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Lernmaterialien für Sachverständigenwesen an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Was muss ein Geschädigter nachweisen?


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  • Dass ein Schaden entstanden ist 
  • Dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Pflichtverletzung des SV und Schaden herrscht
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Definieren Sie den Begriff Angebot und welche Auswirkungen haben Abweichungen im Gutachtenauftrag vom Angebotstext auf die Gültigkeit des Angebotes.

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Rechtsgeschäft zwischen 2 oder mehreren Personen, durch das durch übereinstimmende Willenserklärungen ein bestimmter rechtlicher Erfolg herbeigeführt werden soll Vertrag/Auftrag). 

Die Änderung von Angebotsinhalten gilt als Ablehnung des Angebotes. Es verliert seine Rechtskraft.

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Bereiche für Prüfingenieure + Anerkennung

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- Standsicherheit

- baulicher Brandschutz

- Erd- & Grundbau

- Schall- & Lärmschutz


Anerkennung durch untere Bauaufsichtsbehörde --> Übertragung der erforderlichen Prüfungen an Prüfingenieuer

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Was ist zu prüfen vor zivilrechtlichem Gutachten?

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  • fällt Beweisthema in Bestellungstenor oder trifft es den Fachbereich
  • bestehen inhaltliche Zweifel am Thema?
  • Reicht die Entschädigung aus?
  • Reicht die Frist aus?
  • Bestehen Ablehnungsgründe?
  • sind Gerichtsakten ausreichend?
  • Ortsbesichtigung notwendig?
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Welches Vertragsverhältnis liegt bei einem Gerichtsgutachter vor und auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt Bearbeitung und Abrechnung?

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Kraft gerichtlicher Ernennung.; Kein privatrechtliches Vertragsverhältnis zwischen Gutachter, Parteien und Gericht; 

ZPO, StPO, JVEG (= Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz)

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Welches Ziel verfolgt ein Zivilprozess und von welchen grundlegenden Rahmenbedingungen wird der Verlauf eines Zivilprozesses geprägt?

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Ziel: gerichtliche Feststellung, Durchsetzung und Sicherung privater Rechte

- Der Prozessverlauf von den Parteien beherrscht. 

- Das Gericht glaubt unstrittige Tatsachen. 

- Nur über strittige Tatsachen wird Beweis erhoben. 

- Das Gericht ermittelt nicht von amtswegen. 

- Es ist den Parteien überlassen, die Tatsachen vorzutragen, auf der die gerichtliche Entscheidung aufbauen soll. Der Richter darf nur die Tatsachen bei der Urteilsfindung berücksichtigen, die die Parteien vorgetragen haben. Weiß er selbst zufällig mehr, darf er das nicht verwerten.

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Nennen Sie (4) Gründe für die Unverwertbarkeit eines Sachverständigengutachtens.

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3.1. Wenn das Gutachten für die Beantwortung der Beweisfrage in keiner Weise eine Grundlage bieten kann (Beweisfrage nicht beantwortet), oder wenn 

3.2. die Schlussfolgerungen des Sachverständigen auch von einem bemühten Auftraggeber nicht zu verstehen sind oder wenn 

3.3. das Gutachten in wesentlichen Teilen nicht vom beauftragten Sachverständigen persönlich, sondern von seiner Hilfskraft oder von einem Untersachverständigen erstellt worden ist, der nicht vom Gericht beauftragt wurde oder wenn 

3.4. Der Sachverständige bei der Erstellung des Gutachtens (meistens bei den Vorarbeiten) grob fahrlässig einen Ablehnungsgrund wegen der Besorgnis der Befangenheit gesetzt hat

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Welche Bedeutung bzw. auch „Rechtsstellung“ haben Normen in Sachverständigengutachten?

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Die DIN-Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen technischer Art". Sie haben aber nicht schon kraft ihrer Existenz die Qualität von „anerkannten Regeln der Technik“. Sie sind fallbezogen auszulegen und falls möglich in Zusammenhang mit anderen Vorschriften zu setzen. Die Auslegung ist kritisch zu hinterfragen. Der Sachverständige muss bei Fehlen einer einschlägigen Norm im Gutachten belegbare und überzeugende Gründe für seine fachliche Beurteilung darlegen. 

-> DIN Normen sind Empfehlungen technischer Art

-> sind fallbezogen auszulegen

-> bei Fehlern in DIN Norm muss Sachverständige belegbare Gründe darlegen

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Erläutern Sie den Begriff Falschgutachten.

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Um ein „Falschgutachten“ handelt es sich, wenn die Feststellungen oder Schlussfolgerungen des Sachverständigen offenbar unrichtig sind. 

„Offenkundige Unrichtigkeit“ liegt vor, wenn die Unrichtigkeit sich jedermann oder doch dem sachkundigen und unbefangenen Beobachter sofort aufdrängt

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Erläutern Sie den Begriff „grobe Fahrlässigkeit“

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Grobe Fahrlässigkeit (nach § 839a BGB) setzt einen objektiv und subjektiv nicht entschuldbaren Verstoß gegen die Anforderungen an die im Verkehr erforderliche Sorgfalt.

Ein solches Verschulden ist nicht gegeben, wenn es für einen technischen Sachverhalt keine allgemein anerkannten Regeln der Technik gibt und der Sachverständige insoweit auf seinen eigenen Erfahrungshorizont zurückgreifen muss und dabei eine vorhandene DIN-Norm überinterpretiert (hier "nur fahrlässig").

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Erläutern Sie den Begriff „mitzuverarbeitende Bausubstanz“ und beschreiben Sie die Möglichkeiten den Gesamtwert der vorhandenen Bausubstanz, die technisch oder gestalterisch mitverarbeitet werden soll zu berechnen.

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Mitverarbeiten" bedeutet die Einbeziehung der vorhandenen Bausubstanz in das Planungskonzept. 

Die Mitverarbeitung bezieht sich auf festverbundene Bausubstanz aus tragenden und nichttragenden Elementen, Baukonstruktion sowie technischer Ausrüstung. 

Der Gesamtwert der vorhandenen Bausubstanz, die mitverarbeitet werden soll, ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Herstellungswert (Kosten der mitverarbeitenden Bausubstanz) und dem Abzugswert (Zeitwert).

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Wann ist ein Sachverhalt im Zivilverfahren „unstreitig“?

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„Unstreitig“ ist für das Gericht, was die Parteien übereinstimmend als wirklich geschehen oder wirklich seiend vortragen. Es kommt dabei nur auf die Parteien an, nicht darauf, wie es aus Sicht eines Dritten (Sachverständiger) wirklich ist. 

Außerdem ist unstreitig, wenn eine Partei etwas vorträgt, und die andere es nicht bestreitet.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sachverständigenwesen Kurs an der RWTH Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was muss ein Geschädigter nachweisen?


A:
  • Dass ein Schaden entstanden ist 
  • Dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Pflichtverletzung des SV und Schaden herrscht
Q:

Definieren Sie den Begriff Angebot und welche Auswirkungen haben Abweichungen im Gutachtenauftrag vom Angebotstext auf die Gültigkeit des Angebotes.

A:

Rechtsgeschäft zwischen 2 oder mehreren Personen, durch das durch übereinstimmende Willenserklärungen ein bestimmter rechtlicher Erfolg herbeigeführt werden soll Vertrag/Auftrag). 

Die Änderung von Angebotsinhalten gilt als Ablehnung des Angebotes. Es verliert seine Rechtskraft.

Q:

Bereiche für Prüfingenieure + Anerkennung

A:

- Standsicherheit

- baulicher Brandschutz

- Erd- & Grundbau

- Schall- & Lärmschutz


Anerkennung durch untere Bauaufsichtsbehörde --> Übertragung der erforderlichen Prüfungen an Prüfingenieuer

Q:

Was ist zu prüfen vor zivilrechtlichem Gutachten?

A:
  • fällt Beweisthema in Bestellungstenor oder trifft es den Fachbereich
  • bestehen inhaltliche Zweifel am Thema?
  • Reicht die Entschädigung aus?
  • Reicht die Frist aus?
  • Bestehen Ablehnungsgründe?
  • sind Gerichtsakten ausreichend?
  • Ortsbesichtigung notwendig?
Q:

Welches Vertragsverhältnis liegt bei einem Gerichtsgutachter vor und auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt Bearbeitung und Abrechnung?

A:

Kraft gerichtlicher Ernennung.; Kein privatrechtliches Vertragsverhältnis zwischen Gutachter, Parteien und Gericht; 

ZPO, StPO, JVEG (= Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz)

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Q:

Welches Ziel verfolgt ein Zivilprozess und von welchen grundlegenden Rahmenbedingungen wird der Verlauf eines Zivilprozesses geprägt?

A:

Ziel: gerichtliche Feststellung, Durchsetzung und Sicherung privater Rechte

- Der Prozessverlauf von den Parteien beherrscht. 

- Das Gericht glaubt unstrittige Tatsachen. 

- Nur über strittige Tatsachen wird Beweis erhoben. 

- Das Gericht ermittelt nicht von amtswegen. 

- Es ist den Parteien überlassen, die Tatsachen vorzutragen, auf der die gerichtliche Entscheidung aufbauen soll. Der Richter darf nur die Tatsachen bei der Urteilsfindung berücksichtigen, die die Parteien vorgetragen haben. Weiß er selbst zufällig mehr, darf er das nicht verwerten.

Q:

Nennen Sie (4) Gründe für die Unverwertbarkeit eines Sachverständigengutachtens.

A:

3.1. Wenn das Gutachten für die Beantwortung der Beweisfrage in keiner Weise eine Grundlage bieten kann (Beweisfrage nicht beantwortet), oder wenn 

3.2. die Schlussfolgerungen des Sachverständigen auch von einem bemühten Auftraggeber nicht zu verstehen sind oder wenn 

3.3. das Gutachten in wesentlichen Teilen nicht vom beauftragten Sachverständigen persönlich, sondern von seiner Hilfskraft oder von einem Untersachverständigen erstellt worden ist, der nicht vom Gericht beauftragt wurde oder wenn 

3.4. Der Sachverständige bei der Erstellung des Gutachtens (meistens bei den Vorarbeiten) grob fahrlässig einen Ablehnungsgrund wegen der Besorgnis der Befangenheit gesetzt hat

Q:

Welche Bedeutung bzw. auch „Rechtsstellung“ haben Normen in Sachverständigengutachten?

A:

Die DIN-Normen haben kraft Entstehung, Trägerschaft, Inhalt und Anwendungsbereich den Charakter von Empfehlungen technischer Art". Sie haben aber nicht schon kraft ihrer Existenz die Qualität von „anerkannten Regeln der Technik“. Sie sind fallbezogen auszulegen und falls möglich in Zusammenhang mit anderen Vorschriften zu setzen. Die Auslegung ist kritisch zu hinterfragen. Der Sachverständige muss bei Fehlen einer einschlägigen Norm im Gutachten belegbare und überzeugende Gründe für seine fachliche Beurteilung darlegen. 

-> DIN Normen sind Empfehlungen technischer Art

-> sind fallbezogen auszulegen

-> bei Fehlern in DIN Norm muss Sachverständige belegbare Gründe darlegen

Q:

Erläutern Sie den Begriff Falschgutachten.

A:

Um ein „Falschgutachten“ handelt es sich, wenn die Feststellungen oder Schlussfolgerungen des Sachverständigen offenbar unrichtig sind. 

„Offenkundige Unrichtigkeit“ liegt vor, wenn die Unrichtigkeit sich jedermann oder doch dem sachkundigen und unbefangenen Beobachter sofort aufdrängt

Q:

Erläutern Sie den Begriff „grobe Fahrlässigkeit“

A:

Grobe Fahrlässigkeit (nach § 839a BGB) setzt einen objektiv und subjektiv nicht entschuldbaren Verstoß gegen die Anforderungen an die im Verkehr erforderliche Sorgfalt.

Ein solches Verschulden ist nicht gegeben, wenn es für einen technischen Sachverhalt keine allgemein anerkannten Regeln der Technik gibt und der Sachverständige insoweit auf seinen eigenen Erfahrungshorizont zurückgreifen muss und dabei eine vorhandene DIN-Norm überinterpretiert (hier "nur fahrlässig").

Q:

Erläutern Sie den Begriff „mitzuverarbeitende Bausubstanz“ und beschreiben Sie die Möglichkeiten den Gesamtwert der vorhandenen Bausubstanz, die technisch oder gestalterisch mitverarbeitet werden soll zu berechnen.

A:

Mitverarbeiten" bedeutet die Einbeziehung der vorhandenen Bausubstanz in das Planungskonzept. 

Die Mitverarbeitung bezieht sich auf festverbundene Bausubstanz aus tragenden und nichttragenden Elementen, Baukonstruktion sowie technischer Ausrüstung. 

Der Gesamtwert der vorhandenen Bausubstanz, die mitverarbeitet werden soll, ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Herstellungswert (Kosten der mitverarbeitenden Bausubstanz) und dem Abzugswert (Zeitwert).

Q:

Wann ist ein Sachverhalt im Zivilverfahren „unstreitig“?

A:

„Unstreitig“ ist für das Gericht, was die Parteien übereinstimmend als wirklich geschehen oder wirklich seiend vortragen. Es kommt dabei nur auf die Parteien an, nicht darauf, wie es aus Sicht eines Dritten (Sachverständiger) wirklich ist. 

Außerdem ist unstreitig, wenn eine Partei etwas vorträgt, und die andere es nicht bestreitet.

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