Sozialisation

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Positive Sozialisationswirkungen  der Medien

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Psitionen zur Mediesozialisation

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Entwicklungsaufgaben in der Jugend (Hurrelmann)

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Lebenslange Entwicklungsaufgaben (Hurrelmann)

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Entwicklungsaufgaben nach Havighurst (1956)
Mittleres Erwachsenenalter

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innere vs. äußere Realität (Hurrelmann)

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Sozialisation in einer Heterogenen Gesellschaft (Monschi)

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Geschlechtersozialisation in der Schule:

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Doing Gender: 

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6. Sozialisation und Geschlecht(er):

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Mediennutzung der Jugendlichen:

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Medienwirkung :

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Sozialisation

Positive Sozialisationswirkungen  der Medien

Positive Sozialisationswirkungen oder sozialisatorische Aspekte der Medien (soziale Integration und Interaktion)

(positive Zuschreibungen aus der Literatur):

  • „Raum zur Subjektkonstituierung und Identitätsbildung“ (Mikos 1997, S. 21)
  • „[…] ein wichtiger Baustein zur kreativen Gestaltung von Identitätsentwürfen in der heutigen Zeit“ (Süss 2002, S. 4)
  • „Kinder und Jugendliche handeln die Bedeutung der Mediengeschichten vor dem Hintergrund ihres eigenen Lebenszusammenhangs aus.“ (Mikos 1997, S. 20) 
  • Jugendliche können im Gespräch mit ihren Eltern über Medien durch die Kommunikation über Medieninhalte Themen ansprechen, die sie selbst bewegen, es werden Normen, Werte und Rollenmuster sowie Geschmacksvorlieben thematisiert (vgl. Barthelmes/Sander 2001)

Aber auch:

  • Das Fernsehen (und natürlich auch andere, v.a. disseminative Medien) kann zum Interpretationsrahmen alltäglichen Handelns werden, welches dann mehr und mehr den Mustern und Themen des Fernsehens entspricht (vgl. Bachmair 1984).

Sozialisation

Psitionen zur Mediesozialisation
  • Kulturkritisch (Werner Glogauer)
  • Medieneuphorisch (Beck und Wade)
  • Kritisch-optimistisch (Charlton/Bachmair)

Sozialisation

Entwicklungsaufgaben in der Jugend (Hurrelmann)
  1. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Berufstätigen erwerben (Qualifizieren)
  2. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Familiengründers erwerben (Binden)
  3. Kompetenz für die gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Wirtschaftsbürgers erwerben (Konsumieren)
  4. Kompetenz für die Mitgliedsrolle des politischen Bürgers erwerben (Partizipieren)

Sozialisation

Lebenslange Entwicklungsaufgaben (Hurrelmann)
  • Binden: Der Aufbau eines Selbstbildes von Körper und Psyche, um die eigene Identität zu erlangen, und die Fähigkeit, erfüllende Kontakte zu anderen Menschen und eine besonders enge Bindung zu geliebten Menschen einzugehen
  • Qualifizieren: Die Schulung der Wahrnehmung und der intellektuellen Kompetenz, um aktive Tätigkeiten zu übernehmen, die persönlich befriedigen und einen Nutzen für das Gemeinwohl haben
  • Konsumieren: Die Entwicklung von psychischen und sozialen Strategien zur Entspannung und Regeneration und die Fähigkeit zum produktiven Umgang mit Wirtschafts-, Freizeit- und Medienangeoten

Sozialisation

Entwicklungsaufgaben nach Havighurst (1956)
Mittleres Erwachsenenalter
  • Lebenspartner finden
  • Zusammenleben mit Partner lernen
  • Aufbau einer Familie
  • Kinder aufziehen
  • Ein Zuhause für die Familie schaffen
  • Einstieg in den Beruf
  • Sorge für das Gemeinwohl
  • Aufbau eines Gemeinsamen Freundeskreises (mit Lebenspartner)

Sozialisation

innere vs. äußere Realität (Hurrelmann)

‚innere Realität‘: körperliche und psychische Grundmerkmale eines Menschen

 ‚äußere Realität‘: soziale und physikalische Umwelt

Sozialisation

Sozialisation in einer Heterogenen Gesellschaft (Monschi)

1 Sozialisation nach Durkheim ist eine Art „Anpassung“

2. Sozialisation nach Hurrelmann: „Subjekt aktiv am Sozialisationsprozess beteiligt“

3. Soziale Ungleichheit (beschreibt auch Sozialisationsbedingungen)

3.1 Beck: Individualisierung 

3.2 Soziale Ungleichheit wird vor allem mit Blick auf die Sinus-Milieus verdeutlicht:

3.3 das führt uns zum Habitus (nach Bourdieu):

4. Selbstsozialisation

5. Mediensozialisation

6. Sozialisation und Geschlecht(er)

Sozialisation

Geschlechtersozialisation in der Schule:

Mädchen und Jungen beurteilen den Physikunterricht signifikant unterschiedlich und zeigen unterschiedliches Interesse am Fach — dargestellte Präsentation fällt zu Gunsten der Jungen aus.

So konnte die Forschergruppe um Frau Wenzel anhand von Videoaufnahmen von Unterricht zeigen, dass die Lehrer den Schülerinnen immer wieder signalisieren,

  • dass sie bereits im Vorfeld davon ausgehen, dass Mädchen Physik eigentlich nicht können.
  • Dass die (meisten) Mädchen irgendwann diese Zuschreibung dann auch übernehmen, wundert eigentlich wenig.

Sozialisation

Doing Gender: 

Mit der Fokussierung auf doing werden die kulturellen Inszenierungspraktiken (Interaktionen zwischen Menschen, Spielsachen für Jungen und Mädchen .usw) zentral gesetzt, nicht das biologische Geschlecht.

Spätere Kritik (insbesondere durch Judith Butler) macht aber darauf aufmerksam, dass die Frauen in dieser Diskurslinie tendenziell als ein gemeinsames ‚Wir‘ gesehen werden, das von der machthabenden Männerwelt unterdrückt wird.

Frauen befinden sich also per se in der Rolle der Leidenden, der Unvollständigen Frausein wird zur ‚Krankheit‘ (bzw. es wird rekonstruiert, dass Frausein in der Gesellschaft oftmals so zugeschrieben wird)

Das Konzept des „doing gender“ fußt auf Harold Garfinkels „Agnes-Studie“ (1967) und lehnt sich auch an Arbeiten von Erving Goffman (1977, 1979) an. Beide Autoren zeigten kulturgebundene Methoden der Geschlechterstilisierung. Garfinkel verfolgte, wie sich die Transsexuelle Agnes nach ihrer Operation zur Frau auf allen Ebenen des Verhaltens in das kulturelle Frau-Sein im Kalifornien der sechziger Jahre einübte, darunter auch solche des Gesprächsverhaltens. So mußte Agnes z.B. lernen, sich in argumentativen Gesprächen nicht

durchzusetzen, sondern einzulenken. Sie mußte und wollte es lernen, sich von Männern bestimmte Höflichkeiten angedeihen zu lassen und andere selbst zu praktizieren. Ihr Freund lehrte sie, nicht zu insistieren und nicht so oft ihre Meinung zu sagen, weil das unweiblich sei. Garfinkel zeigte Verhaltensweisen, die damals noch gemeinhin als Natur galten, als in kultureller Praxis wechselseitig erzeugtes „accomplishment“. Am Ausgangspunkt der Ethnomethodologie Garfinkels lag die traditionelle soziologische Frage nach der

Entstehung, Reproduktion und Veränderung sozialer Ordnung.

Ähnlich verfolgte auch Goffman die Dramatisierung einer sexuierten Sozialordnung (gender display) und erläuterte das „Arrangement der Geschlechter“ als eine Angelegenheit institutioneller Reflexivität (1977). D.h., dass das kulturelle und soziale Geschlecht so institutionalisiert wird, dass es genau die Merkmale des Männlichen und

Weiblichen entwickelt, welche angeblich die differente Institutionalisierung begründen. Goffman hat die differente Inszenierung von Weiblichkeit und Männlichkeit in verschiedenen Ausdrucksgestalten beschrieben, von der Selbstpräsentation des Körpers (der weibliche Körper zeigt sich in wertvolle, feine Stoffe und Spitzen gekleidet selbst als wertvoll und fein, der des Mannes präsentiert sich als robuster und nüchterner) bis zu parallelen Anordnungen (Herren- und Damentoiletten, Herren- und Damendüfte, Herren- und Damentaschen, Herren- und Damenbekleidung etc.), in denen die Relevanz von gender gesellschaftlich so inszeniert wird, dass es als natürliche

Unterscheidung hingenommen werden kann, die unhinterfragt gilt. Gender arrangements umgeben uns einfach. Ich möchte betonen, dass vor allem Goffman im Arrangement der Geschlechter immer mehr gesehen hat als die einfache Herstellung von Asymmetrie. So drehen sich Ritualsierungen des Weiblichen oft um Feinheit, Pflege

und Ornamentierung. Es ist also auch auf Seiten der Frauen mit Distinktionsgewinnen (im Sinne Bourdieus 1979) zu rechnen (was grosse Teile der gender studies bis heute ausblenden).“

Unser symbolisches Leben ist nachhaltig vom Unterschied zwischen Frauen und Männern gezeichnet. Namen, Anredeformen, Sprechstile, Stimmen, Haartracht, Körperpflege, Körperpräsentationen symbolisieren ihre Geschlechtsidentitäten. Keine Darstellung allein reicht ob ihrer Mehrdeutigkeit jedoch aus, um soziale Beziehungen zu charakterisieren. Goffman betont die lockere Verbindung zwischen den Sozialstrukturen und dem symbolischen Ausdrucksverhalten. Niemand muß zur Darstellung seiner Identität die volle Palette der Möglichkeiten ausschöpfen. Außerdem sind die Darstellungen einem Wandel unterworfen. Sie bedürfen alle eines historischen Verständnisses. Hosen indizieren heute keine Männlichkeit mehr, Röcke, Spitzenunterwäsche, Seidenstrümpfe, spitze Absätze und viele Formen der Ornamentierung des Körpers aber nach wie vor Weiblichkeit. Ein Teil der interaktionsanalytischen gender-Forschung hat sich von Anfang an in der Ethnomethodologie und der dieser sehr nahestehenden Goffmanschen Kommunikationssoziologie verortet (West/Zimmerman 1983, 1989, Kotthoff 1992, Günthner/Kotthoff 1991, Crawford 1995, Malone1997).“

Damit wird dann allerdings auch – zumindest innerhalb der Gender-Theorie – der Ansatz von ‚Sozialisation‘ fraglich.

· Geht es hier doch (allem Anschein nach) nur noch um permanent performte Interaktionen, nicht mehr um einen ‚Subjektkern‘…  (die meinung teilt monchi nicht)

Sozialisation

6. Sozialisation und Geschlecht(er):

  • Sex ist nicht Gender.

(Es gibt neben dem biologischen Geschlecht noch das sozial konstruierte Geschlecht -doing gender)

Zitat von Simone de Beauvoir:

Man kommt nicht als Frau zur Welt – man wird es.“ (Gerne falsch zitiert (übersetzt): … man wird dazu gemacht.)

Sozialisation

Mediennutzung der Jugendlichen:

Mit den Medien können Jugendliche…. :

  • Sich in Beziehung setzen
  • Sich selbstbestimmte Freiräume suchen
  • Sich beteiligen
  • Sich als kompetent erleben.

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Medienwirkung :

Die Auseinandersetzung mit Mediensozialisation beinhaltet immer auch eine Auseinandersetzung mit den Ansätzen zur Medienwirkung

  • Denn wenn die Medien keinerlei Wirkung hätten, wären sie auch im Kontext vonSozialisation wirkungslos.

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