/ Lagerung mit erhöhtem Oberkörper/ allgemeine Maßnahmen
Q:
 Ein Auge wurde durch Mörtel oder Kalk verunreinigt, nennen sie Symptome, Komplikationen und Maßnahmen. Worauf ist bei der Spülung zu achten?
A:
Symptome: Schmerzen, Rötung, Tränenfluss, Lichtscheue, Lidkrampf, Sehstörungen
Komplikationen: Einschränkung der Sehkraft bis hin zur Erblindung Maßnahmen: grobe Verunreinigungen vorsichtig entfernen (mit keimfreier Wundauflage)/ ausgiebige Spülung 10-15 min vorzugsweise mit physiologischer Kochsalzlösung (wenn nicht vorhanden mit reinem Wasser)/ im Bindehautsack vorhandene Reste vorsichtig entfernen (keimfreie Wundauflage)/ beide Augen keimfrei verbinden/ allgemeine Maßnahmen/ Behandlung in einer Spezialabteilung ist wünschenswert
       
Q:
Erklären sie das Krankheitsbild Lungenödem und wie es entstehen kann! Welche Symptome, Komplikationen können hier auftreten und erklären sie die Sanitätshilfemaßnahmen!
A:
Bei einem Lungenödem gelangen Flüssigkeiten aus den Lungenkapillaren in die Alveolen. Dort mischt sich diese mit der Atemluft und bildet einen Schaum der den Gasaustausch behindert → (hochgradige Atemnot)
Ein Lungenödem kann durch ein akutes oder chronisches Herzversagen sowie durch das Einatmen von Reizgasen (toxisches Lungenödem - meist erst nach Stunden später) entstehen. Ein häufiges Symptom bei einem toxischen Lungenödem ist Reizhusten.
Symptome: Akute Atemnot/ rasselnde Atemgeräusche/ Unruhe/ Angst/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit erhöhtem Oberkörper und falls möglich Tieflagerung der Beine/ beengende Kleidungsstücke öffnen,/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ Sauerstoffgabe/ allgemeine Maßnahmen
Q:
 Erklären sie Asthma-Bronchiale beim Kind! Zählen sie Symptome, Komplikationen und Maßnahmen auf!
A:
Asthma-Bronchiale ist eine Verengung der Bronchien durch Schleimhautschwellung, Produktion von trockenem, zähen Schleim und Krampf der Bronchien. Ursachen können Allergien, Infektionen, körperliche und psychische Belastung. Hauptproblem ist das Ausatmen!
Symptome: plötzlich auftretende hochgradige Atemnot/ verlängerte und erschwerte Ausatmung/ pfeifende Atemgeräusche/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Status asthmaticus (lang andauernde oder sich innerhalb kurzer Zeit wiederholende Asthmaanfälle)/ Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Pat. soll sich mit den Händen abstützen/ beengende Kleidungsstücke öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
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Q:
 Erklären sie das Krankheitsbild Asthma Bronchiale, die Symptome, die Komplikationen und dazu die Sanitätshilfsmaßnahmen! Was verstehen sie unter “Status asthmaticus”?
A:
Bronchialasthma ist durch einen Krampf der kleinen Bronchien mit Schwellung der Bronchialschleimhäute und zäher Schleimbildung bedingt. Häufig ausgelöst durch Allergien oder Infektionen bei einem überreagierenden vegetativen Nervensystem Symptome: plötzlich auftretende hochgradige Atemnot/ verlängerte und erschwerte Ausatmung/ pfeifende Atemgeräusche/ evtl. Zyanose
Komplikationen: Status asthmaticus (lang andauernde oder sich innerhalb kurzer Zeit wiederholende Asthmaanfälle)/ Atem-Kreislauf-Stillstand
Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Pat. soll sich mit den Händen abstützen/ beengende Kleidungsstücke
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 öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
Q:
 Erklären sie das Krankheitsbild COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) Wie entsteht dieses und wodurch wird es hervorgerufen? Nennen sie Symptome und Sanitätshilfsmaßnahmen!
A:
COPD ist ein Überbegriff für chronische Lungenerkrankungen, welche durch Husten, zähen, glasigen Schleim und Atemnot bei körperlichen Belastung (Kurzatmigkeit) gekennzeichnet sind. COPD entsteht meist infolge jahrelanger Belastung der Lunge durch das Einatmen schädlicher Stoffe. Tritt erst im höheren Alter auf.
Chronische Bronchitis: lang andauernde Entzündung der Bronchialschleimhaut Lungenemphysem: irreversible Überblähung der Lunge
Symptome: Husten/ der überwiegenden am Morgen auftritt/ Auswurf (zäher, glasiger Schleim)/ belastungsabhängige Atemnot/ Ausatmung ist verlängert/ evtl. Zyanose Maßnahmen: keine körperliche Anstrengung/ Lagerung mit maximal erhöhtem Oberkörper/ Möglichkeit zum Abstützen geben/ beengende Kleidungsstücke öffnen/ Pat. beruhigen und zu ruhiger Atmung anhalten/ allgemeine Maßnahmen
Q:
 Erklären sie den Begriff ROSC! Nennen sie Sanitätshilfemaßnahmen bei ROSC!
A:
ROSC = Return Of Spontaneous Circulation (Wiederkehr eines spontanen Kreislaufs)
Herzdruckmassage und Beatmungen werden so lange durchgeführt bis der Pat. wieder Lebenszeichen hat.
Maßnahmen: Pat. nicht zudecken (Ausnahme: unterkühlter Pat., Polytrauma, SHT)/ stabile Seitenlage (Guedeltubus kann belassen werden, wenn der Pat. ihn toleriert, sonst entfernen)/ bei liegendem LT in Rückenlage belassen (wird der LT nicht toleriert dann LT entfernen und ohne Guedeltubus in die Stabile Seitenlage bringen)/ Atemkontrolle alle 2 min/ laufende Reeavulierung durch ABC-D-E-Schema/ allgemeine Maßnahmen
Q:
Erklären sie den Begriff Tracheostoma. Welche Gefahren können dabei auftreten? Welche Sanitätshilfemaßnahmen ergreifen sie bei einer Verlegten Kanüle?
A:
Ein Tracheostoma ist eine künstliche Öffnung der Luftröhre nach außen. Meist wird eine sogenannte “Langzeitkanüle” ohne Cuff verwendet. Es gibt aber auch Pat. mit einem Tracheostoma ohne Kanüle. Durch Atemnot (Verlegung der Kanüle) oder Blutungen können sie schnell zu Notfallpatienten werden. Bei einer kompletten Verlegung muss versucht werden die Verstopfung mit einem dünnen Absaugkatheter abzusaugen.
Maßnahmen: Handschuhe tragen (so hygienisch wie möglich arbeiten)/ Kanüle mit einer Hand fixieren/ Absaugkatheter ohne Sog einführen (max. bis Widerstand spürbar ist)/ Kather mit kreisenden Bewegungen unter Sog herausziehen/ Pat. zum Husten auffordern/ im Bedarfsfall mehrmals wiederholen/ laufende Beurteilung der Atmung (inklusive Sauerstoffsättigung)/ Sauerstoffgabe über Tracheostoma-Sauerstoffanschluss/ Intensive Patientenbeobachtung (Gestik, Mimik,
      3

 Angst,...); allgemeine Maßnahmen
Q:
Erklären sie den geschlossenen und offenen Knochenbruch mit den Gefahren, Symptomen, Komplikationen und den Sanitätshilfemaßnahmen! Wie hoch kann der Blutverlust bei einer Gefäßschädigung im Bereich des Ober- und Unterarms, des Ober- und Unterschenkels und des Beckens sein?
A:
Bei geschlossenen Frakturen kommt es zu keiner Verletzung der darüber befindlichen Haut. Trotzdem kann es zu ausgedehnten Weichteilverletzung kommen. Bei offenen Knochenbrüchen besteht eine Verbindung zwischen der außen offenen Wunde und der Bruchstelle.
Symptome: Schmerzen/ Schwellung/ Bluterguss/ Bewegungseinschränkung, Knochenreibung (Knochenreiben)/ abnorme Stellung, Stufenbildung, Verschiebung/ Störung von Motorik, Durchblutung, Sensibilität/ evtl. Wunden mit oder ohne starker Blutung (Gefäßverletzung)
Komplikationen: Blutverlust (auch bei geschlossenen Brüchen)/ Infektionen/ Schädigung von Nerven, Gefäßen und Muskelgewebe
Maßnahmen: Blutstillung/ MDS-Kontrolle/ Wundversorgung/ Ruhigstellung (Schienung)/ allgemeine Maßnahmen/ evtl. Amputatversorgung
Blutverlust: Unterarm bis ca. 400 ml/ Oberarm bis ca. 800 ml/ Unterschenkel bis ca. 1000 ml/ Oberschenkel bis ca. 2.000 ml/ Becken bis ca. 5.000 ml
Q:
Erklären des Rautekgriffs aus dem Auto?
A:
Kontaktaufnahme durch die Windschutzscheibe damit der Pat. den Kopf nicht zur Seite dreht, sobald der Sanitäter die Türe öffnet. Nach dem Öffnen der Tür wird das Bewusstsein überprüft. Zündung ausschalten und den Pat. am Oberkörper unterstützend halten. HWS-Schienung soll so früh wie möglich angelegt werden. Bis zur Schienung soll der Kopf von einem Sanitäter in Neutralstellung gehalten werden. Beine frei machen und den Sicherheitsgurt lösen. Dann mit den Armen untern den Achseln des Pat. durchgreifen und ihn mit dem Rautekgriff herausziehen (Daumen sollen nach außen zeigen!). Den Pat. auf den Oberschenkel ziehen und auf die Vakuummatratze bringen.
Q:

Erklären sie den Schock, nennen sie die Schockformen, Schockzeichen (-stadien) und die Maßnahmen zur Schockbekämpfung!

A:

Ein Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand bei dem es zu einer Minderdurchblutung und zu einem Sauerstoffmangel in lebenswichtigen Organen kommt. Durch eine Minderdurchblutung zentralisiert sich der Kreislauf. Dabei werden Haut, Muskulatur, Darm und Nieren von der Durchblutung ausgeschlossen um die lebenswichtigen Organe ausreichend zu versorgen. Durch den Sauerstoffmangel entgleist der Stoffwechsel und es bilden sich gefährliche Stoffwechselprodukte (Azidose). Dadurch kommt es einer Schädigung und Versagen von Organen. Eine Gefäßlähmung und das Versagen lebenswichtiger Organe (Multiorganversagen) führen zum Tod. 4 Volumenmangelschock (hypovolämischer Schock): U rsache ist ein Blutvolumenmangel infolge von Blut-, Plasma-, Wasser-, und Salzverlust. Kardiogener Schock: Ursache ist das primäre Versagen der Herzfunktion Anaphylaktischer Schock: Maximalstadium einer Allergie wo eine Erschlaffung der arteriellen Gefäße eintritt Septischer Schock: Durch (bakterielle) Gifte (Toxine) ausgelöste Erschlaffung der arteriellen Gefäße Neurogener Schock: Ursache ist ein gestörter neuraler Kontrollmechanismus. Dieser beeinflusst die Kreislaufregulation. Schock tritt durch Erschlaffung der arteriellen Gefäße ein. Anfangsstadium: blasse und kühle Haut/ Kältegefühl/ Puls leicht erhöht (Ausnahme: kardiogener Schock) und gut tastbar/ Blutdruck normal/ Pat. unruhig und ängstlich aber ansprechbar Bedrohliches Stadium: kalter Schweiß/ Pulsfrequenz stark erhöht/ Absinken des Blutdrucks (unter 90 mmHg)/ Atmung flach und beschleunigt/ Bewusstsein stark getrübt/ Haut und Fingernägel bläulich gefärbt Fortgeschrittenes Stadium: Haut grau (blau)/ verfallenes Aussehen/ Puls kaum tastbar/ Blutdruck nicht messbar/ Atmung oberflächlich (Schnappatmung)/ Pupillen weit/ kaum mehr reagierend/ Bewusstlosigkeit - akute Lebensgefahr! Maßnahmen: beengende Kleidung öffnen/ zu tiefer, ruhiger Atmung anleiten/ Sauerstoffgabe/ Blutung stoppen (Druckverband, manueller Druck, Abbindung)/ Eigenwärme erhalten/ negative Fahreinflüsse vermeiden/ psychische Betreuung/ Lagerung je nach dessen Zustand (Beine hoch lagern!)

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