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Lernmaterialien für Personalpsychologie an der SRH Hochschule Heidelberg

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TESTE DEIN WISSEN

1. Auf welcher Grundlage entwickelte Ajzen die Theorie des geplanten Verhaltens?
(VL2, Folie 20)

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TESTE DEIN WISSEN

• Einstellung alleinig zur Vorhersage von Verhalten ungeeignet
• Deshalb Absicht, Verbindung zwischen Einstellung & Verhalten zu erklären
• Zentral ist in der Theorie die Verhaltensintention, d. h. die bewusste individuelle Entscheidung, ein bestimmtes Verhalten auszuführen.
• Verhalten = Funktion der Intention, die einerseits von der individuellen Einstellung sowie der subjektiven Norm beeinflusst wird


Die Theorie des geplanten Verhaltens, stellt eine Erweiterung der Theorie des überlegten Handelns dar. Ajzen formulierte 1991 die Theorie des geplanten Verhaltens (TPB), um die Verbindungen zwischen Einstellung und Verhalten zu erklären, da sich die Einstellung alleine als ungeeignet erwies, Verhalten vorherzusagen (Einstellungs-Verhaltens-Hypothese).


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3. Aus welchem Grund wurde das TTM ursprünglich entwickelt?

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Beim Transtheoretischen Modell der Veränderungsbereitschaft (TTM) handelt es sich ursprünglich um ein Modell, anhand dessen intentionale Verhaltensänderungen, v.a. im Suchtbereich, beschrieben, erklärt, vorhergesagt und beeinflusst werden sollten. Es wurde mittlerweile jedoch auf viele verschiedene Gesundheitsverhaltensweisen adaptiert.


Das transtheoretische Model wurde ursprünglich für die Raucherentwöhnung entwickelt.


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2. Warum konnte sich die Gesundheitspsychologie als wissenschaftliche Disziplin etablieren? (VL1, F. 7)

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• Kurative Medizin stieß an ihre Grenzen
• Chronische Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs- und Suchterkrankungen, Diabetes. etc. nehmen zu und können nicht nur von der kurativen Medizin behandelt werden.
• Gerade der Lebensstil, Lebensumstände und individuelles Verhalten beeinflussen Krankheiten, weshalb vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit an Wichtigkeit gewinnen.


Befördert hat die Entwicklung der Gesundheitspsychologie als eigenständige Disziplin das so genannte biopsychosoziale Modell der Entstehung von Krankheit. Es hat im Laufe der Zeit das biomedizinische Modell abgelöst, das als Defizit- oder Defektmodell Gesundheit vor allem als Abwesenheit von Krankheit definiert. Der Gesundheitspsychologie sind vor allem biografische Bedingungen für das Verständnis von Krankheit und Gesundheit wichtig. Ihr grundsätzliches Interesse gilt daher auch den Entwicklungsverläufen von Krankheiten und dem Erhalt von Gesundheit.


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6. Was wird unter adaptiven, was unter maladaptiven Verhaltensweisen verstanden?

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• Adaptives Verhalten bedeutet, ein gesundheitsriskantes Verhalten aufzugeben (Hemmung) oder gesundheitsförderliches Verhalten zu zeigen (einmal/wdh.)
• Maladaptives Verhalten bedeutet, dass keine Verhaltensänderung umgesetzt wird. Risikoverhaltensweisen werden beibehalten/gesundheitliche Gefahren geleugnet/verharmlost.

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1. Welche Konstrukte integriert das transtheoretische Modell?

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• Selbstwirksamkeitserwartung
• Entscheidungsbalance
• kognitiven Strategien im Veränderungsprozesses

• einige weitere psychologische Einflussfaktoren
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1. Durch welches praktische Bestreben wurde das Modell der Gesundheitsüberzeugungen im letzten Jahrhundert entwickelt? (VL 2, F. 4)

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Das Modell versucht vorauszusagen, ob ein Mensch ein bestimmtes Gesundheitsverhalten zeigen wird. Darauf aufbauend können die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und die Bereitschaft zur Durchführung krankheitspräventiver Maßnahmen bestimmt werden.


Das Modell wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Sozialpsychologen der US- amerikanischen Gesundheitsbehörden entwickelt, um zu klären, weshalb Vorsorgeuntersuchungen durch die Bevölkerung so wenig genutzt  werden (Rosenstock, 1966).


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2. Welcher Art von psychologischer Theorie wir das Health belief Model zugeordnet?
(VL2, F.10)

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• Zu den Furchtappel-Theorien. Diese gehen davon aus, dass Menschen mit gesundheitlichen Risiken konfrontiert werden müssen, um individuellen Änderungen im Gesundheitsverhalten zu erzielen. Über einen Furchtappel soll insbesondere die Wahrnehmung für die Ernsthaftigkeit und die Bedrohung durch eine Krankheit geschärft und der Nutzen präventiven Verhaltens signalisiert werden.


Es wird den sozial-kognitiven Ansätzen zugeordnet.


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3. Welche beiden kognitiven Prozesse sind im Modell der Gesundheitsüberzeugung zentral?

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Die Theorie postuliert zwei kognitive Komponenten, die individuelles Verhalten beeinflussen:
- die Erwartung, dass spezielle Handlungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ein gewisses Ergebnis erzielt und
- der  Wert, der dem Resultat durch die handelnde Person zugemessen wird.


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6. Welche Unterschiede finden sich im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern?

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• Männer sind im Durchschnitt zufriedener mit ihrer Gesundheit (am zufriedensten sind junge Männer mit Fachhochschulreife)
• Frauen stellen etwa 55% der Krankenhauspatienten, Männer bleiben aber durchschnittlich länger im Krankenhaus
• Männer rauchen mehr
• Frauen häufiger von Medikamenten abhängig
• Männer begehen mehr Selbstmord
• Männer verhalten sich im Vergleich zu Frauen im Allgemeinen weniger gesundheitsbewusst (Brähler&Merbach 2002). Dies wird auf die höhere Risikobereitschaft von Männern zurückgeführt (z. B. starker Alkoholgenuss, riskantes Autofahren oder risikobehaftete Sportarten). Zudem gehört das Kranksein nicht zu deren Rollenbild.


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5. Welche Rolle spielen Handlungsanreize im Health Belief Model? (VL2, F.7)

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• Handlungsanreize nehmen eine wichtige Rolle im HBM ein. Die Handlungsanreize helfen einer Person die potentielle Bedrohung wahrzunehmen / einzuschätzen und beeinflussen das Gesundheitsverhalten bzw. das präventive Verhalten.
• Dennoch werden die tatsächlichen Zusammenhänge der einzelnen Komponenten kritisiert.


Rosenstock (1974) fügte dem Modell der Gesundheitsüberzeugungen noch den Aspekt der Verhaltensauslöser oder Handlungsanreize hinzu (cue to action), die notwendig sein können, um Gesundheitsverhalten anzustoßen (Stroebe & Stroebe, 1998).


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7. Definieren Sie den Begriff „Angewandte Gesundheitspsychologie“? (VL1, F. 16)

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• Angewandte Gesundheitspsychologie beinhaltet sowohl den Schwerpunkt der empirischen Überprüfung von gesundheitspsychologischen Theorien, Konzepten und Modellen, als auch deren praktische Umsetzung, um Individuen, Gruppen oder Organisationen, etwa im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, konkret dabei zu helfen, Gesundheitsziele zu erreichen.


Die Angewandte Gesundheitspsychologie ist Teil der Gesundheitspsychologie mit dem Schwerpunkt auf dem Praxisbezug. Sie beinhaltet alle gesundheitspsychologischen Anstrengungen, die der nicht- angewandten, also theoretischen und grundlagenforschenden Gesundheitspsychologie zugehörig sind.


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4. Was wird im TTM unter „Stufen der Veränderung“ verstanden?

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• Menschen durchlaufen auf dem Weg zu einem speziellen Zielverhalten qualitativ unterschiedliche Stadien oder Stufen, sie zeigen also keine kontinuierliche
Verhaltensänderung. Je höher die Stufe, desto stärker die Umsetzung der Verhaltensänderung.


Die Kombination der Erkenntnisse, dass Menschen ihr Verhalten periodisch verändern, verbunden mit den Ergebnissen aus den Untersuchungen zu den Wirkmechanismen bei Veränderungsprozessen von Psychotherapiepatienten führten zu den Stufen der Veränderung im TTM. Dabei gelten die Stufen der Veränderung als stabil und überdauern oft Jahre, weshalb auch davon ausgegangen wird, dass sie ähnliche Qualitäten wie Persönlichkeitsmerkmale (traits) aufweisen. Andererseits sind sie veränderlich, also dynamisch, wenngleich nicht so rasch wie es Zustände (states) zulassen, denn Menschen können über Jahre auf einer spezifischen Veränderungsstufe stehen bleiben. Insofern sind die Stadien des TTM einerseits stabil, andererseits aber auch dynamisch.


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Q:

1. Auf welcher Grundlage entwickelte Ajzen die Theorie des geplanten Verhaltens?
(VL2, Folie 20)

A:

• Einstellung alleinig zur Vorhersage von Verhalten ungeeignet
• Deshalb Absicht, Verbindung zwischen Einstellung & Verhalten zu erklären
• Zentral ist in der Theorie die Verhaltensintention, d. h. die bewusste individuelle Entscheidung, ein bestimmtes Verhalten auszuführen.
• Verhalten = Funktion der Intention, die einerseits von der individuellen Einstellung sowie der subjektiven Norm beeinflusst wird


Die Theorie des geplanten Verhaltens, stellt eine Erweiterung der Theorie des überlegten Handelns dar. Ajzen formulierte 1991 die Theorie des geplanten Verhaltens (TPB), um die Verbindungen zwischen Einstellung und Verhalten zu erklären, da sich die Einstellung alleine als ungeeignet erwies, Verhalten vorherzusagen (Einstellungs-Verhaltens-Hypothese).


Q:

3. Aus welchem Grund wurde das TTM ursprünglich entwickelt?

A:

Beim Transtheoretischen Modell der Veränderungsbereitschaft (TTM) handelt es sich ursprünglich um ein Modell, anhand dessen intentionale Verhaltensänderungen, v.a. im Suchtbereich, beschrieben, erklärt, vorhergesagt und beeinflusst werden sollten. Es wurde mittlerweile jedoch auf viele verschiedene Gesundheitsverhaltensweisen adaptiert.


Das transtheoretische Model wurde ursprünglich für die Raucherentwöhnung entwickelt.


Q:

2. Warum konnte sich die Gesundheitspsychologie als wissenschaftliche Disziplin etablieren? (VL1, F. 7)

A:

• Kurative Medizin stieß an ihre Grenzen
• Chronische Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs- und Suchterkrankungen, Diabetes. etc. nehmen zu und können nicht nur von der kurativen Medizin behandelt werden.
• Gerade der Lebensstil, Lebensumstände und individuelles Verhalten beeinflussen Krankheiten, weshalb vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit an Wichtigkeit gewinnen.


Befördert hat die Entwicklung der Gesundheitspsychologie als eigenständige Disziplin das so genannte biopsychosoziale Modell der Entstehung von Krankheit. Es hat im Laufe der Zeit das biomedizinische Modell abgelöst, das als Defizit- oder Defektmodell Gesundheit vor allem als Abwesenheit von Krankheit definiert. Der Gesundheitspsychologie sind vor allem biografische Bedingungen für das Verständnis von Krankheit und Gesundheit wichtig. Ihr grundsätzliches Interesse gilt daher auch den Entwicklungsverläufen von Krankheiten und dem Erhalt von Gesundheit.


Q:

6. Was wird unter adaptiven, was unter maladaptiven Verhaltensweisen verstanden?

A:

• Adaptives Verhalten bedeutet, ein gesundheitsriskantes Verhalten aufzugeben (Hemmung) oder gesundheitsförderliches Verhalten zu zeigen (einmal/wdh.)
• Maladaptives Verhalten bedeutet, dass keine Verhaltensänderung umgesetzt wird. Risikoverhaltensweisen werden beibehalten/gesundheitliche Gefahren geleugnet/verharmlost.

Q:

1. Welche Konstrukte integriert das transtheoretische Modell?

A:

• Selbstwirksamkeitserwartung
• Entscheidungsbalance
• kognitiven Strategien im Veränderungsprozesses

• einige weitere psychologische Einflussfaktoren
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Q:

1. Durch welches praktische Bestreben wurde das Modell der Gesundheitsüberzeugungen im letzten Jahrhundert entwickelt? (VL 2, F. 4)

A:

Das Modell versucht vorauszusagen, ob ein Mensch ein bestimmtes Gesundheitsverhalten zeigen wird. Darauf aufbauend können die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und die Bereitschaft zur Durchführung krankheitspräventiver Maßnahmen bestimmt werden.


Das Modell wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Sozialpsychologen der US- amerikanischen Gesundheitsbehörden entwickelt, um zu klären, weshalb Vorsorgeuntersuchungen durch die Bevölkerung so wenig genutzt  werden (Rosenstock, 1966).


Q:

2. Welcher Art von psychologischer Theorie wir das Health belief Model zugeordnet?
(VL2, F.10)

A:

• Zu den Furchtappel-Theorien. Diese gehen davon aus, dass Menschen mit gesundheitlichen Risiken konfrontiert werden müssen, um individuellen Änderungen im Gesundheitsverhalten zu erzielen. Über einen Furchtappel soll insbesondere die Wahrnehmung für die Ernsthaftigkeit und die Bedrohung durch eine Krankheit geschärft und der Nutzen präventiven Verhaltens signalisiert werden.


Es wird den sozial-kognitiven Ansätzen zugeordnet.


Q:

3. Welche beiden kognitiven Prozesse sind im Modell der Gesundheitsüberzeugung zentral?

A:
Die Theorie postuliert zwei kognitive Komponenten, die individuelles Verhalten beeinflussen:
- die Erwartung, dass spezielle Handlungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ein gewisses Ergebnis erzielt und
- der  Wert, der dem Resultat durch die handelnde Person zugemessen wird.


Q:

6. Welche Unterschiede finden sich im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern?

A:

• Männer sind im Durchschnitt zufriedener mit ihrer Gesundheit (am zufriedensten sind junge Männer mit Fachhochschulreife)
• Frauen stellen etwa 55% der Krankenhauspatienten, Männer bleiben aber durchschnittlich länger im Krankenhaus
• Männer rauchen mehr
• Frauen häufiger von Medikamenten abhängig
• Männer begehen mehr Selbstmord
• Männer verhalten sich im Vergleich zu Frauen im Allgemeinen weniger gesundheitsbewusst (Brähler&Merbach 2002). Dies wird auf die höhere Risikobereitschaft von Männern zurückgeführt (z. B. starker Alkoholgenuss, riskantes Autofahren oder risikobehaftete Sportarten). Zudem gehört das Kranksein nicht zu deren Rollenbild.


Q:

5. Welche Rolle spielen Handlungsanreize im Health Belief Model? (VL2, F.7)

A:

• Handlungsanreize nehmen eine wichtige Rolle im HBM ein. Die Handlungsanreize helfen einer Person die potentielle Bedrohung wahrzunehmen / einzuschätzen und beeinflussen das Gesundheitsverhalten bzw. das präventive Verhalten.
• Dennoch werden die tatsächlichen Zusammenhänge der einzelnen Komponenten kritisiert.


Rosenstock (1974) fügte dem Modell der Gesundheitsüberzeugungen noch den Aspekt der Verhaltensauslöser oder Handlungsanreize hinzu (cue to action), die notwendig sein können, um Gesundheitsverhalten anzustoßen (Stroebe & Stroebe, 1998).


Q:

7. Definieren Sie den Begriff „Angewandte Gesundheitspsychologie“? (VL1, F. 16)

A:

• Angewandte Gesundheitspsychologie beinhaltet sowohl den Schwerpunkt der empirischen Überprüfung von gesundheitspsychologischen Theorien, Konzepten und Modellen, als auch deren praktische Umsetzung, um Individuen, Gruppen oder Organisationen, etwa im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, konkret dabei zu helfen, Gesundheitsziele zu erreichen.


Die Angewandte Gesundheitspsychologie ist Teil der Gesundheitspsychologie mit dem Schwerpunkt auf dem Praxisbezug. Sie beinhaltet alle gesundheitspsychologischen Anstrengungen, die der nicht- angewandten, also theoretischen und grundlagenforschenden Gesundheitspsychologie zugehörig sind.


Q:

4. Was wird im TTM unter „Stufen der Veränderung“ verstanden?

A:

• Menschen durchlaufen auf dem Weg zu einem speziellen Zielverhalten qualitativ unterschiedliche Stadien oder Stufen, sie zeigen also keine kontinuierliche
Verhaltensänderung. Je höher die Stufe, desto stärker die Umsetzung der Verhaltensänderung.


Die Kombination der Erkenntnisse, dass Menschen ihr Verhalten periodisch verändern, verbunden mit den Ergebnissen aus den Untersuchungen zu den Wirkmechanismen bei Veränderungsprozessen von Psychotherapiepatienten führten zu den Stufen der Veränderung im TTM. Dabei gelten die Stufen der Veränderung als stabil und überdauern oft Jahre, weshalb auch davon ausgegangen wird, dass sie ähnliche Qualitäten wie Persönlichkeitsmerkmale (traits) aufweisen. Andererseits sind sie veränderlich, also dynamisch, wenngleich nicht so rasch wie es Zustände (states) zulassen, denn Menschen können über Jahre auf einer spezifischen Veränderungsstufe stehen bleiben. Insofern sind die Stadien des TTM einerseits stabil, andererseits aber auch dynamisch.


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