VL5 Depression (affektive Störungen) an der SRH Hochschule Heidelberg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zwei Begriffe, wie die Depression früher (Mittelalter und Antike) beschrieben wurde.

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TESTE DEIN WISSEN

Melancholia (Schwarzgalligkeit), siehe Humoralpathologie


Acedia (Trägheit, Mönchskrankheit) 

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TESTE DEIN WISSEN

Phänomenologie der Depression: Typische Mermale (laut ADS-L)

(zum Teil invertiert wegen Antworttendenzen)

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TESTE DEIN WISSEN

Verunsicherung, Appetitverlust, herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit,

positives Selbstwertgefühl, Konzentrationsprobleme, Niedergeschlagenheit,

Erschöpfung, Hoffnung, Selbstabwertung, Angst, Schlafstörungen, Fröhlichkeit,

Antriebslosigkeit, Einsamkeit, wahrgenommene Unfreundlichkeit Anderer,

Genussfähigkeit, Weinerlichkeit, Traurigkeit, Ablehnung durch andere.

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TESTE DEIN WISSEN

Welche weitere Kriterien müssen bei der Diagnose beachtet werden? 

(denn depressive Symptome = depressive Störung?)

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TESTE DEIN WISSEN

Zeitdauer (mind. 2 Wochen)

Persistenz (an den meisten Tagen)

Intensität der Beschwerden


• Differential- bzw. Ausschlussdiagnostik wichtig!

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostischen Kriterien depressiver Störungen

nach DSM-IV (Schlüsselsyndrome)

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TESTE DEIN WISSEN

A Mindestens 5 der folgenden Symptome über 2 Wochen (an fast allen Tagen),

mind. eines ist (1) depressive Verstimmung oder (2) Verlust an Interesse:


1. Depressive Verstimmung,

2. Deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten,

3. Deutlicher Gewichts-/ Appetitverlust oder Gewichts-/Appetitzunahme,

4. Schlaflosigkeit / vermehrter Schlag,

5. Psychomotorische Unruhe / Verlangsamung

6. Müdigkeit / Energieverlust,

7. Gefühle von Wertlosigkeit / Schuld,

8. Konzentrations- und Entscheidungsprobleme

9. Wiederkehrende Gedanken an den Tod, wiederkehrende Suizidvorstellungen

ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung des Suizids

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostischen Kriterien depressiver Störungen nach DSM-IV (weitere Kriterien neben A)

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B Die Symptome erfüllen nicht die Kriterien der gemischten Episode


C Die Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise leiden oder

Einschränkungen


D Die Symptome gehen nicht auf die direkte körperliche Wirkung von Substanzen

(z.B. Kokainentzug) oder medizinische Faktoren (z.B. Hypothyreose) zurück


E Symptome sind nicht besser durch einfache Trauer erklärbar (d.h., nach dem

Verlust einer geliebten Person dauern die Symptome länger als 2 Monate an oder sie

sind durch deutliche Funktionsbeeinträchtigungen, krankhafte

Wertlosigkeitsvorstellungen, Suizidgedanken, psychotische Symptome oder

psychomotorische Verlangsamung charakterisiert)

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Diagnostik nach DSM-IV („mood disorders“): Zusatzkodierungen

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TESTE DEIN WISSEN

— Schweregrad: leicht, mittel, schwer, mit/ohne psychotische Merkmale, teilremittiert,

vollremittiert

— Klinische Besonderheiten: chronisch, mit katatonen, melancholischen oder

atypischen Merkmalen, mit postpartalem Beginn

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Was ist im DSM-5 unter dem Kapitel „Depressive Störungen“ neu hinzugekommen?

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TESTE DEIN WISSEN

grundlegend neu: Kapitel hieß früher "affektive Störungen"


Neu:

— Prämenstruelle Dysphorische Störung

— Disruptive Affektregulationsstörung (bei Kindern/Jugendlichen <18 Jahren)

— Persistierende Depressive Störung (Dysthymie und chronische depressive Störungen)

Major Depression


Zusatzkodierungen: „Mit Gemischten Merkmalen“, „Mit Angst“

— Aufhebung von Trauerreaktionen als Ausschlusskriterium!


Zahlreiche Zusatzkodierungen

— Schweregrad, Voll-/Teilremission, Beginn, gemischte/psychotische Merkmale etc.

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostik der Depression; Überblick


dimensionale Depressionsskalen

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TESTE DEIN WISSEN

— Beck-Depressions-Inventar (BDI und BDI –II, Beck et al 2006, dt.)


— Hamilton-Depression-Scale (HAM-D, Hamilton, 1960)


Achtung:

Dimensionale Depressionsskalen bilden lediglich den aktuellen Schweregrad des

depressiven Syndroms ab

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostik der Depression; Überblick


Strukturierte und standardisierte diagnostische Interviews

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TESTE DEIN WISSEN

— Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV (SKID, Wittchen et al., 1997)


— Standardisiertes diagnostisches Interviews (DIA-X , Wittchen & Pfister, 1997)


diese können zahlreiche

differentialdiagnostische Erwägungen sowohl auf symptom- als auch auf der Diagnoseebene adäquat abbilden

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostische Instrumente

Interviews (Fremdeinschätzung)

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostisches Interview bei Psychisches Störungen (DIPS, Schneider & Margraf, 2005)


Schedules for Clinical Assessment in Neuropsychiatry (SCAN, van Güllick-Bailer et al., 1995)


Strukturiertes Klinisches Interview (SKID-I, Wittchen et al., 1997)


Composite International Diagnostic Interview (CIDI, WHO, 1990)


Diagnostisches Interview (DIA-X, Wittchen & Pfister, 1997)

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Diagnostische Instrumente:

Checklisten (Selbsteinschätzung)

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Symptom Checkliste für psychische Störungen (SCL, Franke, 2002)


Depression Screening Questionnaire (DIA-X DSQ, Wittchen & Perkonnig 1998)

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Geschichte der Depression (Woher kommt der Begriff? Was sind wichtige Personen und Eckdaten?)

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TESTE DEIN WISSEN

„deprimere” (lat.) = herunterdrücken


5. Jhr. v. Chr.: Hippokrates beschreibt „Melancholie” als Ausdruck eines Überschusses von schwarzer Galle


1913: Kraepelin unterteilt die „Depression“ in eine endogene, psychogene und neurotische Form


1916: Bleuler beschreibt die „Depressive Trias”


1929: Paskind fordert Schweregradbeurteilung


1987: Einführung des operationalisierten Diagnose- und Klassifikationssystems DSM-III-R durch die APA


1992: Einführung der operationalisierten Diagnose- und Klassifikationssystems ICD-10 durch die WHO

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Q:

Nennen Sie zwei Begriffe, wie die Depression früher (Mittelalter und Antike) beschrieben wurde.

A:

Melancholia (Schwarzgalligkeit), siehe Humoralpathologie


Acedia (Trägheit, Mönchskrankheit) 

Q:

Phänomenologie der Depression: Typische Mermale (laut ADS-L)

(zum Teil invertiert wegen Antworttendenzen)

A:

Verunsicherung, Appetitverlust, herabgesetzte affektive Schwingungsfähigkeit,

positives Selbstwertgefühl, Konzentrationsprobleme, Niedergeschlagenheit,

Erschöpfung, Hoffnung, Selbstabwertung, Angst, Schlafstörungen, Fröhlichkeit,

Antriebslosigkeit, Einsamkeit, wahrgenommene Unfreundlichkeit Anderer,

Genussfähigkeit, Weinerlichkeit, Traurigkeit, Ablehnung durch andere.

Q:

Welche weitere Kriterien müssen bei der Diagnose beachtet werden? 

(denn depressive Symptome = depressive Störung?)

A:

Zeitdauer (mind. 2 Wochen)

Persistenz (an den meisten Tagen)

Intensität der Beschwerden


• Differential- bzw. Ausschlussdiagnostik wichtig!

Q:

Diagnostischen Kriterien depressiver Störungen

nach DSM-IV (Schlüsselsyndrome)

A:

A Mindestens 5 der folgenden Symptome über 2 Wochen (an fast allen Tagen),

mind. eines ist (1) depressive Verstimmung oder (2) Verlust an Interesse:


1. Depressive Verstimmung,

2. Deutlich vermindertes Interesse oder Freude an (fast) allen Aktivitäten,

3. Deutlicher Gewichts-/ Appetitverlust oder Gewichts-/Appetitzunahme,

4. Schlaflosigkeit / vermehrter Schlag,

5. Psychomotorische Unruhe / Verlangsamung

6. Müdigkeit / Energieverlust,

7. Gefühle von Wertlosigkeit / Schuld,

8. Konzentrations- und Entscheidungsprobleme

9. Wiederkehrende Gedanken an den Tod, wiederkehrende Suizidvorstellungen

ohne genauen Plan, tatsächlicher Suizidversuch oder genaue Planung des Suizids

Q:

Diagnostischen Kriterien depressiver Störungen nach DSM-IV (weitere Kriterien neben A)

A:

B Die Symptome erfüllen nicht die Kriterien der gemischten Episode


C Die Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise leiden oder

Einschränkungen


D Die Symptome gehen nicht auf die direkte körperliche Wirkung von Substanzen

(z.B. Kokainentzug) oder medizinische Faktoren (z.B. Hypothyreose) zurück


E Symptome sind nicht besser durch einfache Trauer erklärbar (d.h., nach dem

Verlust einer geliebten Person dauern die Symptome länger als 2 Monate an oder sie

sind durch deutliche Funktionsbeeinträchtigungen, krankhafte

Wertlosigkeitsvorstellungen, Suizidgedanken, psychotische Symptome oder

psychomotorische Verlangsamung charakterisiert)

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Q:

Diagnostik nach DSM-IV („mood disorders“): Zusatzkodierungen

A:

— Schweregrad: leicht, mittel, schwer, mit/ohne psychotische Merkmale, teilremittiert,

vollremittiert

— Klinische Besonderheiten: chronisch, mit katatonen, melancholischen oder

atypischen Merkmalen, mit postpartalem Beginn

Q:

Was ist im DSM-5 unter dem Kapitel „Depressive Störungen“ neu hinzugekommen?

A:

grundlegend neu: Kapitel hieß früher "affektive Störungen"


Neu:

— Prämenstruelle Dysphorische Störung

— Disruptive Affektregulationsstörung (bei Kindern/Jugendlichen <18 Jahren)

— Persistierende Depressive Störung (Dysthymie und chronische depressive Störungen)

Major Depression


Zusatzkodierungen: „Mit Gemischten Merkmalen“, „Mit Angst“

— Aufhebung von Trauerreaktionen als Ausschlusskriterium!


Zahlreiche Zusatzkodierungen

— Schweregrad, Voll-/Teilremission, Beginn, gemischte/psychotische Merkmale etc.

Q:

Diagnostik der Depression; Überblick


dimensionale Depressionsskalen

A:

— Beck-Depressions-Inventar (BDI und BDI –II, Beck et al 2006, dt.)


— Hamilton-Depression-Scale (HAM-D, Hamilton, 1960)


Achtung:

Dimensionale Depressionsskalen bilden lediglich den aktuellen Schweregrad des

depressiven Syndroms ab

Q:

Diagnostik der Depression; Überblick


Strukturierte und standardisierte diagnostische Interviews

A:

— Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV (SKID, Wittchen et al., 1997)


— Standardisiertes diagnostisches Interviews (DIA-X , Wittchen & Pfister, 1997)


diese können zahlreiche

differentialdiagnostische Erwägungen sowohl auf symptom- als auch auf der Diagnoseebene adäquat abbilden

Q:

Diagnostische Instrumente

Interviews (Fremdeinschätzung)

A:

Diagnostisches Interview bei Psychisches Störungen (DIPS, Schneider & Margraf, 2005)


Schedules for Clinical Assessment in Neuropsychiatry (SCAN, van Güllick-Bailer et al., 1995)


Strukturiertes Klinisches Interview (SKID-I, Wittchen et al., 1997)


Composite International Diagnostic Interview (CIDI, WHO, 1990)


Diagnostisches Interview (DIA-X, Wittchen & Pfister, 1997)

Q:

Diagnostische Instrumente:

Checklisten (Selbsteinschätzung)

A:

Symptom Checkliste für psychische Störungen (SCL, Franke, 2002)


Depression Screening Questionnaire (DIA-X DSQ, Wittchen & Perkonnig 1998)

Q:

Geschichte der Depression (Woher kommt der Begriff? Was sind wichtige Personen und Eckdaten?)

A:

„deprimere” (lat.) = herunterdrücken


5. Jhr. v. Chr.: Hippokrates beschreibt „Melancholie” als Ausdruck eines Überschusses von schwarzer Galle


1913: Kraepelin unterteilt die „Depression“ in eine endogene, psychogene und neurotische Form


1916: Bleuler beschreibt die „Depressive Trias”


1929: Paskind fordert Schweregradbeurteilung


1987: Einführung des operationalisierten Diagnose- und Klassifikationssystems DSM-III-R durch die APA


1992: Einführung der operationalisierten Diagnose- und Klassifikationssystems ICD-10 durch die WHO

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