GASM an der Technische Hochschule Mittelhessen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Technik vs. Mensch, klassicher Streitfall zwischen..?

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TESTE DEIN WISSEN

technologische & anthropologische Ansätze der Medienforschung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Perioden beinhaltet die Medienphase B?


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TESTE DEIN WISSEN

Frühe Neuzeit

Bürgerliche Gesellschaft

Industrie- und Massenzeitalter

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenfassung: Wie lassen sich Medien beschreiben?

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TESTE DEIN WISSEN

>> Alles was wir wissen, wissen wir über Medien! Medien dienen als Vermittler der sinnlichen Wahrnehmung (Aisthesis / Ästhetik)


>> Medien sind technische Speicher- und Verbreitungsmittel, um Raum und Zeit zu überbrücken 


>> Medien sind semiotische Kommunikationsmittel, die mit Zeichen und Symbolen Bedeutung übermitteln


>> Medien erlegen dem kommunizierten Inhalt ihre Formen und Gebrauchsweisen als Kulturtechniken auf


>> Medien haben weitreichende individuelle und gesellschaftliche Funktionen 

(Systeme der Vernetzung, Öffentlichkeit, kulturelles Gedächtnis…)

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TESTE DEIN WISSEN

Kommunikation & Interaktion über Computer

Definition: computervermittelte Kommunikation 

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TESTE DEIN WISSEN

computervermittelte Kommunikation (cvK, englisch: Computer-Mediated Communication bzw. CMC)

alle kommunikativen, sozialen Austauschprozesse,

- die durch einen Computer als vermittelndes, technisches Medium stattfinden

- auf der Seite des Empfänger und auf der Seite des Senders wird dabei ein Computer oder

sonstiges, digitales Endgerät (Tablett, Smartphone) zur En- und Dekodierung der Nachricht verwendet


5 Spezifika zur Unterscheidung der cvK zur Face-to-Face-Kommunikation (nach Misoch, dem alten Zerstörer): 


1. Entkörperlichung 

(der Mensch ist unsichtbar, dadurch u.a. weder Gestik noch Mimik noch Alter/Geschlecht)


2. Texttualität

(kommuniziert wird vor allem via Text/Zeichen – & das durchaus kreativ)


3. Entzeitlichung & Enträumlichung

(Ort und Zeitpunkt des Lesens/Schreibens können sich unterscheiden) 


4. Entkontextualisierung 

(Kontext des Gesprächs/der Kommunikation fehlt, s.o.)


5. Digitalisierung

(Speicherungsprozesse, aber auch: Informationsbeschleunigung)



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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Medien?

Verschiedene Perspektiven auf Medien und Klassifikationen

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TESTE DEIN WISSEN

Medien – Mitte/Vermittelndes


1. Wahrnehmungsmedien

Klassifikation nach Sinnen/Kanal:

- Auditiv

- Visuell

- Audiovisuell

- Haptisch

- Olfaktorisch


2. Techn. Speicher-

/Verarbeitungsmedien

Klassifikation nach Technikeinsatz:

- Primäre Medien (ohne Technik)

- Sekundäre Medien (Produktion)

- Tertiäre Medien (Prod.+Rezeption)

- Quartäre Medien (Rückkanal, Rollen)


3. semiotische

Kommunikationsmittel 

Klassifikation nach Zeichensystem und Bedeutung:

- Schrift

- Bild

- Zahl

- Ton


4. Medienformen und

Formate

Klassifikation nach Formaten/Genres:

- Buch

- Zeitung

- Film

- Serien

- Radiosendung

- Game…


5. Gesellschaftl.

Funktionen

Klassifikation nach Funktion:

- Information

- Unterhaltung

- Öffentlichkeit

- Speicher/Kulturerbe...


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TESTE DEIN WISSEN

Definition: Medien

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TESTE DEIN WISSEN

1. Medium (lat.: medium = Mitte, Mittelpunkt, von altgr. μέσov méson: das Mittlere) ist

nach neuerem Verständnis ganz allgemein eine Mitte, ein Vermittelndes


2. In der Alltagssprache wird „Medium“ meist mit Kommunikationsmittel gleichgesetzt.


3. Der Plural Medien wird etwa seit den 1980er-Jahren für die Gesamtheit aller

Kommunikationsmittel und Kommunikationsorganisationen verwendet


Achtung!

Je nach Disziplin und Perspektive wird der jeweilige Medienbegriff sehr unterschiedlich aufgefasst!

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Perioden beinhaltet die Medienphase C?


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TESTE DEIN WISSEN

Neue elektronische Welt

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TESTE DEIN WISSEN

Was geschieht in Platons Höhlengleichnis?

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TESTE DEIN WISSEN

- Gefangene in Höhle 

- Schatten der Realität = ihre Realität

- würde einer fliehen und von der wahren Realität berichten, würden die anderen ihm nicht glauben

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TESTE DEIN WISSEN

Durch was ist Phase C Tertiär-/Elektronische Medien (1900-1990) gekennzeichnet?

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TESTE DEIN WISSEN

- Aufkommen der Massenmedien 

(Radio, Kino, Fernsehen)

>> Gefahr von Manipulation und Propaganda


- Pictorial Turn – Dominanz der Bild(schirm)medien

Kommerzialisierung und Beschleunigung als Kennzeichen

globaler Medienkultur und Unterhaltung

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TESTE DEIN WISSEN

Klassifikation nach technischen Produktions- & Rezeptionsmitteln

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TESTE DEIN WISSEN

1. Primäre Medien

Keinerlei technische Hilfsmittel (räumlich & zeitlich gebunden)

- Sprache

- Mimik

- Gestik


2. Sekundäre Medien

Technik nur zur Produktion, nicht zur

Rezeption erforderlich

- Foto

- Zeitung

- Buch


3. Tertiäre Medien

Technik sowohl für Produktion als auch Rezeption erforderlich

- Telefon

- Radio

- Fernsehen


4. Quartäre Medien

Digitale Technik mit Rückkanal und

Rollenwechsel zw. Produzent/Rezipient

- Computer

- Internet (inkl. Social)

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TESTE DEIN WISSEN

Platons Höhlengleichnis in Bezug auf Medien

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TESTE DEIN WISSEN

1. Die wahrgenommene Welt ist nicht unbedingt die „reale“

Welt, sondern nur eine Wahrnehmung oder ein Abbild davon

(Erkenntnistheorie)


2. Die Art der Abbilder / Wahrnehmungen bestimmt die

jeweilige Auffassung von der Welt – und die ist unter

Umständen schwer zu vermitteln

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TESTE DEIN WISSEN

Warum brauchen wir Medien?

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TESTE DEIN WISSEN

Medien als Vermittler sinnlicher Wahrnehmung


-  das Reale ist nicht immer direkt zugänglich. Es existiert eine

räumliche/zeitliche Differenz, für die man eine „Vermittlung“ braucht


[- in der griechischen Antike wird dieses „Dazwischen“ erstmals in der

Theorie der Wahrnehmungsmedien als eigene Instanz beschrieben]


-  Medien der sinnlichen Wahrnehmung fungieren als notwendige

Vermittler zwischen Mensch und Welt. Daher spricht man von einem

medialen Apriori“. Oder anders ausgedrückt:


„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen,

wissen wir durch die Medien.“

Luhmann, Niklas

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Q:

Technik vs. Mensch, klassicher Streitfall zwischen..?

A:

technologische & anthropologische Ansätze der Medienforschung

Q:

Welche Perioden beinhaltet die Medienphase B?


A:

Frühe Neuzeit

Bürgerliche Gesellschaft

Industrie- und Massenzeitalter

Q:

Zusammenfassung: Wie lassen sich Medien beschreiben?

A:

>> Alles was wir wissen, wissen wir über Medien! Medien dienen als Vermittler der sinnlichen Wahrnehmung (Aisthesis / Ästhetik)


>> Medien sind technische Speicher- und Verbreitungsmittel, um Raum und Zeit zu überbrücken 


>> Medien sind semiotische Kommunikationsmittel, die mit Zeichen und Symbolen Bedeutung übermitteln


>> Medien erlegen dem kommunizierten Inhalt ihre Formen und Gebrauchsweisen als Kulturtechniken auf


>> Medien haben weitreichende individuelle und gesellschaftliche Funktionen 

(Systeme der Vernetzung, Öffentlichkeit, kulturelles Gedächtnis…)

Q:

Kommunikation & Interaktion über Computer

Definition: computervermittelte Kommunikation 

A:

computervermittelte Kommunikation (cvK, englisch: Computer-Mediated Communication bzw. CMC)

alle kommunikativen, sozialen Austauschprozesse,

- die durch einen Computer als vermittelndes, technisches Medium stattfinden

- auf der Seite des Empfänger und auf der Seite des Senders wird dabei ein Computer oder

sonstiges, digitales Endgerät (Tablett, Smartphone) zur En- und Dekodierung der Nachricht verwendet


5 Spezifika zur Unterscheidung der cvK zur Face-to-Face-Kommunikation (nach Misoch, dem alten Zerstörer): 


1. Entkörperlichung 

(der Mensch ist unsichtbar, dadurch u.a. weder Gestik noch Mimik noch Alter/Geschlecht)


2. Texttualität

(kommuniziert wird vor allem via Text/Zeichen – & das durchaus kreativ)


3. Entzeitlichung & Enträumlichung

(Ort und Zeitpunkt des Lesens/Schreibens können sich unterscheiden) 


4. Entkontextualisierung 

(Kontext des Gesprächs/der Kommunikation fehlt, s.o.)


5. Digitalisierung

(Speicherungsprozesse, aber auch: Informationsbeschleunigung)



Q:

Was sind Medien?

Verschiedene Perspektiven auf Medien und Klassifikationen

A:

Medien – Mitte/Vermittelndes


1. Wahrnehmungsmedien

Klassifikation nach Sinnen/Kanal:

- Auditiv

- Visuell

- Audiovisuell

- Haptisch

- Olfaktorisch


2. Techn. Speicher-

/Verarbeitungsmedien

Klassifikation nach Technikeinsatz:

- Primäre Medien (ohne Technik)

- Sekundäre Medien (Produktion)

- Tertiäre Medien (Prod.+Rezeption)

- Quartäre Medien (Rückkanal, Rollen)


3. semiotische

Kommunikationsmittel 

Klassifikation nach Zeichensystem und Bedeutung:

- Schrift

- Bild

- Zahl

- Ton


4. Medienformen und

Formate

Klassifikation nach Formaten/Genres:

- Buch

- Zeitung

- Film

- Serien

- Radiosendung

- Game…


5. Gesellschaftl.

Funktionen

Klassifikation nach Funktion:

- Information

- Unterhaltung

- Öffentlichkeit

- Speicher/Kulturerbe...


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Q:

Definition: Medien

A:

1. Medium (lat.: medium = Mitte, Mittelpunkt, von altgr. μέσov méson: das Mittlere) ist

nach neuerem Verständnis ganz allgemein eine Mitte, ein Vermittelndes


2. In der Alltagssprache wird „Medium“ meist mit Kommunikationsmittel gleichgesetzt.


3. Der Plural Medien wird etwa seit den 1980er-Jahren für die Gesamtheit aller

Kommunikationsmittel und Kommunikationsorganisationen verwendet


Achtung!

Je nach Disziplin und Perspektive wird der jeweilige Medienbegriff sehr unterschiedlich aufgefasst!

Q:

Welche Perioden beinhaltet die Medienphase C?


A:

Neue elektronische Welt

Q:

Was geschieht in Platons Höhlengleichnis?

A:

- Gefangene in Höhle 

- Schatten der Realität = ihre Realität

- würde einer fliehen und von der wahren Realität berichten, würden die anderen ihm nicht glauben

Q:

Durch was ist Phase C Tertiär-/Elektronische Medien (1900-1990) gekennzeichnet?

A:

- Aufkommen der Massenmedien 

(Radio, Kino, Fernsehen)

>> Gefahr von Manipulation und Propaganda


- Pictorial Turn – Dominanz der Bild(schirm)medien

Kommerzialisierung und Beschleunigung als Kennzeichen

globaler Medienkultur und Unterhaltung

Q:

Klassifikation nach technischen Produktions- & Rezeptionsmitteln

A:

1. Primäre Medien

Keinerlei technische Hilfsmittel (räumlich & zeitlich gebunden)

- Sprache

- Mimik

- Gestik


2. Sekundäre Medien

Technik nur zur Produktion, nicht zur

Rezeption erforderlich

- Foto

- Zeitung

- Buch


3. Tertiäre Medien

Technik sowohl für Produktion als auch Rezeption erforderlich

- Telefon

- Radio

- Fernsehen


4. Quartäre Medien

Digitale Technik mit Rückkanal und

Rollenwechsel zw. Produzent/Rezipient

- Computer

- Internet (inkl. Social)

Q:

Platons Höhlengleichnis in Bezug auf Medien

A:

1. Die wahrgenommene Welt ist nicht unbedingt die „reale“

Welt, sondern nur eine Wahrnehmung oder ein Abbild davon

(Erkenntnistheorie)


2. Die Art der Abbilder / Wahrnehmungen bestimmt die

jeweilige Auffassung von der Welt – und die ist unter

Umständen schwer zu vermitteln

Q:

Warum brauchen wir Medien?

A:

Medien als Vermittler sinnlicher Wahrnehmung


-  das Reale ist nicht immer direkt zugänglich. Es existiert eine

räumliche/zeitliche Differenz, für die man eine „Vermittlung“ braucht


[- in der griechischen Antike wird dieses „Dazwischen“ erstmals in der

Theorie der Wahrnehmungsmedien als eigene Instanz beschrieben]


-  Medien der sinnlichen Wahrnehmung fungieren als notwendige

Vermittler zwischen Mensch und Welt. Daher spricht man von einem

medialen Apriori“. Oder anders ausgedrückt:


„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen,

wissen wir durch die Medien.“

Luhmann, Niklas

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