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Lernmaterialien für Siedlungsentwässerung an der RWTH Aachen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Siedlungsentwässerung Kurs an der RWTH Aachen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Ziele Siedlungsentwässerung (Früher, Heute)

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TESTE DEIN WISSEN

Früher:

  • möglichst schnelle und vollständige Ableitung des gesamten Niederschlagabflusses

Heute 

  • Verminderung der abzuleitenden Niederschlagswassermengen durch eine Verstärkung der
    • Versickerung durch Entsiegelung 
    • Verdunstung z.B. durch Bepflanzung, offene Wasserflächen
  • Verzögerung und Drosselung der Ableitung 
  • Reinigung nur des behandlungsbedürftigen Niederschlagswassers
  • Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels 


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Wesentliche Voraussetzungen zur Zielerreichung

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  • Kenntnisse über anfallende Abwassermengen 
  • Kenntnis über Niederschläge und resultierende Abflüsse
  • Kenntnisse über das zu entwässernde Einzugsgebiet 
  • Errichtung und Betrieb von Entwässerungssystemen z.B. im Misch- oder Trennsystem 
  • Verinnerlichung der Prinzipien der nachhaltigen Siedlungsentwässerung
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Nachhaltigen Siedlungsentwässerung

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  • Abflussgeschehen kontrollieren, durch z.B. 
    • Schaffung von Retentionsräumen in Siedlungen
  • Verschmutzungen verringern, durch z.B. 
    • Exfiltration aus dem Kanalnetz verhindern 
    • Zentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen
  • attraktive und ästhetische Siedlungen für Menschen erschaffen und erhalten, durch z.B. 
    • Wasserflächen und Dachbegrünungen, die das Stadtklima verbessern
  • bessere Randbedingungen zur Entwicklung der Natur erschaffen und erhalten 
    • Habitate für Tiere und Pflanzen schaffen, um die Biodiversität zu erhöhe
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Definitionen: Häusliches & Betriebliches Schmutzwasser, Fremdwasser, Niederschlagswasser

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  • Häusliches Schmutzwasser QH 
    • Schmutzwasser aus Küchen, Waschräumen, Waschbecken, Badezimmern und aus Toiletten usw.
  • Betriebliches Schmutzwasser QG 
    • Schmutzwasser aus Industriebetrieben, Gewerbebetrieben
  • Fremdwasser QF 
    • Unerwünschter Abfluss in einem Entwässerungssystem
  • Niederschlagswasser (Regenwasser) QR 
    • Niederschlagswasser, das auf einer Oberfläche in ein Entwässerungssystem oder einen Vorfluter abfließt.
      • behandlungsbedürftiges* Niederschlagswasser (Straßen, Parkplätze) 
      • nicht behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser (Dach- und Hofflächen, Wohnstraßen, Fußwege) * behandlungsbedürftig: individuelle Bewertung der Flächen bspw. mittels „Trenn-Erlass“ (MUNLV, 2004) oder DWA-M 15
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Definition: Niederschlagshöhe hN und Regenhöhe hR [mm] 

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Wasserdargebot aus Niederschlägen oder Regen an einem bestimmten Ort (die betrachtete Zeitspanne ist anzugeben)

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Definition: Regendauer D [min] 

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Zeitspanne zwischen Beginn und Ende eines Regenereignisses

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Definition: Wiederkehrzeit T [a] 

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Zeitspanne in der ein Regenereignis einen bestimmten Wert erreicht oder überschreitet

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Definition: Regenintensität i [mm/min] und Regenspende rD,n [l/s∙ha] 

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  • Quotient aus Regenhöhe und Regendauer 𝑖 = ℎ𝑅 / 𝐷 
  • Produkt bzw. Umrechnung der Regenintensität 𝑟𝐷,𝑛 = 166,7 ∙ i 
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Definition: Regenhäufigkeit n [1/a]

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  • Anzahl n der Regenereignisse pro Jahr mit der Intensität i und der Dauer D 
  • Kehrwert der Wiederkehrzeit T  
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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenhang Regendauer, Spende, Häufigkeit und Wiederkehrzeit

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  • Jedem Regenereignis mit einer bestimmten Dauer D und Regenspende r (bzw. Intensität i) kann eine Regenhäufigkeit n bzw. eine Wiederkehrzeit T zugeordnet werden.
  • Je kürzer der Regen und je höher die Intensität desto geringer ist seine Häufigkeit und desto länger seine Wiederkehrzeit.
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Definition Einstau

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Der Wasserstand liegt im oder über dem Kanalscheitel liegt. Es herrscht Druckabfluss bei dem kein Schmutzwasser und/oder Regenwasser an die Oberfläche gelangt.

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Aufgaben Siedlungsentwässerung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Möglichst weitgehende Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit der Siedlungsflächen unabhängig von der Witterung. 
  • Gewährleistung hygienischer Verhältnisse in Siedlungen. 
  • Weitgehende Vermeidung von Schäden durch Überflutungen infolge von Niederschlagsabflüssen. 
  • Einhaltung wasserwirtschaftlicher Zielvorgaben. 
  • Kurz: 
    • Entwässerungskomfort 
    • Schutz vor Seuchen 
    • Hochwasserschutz 
    • Gewässerschutz
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Siedlungsentwässerung Kurs an der RWTH Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Ziele Siedlungsentwässerung (Früher, Heute)

A:

Früher:

  • möglichst schnelle und vollständige Ableitung des gesamten Niederschlagabflusses

Heute 

  • Verminderung der abzuleitenden Niederschlagswassermengen durch eine Verstärkung der
    • Versickerung durch Entsiegelung 
    • Verdunstung z.B. durch Bepflanzung, offene Wasserflächen
  • Verzögerung und Drosselung der Ableitung 
  • Reinigung nur des behandlungsbedürftigen Niederschlagswassers
  • Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels 


Q:

Wesentliche Voraussetzungen zur Zielerreichung

A:
  • Kenntnisse über anfallende Abwassermengen 
  • Kenntnis über Niederschläge und resultierende Abflüsse
  • Kenntnisse über das zu entwässernde Einzugsgebiet 
  • Errichtung und Betrieb von Entwässerungssystemen z.B. im Misch- oder Trennsystem 
  • Verinnerlichung der Prinzipien der nachhaltigen Siedlungsentwässerung
Q:

Nachhaltigen Siedlungsentwässerung

A:
  • Abflussgeschehen kontrollieren, durch z.B. 
    • Schaffung von Retentionsräumen in Siedlungen
  • Verschmutzungen verringern, durch z.B. 
    • Exfiltration aus dem Kanalnetz verhindern 
    • Zentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen
  • attraktive und ästhetische Siedlungen für Menschen erschaffen und erhalten, durch z.B. 
    • Wasserflächen und Dachbegrünungen, die das Stadtklima verbessern
  • bessere Randbedingungen zur Entwicklung der Natur erschaffen und erhalten 
    • Habitate für Tiere und Pflanzen schaffen, um die Biodiversität zu erhöhe
Q:

Definitionen: Häusliches & Betriebliches Schmutzwasser, Fremdwasser, Niederschlagswasser

A:
  • Häusliches Schmutzwasser QH 
    • Schmutzwasser aus Küchen, Waschräumen, Waschbecken, Badezimmern und aus Toiletten usw.
  • Betriebliches Schmutzwasser QG 
    • Schmutzwasser aus Industriebetrieben, Gewerbebetrieben
  • Fremdwasser QF 
    • Unerwünschter Abfluss in einem Entwässerungssystem
  • Niederschlagswasser (Regenwasser) QR 
    • Niederschlagswasser, das auf einer Oberfläche in ein Entwässerungssystem oder einen Vorfluter abfließt.
      • behandlungsbedürftiges* Niederschlagswasser (Straßen, Parkplätze) 
      • nicht behandlungsbedürftiges Niederschlagswasser (Dach- und Hofflächen, Wohnstraßen, Fußwege) * behandlungsbedürftig: individuelle Bewertung der Flächen bspw. mittels „Trenn-Erlass“ (MUNLV, 2004) oder DWA-M 15
Q:

Definition: Niederschlagshöhe hN und Regenhöhe hR [mm] 

A:

Wasserdargebot aus Niederschlägen oder Regen an einem bestimmten Ort (die betrachtete Zeitspanne ist anzugeben)

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Q:

Definition: Regendauer D [min] 

A:

Zeitspanne zwischen Beginn und Ende eines Regenereignisses

Q:

Definition: Wiederkehrzeit T [a] 

A:

Zeitspanne in der ein Regenereignis einen bestimmten Wert erreicht oder überschreitet

Q:

Definition: Regenintensität i [mm/min] und Regenspende rD,n [l/s∙ha] 

A:
  • Quotient aus Regenhöhe und Regendauer 𝑖 = ℎ𝑅 / 𝐷 
  • Produkt bzw. Umrechnung der Regenintensität 𝑟𝐷,𝑛 = 166,7 ∙ i 
Q:

Definition: Regenhäufigkeit n [1/a]

A:
  • Anzahl n der Regenereignisse pro Jahr mit der Intensität i und der Dauer D 
  • Kehrwert der Wiederkehrzeit T  
Q:

Zusammenhang Regendauer, Spende, Häufigkeit und Wiederkehrzeit

A:
  • Jedem Regenereignis mit einer bestimmten Dauer D und Regenspende r (bzw. Intensität i) kann eine Regenhäufigkeit n bzw. eine Wiederkehrzeit T zugeordnet werden.
  • Je kürzer der Regen und je höher die Intensität desto geringer ist seine Häufigkeit und desto länger seine Wiederkehrzeit.
Q:

Definition Einstau

A:

Der Wasserstand liegt im oder über dem Kanalscheitel liegt. Es herrscht Druckabfluss bei dem kein Schmutzwasser und/oder Regenwasser an die Oberfläche gelangt.

Q:

Aufgaben Siedlungsentwässerung

A:
  • Möglichst weitgehende Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit der Siedlungsflächen unabhängig von der Witterung. 
  • Gewährleistung hygienischer Verhältnisse in Siedlungen. 
  • Weitgehende Vermeidung von Schäden durch Überflutungen infolge von Niederschlagsabflüssen. 
  • Einhaltung wasserwirtschaftlicher Zielvorgaben. 
  • Kurz: 
    • Entwässerungskomfort 
    • Schutz vor Seuchen 
    • Hochwasserschutz 
    • Gewässerschutz
Siedlungsentwässerung

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