Phoniatrie- Aphasie, SES, Poltern, Stottern an der RWTH Aachen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Phoniatrie- Aphasie, SES, Poltern, Stottern an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung von Stottern

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- beginnendes Stottern
- chronisches Stottern (bei Kindern, bei Erwachsenen)
- neurogenes Stottern
- psychogenes Stottern
- Stottern bei geistiger Behinderung

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genetische Faktoren beim Stottern

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o Veranlagung zum Stottern kann vererbt werden
o statistisch größtes Risiko (36%) bei Söhnen von stotternden Müttern
o bei monozygoten Zwillingen stottern zu 90% beide
o bei heterozygoten Zwillingen stottern zu 25% beide
o Remissionsrate zeigt, dass Veranlagung zu chronischem Stottern durch das Geschlecht bestimmt wird. Männer sind betroffener

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Disponierende Faktoren die Stotterauftreten begünstgen

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- genetische Faktoren

- Hemisphärendominanz /Lateralität

-Sprachentwicklung

  • es ist denkbar, dass eine verzögerte oder abweichende Sprechentwicklung in einem oder mehreren Bereichen auslösend oder aufrechterhaltend
    wirken kann.
  • Ebenso kann eine außergewöhnlich schnelle Entwicklung so wirken.


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Was sind auslösende und aufrechterhaltende Faktoren bei Stottern?

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1. Auslösende Faktoren (Faktoren die Stottern sichtbar machen):
- kann durch alles Mögliche ausgelöst werden, es ist schwer das an einer Sache fest zu machen. Oft geben Eltern durch ihr Kausalitätsbedürfnis Ursachen
an (z.B. Traumata, Veränderungen des sozialen Umfeldes, Tod einer nahestehenden Person....) doch man kann nicht mit Gewissheit sagen, dass sie
wirklich Auslöser sind. Stottern hat multifaktorielle und individuelle Ursachen!
2. Aufrechterhaltende Faktoren (disponierende und auslösende Faktoren können aufrechterhaltenden Wirkung haben, können aber auch durch die Reaktionen des Kindes auf sein Stottern und die Reaktionen seiner Umgebung auf sein Stottern entstehen):
- Ungleichgewicht zwischen unterschiedlichen Entwicklungsständen
- Symptomatik ist abhängig von: Situationen
o Zeitdruck
o kommunikatives Stressoren
o Veränderungen i.d. Familienkonstellation
o Erwartungen und Ansprüche an das Kind
o Zuwendungszeit der Eltern 

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Definiere Stottern

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Stottern ist eine sprechtmotorische Redeflussstörung und damit eine zentrale Sprechstörung. Es tritt beim mitteilenden und nicht-kommunikativen Sprechen –
unabhängig vom Willen des Sprechers – im Kindes- und Erwachsenenalters auf und äußert sich symptomatisch in den Bereichen:

• Atmung
• Phonation
• Artikulation
• Sprechablauf
• Motorik

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Diagnostik von Stottern

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• ausführliche Anamnese
• Videoaufzeichnung der Spontansprache und des Lesens mit anschließender quantitativer und qualitativer Auswertung.
• Elternfragebogen zur Ermittlung von Risikofaktoren, möglichen Ursachen
• Fragebögen zu psychischen Reaktionen z.B. Vermeidestrategien
Vom Stottern müssen normale, funktionelle Unflüssigkeiten unterschieden werden. Diese zeigen sich in Pausen, Interjektionen, Wiederholungen von Wörtern oder
Satzteilen. Stottern liegt vor, sobald 3% oder mehr der geäußerten Silben symptomatische Unflüssigkeiten aufweisen.

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Wie kann die Symptomatik bei Stottern eingeteilt werden?

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Die Symptomatik kann in Primärsymptomatik und Sekundärsymptomatik unterteilt werden.
Primärsymptome:

• Teilwortwiederholungen
• Dehnungen
• Blockierungen.


Sekundärsymptome sind erlernt:
• sprachliches Vermeideverhalten (Einsatz von Synonymen, Satzabbrüche)
• situatives Vermeideverhalten (Patient telefoniert nicht, spricht nicht vor mehreren Personen)
• zeitlicher Aufschub (Starter, Interjektionen, Floskeln, Wortwiederholungen)
• Blocküberwindungsstrategien (Mitbewegungen, Abbruch des Blickkontaktes, Tonhöhen- oder Lautstärkeveränderungen, Schnalzen, Kiefer aufreißen etc.)
• vegetative Reaktionen (Herzklopfen, Schweißausbruch, Zittern, Erröten etc.)
• negative Gefühle und Kognitionen
• Sprechangst
• Respiratorische Veränderungen (infolge der Symptomatik oder als Vorbeugestrategie, z.B. Atemvorschub)

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Definiere Poltern

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Poltern ist eine Redeflussstörung, deren Hauptsymptome in einem hohen Sprechtempo, phonologischen Auffälligkeiten und der Sprachplanung liegen. Der Betroffene
hat keinen Leidensdruck.

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Nenne die Ursache für Poltern

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Die Ursachen von Poltern sind ungeklärt.
Eine Theorie ist, dass erbliche Einflüsse, angeborene Sprachschwäche, mangelnde musikalische Begabung und Umwelteinflüsse eine Rolle spielen können.

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Diagnostik von Poltern

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• Anamnesegespräch

• Beurteilung der Spontansprache und des Sprechens bei den Diagnoseaufgaben bzgl.:
- Artikulation/Phonetik
- Sprechtempo
- Unflüssigkeiten
- Stimme/Atmung
- pragmatische Fähigkeiten
-
syntaktische Auffälligkeiten
- Auffälligkeiten bei der Konzeptualisierung
Zu den Diagnoseaufgaben gehören u. a. Lesen und Nacherzählen, Zählen, Telefongespräche.

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Welche Symptomatik zeigt sich beim Poltern?

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Leitsymptomatik:
• schnelle Sprechtempo
• phonologische Auffälligkeiten
weitere Symptome sind u. a.:
• Akzeleration zwischen und innerhalb von Wörtern
• Auslassungen von Lauten, Silben und Wörtern, Zusammenziehen von Silben
• Sprachplanung auf Textebene: z.B. thematische Sprünge
• Verbesserung der Symptomatik bei kontrolliertem Sprechen, überdauernde Sprechkontrolle nicht möglich
o kaum Leidensdruck (Störungsbewusstsein)
o Rhythmusstörungen
o Monotonie der Prosodie
o Konzentrationsmangel
Poltersymptome treten auch kombiniert mit Stottersymptomen auf. Je nach vorwiegender Symptomatik handelt es sich um Stotter-Poltern oder Polter-Stottern.

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Welche Ursachen für Stottern sind Ihnen bekannt?

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Ursachen:
Sind noch nicht klar. Es existieren unterschiedliche Modelle und Vermutungen über die Ursachen des Stottern:
- im Zusammenhang mit einer geistigen Behinderung (z.B. Down-Syndrom)
- genetische Faktoren
- Stottern als neuromotorische Koordinationsstörung
- Stottern als Folge einer Wahrnehmungsstörung
- Frühkindliche Hirnschäden
- Psychogene Faktoren
- Beibehalten einer akustischen Sprachkontrolle
- Mehrsprachigkeit
- Linkshändigkeit

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Q:

Einteilung von Stottern

A:

- beginnendes Stottern
- chronisches Stottern (bei Kindern, bei Erwachsenen)
- neurogenes Stottern
- psychogenes Stottern
- Stottern bei geistiger Behinderung

Q:

genetische Faktoren beim Stottern

A:

o Veranlagung zum Stottern kann vererbt werden
o statistisch größtes Risiko (36%) bei Söhnen von stotternden Müttern
o bei monozygoten Zwillingen stottern zu 90% beide
o bei heterozygoten Zwillingen stottern zu 25% beide
o Remissionsrate zeigt, dass Veranlagung zu chronischem Stottern durch das Geschlecht bestimmt wird. Männer sind betroffener

Q:

Disponierende Faktoren die Stotterauftreten begünstgen

A:

- genetische Faktoren

- Hemisphärendominanz /Lateralität

-Sprachentwicklung

  • es ist denkbar, dass eine verzögerte oder abweichende Sprechentwicklung in einem oder mehreren Bereichen auslösend oder aufrechterhaltend
    wirken kann.
  • Ebenso kann eine außergewöhnlich schnelle Entwicklung so wirken.


Q:

Was sind auslösende und aufrechterhaltende Faktoren bei Stottern?

A:

1. Auslösende Faktoren (Faktoren die Stottern sichtbar machen):
- kann durch alles Mögliche ausgelöst werden, es ist schwer das an einer Sache fest zu machen. Oft geben Eltern durch ihr Kausalitätsbedürfnis Ursachen
an (z.B. Traumata, Veränderungen des sozialen Umfeldes, Tod einer nahestehenden Person....) doch man kann nicht mit Gewissheit sagen, dass sie
wirklich Auslöser sind. Stottern hat multifaktorielle und individuelle Ursachen!
2. Aufrechterhaltende Faktoren (disponierende und auslösende Faktoren können aufrechterhaltenden Wirkung haben, können aber auch durch die Reaktionen des Kindes auf sein Stottern und die Reaktionen seiner Umgebung auf sein Stottern entstehen):
- Ungleichgewicht zwischen unterschiedlichen Entwicklungsständen
- Symptomatik ist abhängig von: Situationen
o Zeitdruck
o kommunikatives Stressoren
o Veränderungen i.d. Familienkonstellation
o Erwartungen und Ansprüche an das Kind
o Zuwendungszeit der Eltern 

Q:

Definiere Stottern

A:

Stottern ist eine sprechtmotorische Redeflussstörung und damit eine zentrale Sprechstörung. Es tritt beim mitteilenden und nicht-kommunikativen Sprechen –
unabhängig vom Willen des Sprechers – im Kindes- und Erwachsenenalters auf und äußert sich symptomatisch in den Bereichen:

• Atmung
• Phonation
• Artikulation
• Sprechablauf
• Motorik

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Q:

Diagnostik von Stottern

A:

• ausführliche Anamnese
• Videoaufzeichnung der Spontansprache und des Lesens mit anschließender quantitativer und qualitativer Auswertung.
• Elternfragebogen zur Ermittlung von Risikofaktoren, möglichen Ursachen
• Fragebögen zu psychischen Reaktionen z.B. Vermeidestrategien
Vom Stottern müssen normale, funktionelle Unflüssigkeiten unterschieden werden. Diese zeigen sich in Pausen, Interjektionen, Wiederholungen von Wörtern oder
Satzteilen. Stottern liegt vor, sobald 3% oder mehr der geäußerten Silben symptomatische Unflüssigkeiten aufweisen.

Q:

Wie kann die Symptomatik bei Stottern eingeteilt werden?

A:

Die Symptomatik kann in Primärsymptomatik und Sekundärsymptomatik unterteilt werden.
Primärsymptome:

• Teilwortwiederholungen
• Dehnungen
• Blockierungen.


Sekundärsymptome sind erlernt:
• sprachliches Vermeideverhalten (Einsatz von Synonymen, Satzabbrüche)
• situatives Vermeideverhalten (Patient telefoniert nicht, spricht nicht vor mehreren Personen)
• zeitlicher Aufschub (Starter, Interjektionen, Floskeln, Wortwiederholungen)
• Blocküberwindungsstrategien (Mitbewegungen, Abbruch des Blickkontaktes, Tonhöhen- oder Lautstärkeveränderungen, Schnalzen, Kiefer aufreißen etc.)
• vegetative Reaktionen (Herzklopfen, Schweißausbruch, Zittern, Erröten etc.)
• negative Gefühle und Kognitionen
• Sprechangst
• Respiratorische Veränderungen (infolge der Symptomatik oder als Vorbeugestrategie, z.B. Atemvorschub)

Q:

Definiere Poltern

A:

Poltern ist eine Redeflussstörung, deren Hauptsymptome in einem hohen Sprechtempo, phonologischen Auffälligkeiten und der Sprachplanung liegen. Der Betroffene
hat keinen Leidensdruck.

Q:

Nenne die Ursache für Poltern

A:

Die Ursachen von Poltern sind ungeklärt.
Eine Theorie ist, dass erbliche Einflüsse, angeborene Sprachschwäche, mangelnde musikalische Begabung und Umwelteinflüsse eine Rolle spielen können.

Q:

Diagnostik von Poltern

A:

• Anamnesegespräch

• Beurteilung der Spontansprache und des Sprechens bei den Diagnoseaufgaben bzgl.:
- Artikulation/Phonetik
- Sprechtempo
- Unflüssigkeiten
- Stimme/Atmung
- pragmatische Fähigkeiten
-
syntaktische Auffälligkeiten
- Auffälligkeiten bei der Konzeptualisierung
Zu den Diagnoseaufgaben gehören u. a. Lesen und Nacherzählen, Zählen, Telefongespräche.

Q:

Welche Symptomatik zeigt sich beim Poltern?

A:

Leitsymptomatik:
• schnelle Sprechtempo
• phonologische Auffälligkeiten
weitere Symptome sind u. a.:
• Akzeleration zwischen und innerhalb von Wörtern
• Auslassungen von Lauten, Silben und Wörtern, Zusammenziehen von Silben
• Sprachplanung auf Textebene: z.B. thematische Sprünge
• Verbesserung der Symptomatik bei kontrolliertem Sprechen, überdauernde Sprechkontrolle nicht möglich
o kaum Leidensdruck (Störungsbewusstsein)
o Rhythmusstörungen
o Monotonie der Prosodie
o Konzentrationsmangel
Poltersymptome treten auch kombiniert mit Stottersymptomen auf. Je nach vorwiegender Symptomatik handelt es sich um Stotter-Poltern oder Polter-Stottern.

Q:

Welche Ursachen für Stottern sind Ihnen bekannt?

A:

Ursachen:
Sind noch nicht klar. Es existieren unterschiedliche Modelle und Vermutungen über die Ursachen des Stottern:
- im Zusammenhang mit einer geistigen Behinderung (z.B. Down-Syndrom)
- genetische Faktoren
- Stottern als neuromotorische Koordinationsstörung
- Stottern als Folge einer Wahrnehmungsstörung
- Frühkindliche Hirnschäden
- Psychogene Faktoren
- Beibehalten einer akustischen Sprachkontrolle
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