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TESTE DEIN WISSEN

Das Prinzip der Geldschöpfung

2. sekundäre Aktiva


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1. Sekundäre Aktiva: sind Aktiva, deren Erwerb durch eine Bank nicht zu einer Veränderung des Nettobankguthabens des Wirtschaftsobjektes führen.

Bsp.: Kredite, Wechsel

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Tages- und Termingelder

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- außerbörslich

- keine Sicherheiten üblich

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Termingelder

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- sind Geldmarktkredite mit Befristung von mehr als 29 Tagen als Festgeldes (feste Laufzeit)

-> automatisch zu einem vereinbarten Termin fällig

->als Kündigungsgelder setzen sie besondere Kündigung voraus

        --> Zinssätze nicht schwankend, d.h. stetiger Verlauf

-> dienen der Liquiditätsvorsorge für künftige Zahlungsverpflichtungen bzw. Refinanzierung von Kreditgeschäften

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Tägliches Geld

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- kurzfristiger Geldmarktkredit ohne Rückzahlungstermin

- Kündigung von beiden Seiten täglich möglich

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Geldmenge/Geldumlauf vermehren

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Die Zentralbanken können die Geldmenge durch zwei Instrumente der Geldpolitik beeinflussen

1. Offenmarktpolitik: Der Kauf von Wertpapieren durch die Zentralbank vergrößert daher zwar die Menge an Zentralbankgeld, hat jedoch nur indirekte Auswirkungen auf die Geldmenge.[5] Diese steigt nur, wenn Wertpapiere von Nichtbanken gekauft werden (über Banken als Intermediäre), oder wenn durch eine solche Operation die Zinsen sinken und dies die Nachfrage nach und Vergabe von Krediten anregt 

2. Refinanzierungpolitik: die Aufnahme von Finanzmitteln, um Kredit zu vergeben. 

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Inflationsauswirkung

1. Redistributionseffekte der Inflation

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- Rentner Hypothese -> Inflation findet fortlaufend statt aber Rentenanpassung nur in Zeitabständen

- Wage-Lag Hypothese -> Inflation findet fortlaufend statt aber Löhne werden nur in Zeitabständen verzögert angepasst

- Interest-Lag Hypothese -> Gläubiger haben Verluste bei Inflation, weil die Nominalzinsen den Preissteigerungen nur verzögert folgen

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Ursachen für Entstehung von Inflation

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1.  wenn die Zentralbank die Liquidität auf dem Markt erhöhen möchte. Dadurch kann dann mehr Geld ausgegeben werden, erhöht sich die Nachfrage. Das führt wiederum zu einem Preisanstieg, weil sich die Geldmenge schneller als die vorhandenen Güter vermehrt. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. 

2. Erhöhungen der Produktionskosten, wie zum Beispiel Lohnsteigerungen oder steigende Rohstoffpreise. Da die Unternehmen nach wie vor Gewinn erwirtschaften möchten, erhöhen sie ihre Preise, wodurch der Wert des Geldes sinkt. 

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Inflation Begriff

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1. Die Inflation beschreibt den stetigen Anstieg des Preisniveaus einer Volkswirtschaft. Der Wert des Geldes sinkt bei der Inflation und Sie können sich für den gleichen Betrag weniger kaufen als zuvor. 

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Offenmarktpolitik

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1. 

Offenmarktgeschäfte wirken sich auf die Geldmenge und die Kreditkosten in der Volkswirtschaft aus. Kauft die Zentralbank am offenen Markt Wertpapiere, so vergrößert sich die Geldmenge, weil dem Bankenbereich Zentralbankgeld zugute kommt. Für den Fall, dass für die Kreditvergabe mehr Geld zur Verfügung steht, kommt es zu einer Senkung der Zinsen und Verbilligung der Kredite. 


2. Ein Wertpapierverkauf durch die Zentralbank führt hingegen zu einer Verteuerung der Kredite und verringert die Geldmenge.


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Erhöhung von Leitzinsen

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Steigt der Leitzins, so geben die Banken diese Verteuerung üblicherweise an ihre Kunden – Unternehmen, Konsumenten, Staat – weiter. Sparer und Schuldner: Von der Anhebung der Leitzinsen profitieren die Sparer. Geben die Banken die EZB-Zinserhöhung weiter, so erhalten Anleger höhere Zinsen für ihr Geld.

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Tagesgeld engeren Sinne

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-> von einem Tag zum nächsten Tag zu bezahlen

- bis auf weiters noch am selben Tag kündbar

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Definition von Giralgeld

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TESTE DEIN WISSEN

Dieses Geld ist aus dem bargeldlosem Zahlungsverkehr entstanden, wird auf Banknoten geführt und nur kontenmäßig umgebucht 

- Geschäftsbankgeld

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Q:

Das Prinzip der Geldschöpfung

2. sekundäre Aktiva


A:

1. Sekundäre Aktiva: sind Aktiva, deren Erwerb durch eine Bank nicht zu einer Veränderung des Nettobankguthabens des Wirtschaftsobjektes führen.

Bsp.: Kredite, Wechsel

Q:

Tages- und Termingelder

A:

- außerbörslich

- keine Sicherheiten üblich

Q:

Termingelder

A:

- sind Geldmarktkredite mit Befristung von mehr als 29 Tagen als Festgeldes (feste Laufzeit)

-> automatisch zu einem vereinbarten Termin fällig

->als Kündigungsgelder setzen sie besondere Kündigung voraus

        --> Zinssätze nicht schwankend, d.h. stetiger Verlauf

-> dienen der Liquiditätsvorsorge für künftige Zahlungsverpflichtungen bzw. Refinanzierung von Kreditgeschäften

Q:

Tägliches Geld

A:

- kurzfristiger Geldmarktkredit ohne Rückzahlungstermin

- Kündigung von beiden Seiten täglich möglich

Q:

Geldmenge/Geldumlauf vermehren

A:

Die Zentralbanken können die Geldmenge durch zwei Instrumente der Geldpolitik beeinflussen

1. Offenmarktpolitik: Der Kauf von Wertpapieren durch die Zentralbank vergrößert daher zwar die Menge an Zentralbankgeld, hat jedoch nur indirekte Auswirkungen auf die Geldmenge.[5] Diese steigt nur, wenn Wertpapiere von Nichtbanken gekauft werden (über Banken als Intermediäre), oder wenn durch eine solche Operation die Zinsen sinken und dies die Nachfrage nach und Vergabe von Krediten anregt 

2. Refinanzierungpolitik: die Aufnahme von Finanzmitteln, um Kredit zu vergeben. 

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Q:

Inflationsauswirkung

1. Redistributionseffekte der Inflation

A:

- Rentner Hypothese -> Inflation findet fortlaufend statt aber Rentenanpassung nur in Zeitabständen

- Wage-Lag Hypothese -> Inflation findet fortlaufend statt aber Löhne werden nur in Zeitabständen verzögert angepasst

- Interest-Lag Hypothese -> Gläubiger haben Verluste bei Inflation, weil die Nominalzinsen den Preissteigerungen nur verzögert folgen

Q:

Ursachen für Entstehung von Inflation

A:

1.  wenn die Zentralbank die Liquidität auf dem Markt erhöhen möchte. Dadurch kann dann mehr Geld ausgegeben werden, erhöht sich die Nachfrage. Das führt wiederum zu einem Preisanstieg, weil sich die Geldmenge schneller als die vorhandenen Güter vermehrt. Die Nachfrage ist größer als das Angebot. 

2. Erhöhungen der Produktionskosten, wie zum Beispiel Lohnsteigerungen oder steigende Rohstoffpreise. Da die Unternehmen nach wie vor Gewinn erwirtschaften möchten, erhöhen sie ihre Preise, wodurch der Wert des Geldes sinkt. 

Q:

Inflation Begriff

A:

1. Die Inflation beschreibt den stetigen Anstieg des Preisniveaus einer Volkswirtschaft. Der Wert des Geldes sinkt bei der Inflation und Sie können sich für den gleichen Betrag weniger kaufen als zuvor. 

Q:

Offenmarktpolitik

A:

1. 

Offenmarktgeschäfte wirken sich auf die Geldmenge und die Kreditkosten in der Volkswirtschaft aus. Kauft die Zentralbank am offenen Markt Wertpapiere, so vergrößert sich die Geldmenge, weil dem Bankenbereich Zentralbankgeld zugute kommt. Für den Fall, dass für die Kreditvergabe mehr Geld zur Verfügung steht, kommt es zu einer Senkung der Zinsen und Verbilligung der Kredite. 


2. Ein Wertpapierverkauf durch die Zentralbank führt hingegen zu einer Verteuerung der Kredite und verringert die Geldmenge.


Q:

Erhöhung von Leitzinsen

A:

Steigt der Leitzins, so geben die Banken diese Verteuerung üblicherweise an ihre Kunden – Unternehmen, Konsumenten, Staat – weiter. Sparer und Schuldner: Von der Anhebung der Leitzinsen profitieren die Sparer. Geben die Banken die EZB-Zinserhöhung weiter, so erhalten Anleger höhere Zinsen für ihr Geld.

Q:

Tagesgeld engeren Sinne

A:

-> von einem Tag zum nächsten Tag zu bezahlen

- bis auf weiters noch am selben Tag kündbar

Q:

Definition von Giralgeld

A:

Dieses Geld ist aus dem bargeldlosem Zahlungsverkehr entstanden, wird auf Banknoten geführt und nur kontenmäßig umgebucht 

- Geschäftsbankgeld

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Geldmarkt:


- kurzfristiger Markt in Realität

- makroökonomischer Geldmarkt: zusammentreffen v. Geldangebot und Geldnachfrage




Grundprinzip der Geldschöpfung:



primäre  und sekundäre Aktiva


1. primäre Aktiva: Aktiva, deren Erwerb durch eine Bank zur Erhöhung des Nettobankguthabens des veräußernden Wirtschftsobjektes (Person) führen. Bsp.: Gold, Devisen, Immobilien 

1. Sekundäre Aktiva: sind Aktiva, deren Erwerb durch eine Bank nicht zu einer Veränderung des Nettobankguthabens des Wirtschaftsobjektes führen.

Bsp.: Kredite, Wechsel


Beispielaufgaben:

1. 


2. 


3. 



Geldschöpfung der Geschäftsbanken: 

- Aufnahme eines Kredits bei der Zentralbank, dadurch Erhöhung Kassenbestand an ZB-Geld oder des Sichtguthabens bei der ZB

- Erwerb eines Aktivums von einer NB (Devisen und tauscht diese gegen ZB-Geld bei der ZB)

- Verkauf von Wertpapieren an ZB

Akquirierung einer Bareinlage einer Nichtbank

- Beschaffung von ZB-Geld von einer anderen GB


Maßnahmen für Geldumlauf vermehren:


Zweite Begrenzung für Schöpfung von GB-Geld ist die Notwendigkeit bei der ZB eine Mindestreserve zu hinterlegen 

--> Mindestreservesatz: Die Banken im Eurogebiet sind verpflichtet, Mittel in einer bestimmten Höhe als Einlagen auf einem Konto bei ihrer jeweiligen nationalen Zentralbank zu halten. Diese Einlagen nennt man „Mindestreserve 


Eine Einlagefazilität ist eine Möglichkeit für Geschäftsbanken im Euroraum, kurzfristig nicht benötigtes Geld bei der Europäischen Zentralbank anzulegen. Als Verzinsung erhalten bzw. zahlen sie den von der Zentralbank vorgegebenen Einlagesatz. 


Geldschöpfung der Geschäftsbanken--> Giralgeld


Definition von Giral-/Buchgeld:


Dieses Geld ist aus dem bargeldlosem Zahlungsverkehr entstanden, wird auf Banknoten geführt und nur kontenmäßig umgebucht 

- Geschäftsbankgeld


Geldmarkt


1. Transaktionskasse Erläuterung:

        Das Problem: besteht darin, dass man oft im Laufe eines Tages und damit sehr oft im     Laufe eines Monats Liquidität benötigt, um sich Dinge des täglichen Lebens zu kaufen wie Lebensmittel, Zeitungen etc. Oftmals erhält man aber nur ein einziges Mal im Monat Geld von seinem Arbeitgeber!

        Lösung: Dieses Problem, nämlich nur eine einzige Einzahlung, aber viele (vorher geplante!) Auszahlungen, versucht man, durch Kassenhaltung zu lösen, und zwar mit der sog. Transaktionskasse. 

- Wenn man ein höheres Einkommen besitzt, so hält man auch mehr Geld in der Transaktionskasse. Mit anderen Worten ist die Transaktionskasse LT positiv abhängig vom Volkseinkommen Y


2. Spekulationskasse Erläuterung:







Teil der Geldhaltung von Wirtschaftssubjekten. In der Theorie der Kassenhaltung spielt das Spekulationsmotiv eine erhebliche Rolle. Aus diesem Motiv heraus wird Geld in der Spekulationskasse gehalten, um künftig günstige Anlagemöglichkeiten ausnutzen zu können. Das Volumen der Spekulationskasse bzw. die Nachfrage nach Spekulationskasse (besser: Barvermögen) ist abhängig vom gegenwärtigen und vom erwarteten Zinssatz bzw. dem Kurswert rentabler Anlagen.


3. Scheidemünze:

- sind alle gegenwärtigen Münzen

-> Differenz von Substanzwert und Nominalwert

-> an Staatskasse


-> Einführung von Banknoten: bei Goldumlaufwährung (bis 1914) jederzeit eintauschbar gegen Gold

-> Einführung von Giralgeld: geschaffen durch Geschäftsbanken, heute in PC gespeichert



Inflation:








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