Sozialisation an der RWTH Aachen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Sozialisation an der RWTH Aachen

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0. Sozialisation ist nicht:

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1. Sozialisation nach Durkheim ist eine Art „Anpassung“:

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2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

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Sieben Thesen von Hurrelmann zu Sozialisation:

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1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

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2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

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3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

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4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

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5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern

auch andere soziale Organisationen und Systeme:

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6) Die Persönlichkeitsentwicklung besteht lebenslang aus einer nach Lebensphasen spezifischen Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.

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7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 

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3.1 Beck: Individualisierung 


4 Phasen der Individualisierung:

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Sozialisation

0. Sozialisation ist nicht:

  • Lernen
  • Erziehung
  • Bildung 

Sozialisation

1. Sozialisation nach Durkheim ist eine Art „Anpassung“:

  • einseitige anpassung des Individuums an die Gesellschaft 

  • Individuum ist vorher triebhaft, egoistisch und asozial 
  • wird erst durch das Eindringen der Gesellschaft in ihre Persönlichkeit gesellschaftsfähig
  • areitsteilig organisierte Gesellschaft funktioniert nur, wenn alle Gesellschaftsmitglieder die Normen und Zwangsmechanismen verinnerlichen




Sozialisation

2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

Das produktiv Realität verarbeitende Subjekt


  • selbsttätige und selbst organisierte Aneignung von kulturell und sozial vermittelten Umweltangeboten
  • der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt

  • lebenslanger Prozess


Mensch mit biologischer Ausstattung + Umwelt -> sozial handlungsfähiges wesen


(es gibt keinen zwangsweisen Verlauf von sozialisation)

Sozialisation

Sieben Thesen von Hurrelmann zu Sozialisation:

1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch andere soziale Organisationen und Systeme.

6) Die Persönlichkeitsentwicklung besteht lebenslang aus einer nach Lebensphasen spezifischen Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.

7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 







Sozialisation

1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

·Das grundlegende Theorem: Wenn alles von der Anlage abhängig wäre, gäbe es keine Sozialisation. Wenn nur von der Umwelt – wäre es radikaler...Genotyp (als Gesamtheit aller genetischen Anlagen) eröffnet einen Möglichkeitsraum


·Es können sich also – auch bei eineiigen Zwillingen, unterschiedliche Phänotypen herausbilden.

Sozialisation

2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

  • Anmerkung: äußere Realität ist subjektiv, keine objektive abbildung der welt


·Form der Auseinandersetzung: Individuell und einmalig Und: Ein permanent weiterlaufender Prozess, es bedarf eigentlich bis zum Tod einer permanenten Neujustierung der Verhältnisse.

Sozialisation

3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

→ sozialisation ist eine auseinandersetzung mit der inneren und äußeren realität


hier der o-ton:

„Sozialisation ist die ständige aktive Beobachtung und Diagnose der eigenen Anlagen und ihrer Veränderung im Laufe des Lebens. Durchgehend stellt sich einem Menschen die Aufgabe, die jeweilige Veränderung von körperlichen und psychischen Ausgangsgrößen sensibel aufzunehmen und das eigene Handeln hierauf abzustellen“ (Hurrelmann 2002, S.28)


„Analoges gilt für die Auseinandersetzung mit der sozialen und physikalischen Umwelt. Auch hier ist es für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit unabdingbar, sensibel auf alle Veränderungen einzugehen und sie in das eigene Handeln einzubeziehen“


Hier geht es jetzt – unter kognitivistischen Vorzeichen – um den Prozess der Verarbeitung. Und die Betonung der Tatsache, dass es eben um mehr oder weniger individuelle ‚Verarbeitung‘ geht. Die Verarbeitung erfolgt ‚produktiv‘ im Sinne von prozesshaft.· 


  • Womit immer verschieden Entwicklungspfade möglich sind, es ist keineDetermination!·Und ist niemals abgeschlossen...
  • Zentral: Das (kognitivistische) Gehirn.
  • Mensch: Bewußtheit der Informationsverarbeitung
  • Auch: ‚Durchspielen von Lösungen‘
  • Wenig ‚instinktives‘ Handeln.

Sozialisation

4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

  • (radikales beispiel: kind in afrika vs. Kind in europa)(weniger drastisch: unterschiede in unserer gesellschaft: sinus-millieus)
  • Hier wird vor allem nach den Umweltbedingungen gefragt. Damit kommen die Sozialisationsinstanzen ins Spiel.
  • Aber auch der wichtige Hinweis, dass sich Dinge nur entwickeln können, wenn ihnen eine Chance dazu gegeben wird.
  • ‚Passung‘ innerhalb gesellschaftlicher Milieus, aber auch: Schule 
  • Partielle Auslagerung in gesellschaftliche Teilsysteme (Moderne Gesellschaft)

Sozialisation

5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern

auch andere soziale Organisationen und Systeme:

  • primäre sozialisationsinstanzen: Familie , Verwandte , Freunde
  • Sekundäre Sozialisationsinstanzen: Kindergärten, Schule, Bildungseinrichtungen
  • Tertiäre Sozialisationsinstanzen: Freizeitorganisationen, Medien, Gleichaltrige (peers)


Schule hat massiv an Umfang und Einfluss gewonnen!

Sozialisation

6) Die Persönlichkeitsentwicklung besteht lebenslang aus einer nach Lebensphasen spezifischen Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.

„Entwicklungsaufgaben sind Zielprojektionen, die in jeder Kultur existieren, um die Anforderungen zu definieren, die ein Kind, ein Jugendlicher, Erwachsener und ein alter Mensch zu erfüllen haben. Sie werden in einem Prozess der Selbstregulation bearbeitet“

  • (beispiele: uniabschluss erlangen, job finden, haus bauen, familie gründen, gemeinsamer freundeskreis mit lebenspartner)


  • (ähnlich wie bei online-rollenspiele- für das lösen der aufgaben gibt es erfahrungspunkte)


  • Ständige Arbeit an der eigenen Person:


„Mit dem Begriff der Verarbeitung ist also zugleich auch immer eine Arbeit am eigenen Selbst gemeint, wobei die Eindrücke und Erfahrungen mit den bereits gewonnenen Wissensbeständen und

Handlungsorientierungen in Einklang zu bringen sind“ 


(mit sowas haben pubertierende Jungendliche ihre schwierigkeiten)

Sozialisation

7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 

Läßt sich Identität nicht herstellen, kommt es zu Störungen der Entwicklung im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich.


Dazu begriffliche Erklärungen:

Ein reflektiertes Selbstbild ist Voraussetzung für die Fähigkeit zur ständigen Abstimmung der Verarbeitungsfähigkeiten. Das Selbstbild ist eine innere Konzeption der Gesamtheit der Einstellungen, Bewertungen und Einschätzungen, die ein Mensch im Blick auf die eigenen Handlungsmöglichkeiten in der äußeren Realität besitzt. Voraussetzung hierfür ist eine realistische, sensible Wahrnehmung der Grundbedingungen der inneren Realität, also der genetischen, körperlichen und psychischen Potenziale“


„Je entscheidungsfähiger und handlungssicherer ein Mensch ist, je mehr Fertigkeiten zur Bewältigung psychischer und sozialer Probleme er besitzt, je mehr er in sichere soziale Beziehungsstrukturen und Netzwerke einbezogen und in wichtigen gesellschaftlichen Rollenzusammenhängen anerkannt ist, desto besser sind die Voraussetzungen für die Identität und damit die selbständige und autonome Handlungsfähigkeit “


„Von ‚Identität‘ kann gesprochen werden, wenn ein Mensch über verschiedene Entwicklungsund Lebensphasen hinweg eine Kontinuität des Selbsterlebens auf der Grundlage des positiv gefärbten Selbstbildes wahrt. Das Erleben des Sich-gleich-Seins bezieht sich auf die verschiedenen Stadien der eigenen Lebensgeschichte, es zieht sich also durch den gesamten Lebenslauf. Obwohl sich die körperliche und psychische Struktur der Persönlichkeit – innerhalb des Rahmens einer angelegten Disposition – verändert, obwohl soziale und physikalische Umweltbedingungen in jedem Lebensabschnitt eine andere Ausprägung haben, steht ein Mensch vor der Aufgabe, sich selbst als Persönlichkeit, als ‚sich selbst gleich‘ wahrzunehmen. Das gilt auch für die unterschiedlichen Situationen und Kontexte, in denen er in jedem Lebensabschnitt steht “

Sozialisation

3.1 Beck: Individualisierung 


4 Phasen der Individualisierung:

4 Phasen der Individualisierung:

– Frühes Christentum (Sündhaftigkeit des Menschen/ Taufe und Namensgebung)

– Reformation (Idee der Eigenverantwortlichkeit/ erste soziale Bedeutsamkeit des Individuums/ Individualität)

– Industrialisierung (Idee des autonomen Staatsbürgers, Frage nach den Auswirkungen gesellschaftlicher Prozesse auf das Individuum, das Subjekt als Resultat gesellschaftlicher Prozesse)

– Wohlstandssteigerung nach 1945 (Abnahme der Prägekraft gesellschaftlicher Verhältnisse, ‚freie Wahl‘ von Lebensformen)

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