Sozialisation an der RWTH Aachen

CitySTADT: Aachen

CountryLAND: Deutschland

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Lebenslange Entwicklungsaufgaben (Hurrelmann)

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innere vs. äußere Realität (Hurrelmann)

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Entwicklungsaufgaben nach Havighurst (1956)
Mittleres Erwachsenenalter

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Psitionen zur Mediesozialisation

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0. Sozialisation ist nicht:

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1. Sozialisation nach Durkheim ist eine Art „Anpassung“:

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2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

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Sieben Thesen von Hurrelmann zu Sozialisation:

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1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

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2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

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3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

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Entwicklungsaufgaben in der Jugend (Hurrelmann)

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Sozialisation

Lebenslange Entwicklungsaufgaben (Hurrelmann)
  • Binden: Der Aufbau eines Selbstbildes von Körper und Psyche, um die eigene Identität zu erlangen, und die Fähigkeit, erfüllende Kontakte zu anderen Menschen und eine besonders enge Bindung zu geliebten Menschen einzugehen
  • Qualifizieren: Die Schulung der Wahrnehmung und der intellektuellen Kompetenz, um aktive Tätigkeiten zu übernehmen, die persönlich befriedigen und einen Nutzen für das Gemeinwohl haben
  • Konsumieren: Die Entwicklung von psychischen und sozialen Strategien zur Entspannung und Regeneration und die Fähigkeit zum produktiven Umgang mit Wirtschafts-, Freizeit- und Medienangeoten

Sozialisation

innere vs. äußere Realität (Hurrelmann)

‚innere Realität‘: körperliche und psychische Grundmerkmale eines Menschen

 ‚äußere Realität‘: soziale und physikalische Umwelt

Sozialisation

Entwicklungsaufgaben nach Havighurst (1956)
Mittleres Erwachsenenalter
  • Lebenspartner finden
  • Zusammenleben mit Partner lernen
  • Aufbau einer Familie
  • Kinder aufziehen
  • Ein Zuhause für die Familie schaffen
  • Einstieg in den Beruf
  • Sorge für das Gemeinwohl
  • Aufbau eines Gemeinsamen Freundeskreises (mit Lebenspartner)

Sozialisation

Psitionen zur Mediesozialisation
  • Kulturkritisch (Werner Glogauer)
  • Medieneuphorisch (Beck und Wade)
  • Kritisch-optimistisch (Charlton/Bachmair)

Sozialisation

0. Sozialisation ist nicht:

  • Lernen
  • Erziehung
  • Bildung 

Sozialisation

1. Sozialisation nach Durkheim ist eine Art „Anpassung“:

  • einseitige anpassung des Individuums an die Gesellschaft 

  • Individuum ist vorher triebhaft, egoistisch und asozial 
  • wird erst durch das Eindringen der Gesellschaft in ihre Persönlichkeit gesellschaftsfähig
  • areitsteilig organisierte Gesellschaft funktioniert nur, wenn alle Gesellschaftsmitglieder die Normen und Zwangsmechanismen verinnerlichen

Sozialisation

2. nach Hurrelmann ist das Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt-eigenbeteiligung)

Das produktiv Realität verarbeitende Subjekt

  • selbsttätige und selbst organisierte Aneignung von kulturell und sozial vermittelten Umweltangeboten
  • der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt

  • lebenslanger Prozess

Mensch mit biologischer Ausstattung + Umwelt -> sozial handlungsfähiges wesen

(es gibt keinen zwangsweisen Verlauf von sozialisation)

Sozialisation

Sieben Thesen von Hurrelmann zu Sozialisation:

1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

4) Eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung setzt eine den individuellen Anlagen angemessene soziale und materielle Umwelt voraus. Die wichtigsten Vermittler hierfür sind Familien, Kindergärten und Schulen als Sozialisationsinstanzen.

5) Nicht nur die Sozialisationsinstanzen haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch andere soziale Organisationen und Systeme.

6) Die Persönlichkeitsentwicklung besteht lebenslang aus einer nach Lebensphasen spezifischen Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.

7) Ein reflektiertes Selbstbild und die Entwicklung einer Ich-Identität sind die Voraussetzung für ein autonom handlungsfähiges Subjekt und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. 

Sozialisation

1) Sozialisation vollzieht sich in einem Wechselspiel von Anlage und Umwelt (aus dem Wechselspiel resultiert die Persönlichkeitsentwicklung)

·Das grundlegende Theorem: Wenn alles von der Anlage abhängig wäre, gäbe es keine Sozialisation. Wenn nur von der Umwelt – wäre es radikaler…Genotyp (als Gesamtheit aller genetischen Anlagen) eröffnet einen Möglichkeitsraum

·Es können sich also – auch bei eineiigen Zwillingen, unterschiedliche Phänotypen herausbilden.

Sozialisation

2) Sozialisation ist der Prozess der Persönlichkeitsentwicklung in wechselseitiger Abhängigkeit von den körperlichen und psychischen Grundstrukturen (innere Realität) und  den sozialen und physikalischen Umweltbedingungen (äußere Realität). 

  • Anmerkung: äußere Realität ist subjektiv, keine objektive abbildung der welt

·Form der Auseinandersetzung: Individuell und einmalig Und: Ein permanent weiterlaufender Prozess, es bedarf eigentlich bis zum Tod einer permanenten Neujustierung der Verhältnisse.

Sozialisation

3) Sozialisation ist der Prozess der dynamischen und ‚produktiven‘ Verarbeitung der

inneren und äußeren Realität  (wenn es Veränderungen gibt (egal ob innere oder äußere realität), hat der mensch die aufgabe diese veränderungen aufzunehmen und sein handeln darauf einzustellen)

→ sozialisation ist eine auseinandersetzung mit der inneren und äußeren realität

hier der o-ton:

„Sozialisation ist die ständige aktive Beobachtung und Diagnose der eigenen Anlagen und ihrer Veränderung im Laufe des Lebens. Durchgehend stellt sich einem Menschen die Aufgabe, die jeweilige Veränderung von körperlichen und psychischen Ausgangsgrößen sensibel aufzunehmen und das eigene Handeln hierauf abzustellen“ (Hurrelmann 2002, S.28)

„Analoges gilt für die Auseinandersetzung mit der sozialen und physikalischen Umwelt. Auch hier ist es für die Weiterentwicklung der Persönlichkeit unabdingbar, sensibel auf alle Veränderungen einzugehen und sie in das eigene Handeln einzubeziehen“

Hier geht es jetzt – unter kognitivistischen Vorzeichen – um den Prozess der Verarbeitung. Und die Betonung der Tatsache, dass es eben um mehr oder weniger individuelle ‚Verarbeitung‘ geht. Die Verarbeitung erfolgt ‚produktiv‘ im Sinne von prozesshaft.· 

  • Womit immer verschieden Entwicklungspfade möglich sind, es ist keineDetermination!·Und ist niemals abgeschlossen…
  • Zentral: Das (kognitivistische) Gehirn.
  • Mensch: Bewußtheit der Informationsverarbeitung
  • Auch: ‚Durchspielen von Lösungen‘
  • Wenig ‚instinktives‘ Handeln.

Sozialisation

Entwicklungsaufgaben in der Jugend (Hurrelmann)
  1. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Berufstätigen erwerben (Qualifizieren)
  2. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Familiengründers erwerben (Binden)
  3. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Wirtschaftsbürgers erwerben (Konsumieren)
  4. Kompetenz für die Mitgliedsrolle des politischen Bürgers erwerben (Partizipieren)
Gradient

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